Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 40 (27.2.1919)
- Date
- 1919-02-27
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Vrnr * Men, Donnerstag Meiner Morgenzennng ■«KtaWliHBMli 27. Fr-mar 191® Nr. 40 Telegramme. Die amerikanische Nation als Freundin der Menschheit. WUsons Schlußworte in der Mechanie Hall. Boston, 83. Februar. In seiner in B o st o n gehaltenen Rede sagte Präsident Wilson deweiteren, es miisie mit Nachdruck daraus hingewiesen werden, daß keine Nation in Europa die Beweggründe Amerikas, aus denen heraus es in den Krieg eingetreten sei. verdächtige. Wenn ein solcher Beweis des Vertrauens seiner Nation gegeben werde, so werde sie dadurch verpflichtet, ihn für immer zu v e r d i e n e n. Die großen Männer, die die anderen Staaten vertreten, können natürlich nicht alleH in der Vergangenheit angestrebt e, v e r g e s s e n und plötzlich alle ihre angestrebten Ziele preisgeben; sie wenden sich nun gegen die Nation, die sich den beneidenswerten Ruf erworben hat. eine FreundrnderMenschhrit zu sein. Wilson erinnerte daran, daß die öffentliche Meinung in Europa, die zuerst mit den Vereinigten Staaten unzufrieden war, sich plötzlich änderte, als sie sah, wie die Vereinigten Staaten spontan alle ihre Hilfsquellen zur Verfügung derjenigen stellten, die für ihren Herd und für nichts anders als für daS Heil der Sache des Rechtes md der Gerechtigkeit kämpften. Wilson sagte, er habe über jene, die mit Herablaffung von seinem Ideal sprachen, einen süßen Triumph gehabt, denn diese- Ideal wurde zum Ziel dieses Krieges. Nichts als Ideale verliehen dresem großen Kriege den Zweck, und dank ihnen wurde er gewonnen. Wilson erklärte hierauf, daß sich die amerikanischen Soldaten von den anderen unterschieden hätten; sie hatten religiösen Eifer und sie kämpften wie in einem Traume. Wilson kam sodann auf die moralische Umwandlung in E u r o p a zu sprechen, welche im zweiten md im dritten Kriegsjahre in eine Art von hartnäckiger Verzweiflung umzuschlagen schien und die sich nun leichter vollziehe, denn in Europa glaube man, der Tag sei nahe, wo sich die Nationen unter sich verständigen md alle ihre moralischen md physischen Kräfte vereinigen werden, um den Sieg des Rechtes davonzutragen. Wilson fügt noch hinzu, Amerika sei die Hoffnung der Welt, md wenn es, diese Hoffnung nicht rechtfertigt, so werden die Folgen nicht zu berechnen sein. Der Friedensverlrag wird mm wieder ein Fetzen Papier sein, , wenn sich die Nationen nicht -nsammentun, nm ihn zu verteidigen, md wenn den getretenen md erschreckten Völkern der Welt keine Versicherung gegHen wird, daß sie nicht geschädigt werden. Ein Protest gegen die amerikanische Arbeitsgesetzgebung. Parks, 26. Februar. (Tel.-Komp.) GomperS erklärte in einem Interview, daß die Kommission für Arbritergesehgebmg wegen der von den Bereinigten Staaten auf diesem Gebiete befolgten Politik einen Protest nach Washington gesendet habe. Gompers tadelt insbesondere den Beschluß der amerikanischen Regierung, vor 1920 keine öffentliche» Arbeiten vornchmen zu lasten. Wilson in Washington. Washington, 25. Februar. (Reuter.) Präsident Wilson ist heute früh hier cmgekommen. DaS Kabinett wird nachmittags prsammentreten. Rückkehr der deutschostasrikanischen Schutztruppe. Berlin» 26. Febmar. (Tel.-Komp.) Samstag wird Gomerueur Dr. S ch n e e md der RA der ostafcikanischen Schutztmppe unter dem Kommando des Generals v.Lettow- B o r b e ck in Berlin erwartet. . Demobilisierung in Frankreich. Paris, '26. Februar. (Tel.-Korr.