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Wiener Morgenzeitung · 1919-03-02 · Heft 43 (2.3.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 43 (2.3.1919)
Date
1919-03-02
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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cerrc o 3J5icu,. Lvnittag Wiener Morgerrze.r n:^ 2. März 1919 :>h\ 43 Die Entente will ihre Forderungen mrldcrtt. London, 26. Februar. --Tct.-Komv/ Tcm Th> U i'v^rl) ‘;.nroftio cvifiiLCc '23 a i > o u Mi; tue fvaeöeuviK,il)w5i&liUH>tn su fridrineu ü)iör,u>otiK üi-'cu viuv.-.n v.cbmni weiten. Z/e V a ii t t u T v u tj ch l a u H' i i t v o fi l o c-. tic Mtimeii ivici! amuür, einen aeil ibicc F ovbt v ungc n?, n v ii cf z uü c!) m e il, um bic geordneten Verhältnisse' in Europa wieder l'-rzuneUen.' Der italienisch-jugoslawische Konflikt. Bedrohung der Lebensmittelversorgund Südosteuropas. Rom, 1. März. (Korr.-Bur.l Einige hiesige Blätter meideten, da;p der Verkehr^ zwischen Italien und Lugoslawien innerbrochen worden sei, io daß hierdurch die Verso r g n n g i'.d o fteu r o p aS mit Lebensiuilrelu eine Verzögerung erleide,/ iind dmz-die interalliierte Mission. die entsendet worden war, um über eui Emveniebmen zwischen Jralien mrd Jugoslawien zu verdandcln, an der Grenze angehalten worden sei. In der Tat hat >un.?0. Februar das Vaibacher Kommando der italiemschcn Murtarkoumussion, die sich dort gemäß den Waffemüll-?t>uldsbedingungcn befind et. jim den Verkehr der Züge pur - dem rür die Tschechv-Slowalei und für Jugoslawien ml)K (leunmnteu Lebensmittel zu regeln, plötzlich euren Aus- - wcisimac-dciehl übermittelt. Als Borwand für die Ausweisung wurde vom Kommando angeführt, da?;' der jugoslawische <maat von der Entente anerkannt worden sei und daß deshalb Laibach nicht mehrmals zu der ehemaligen österreichischungarischen Monarchie gehörig angesehen werden dürfe. Major GiorgiS und alle Offiziere der Mission mußten trotz ihrer Verwahrungen unverzliglich die Stadt verlasfcn. Angesichts dieses Vorgehens hat die italienische Regierung beschlossen, dre WaffenitrlliLandsgrenze zu sperren. Gleichzeitig hat sie alle notwendigen Maßnahmen getroffen, um die Berpflegung der Tschecho-Slowakei mlI anderem Wege, der nicht über Laibach führt, wirksamer zu ge'kalten. Der Wiederaufbau Serbiens. ....' 1. Marz.. (Funkspruch des-Tel.-Korr.-Btkr.) Dem« nachw vegwt chch eine britische Mission zur Feststellung der durch eae Be?r-tzmig iserbiens dem Land vom Feinde zu gefügten m a d e n .nach Belgrad. Ihre Aufgabe wird auch sein, zu ermllteln, rn welchem Ilmfange ein Wiederaufbau sofort in Angriff geiwmmen werden müsse. Wellers tvird die Mission die Wirtschaftticqen Verhältnisse vom Gesichtspunkt der Anssichlen für die Entwicklung des Landes mit Hilfe von britische 11t K api 1 al ^^üfrn. Lne Mission wird sich zwei bis drei Monate in Serbien anfhalieu. Drohender Generalstreik in Zürich. w , (Tel. der „Wr. Morgeriztg.") Die Züricher -trbeuerschaft nt erneuert von Beunruhigung ergriffen roorden. Es wnd eine zrun Generalstreik führende Krge befürchtet. Die verhinderte Donauschiffahrt. Budapest, l. März. (Tel. der^Wr. Morgenztg.'') - Die ^chipahrt auf der^ Donau kann vorläufig wegen des Verhallens dkr Lerben und Tschechen nicht eröffnet werdeii. Bis zum Friedens« ichlu?; durfte kaum eine Aenderung dieses Zustandes cmtrettn. Dre <orrhrn verweigern die AnSlieicrung von Kohle aus dnu Fünftirchner Bergwerk an^ die Donan-Dainpffch;ffahrtgesellschast und schicken dieKohle nach Serbien. während die Tschechen die Donaustrecke l3/:t A^epiWrg. bis Ko morn besetzt halten und einen geregelteir ^chrstsvertehr auf diesem Donauabschnitt vorläufig aänz unmöglich niamew . " Bolschewismus in Belgien? Bertt«, 1. März. