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Wiener Morgenzeitung · 1919-03-04 · Heft 45 (4.3.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 45 (4.3.1919)
Date
1919-03-04
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Sekte 2 Wien, Dienstag sind Mer fünfzig und zu Ackerleuten, die ihm feine Äecker bauen. Und zu Schnittern an feiner Ernte zund daß sie feinen Harnisch, und was zu'seinem Wagen jgehört, machen. Eure Töchter aber wird er nehmen, daß sie Apothekerinnen, Köchinnen und Bäckerinnen .feien. Eure besten Aecker und Weinberge und Oelgärten wird er nehmen und seinen Rechten geben." Diese zornige Warnung blieb vergeblich und die ganze strlgende Geschichte, wie die Propheten betveisen, ist erfüllt von einem ewigen Kampf des Volkes um die Wiedererringung seines Rechtes gegen die eigenen und .fremden Vvlkstyrannen.; Die germanische Auffassung des Bürgertums deckt sich mit Sjgr des jüdischen insofern, als der Träger des Rechtes der einzelne Volksgenosse ist, der sich im Interesse der Gesamtheit eines Teiles seiner Rechte freiwillig begibt. In schärfstem Kontrast hierzu steht die römische Auffassung von der Allgewalt des Staates, der dem einzelnen Bürger nur so diele Rechte einräumt, als es der Staat für gut hält. Bei der Anerkennung des römischen Rechtes im Deutschen Reich gelangte auch diese römische Auffassung von der Staatsobrigkeit zur Geltung und wir haben daran -trotz 1789 ^und 1818 bis zum Oktober 1918 zu. tragen gehabt, j Der Weimarer Entwurf und der Widerspruch, der sich zwischen feinen Bestimmungen und dem Gefühl der breiten Masse des Volkes auftut, werden für die maßgebende Partei in unserer verfassunggebenden Versammlung eine Lehre sein müssen. Wenn es auch ausgeschlossen ist, daß die Sozialdemokraten in Deutschvsterreich die Regierung übernehmen werden, und es nach ben verschiedenen Erklärungen Dr. Renners als sicher gelten kann, daß die Koalition mit den Christlichsozialen fortbestehen wird, so wird doch der Geist der Revolution das Verfassungswerk nicht nur befruchten, sondern feine Seele fein müssen. Paris ist wohl eine Messe wert, aber die Koalition Renner-Hauser ist es nicht wert, daß auch nur die geringste geistige Errunggenschaft der Revolution preisgegeben wird, Gerade in bezug auf die Grundrechte der Bürger Deutschösterreichs wird unsere Konstituante wegweisend sein müssen auch für das Deutsche Reich. Wird"un)'ere Verfassung und jene Deutschlands nicht die geänderten Verhältnisse, den ganzen Umsturz in jeder Einzelheit zum Ausdruck bringen, so wird sie bloß ein Stitck Papier bleiben. Wehe dem Staat, dessen Verfassung nicht in den Herzen der Bürger lebt! Die alte österreichische Verfassung hat die schönsten Grundsätze gehabt, aber zu ihrer Durchführung ist es nie gekommen, und das Schicksal der Monarchie muß eine Warnung für jeden Staat sein, der sich eine neue Verfassung gibt. Anpassung an die Aenderung des Wollens und des Denkens der breiten Volksmassen, aber nicht Uebernahme von Vorurteilen und Traditionen — das ist e§, was das Hauptziel einer Verfassung sein muß, die unmittelbar ans der Revolution hervorgegangen ist und die ruhige Entwicklung der Republik in den Grundlinien Dorzeichnen soll. Tschecho-slowakische Verhältnisse. , Die politische Zage im tschecho-slowakischen Staate 'wird durch drei Tatsachen charakterisiert: die erlvachende Erkenntnis von der absoluten Notwendigkeit eines deutsch-tschechischen Ausgleiches in den produzierenden Schichten, die Gefahr eines ernsten Kulturkampfes und die täglich sich steigernde wirtschaftliche Not und weiters auch die wachsende sozialrevolutionäve Strömung. Bereits vor Zusammenbruch Oesterreich- Ungarns, in der letzten Tagung des österreichischen Abgeordnetenhauses, betonten mir drei nunmehrige tsche- Hans Pfitzners „Palestrina". Erstaufführung in der Wiener Oper am 1, Marz ISIS. „ . . . Ueber dem weltlichen Treiben, dem eigentlich realen, vom Willen geführten Leben der Völker und neben der Weltgeschichte geht schuldlos und nicht blutbefleckt die Geschichte der Philosophie, Wissenschaft und