-Bur.) Infolge der Demobilisierung kommen nunmehr die einzelnen Truppenkörper und die Armeen des französischen Heeres zur Auslösung. Man kommt hierbei fortschreitend auf die frühere Zusammensetzung der Armee nach Regionen und Jahrgängen zurück, mit dem Unterschied, daß fortan 23 an Stelle von 21 Truppenregioncn bestehen sollen. Die 22. und die 23. Region soll ihren Sitz m Metz md Straßburg nehmen. _; Aufruhr in Mitteldeutschland. Zerstörung öffentlicher und privater Gebäude. — Beschädigung der Bahnen. — Generalstreik in Halle, Naumburg und Merseburg. — Der Weimarer Parlamentszug in Leipzig ausgehalten. Berlin, 26. Februar. (Tel.-Komp.) Die „Vosfische Zeitung" meldet aus Weimar: Die Lage im mitteldeutschen Braunkohlenrevier hat sich weiter verschärft und der Streik an Ausdehnung gewonnen. In Halle herrscht Aufruhr. Viel privates und öffentliches Eigentum ist zerstört worden. Die Eisenbahnstrecke Berlin—Halle—Weimar ist schwer beschädigt, so daß der Bahnverkehr völlig ruht. Im Laufe des heutigen Tages soll von Halle ans versucht werden» auch die über Leipzig nach Berlin bestehende Verbindung durch Ausreitzen d «£ Schienen zu unterbrechen. In Naumburg «nd in Merseburg» wo die Arbeiterschaft ebenso wie in Halle in den Generalstreik eingetreteuist, hat die Bürgerschaft zur Abwehr zum Mittel des Gegenst r e i k s gegriffen. Man erwartet stündlich die Ausdehnung der Bewegung auf andere Städte Mitteldeutschlands. Zum Protest gegen den fpartakistischen Streik haben die Telegraphen- und Fernsprechämter in Halle sowie die übrigen Behörden und auch die Aerzte ihre Tätigkeit eingestellt. Der Parlamentszug ist heute nach Weimer nicht dnrchgekomme», sondern in Leipzig angehatteu worden. Die Notenabstempelung in Böhmen. Anverkürzte Auszahlung ve5Löhne. — Einstellung des Verkehrs. — Sistierung der Geldanweisungen. — Schließung der Prager Börse. — Zeitnngszensnr. Prag, 25. Februar. (Del.-Komp.) Die Prager Börse bleibt von morgen ab ans ungefähr 10 Tage geschlossen. Den Tagesblättern ist es auf das strengste verboten, Artikel gegen die Notenabstempelung zu veröffentlichen. Alle derartigen Artikel verfallen der Beschlagnahme, gegen die Blätter, beziehungsweise deren Herausgeber wird das Strafverfahren eingeleitet werden. Bei der Verhandlung des Gesetzes betreffend die Anleihe in Gold, Silber und fremden Valuten, erklärte Finanzminister Dr. Raschin in der Nationalversammlung unter anderem folgendes: Durch die Ausschreibung dieser Anleihe will ich allen jenen, die fremdes Geld ohne Zinsen liegen haben, Gelegenheit geben, es auf vier Jahre der Republik zu leihen. Es wird ihnen dann in den Valuten zurückerstattet werden, in denen sie es geliehen haben. Ich will die Anleihe auf die breitesten Massen ausdehnen, da ich weiß, baß unter ihnen Gold, Silber und fremde Valuten in reichem Maße vorhanden sind. (Abg. Aust ruft: Hört Agrarier! Widerspruch bei den Agrariern.) Er ist keine Schande für das Land draußen, daß es sich zu Beginn des Krieges Goldmünzen zu verschaffen suchte und sie verbarg, denn, wenn wir die teueren Münzen der Oesterreichisch-ungarischen Bank abgesührt hätten, wären sie vielleicht längst in Deutschland. Wenn ich aber diese Thesaurierung, die am Anfang des Krieges durch geführt wurde, gebilligt habe, so habe ich das unter der Bedingung getan, daß das, was damals eine Thesaurierung war, heute unserer Republik zugute komme. Dadurch, daß wir diese Anleihe von der kommenden Vermögensabgabe befreien, werden wir sicherlich alle Besitzer von Edelmetall veranlassen, daß sie es nicht unnütz liegen lassen. Es handelt sich nicht nur um die Landbevölkerung, sondern auch um die Städter. Prag, 25. Februar. (Tel.