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") 'Es Macht sich uns boifchewikische Strömung in den. Industriegebieten von L ü t r i ch l und C'h a r l e r o i s benrerkbär, wogegen die Negierung geheime Vorkehrungen trifft. . Das ungarische Wahlgesetz. Budapest» 1. MLi;. (Ung. Tcl.-Korr.-Bur.) Jni gestrigen Mrmsterrat, der erst nach 2 Uhr früh endete, wurde das neue Wahl 0 c f c tz,- verhandelt. Diesen! Gesetz zufolge wird das Gebret des Landes in 44 große Bezirke cnigcteilt, die insgestnnt 4)4 Abgeordnete in die Nationalversammlung entsenden. Da große Gebiete des Landes vom Feinde besetzt sind, werden die Wahlen nicht ui fämllrcheu Bezirken abgchalten werden können. Daher werden nur 236 Abgeordnete für die Nationalversammlung gewählt-werden können. Budapest wird in vier Bezirke geteilt, die zuicnmmn 36 Abgeordnete wählen. Die. Wahlen werden am JO. A p r 11 stattfinden, die Nationalversammlung wird am 20. April zusammentreten. Die Mandate lauten ans zwei Jahre. Die ukrainische Betretung in Paris. Laut einer denr hiesigen Gesandten der wesnckramischen Republik R. v. W a s s l l k o zugckommenen Depesche des in Paris weilenden ukrainischen V c r k e h.r S in i n i st: e r S hat die französische Regierung die Einreisebewilligung Tiro 15 M istog l i e der der gegenwärtig in der Schweiz weilenden u k r-ain rf ch e n F r i e d c n s d e l c g a t i o u erteilt. ' Die jüdische Orthodoxie für die zionistischen Forderungen. Zürichs 1. März. (Tel. der „Wiener Mocgenzeitung".) Tie hiet. tagende Weltkonferenz der jüdischen orthodoxen Organisationen hat unter anderem folgende Beschlüsse gefaßt: L Die Konferenz fordert die Anerkennung Palästinas -als.des Landes, in dem Israel berufen ist, seine nationalen Aufgaben, gemäß der jüdischen Tradition zu verioirllichen; sie beschliefzt die Errichtung ' eines S t ud ie n au 8 s ch u sse s zur Prüfung der Ansieblnngs- Verhältnisse und cineö Palästinaamtes zur Beratung der ostj irdischen Massen, ferner die Gründung einer Sie d l u n g suub H ande lsb an k mit dem Sitz in London, und Filialen in Palästina, mit einem Aftienkavilal von 25 Millionen Francs.-- - . 2. Bezüglich der anderen Länder fordert die Konferenz die 'S i ch c r u n g der G l c i ch b c r e ch t i g u n g der jüdischen Äe'orlSeung und.Gewährleistung des Rechtes auf B.ildnng staatlick) ans r kann t er jüdischer Gemeinschaften in einer den einzelnen politischen Berhältnissen entsorcchendan staatsrechtlichen Form. 3. -. Dia' Regnistiung 'der jüdischen Ä! affen» c >h i g t a t i v. u. - ' Ferner -beschlos; die Konferenz die Erhaltung, Belebung und Wiederherstellung der T a lmud-H o ch sch n l-en und die Gründung einer jühifäien orthoboren Dellorgani« ‘faMon mit dem Sitz in Zürich. Die Beschlüsse der s»onserenz - werden der Friedens» st-Nk'ereü.z durch besondere Delegierte möglichst zusammen mit PrÄger SpisnÄgeaffäre. Konsu! GMtttLeL ausgewLesen. — Hausdurchsuchung in der deutschösterreichischen Gesandtschaft. Prag, 1. März. (Tel.