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Wiener Morgenzeitung · 1919-03-07 · Heft 48 (7.3.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 48 (7.3.1919)
Date
1919-03-07
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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- — 0**"‘,U£J ß». ... . * süllstandsverhandlungen in Svaa fortgesetzt, daß ihm weite Striche blühenden Landes abgeschnürt werden und daß schließlich der englische Traum in Erfüllung geht, daß braune Shiks im Berliner Tiergarten spazieren gehen werden. Aber doch ist das Schicksal Deutschlands das eines besiegten Landes. Das Schicksal Deutschösterreichs steht aber einzig in der 'Geschichte da. Seine Bedrängnis und seine Verlassenheit ist nicht dem Vorgehen der äußeren Feinde zu- ^uschreiben, sondern der Todfeindschaft und der Abschließung der Nationalstaaten, die mit Deutsch- -österreich zusammen jahrhuirdertelanok die Monarchie gebildet hatten. Die Berichte, welche über unsere Verhältnisse in die Kulturzentren gelangt sind, die bwlherige tadellose Disziplin der Bevölkerung sind nicht -eindruckslos geblieben. Die gänzliche Aenderung der! Staatsform, die Besitzergreifung der politischen Macht durch die Vertreter der Arbeiterschaft haben eine gewisse Atmosphäre der Versöhnlichkeit geschaffen. 'Ein Symptom dafür ist die Tatsache, daß es die Unterhändler Deutschöfterreichs gewesen sind, welche , eine, wenn auch noch so geringe Bresche in die Mauer -der Entente geschlagen haben. _ Sache unserer Regierung wird es jetzt sein müssen, diesen Erfolg zu erweitern. Hierzu braucht sie ja nichts Zweiter zu hm, als das Programm der sozialen Demokratie durchzuführen. Sie muß'die letzten Wurzelnder Monarchischen Restaurationsbestrebungen entfernen» sie iMuß in ernster Arbeit durch eine ausgreifende Sozialiisierungsaktion die Interessen der arbeitenden Be- Ivölkerung unter ihren Schutz nehmen. Der Minoritäten-!schutz in Deutschösterreich hat Äne andere Bedeutung als jener im alten Oesterreich. Die Minoritäten stehen jetzt unter dem noch ungeschriebenen Recht ides Völkerbundes. Maßnahmen nationaler Unlduldsamkeit, wie sie unsere Hochschulen, 'das Staatsamt für Unterricht und andere vom furor teutonicus besessene Funktionäre getroffen haben, sind nicht bloß eine Schande für die demokratische Republik, sondern sie gereichen uns zum materiellen Schaden, indem sie das kaum erwachende Vertrauen * ber «Kultutroelt ernstlich bedrohen. Wenn die Reise unserer Delegierten nach Paris Früchte tragen soll, dann darf es in der deutschösterreichischen Republik keinen Nationalismus, keinen Fremdenhaß und keine Ausschließung Fremder von den Stätten der Wissenschaftgeben. Bleibt dieses System, dann ist Deutschösterreich verloren. , Politische Rundschau. Keine Ernennung von Abgeordneten. , T.'r Verfassungsausschnß der Nationalversammlung hat gestern mit siebzehn gegen drei Stimmen den druischradikalen Antrag auf Vornahme von Notluafifcu in den besetzten Gebieten im Wege der Ernennung von Abgeordneten abgelehnt. Nach dieser Stellungnahme des Ausschusses ist das weitere Schicksal der s>-rage nicht mehr zweifelhaft. Auch die Nationalversammlung wird nichts anderes tun können, als dem Beschltts; des Ausschusses beizutreten. Interessant ist, daß .'gestern die Christlichsozialen und'Sozialdemokraten geschlo^'n mit Nein stimmten. Wir haben die Frage der Ernennung von Abgeordneten tvicderholt behandelt und stets unseren prinzipiellen Widerspruch gegen eine Maßregel betont, die dern Begriff eines Volksmandates direkt ins Gesicht schlägt. Es ist sicher richtig, daß an vier Millionen Deutsck'e nunmehr ohne Vertretung bleiben; die Wiener Nationalversammlung lehnt bic Berufung von Abgeordneten ab und die Tschechen lassen keine Wahlen im besetzten Gebiete zu, wie ja überhaupt die Vorgänge im befehlen Gebiete eine tägliche und stündliche Verletzung des Selbstbestimmungsrechtes bedeuten. Andererseits aber kann man die Deutschböhmen nur dazu beglückwünschen, daß sie nicht mehr von Leuten wie Wolf und Ierschabck vertreten werden. Diese'Sorte von Politikern, die mährend des Krieges