Künste." Artur Schopenhauer. IHmti Pfitzners „Palestrina" hat seine verborgen« Aktualität. Sie liegt nicht klar zutage, weil sie nicht im Stofflichen des Inhalts zu finden ist, sondern in inneren Problemen ruht. Eine Zeit höchster realer Machtentfaltung gleich der unseren wird in ihrer Hohlheit, in der absoluten Ohnmacht, <iuf die Geistigkeit des Einzelnen einzuwirken, aufgedM, die Kräfte, welche »»ach außen das Bild der Weltgeschichte formen, kapitulieren vor dem selbstherrlichen Willen des künstlerischen Individuums. Es ist die Zeit des Trientiner Konzils, da eine Alliiertenkonferenz der in der Kirche verbundenen Nationen sich vermißt, in Kunstdingen endgültige Beschlüsse zn dekretieren. Mer die von ihr verordnetcn Normen sind so wirkungslos wie die Mittel ihrer Vollstreckung: $c«fec und Rad. Und als allein das Werden der Kunst bestimmende Kräfte erweisen sich die von keiner äußeren Gewalt zu beeinflussenden Regungen des schassenden Gemütes, die ihre Nährkraft aus dem Boden ererbter Tradition und ihre Lebenswärme ans der befruchtenden Nähe liebenden Menschentums gewitttien. l Die Gegensätze dieser beiden Welten, der egoistischen, leichtfertigen, äußeren, personifiziert durch die scharlachstrotzenden Gestalten der im Vollbesitze materieller Macht stehenden Kirchenfürsten» und der tiefinnerlichen, glanzlosen beS Künstlers, von der aber die .mächtigere Wirkung ausgeht, bestimmen den Aufbau Stückes. Das bunte Bild des zweiten Aktes, des Wiener Morgenzettnng chische Exzellenzen die Notwendigkeit eines deutsch-tsche chischen Ausgleiches, wiewohl für die Unmöglichkeit einer Verständigung mit den früheren Abgeordneten der deutschen' Bourgeoisie damit begründeten, daß der Dualismus unter allen Umständen fallen müsse und ein Staatenbund vollständig national-souveräner Staaten an dessen Stelle die Vorbedingung einer Verständigung der Donauvölker untereinander und speziell zwischen Deutschen und Tschechen, bilde. Schon vor einem halben Jahre dachten manche tschechischen Führe« daran, die Deutschen durch das Angebot der „Besreinng" der ungarischen Deutschen vom „magyarisch-oligarchischen Joche" für die Angliederung der Slowakei an das tschechische Volk und den tschechischen Staat zu gewinnen. Betreffs der deutschböhmischen Frage herrschte schon damals ein gewisser Zwiespalt im Tschechenklub. Während ein Flügel die nationale Autonomie der Deutschen innerhalb des tschecho-slowakischen Staates zugestehen wollte, waren andere Elemente, bei einem Entgegenkommen der deutschen Abgeordneten zu einer.national-föderativen Umgestaltung des Donaureiches auch zu weitgehenden Konzessionen zu einem Verzichte Deutschböhmens zugunsten Deutschösterreichs bereit gewesen. Heute gehört das alles der Vergangenheit an! Pecalum est ultra muros ut entre. Was aber nicht der Vergangenheit angehört, ist die Notwendigkeit einer deutsch-tschechischen Verständigung; denn ohne eine solche ist mit einer ernsten alldeutschen Jrredenta zu rechnen. Mögen die tschechischen Imperialisten über eine solche auch lächeln, aber die engeren Angehörigen des Präsidenten Masaryk sowie die Sozialdemokraten in ihrem gemäßigt nationalen Flügel erkennen die Gefahr, die für den vielsprachigen tschechoslowakischen Staat aus gleichzeitig nationalen Konflikten mit den Deutschen, Juden, Polen und Magyaren zu entstehem drohen. Darum tauchen immer Häuser in der letzten Zeit Vorschläge, wie die des bekannten Schriftstellers Machor, auf, durch nationales Entgegenkommen den Eintritt der Deutschen in die tschecho-slowakische Nationalversammlung zu ermöglichen, eventuell auch den Titel Tschecho-slowakische« Staat in einem den Deutschböhmen genehmen Sinne zu ändern. Bei einem Teile derselben findet das Streben nach einem Ausgleiche mit den Tschechen ein gewisses Entgegen^mmen. Tatsache ist es auch, daß die Volkspartei — genau so wie die jungtschechischen.Dissidenten — die den Kurs der jetzigen böhmisch-slowakischen Regierung in religiöskultnrellen Fragen bereits als Kulturkampf ansehen, heftig gegen den „chauvinistischen Liberalismus" Stellung nehmen und ebenso wie die Sozialdemokraten periodisch gegen die jetzigen Machthaber in Prag Front machen, worauf ich noch^ in einem späteren Artikel zurückkomme. 