-Komp.) Laut Verordnung des Finanzministeriums haben die Löhne für die Arbeiterschaft am 1. und 8. März bereits in abgestempelten Banknoten vollkommen unverkürzt aus-, bezahlt zu werden. Die Arbeiter werden bei dieser Auszahlung die vorgeschriebene Stempelgebühr nicht entrichten müssen. Die Evidenz über diese Beträge wird von den staatlichen Behörden vermittels der von den Unternehmern vorzulegenden Auszahlung^ bögen geführt. Weiters wurde verfügt, daß vom 26. Februar bis inklusive 9. März der Personen- und Wagenv e r k e h r, sowie der Post- und jeder wie immer geartete Hransportverkehr für einzelne Personen gesperrt bleibt. Ausnahmen werden nur für Kuriere, Aerzte und Hebammen mit ärztlichem Zeugnis bewilligt. Dom 1. bis 9. März wird auch der gesamt« inländische Verkehr, die Annahme von Postanweisungen, Spar- und Scheckeinlagen in den Sparkassen, von Geldbriefen und Notensendungen sowie von Geldanweisungen durch die Post eingestellt. Für privatrechtliche Forderungen wurde ein Moratorium festgesetzt. Für Fälligkeiten vom 26. Februar dauert die Stundung bis einschließlich 2. März. Forderungen die vom 27. Februar bis 9. März fällig werden, werden 14 Tage vom Fälligkeitstage an gestundet. Dasselbe gilt auch für Wechsel. Monatliche Fällig keien, Beamtengehalte und so weiter werden am 1. März zu einem Viertel auf eine durch 10 teilbare Zahl abgerundet und werden am 10. März mit dem restlichen Betrag« ausbezahlt. Die Stundung bezieht sich nicht auf Löhne,, welche wöchentlich oder vierzehntägig ausbezahlt werden, ferner nicht auf Invalidenrenten, Unterhaltsbeiträge und Unterstützungen für Arbeitslose. Die Geld-. Institute dürfen Einlagen nur für Lohnauszahlungen! ausfolgen. Sie dürfen aber auch keine Einlagen mehr, entgegennehmen. Das Publikum wird darauf aufmertz-. sam gemacht, daß Banknoten, die bereits in Süd-! slawien abgestempelt wurden, zur Abstempelung nicht' vorgelegt werden dürfen. Solche Banknoten werde«! bei den Sammelstellen zurückgewiesen. . .' Weiteres unter »Letzte Ruchrichten" und „Volkswirt") Kongreß der Arbetterräte in Deutschland. Berlin, 26. Februar. (Tel.-Komp.) Wie der „Lokalanzeiger" aus zuverlässiger Quelle erfährt, hat der Zentralrat beschlossen, Ende März einen allge-. meinen Kongreß der Delegierten aller Arbeiter- und Soldatenräte Deutschlands einzuberufen. Gegenstand der Beratungen wird die Frage bilden, ob und wie es möglich ist, das R ä t e s y st e m in der neuen Reichsverfassung festzuankern. Wie eS heißt, hat man aber in RegierungSkreisen wenig Neigung, dem Nätesystem irgendeinen politischen Einfluß in Deutschlands Zukunft zuzugestehen. DaS Einzige, worüber man sich unter Umständen in Verhandlungen einlassen würde, dürfte höchstens die Frage sein, ob namentlich die Arbeiterräte in irgendeiner Form als Vertrauensorgan der Arbeiter und als Berater in wichtigen wirtschaftlichen Fragen erhalten werden soll. Aeberradikale gegen Kommunisten. Düsseldorf, 26. Februar. (Tel.-Komp.) Die überradikalen Elemente haben den kommuni st ischen Vollzugsr a t gestürzt, weil ersichgegendteFortseyung deS Generalstreiks ausgesprochen hatte. Dir Mitglieder des Vollzugsrates, darunter such das kommunistische Stadtoberhanpt Schnndlgen. sind verhaftet worden. Die neuen Machthaber, dir daS Abkommen Mit dem Generalkommando für nichtig erklärten, sind aber selbst mit Hilse ihrer bewaffneten Anhänger nicht in der Lage, den Generalstreik m Düsseldorf in vollem Unfange aufrecht m erhalten, da sich die Arbeiterschaft diesem Treiben nnmer ablehnender gegenübrrstellt. Der bayrische Ientralrat droht Scheidemann. München, 26. Februar. (Tel.-Komp.) Die heute unter Vorzensur erschienenen Zeitungen brmaen einen Aufruf des ZentralrateS, der an W r l m a r u n d D e r l i n gerechtet ist. Scheidrmann wird zugemfrn: WaS auch bte nächsten Tage in München bringen werden, keine Interventionsaelüfte, keine eisernen Divisionen! Wage niemand, das bayrische Resesvatrecht anzugreisen! Bayern und das Reich könnten darüber in Trümmer gehen. Der Belagerungszustand in Hamburg aufgehoben. Hamburg» 26. Februar. (Tel.