ängstlich darauf bedacht waren, die Gewaltstreiche des Grafen Stürgkh gegen die Volksvertretung zu unterstützen, die stets Verteidiger der Staatsstreichpoliti? waren und denen die Volkssouveränität ein Dorn im Auge ist, muß verschwinden. Sie sind im politischen wie im bürgerlichen "eben nur Hoflakaien gewesen und als solche behandelt worden. Nun, wo der Herzog gefallen ist, muß auch der Mainel nach. vun Mgeordnetenhaus« in dem sich gestern trotz des >ihnngsfreien Tages sehr viele Abgeordnete eingebunden hatten, herrschte eine fast unbeschreibliche Erregung wegen der Meldungen aus Dsutschböhmen. Die groftaugelegte politische Demonstration der Deutschen im besetzten Gebiete, die den Zusammentritt der Konstiknante. mit allgemeiner Arbeitsruhe feiern wollten, ist durch Waffengewalt blutig gestört worden. Man sucht vergebens den politischen Sinn dieser Schießereien. Wenn die Tschechen vielleicht den Anschein erwecken wollten, als hätten sie einen Aufstand Niederschlagen müssen, 'o würden sie damit doch nur vor ganz Europa ZN geben, daß sich ihre Truppen in einem ihnen national fremden Lande befinden. Jedermann muß den Schmerz achren, der heute im deutschen Vvlke lebt, dessen Kundgebung i>"-r das Selbstbe.stimmungsrecht mit Maschinengen,ehren und Handgranaten beantwortet wird. Mau raun aber doch nicht an diesen Geschehnissen. -Vorbeigehen, ohne daran zu erinnern,, daß auch durch das deutschböhmische Volk ein tiefer antisemitischer Zug geht. Niemals hat man von dieser Seite ein Wort der Empörung und der Entrüstung über die Beleidigung der Menschenwürde durch die Judenpogrome in Rußland, in Polen und anderwärts.gehört. Heute weiß man in Deutschböhmen und in Prag.ganz genau, was Pvgromangst ist. Gerade die Vertreter Deutschböhmens in Wien, welcher Partei, immer sie angehören, haben sich während des Krieges nicht genug an Hetzereien gegen die jüdischen Flüchtlinge, die als Opßrr des Krieges zu ihnen gekommen waren, tun können. Gerade sie haben den Wahlrechtsraub an den galizischen Juden nicht nur befürwortet, sondern auch erzwungen, und so stehen sie heute, wo ihnen die Vornahme von Wahlen durch die fremde» Okkupationsbehörden untersagt ist, , vor der Situation, die das deutsche Sprichwort mit den Worten bezeichnet: wer andern eine Grube grabt,- fällt selbst hinein. _ Die preußische Polenpolitik. Die Debatte, welche in der deutschen Nationalversammlung über die Zustände in der Provinz Posen abgeführt wurde, ist lehrreich für jede Nation, auf deren Gebiet andere Völker als Minoritäten lebten. In den Zeiten des Glücks, der unbeschränkten Macht, ist die Verführung groß, das schwächere Volk zu unterdrücken und in seiner nationalen Entwicklung zu behindern. Das klassische Beispiel einer solchen Unterdrückung . wat die preußische Poleypolitik. Die preußische Herrennation hat einen rücksichtslosen Kampf gegen die aus ihrem Gebiet wohnende bodenständige polnische Bevölkerung geführt. Die Kolonisationspolitik in den ZDstprovinzen, die Schulpolitik und die Verwaltung. war auf eine systematische Verdrängung des polnischen Elements angelegt. Für die nationalen Empfindungen der Polen hatte man nicht das geringste Verständnis und durch brutale Gewalt, durch fortgesetzte Kränkung und Demütigung verletzte man das primitivste Menschenrecht der Schwachen. Niemals wqr die Politik von den Grundsätzen der Gerechtigkeit nnb Menschlichkeit geleitet, immer nur von selbstsüchtigen.Machtzwecken. Dabei wurde natürlich niemals mit der Möglichkeit gerechnet, daß auch die stolze preußische Nation von ihren Höhen herabsinken könnte. Nun ist der Ulirsthlag gekommen. Erzberger mußte in der Nationalversammlung erklären, er hätte gewünscht, daß die preußische Polenpolttük von früher den Grundrechten des polnischen Volkes besser gerecht geworden wäre, Grzbergev sagte, die Deutschen wollten jetzt allen auf ihrem Gebiet wohnenden Minderheiten die Autonomie geben, ebenso wie sie diese Autonomie für ihre eigenen unter anderen Völkern lebenden Minderheiten verlangen. Diese Erkenntnis kommt aber zu spat. Heute ist das Verhältnis der Macht ein umgekehrtes und