'Allen Parteien macht die Bolschewrkengefahr große Sorgen, da sie täglich mehr ein Uebergreifen der kommunistischen Partei aus Ungarn, Polen und Deutschösterreich in das Gebiet des tschrcho-slotvakischen Staates,befürchten. Auf die Frage vor dieser Gefahr ist zum großen Teile auch die Sperrung der deutschöstcrreichisch - tichecho - slowa'isch - ungarischen Grenze, sowie die Uebernahme des Oberkommandos der tschecho-slowakischen Armee durch einen — französischen General zurückzuführen, was übrigens manche tschechische Kreise mit sehr gemischten Empfindungen betrachten. * Auch die Beziehungen zu den Polen wegen des Konfliktes in Schlesien sowie wegen ihrer Stellung zu den Ukrainern läßt sehr viel zu wünschen übrig und zur Einheit berufenen, aber von politischem Hader zerfressenen Konzils Tontrastiert aufs schärfste gegen die Schlichtheit des Anfangs- und Schlußaktes, rn denen die seelischen Vorgänge beim Werden des Palestrinaschen Meisterwerkes und sein Triumph über jene Welt in gchämpfteS Bühnenlicht getaucht erscheinen. . Der Held in Pfitzners musikalischer Legende ist eine historische Figur, ''ft jener Pierluigi Palestrina, in dessen Schaffen die Blütezeit des kunstvollen polyphonen Tonsatzes der Kirchenkomposition des 16. Jahrhunderts ihren Höhepunkt fand und deren Einfluß die nachfolgende Epoche so beherrschte, daß für sie das Schlagwort „Palestrinastil" berechtigt werden konnte. Palestrina tritt uns zu Beginn der Handlung als ein in seiner Schaffenskraft gelähmter Mann entgegen. Seit dem Tode seiner geliebten Lukrezia hat er „seine Harfe in die Weiden gehängt. (Eine Anspielung darauf, daß der historische Palestrina aus gleichen Gründen nach der Komposition des ^Vuper flumin&Babylonis“ (1580) keine Note mehr schreiben wollte.) Jghino, sein Sohn, und Silla, sein Lieblingsschüler, sind die einzigen, an denen sein Herz noch hängt. Aber Silla erwidert die Liebe mit Undank. Sein jugendlicher Ungestüm zieht ihn aus der mit Tradition übersättigten Atmosphäre des alten Meisters fort nach dem heiteren Florenz, wo Graf Giovanni Bardi und seine Freunde nach dem Vorbild des altgriechischen Dramas die neue Kunstgattung der Oper entstehen lassen. Beim alten Meister erscheint nun Carlo Borromeo, römischer Kardinal und Gönner der Musik. Kunstfeindliche Pläne des Konzils bedrohen alle Werke der Tonkunst mit Vernichtung, nur Palestrina wäre zur Sendung berufen, die Gegensätze zu versöhnen, wenn er den Stil für eine Messe findet, die auch die Widersacher überzeugt. Aber Palestrina bleibt, kühl. Er fühlt den inneren Quell versiegt, kein Macht- und Drohwort des. Kar- 4. M8rz 1919 Nr. 45 wird am besten dadurch illustriert, daß manche tschechische Blätter die Polen mit den Preußen gleichstellen und ihnen nebst anderen Sünden auch ihre langjährige magyarophile Gesinnung und die Förderung der Unterdrückung der ungarischen Slawen und speziell auch der Slowaken vorwerfen. Andererseits wird der offiziell tschechischen Politik wieder von manchen südslawischen Kreisen vorgeworfen, daß sie im serbischitalienischen Konflikt viel zu wenig energisch die südslawischen Interessen gegen den italienischen Imperialismus fördern. Wie aus dem Gesagten ersichtlich, ist die alte „slawische Solidarität" also nicht größer als die. deutsch-tschechische. _ ' Berus. PoNttsche^rmdschau. Sozialismus und Pioniertum. Vor mehreren Wochen hat in Palästina eine Arbeiterkonferenz stattgefunden, iiber welche detaillierte Berichte erst jetzt eingetroffen sind. Die Diskussionen dieser Konferenz sind für die Oeffentlichkert, und nicht nur für die jüdische, von größtem Interesse, im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stand der So-: zialiömus, der bisher keinen offiziellen Bestandteil des Programms der Arbeiterorganisation „Hapoel Hazair" (der „Junge Arbeiter") gebildet hat. Es entbrannte ein Kampf über die Frage, ob der Sozialismus ins Organisationsprogramm ausgenommen