-slouip.) lieber die'Borgeschichte der Äerhaftfing des. BlzekönsulS Dr. Schwarz meldet die „Nnrodni Listh": Die Detektivs, welche den Kurier Schackbeobachteten, - führten ihn mit seinem Gepäck, bestehend, ans einem großen; Sack, einer Kiste und einer Aktentasche, ins Finanzministerium.'. Dort wurde das, Gepäck beschlagnahmt, , weil der Verdacht vorläg, das; die mit einer Plombe des- Berliner 31 u S tu ä rt igen A m t e s versehene 3lktentasche Kriegsanleihe oder Banknoten enthalte. Daraufhin tvurde Konsul v. Gebsattei gestern vormittags -ins FinanMinisterium geladen und die Revision in seiner Anwesenheit durchgeführt. In dem Sack.befanden sich 300 Landkarten der Slowakei mit Aüsschristen, die gegen die .Ännerionsabsichteu der Tschechen, ans die Slowakei gerichtet waren. Die Landkarten sollten zur Unterstützung der magyarischen 3lgitation nach Budapest gesandt werden. Bei der Durchsicht der Korresporrdenz wurde-ein an Vizekonsul Dr. Schwarz adressiertes Schreiben mit einer Landkarte als Beilage gefunden, aus dem sich ergab, daß Dr. Schwarz die Landkarten b e st e l l t und. den. Auftrag gegeben Hat, das; sie, der KurirrsendlUig beigepackt, werden. In der Aktentasche wurden tveiterS eine Reihe von Llrtikel gefunden, deren Einfuhr sehr hoben Zollgebühren unterliegt. ' Dr. 'Schwarz, der ebenfalls ins Finanzministeriutti! eingeladen worden, war, wurde dort verhaftet und in - sehrcr-Wphimng eine Durchsuchung vorgenommen, da sich ans einem Schreiben des deutschen Auswärtigen 3lmtcs ergab, mit welchen - dlnsgaben .Dr. Schwarz in der' tschechoslowakischen Republik betraut war.- Es bestehe der begründete Äjerdacht, daß er in Verbindung mit Elementen gestanden fei, .welche eittcu bewaffneten Widerstand im geschlossenen deutschen Sprachgebiet voröerciten. .Prag, 1. siilärz. (Tel.-5komp.) Konsul v. Geb sa tte! ft hat den Auftrag erhalten,' Prag binnen 24. Stunden-zu verlassen.' ErAst7abends ahgLreist^ . Prag, 1. März. - (T«l.»Kornp.) Heute früh lerschieiltzsp in der Wohnung des'ÄegätionZpates.Dri Ferdinand. Machek: des Vertreters der deutsch österreichischen Re- ' publik in Prag .'zwci Detektivs und nahmen ungeachtet des Protestes:.Dr. Mareks,-der sich auf die Exterritorialität berief, eine Hausdürchsuchung^ vor. Später erschienen dieselben / Det^ktibs^in-.der sKanzlei her deutschösterrcichischen Periretukg und durchsuchten alle dienstlicheu ulid-P-r i v a L b rief e. Beide / Untersuchungen blieben vollkommen resultatlos. Heute vor- - mittags wurde auch das Redaktionslokal der ,L)ohemia" einer Durchsuchung unterzogen, die'ebenfalls resultatlos verlief. " ‘ (Wie wir erfahren, hat das deutschösterreichische-Staatsamt für Aeußeres in*dieser Angelegenheit die nötigen Schritte v ergriffen, um eine Aufklärung über die. Verletzung der Ex- > territorialität ihres. Bevollmächtigten in Prag zn. erwirken. - Die Red.) '; Prag, 1. Marz. (Tel.-Komp.) Der HerMsgeLer der „Bohemiä" äußerte -sich über die Einsteklnng des Blattes unter o andercnr. .folgenderinaßen: Die EiitstellungSverfügung wurde mir heute nachts telephonisch cmitgeteilt. Ueber ihre De- ■ grüiidnrrg,. tvonach .