nur das eme könnte der Sturz dex preußischen Herrlich fett bewirken. daß er anderen Nationen, die jetzt zur Macht gelangt sind, em warnendes Beispiel wäre. Das gilt vor allem auch, für dm Polen selbst. Es wäre wenig gewonnen, wenn als Effekt des Weltkrieges das alte Spiel mit neu verteilten Rollen weiter gespielt wirb. Die Polen, die sich jetzt für die frühere Unterdrückung an den Deutschen rächen, sollten doch aus ihrer eigenen Geschichte lernen. Wenn das polnische Volk di« anbersnationalen Minoritäten auf seinen! Gebiet der nationalen Freiheit-berauben wird, so wird das ihm ebenso wenig zum Segen sein, wie den Deutschen die preußische Polenpolitik. Ein wirklicher Gewinn für die Menschheit wird diese Weltkrisis nur bann sein, wenn die Völker reif genug sind, ans ihr die Lehren zu ziehen. Die Friedenskonferenz. Wilson nach Frankreich abgereist. N e w-V o r t, 5. März. (Reuter.) Präsident Wilson ist heute früh an Bord des Dampfers „George Washington" nach Frankreich abgereist. . Die Waffenftillstan-sverhandlnngen in Spaa abgebrochen. Berlin, 6. März. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Wie hier mit größter Bestimmtheit verlautet, wurden die Waffenstillstandsverhandlungen in Spaa wegen der Frage der deutschen Schiffahrt abgebrochen. Die Entente fordert bekanntlich hie bedingungslose Auslieferung der Handelsschiffe, während die deutsche Waffenstillstmrdskommission auf Grund von Verhandlungen mit Schiffahrtsachverständigen vvx der Uebergabe der Handelsschiffe siir den Lebensmitteltransporl zuerst das finanzielle und Lebensmittelabko mmen mit der Entente festgesetzt haben will. DieLebensmittelversorgung Deutschösterreichs. Die italienische Grenzsperre als Hindernis. Paris» 6. März. (Reuter.) Im Zusammenhang mit der Beratung des Rates der Mächte über bte Ernährung O e st e r r e i ch - U n g a r n s, der Tschecho-Stowakei usw. wird darauf hingewiesen, daß täglich 800 Tonnen Lebensmittel abgesandt werden, daß der Gesamtbedarf jedoch 8000 Tynmu täglich beträgt, Während der Diskussion wurden die italienischen Delegierten gefragt, warum Italien nach den Vorfällen in Laibach seineGrenze geschlossen und damit dirErnst hrn na Zentraleuropasbehindert habe. Der Rat wird die Diskussion am 7. März fortsetzeu und dann rmen Beschluß fassen. „......»»i. ..-.— '«r.1 «y. ■> Die Kommissionen müssen sich beeilen. London, 6. März. (Korr.-Bur.) Aus Paris wird ftcmdbet,. daß sämtliche von der Friedenskonferenz eingesetzten Kommissionen aufgefordert wurden, bis Samstag über acht Tage ihre Berichte vorzulegen. Wie verlautet, dürfte nur die belgische Terntorialkommission his zu jenen! Datum ihre Vorarbeiten noch nicht beendigt haben. Die Territorialfragen. ~ Die Grenzverbnrdungen. Paris, 6. März. (Korr.-Bur.) Die in T e r r i t o r r a lfragen beratende Zentralkommifsion befaßte sich gestern Mit' der weiteren Einteilung ihrer noch erübrigenden Aufgaben. Es wurde ein Programm sestgelcgt, dem gemäß die restliche Arbeiten drei Kategorien von Untersuchungen zu gruppieren fti. Wicht'der Kopmiission ist vor allem, feftzustellen, in bezug auf welche Gegenden in Europa ein Entschluß noch ausständig ist. Zweitens! muß sie sich mit der Lösung der Frage der S ch a s f u n g einer Verbindung zwischen den verschiedenen Grenze n, bic von den einzelnen Komnnssionen bezeichnet worden, sind, befassen. Schließlich muß.ihre- Rolle darin bestehen, festzustellen, ob und wie weit bte Arbeiten der verschiedenen Territorialkommissioneu miteinander Schrill gehalten haben, um die Ergebnisse zwecks Unterbreitung vor den Rat der Mächte m Einklang zu bringen. Die belgischen Ansprüche auf holländisches Gebiet. London, 6. März. Das Reutersche Bureau meldet aus, Parks: Die Unlersuchungskomniission für die belgischen Angelegenheiten hat erllart, ba;j sie in der Frage der belgischen An-' spräche auf holländisches Gebiet kein urteil a b g e b t n woll e, da sie der Ansicht sei, daß es außerhalb ihrer Jurisdiktion oder ihrer Macht liege, über das Gebiet eines neutralen Staates zn verfügen. Eine dalmatinische Abordnung in Paris. Paris» 6. März. (Tel.-Korr.