werden soll. Die heftige Gegnerschaft, die dieser Antrag bei einem Teil der Delegierten fand, gründete sich nicht auf kapitalistische Gesinnung, sondern auf die Gesinnung -des Pionier tu ms. Dieser Fall steht in der heutige» Welt, die von den sozialistischen Stürmen erschüttert; ist, und aus ihrem grauenhaften Chaos keinen Weg zur aufbauenden Ordnung findet, in der sich die sozialistischen Parteien als völlig unfähig zur Verwirklichung des sozialen Ideals erwiesen haben, einzig da. Wer gegen den Sozialismus spricht oder an der Richtigkeit seines politischen Weges zweifelt, wird bei uns unfehlbar als Bourgeois und Kapitalist verschrien. Für' diese unsere Welt könnte die Gesinnung der palästinensischen Arbeiterschaft eine Lehre sein. Für sie steht das Ideal der Verwirklichung der sozialen Gerechtig^ keit in der jüdischen Gemeinschaft und in der ganzen Welt obenan; aber sie scheut sich, diese Gesinnung dort geltend zu machen, wo sie selbst daraus Vorteil ziehen sollte. Diese Anschauung beruht auf der Ueberzeugung, daß der Sozia ismu? ü erhaupt nicht verwirklicht wer» den kann, so lange noch immer wirtschaftliche und materielle Interessen irgendwelcher Art das zentrale Interesse des menschlichen Lebens bilden. Daher lehnt diese Partei es ab, den Sozialismus dazu zu benützen, um für sich selbst eine bessere materielle Position zu - erringen. Sie will vielmehr durch hingebungsvolle aufbauende Arbeit das ganze Volk innerlich revolutionieren. Sie will nicht durch Proklamation von Programmen,' sondern durch das eigene Beispiel wirken. Sie weiß, daß der Sozialismus nur dann- Wirklichkeit werden kann, wenn er nicht ein Resultat, des Kampfes und Haffes, sondern die selbstverständ»- liche Folge einer Gesinnung der Brüderlichkeit und Liebe ist. Daher stellt sie dem Programmpunkt des Sozialismus den Programmpnnkt des Pioniertu ms entgegen. Die Mitglieder der Organisation' Hapoel Hazair sind tief durchd -ungen von dem Bewußtsein der Heiligkeit der Arbeit, die allein das ganze Volk wieder aufrichten kann. Sie fordern bei der Errichtung des jüdischen Gemeinwesens in Palästina als oberste Prinzipien die Nationalisier ung dinals kann ihn wieder zutage rufen. Doch als ihn auch dieser letzte Freund im Zorn verläßt, fühlt er ein seltsames Regen in seiner Einsamkeit. Sein Gemach erfüllt sich mit geisterhaften Gestalten, in denen er seine erlauchte musikalische Ahnenreihe, unter ihnen Josquin de Präs und „tedesc'Enrico" (Heinrich Isaak) erkennt. Die toten Meister sprechen mit mystischen und durchaus nicht kirchlichen Worten vom Auftrag „des alten Weltenmeisters, der gleichfalls untertan uraltem - Wort am Rand der Ewigkeit" an Palestrina, fein Erdenpensum zu vollenden, um sich als letzten Stein der. künstlerischen Kette seiner Vorfahren einzufügen. Von dem Schauer dieser Erscheinung angeweht, beginnt nun Palestrina seine Messe zu schreiben und gleichzeitig erklingt sie von Engelsstimmen, erfüllt sich die dunkle Stube mit einer Glorie von lichten Eiigelsgestalten, schmiegt sich die Gestalt der verstorbenen Lukrezia an die Seite des in sein Schaffen Versunkenen. Ern Theaterwunder wohl, aber ein glaubhaftes. KeinGaukelwerk einer lieben Frau/sondern eine Allegorie, die aufs schönste die inneren Gesichte einer in Schöpferlust entbrannten Phantasie zu bühnenwirksamer Erscheinung bringt. Was im ersten Akt nur in der selbstbewußten Person des Kardinals in das stille Schöpfungsreich des Künstlers eindrang, das wird im zweiten, breit angelegter», zum Zerrbild der Konzilstagung verwebt. Es ist eine Milieuschilderung der großen Welt, in sich geschlossen und mit dem Vorhergehenden und Nachfolgenden nur in loser Beziehung. Eine Unzahl von wohlcharakteri-, sierten Figuren wird uns vorgeführt. Machtgier, Eigennutz, Stolz, Dummheit und Grausamkeit, teils »mver hüllt, teils unter dem Mantel der Frömmigkeit finden ihre typischen Vertreter. Das ist die Versammlung, die eine Reform an Haupt und Gliedern der weltnm-- spannenden Kirche in rvenigen Stunden zu Ende bri.,

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