• bie. ,^öohemia" an einer ausgedehnten' > Spionagetätigkeit, mitgew.irkt:-haben soll, bin ich aufs höchste, o erstaunt. Ich kann - auf 'bas -bestimmteste erklären, -daß mir von ciuer^^'Spio^ag.etä'tüGke-it. auch nicht das ge- ' r i n g st e bekannt i jii .Unser Blatt hat seit' jeher das. - >' Selbstbestimmungsrecht Deutschbohmens ganz offen verfochten' und gerade, diese Offenheit 'Aft' der beste Beweis däfür, baff' - e sic mit einer geheimen Spionagetätigkeit nichts zu schaffen-'hat.-i". Vertretern anderer jüdischer Organisationen gemein'am unter-! breitet werden? 3lus der .bevorstehenden Meldung -ist zu entnehmen, dost bei der Konferenz des gesetzestrsuen Judentums diejenige Richtung gesiegt hat,, welche.ein Einvernehmen mit der zionistischen Organisation und.eine Unterstützung der von dieser erhobenen politischen Forderungen gewünscht hat. Die andere Richtung, dereil'geistiges Aentrum'Frankfurt am Main ist, und deren Wortführer ^auf der Konferenz Dr.' B r e u e r war, blieb in der Minderheit. Die Orthodoxie hat eingesehen, , daß in diesem -historischen Moment. eS frevelhaft und zwecklos wäre, in die große nationale jüdische Bewegung politische - - Differenzen'hifteinzntragen, deren Ursprung auf ganz 'andereft. Gebieten .liegt. Dia Entstehung-eines jüdischen Gemeinwesens^ in Palästina steht. bev.orA Wenn, die Orthodoxien dabeiihren. .- -Einfluß wahrenvwilsi' sö. kanndas-nurdurch 'tätige' Mitärbeitgsschehen. .Die^e ft'Ein sicht schiint auch für hie Konferenz' ' - maßgebend gewesen zu/sein. Mit Rücksicht darauf) baß bisher ein großer Teil, der Orthodoxie den nationalen -Forderungen schroff ablehnend, gegenüberstand, ist diese Wendung gevoiß bemerkenswert. '. Tagesbericht. Der TÄrfschwinvel beginnt wieder. In allen Wiemr Blättern ist ausführlich berichtet worden, daß dieftPottzei ein elegantes Spielerneft ausgehoben hat. Die Zpitungerr haben nicht verfehlt, mit diesen Berichten hochmoralische Auslassungen über das Spiellaster zu-verbinden. Nun bringen aber die nämlichen Zeitungen bezahlte nnb freiwillige Anzeigen, daß in Zknrze dia Nennen und das Wettspiel in der Freudepan. und .Krieau wieder aufgenomm-en werden, das heißt, daß: das Hasardspiel-/der Wiener Massen wieder beginnt. Man. kann verschiedener Ansicht darüber, sein, ob das Hasardieren in..verborgenen Nestern, eure Angelegenheit, ist, mit ivelcher sich die Behörden und die Oefsentlichkeit unbcd/lgt befassen müssen; es mag fraglich sein, ob es Pflicht der Regierung ist, reichgewordene SpeAtlanten''und ihre -Weiber, Berufsspieler und sonstiges.gilt.' ungezogenes Gesindel daran zu hindern, sich gegenseltig zu betrügen und auSzuplündern. Jedenfalls aber handelt eine Regierung..verbrecherisch, 'wenn sie es' zuläßt,., daß unter ihrem- Schnitze, ja mit ihrer Förderung,''da^ Volk.zum Gl.ückspiclnm hohe Einsätze verlockt, ijich. privitegiertcn. Betrügern in die Arme getrieben tvird. Das Reunspiel ist nichts anderes, als ein unter Patronanz der Regierung und der öffentlichen Meinung arn -Volke' verübtes Verbrechen.. Unzählige C?sistenzen verschlingt das -Turfspiel, es verschuldet -den größten Teil der Fälschungen' und Desraudaiionen, ec, macht'Männer zu Betrügern und Weiber zu Dirnen. Es schafft einen ertragreichen Tnnnnelplatz für alte arbeitsscheuen Elemente und reißt die Smwarheu ins Verderben. Wie haben sich..die Regierung und die Gesellschaft bisher zu diesem Treiben gestallt'?