-Bur.) Heute ist hier eine Abordnung der verschiedenen dalmatinischen Gemeinden unter Führung. K u n j a s i t s ch eingetrofscu. Sie bringt wichtige Dokumente mit, die ailf ihre Forderungen Bezug haben. Marschall Foch fordert die Kontrolle des deutschen Telephon? und Telegrapheudienstes. Bafel, 6. Marz. (Korr.-Bur.) Wie aus Berlin ge-' meldet wird, hat in der Sitzung der Waffenstillstandskommission? vom 9. März General N u d a n t im Aufträge des MarschaW Fpch von der deutschen Regierung verlangt, sie solle eme bestimmte Anzahl von militärischen Funktionären der verbündeten Länder zulasten, um den D' i e n st der T e l e p h o nn n d T e l e g r a p h e n i t n t c n z u sichern, die die Kommissionen der Verbündete» in Berlin, Warschau und Prag mit Paris verbinden sollen. König Nikita protestiert. Gegen seine Absetzung und die Vereinigung mit Serbien. Paris, 6. März. (Tel.-Korx.-Bur.) Gestern beschäftigte sich der Oberste Kriegsrat der Alliierten mit den m o n t en e g r i n r s ch e n Angelegenheiten. Der montenegrinische Bevollmächtigte in Washington O v o s o l e n vits legte im Namen König Nikolaus' einen Protest sowohl gegen die van der Skupschtina beschlossene Absetzung des Königs Nikolaus als auch gegen den beabsichtigten Anschluß Montenegros an Serbien ein. Forderungen der Irländer nach Unabhängigkeit. Haag, 6. März. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Der Vertreter Irlands, O'C a l l a i g h, dem es nicht gelungen ist, mit' Wilson in Beziehungen zu treten, hat sich an die verschiedenen Vertretungen auf der Friedenskonferenz gewendet und verlangt die Festsetzung eines Termins zum Empfange der drei irischen Delegieften. Er schließt jedes Kompromiß von Irlands Sette aus und fordert, volle Anerkennung. Die große Mehrheit desirischen Volkes sei für die neue Republik und die provisorische Regierung sei bereit, die Macht zu übernehmen, sobald England die Besatzung von 200.000 Soldaten zurückgezogen habe. Die Kriegsentschädigung. Bonar Law sür die Aushebung der Blockade. London, 6. März. Bezüglich der Kriegsentschädigung, die Deutschland auferlegt werden soll, sagte- Bonar Law in einer Rede, daß diese Frage vom G es i ch t s p u n k t e d «r G e r e ch t i g k e i t und Möglichkeit zu beurteilen sei. Lord M i l n e r habe der Ansicht Ausdruck gegeben, haß gewiffe a u ß e r o r d e n t l i ch h v h e Z i f f e r n, die vorgeschlagen worden sind, absolut unerreichbar seien. Bonar Law selbst zweifle keineswegs an der Gerechtigkeit der englischen, Forderung auf Ersatz der Kriegskosten. E s m ü s s e von D e » t s ch l a n d v e r l a n g t w e r d e n, d g ß es so viel zahle, als' es eben zahlen könne. Aber das wichtigste sei, so schnell als möglich zum Frieden zn. kommen, damit man wisse, woran man sei. Hierbei spiele nicht nur die Angst vor der Ausbreitung d.e s B o l s ch e w l s m u s tu Dmtschlan deine Rolle, welche sicher begründet ist, sondern das größte Int er esse den Regierung liege darin, den e n g l i sch e n H a n d? l und die englische Industrie wieder, in G a n g z n b r i« g e it. Solange die Blockade fortgesetzt werde, s' sei es klar, haß Per Handel nicht zu normalen Bedingungen zurstckkehrm könrte, Asterdings müßten Möglichkeiteil gesunde,; werden, um Großbritannien sicherzusicllcn mid zu garantieren, daß die Fricdensbedlngungnr auSgcführt werden und daß >vir hie Möglichkeit haben, ihre D n r ch f ü h r n n g z u e r z w i n g c n, I e f r ü h ei? W i r' die Blockade aufhebe n, schloß Bonar Law, die für Fralten, Kinder und Kranke in Deutschland gefährlich ist und. gleichzeitig auch für uns selbst, desto besser s ü r it n f c r Land. Der Wahnsinnige vom Elysee ein Ukrainer. Paris» 0. Mcirz. (Tel.-Komp.) Der Attentäter vor dem Elysöe ist em Ukra nec nnd 1886 geboren. Er ist Direktor eines großen Berlages. Bei seiner Einvernahme erklärte er, er habe die Absicht gehabt, die Aufmerksamkeit der Friedenskonferenz ans die gegenwärtige Lage in Rußland zu lenkm und gegen jede >mlitär>iche Aktion der Alliierten gegen Rußland zu protestieren.

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