< Unter dem eitlen Vorwand^, dis Pferdezucht zu -heben, hat der Staadt Prei'-e für Nennen ausgefchriLben, et. hat aus Anlaß der Rennen eigene Fahrbläire eingelegt, den hochadeligen Arrcingenren dieses Masseubetruges lvurdeu zur Zeit höchster Verkehrsnot Salorrtvagen und Ertrnzüge zur Verfügung' gestellt, Retinbesncher.und Nenupferde trmrden k>ecsrlem. und billig befördert, während Atlgrstellte und Arbeiter, in schmutzigen Wagen zusammen-- gepfercht für teures, Geld an ihre Arbeitsstätte^'fahren. mußten. Einem Rennpferd wird -ein-größeres Quatr-,'-. tum' Br-otfrücht zugewissen^ als vier Bürgerfamilien. Der Eröffnung der Rennen wohnen Regierungsvertreter. offiziell bei. Kurz,, es wird alles, mögliche getan, um. den Rr'nllen das ,Ansehen,,hochwichtiger - Staatsaktionen ■ zu verleihen. -; . - Die Presse ihrerselts., tut . .ihr äußerstes, um ft diesen 'Veranstaltungeii,,welche.auf. die Popularisierung . des Spiellasters berechnst.find,.'die. Aufmerksamkeit deS,. ganzen. Lesepublikum^ zu. sichern. Ueber den Husten^ , krampfeines Rennk'lepper^ tv.ird ausführlicher berich-- le-t, als über die Milcher sterblich feit in den Arbeiter-.. -vierteln, über das Eingehen,, eines vierbeinigen Kavo-ft rits'mohr als über .ein.. Grubenunglück. Ein Derby tag' wird als -das. bsdeutsainste .Ereignis geschildertihm- -werden spaltenl-ange,„Vorschauen" -und.„Rückblickes, ge-.. ' widmet. Mt 0n isrMmertestew M'tz^lk-MvÄldQß/KÄlk die. BureäuIftbet. 'BuHmacAe'r gelockt/ ' / .'. .. . / ' . ' . ftft -.Die neue Regierung, .die Tochter der Revolution, hat die Pflicht, diesem verderblichen Treiben, welches , sich mit deul Boden der Reaktion frei entwickeln konnte,, sofort ein Ende zu bereiten./Sie darft nicht ruhig mit-- ansehün, daß das' Laster des Nennspieles Hoch weiter', am Marke des - Volkes,-frißt. Sie . muß sich über .das „Gejammer" der „interessierten" Kreise rücksichtslos hinwegsetzen, wenn sie' 'nicht am VoltsbeLruge mitschuldig sein. will. -.-ft st- "'V Eine Note des Staatsamips für Aeußeres betreffend die Kronenguthaben des Auslandes. Das Staatsamt für Aeußeres hat _eine Note, die sich mit dm Kroiienguthabcn deß ÄuslatideS befaßt, an s äw t l i ch e it c u t raten Ber 11 e t u n g e u,^ an die Mission des Professors C'o o li d ge,.- all die italienische Waffensüllstands-' komniission. Mid an die Gesandten, twgarns und der ucuerrichteten.. Nattonälstaät'en gerichtet. Die Note lautet:. , i / Anläßlich der vom .Wslawischeft Staate und von d.e^ tschechorstowakischen Republik getroffeneneii' Währungsmaßnahmeli" -Bchvernehmells über, .die Behandlung der -vor. der -Wähmntzs^- änder'ung'begründeten Kconenchllhaben des Ausländes rr'forderlic!;.' ' Drc'Jßhaber folcher'Kronenguthaben hattm das.Recht und,, die Mägüchkell,' ihre Guthaben 'zu: Zahlungen Ärnd Ueber-- Rvtcn dir österreichisch - ungarischen Bank in mehrere getrennte UmlausSgcbiete. naüonal gekelmzeichneter Banknoten teilst im SatirMen I E Nur Satan. - Uaranüe.lüc j Kein Gassenlokaf. jodfl LsvLvsedta Kaauce. bl« Henaißora! M M MflinctF^rhe Ist SnO. rrn^Wucht n.*ajullch nnpc\ilt>llit'h'. Sottfto Proise. Sbm>!iohff ßaauisrbttUeu uUltgat, MME.JnDke.falltaelmM.T.E

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