-Komp.) Rach einer Mitteilung der Nachrichten- und Presieabreilung des Arbeiter- und Soldatenrates wurde der Belagerungszustand im Städtegediet Hamburg-Altona-Wannsb r ck nach 14tägigrr Dauer aufgehoben. Kurt Eisners Begräbnis. München, 26. Februar. (Korrespondenz Hoffmann.) Wohl noch niemals hat München eine Kundgebung in dem Rahmen gesehen, wie sie finden ermordeten bayrischen Aliinistrrpräsidentrn Kurl E i s n e r veranstaltet wurde. Sämtliche Arbeiteniereme hattcu sich mit umflorten Fahnen eingeftiuden. Gegen 6 Uhr setzte sich der endlose Trauerzug in Bewegung, an seiner Spitze die verschiedenen Soldatmräte, dann die Vertreter der Arbeiter- und Dauernräte sowie die Arbeitervereinigungen. Im Zuge war auch eine Deputation russischer Kriegsgefangener mit einer Kcanzspendr zu sehen. DaS Jnfanterl-Leibreglment war in Stahlhelmen auSgerückt und nahin an dem Zuge teil. Musikkapellen waren verteilt und spielten während deS Marsches zum Friedhof Trauerweisen. AlS der Trauerzug gegen 10 Uhr den Ostfriedhof erreicht hatte, setzte von allen Kirchenglocken rin feierliches Glockcngeläute em, in welches sich bte Detonationen der Gewehrschüsse mischten, die von den Posten als Traurrsalut für den Ermordeten abgegeben wurden. Flieger Mit rotbebänderten Tragflächen wurden über dem Fnedhos sichtbar und umkreisten die Aussegmmgshalle. Arbeiterrat Landauer hielt die Gedächtnisrede. Nach ihm sprachen unter anderen die beiden Minister Iass 6 und Unterleitner, der Abgeordnete H a a s e und Kack K a u t s k y. Darauf trugen^Mattosm dm Sarg aus der M» segnungshalle zum VerbramMgsojen. Das arbeitende Volk Frankreichs steht and Sette Wilsons. ' Genf» 26. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenzta.") Eine« nenm Elnblick über die Gegensätze zwischen der öffentlichen Meinung Frankreichs und Amerikas gewahrt die bürgerliche Preffe Fcankrelchs. die sich über die Haltung der amerikanischen Blätter emrüstet. Dre amerikanischen Blätter erklären dezidiert, daß die Amerikaner auf den Appell Wilsons herbeigecllt seien, um sür Freiheit und Gerechtigkeit zu kämvfm und nunmehr über die zynische Haltung der bürgerlichen Preffe Frankreichs empört sind, welche sich in Angriffen auf Wilson ergebt. Die französischen Blätter betonen nun, daß sich das amerikanische Volk hoffentlich darüber klar sei, daß Clemrnceau und seine Journalisten nicht Frankreich darstellen. Das Frankreich dekämpfendenundarbeitendenVolkesstehe auf Seite Wilsons. l Frankreichs Angst vor den Bolschewiken. \ Paris, 26. Febmar. (Tel.-Komp.) Wie „Petit Parisien* meldet, sind drei bolschewikische Vertreter mit den aus Rußland zurückgekchrten Franzosen in Frankreich angekommen. Unter dem Vorwand, die Helmschasfung russischer Soldaten zu beiorgen, brachten sie e i n e i n h a l b M i l l i o n e n R u b e l mit. Die Regierung hat chnen die Einreise nach Paris verboten. Keine Revolution in Italien. Bern, 26. Febmar. Die hiesige italienische Gesandtschaft bezeichnet die durch die Luzcrner Ägence Centrale verbreitete Laibacher Nachricht, wonach m Jtnken eine revolutionäre Bewegung ausgebrochen sei,alsvollkommenunrichtig. Chauvinismus belgischer Sozialisten. Brüssel» 26. Februar. (Tel.-Komp.) Die Sozialisten von Bourinagebei Charloroy haben einen Antrag angenommen, in dem sie erklären, keinerlei Beziehungen zuden Sozialisten der Zentralmächte oder jener Neutralen, die mit den Deutschen in Verbindung stehen, unterhalten zu wollen. Sie haben weiter denWunsch geäußert, HuySmans möge vor einPartei» geeicht gestellt werden. Tschechische Enttäuschungen. Prag, 26. Febmar. Zur Räumung TeschenS schreibt der Prager „Cech": Ein schwerer, überaus schwerer Verlust und eine Katastrophe hat, abgesehen von der großen Schädigung des moralischen Prestiges, unsere junge Republik betroffen. Ueber Auftrag der Entente müssen wir das Tesche n er Gebiet räumen und nach Berichten, die aus Paris ein ge troffen sind, werden wir auch anderSwv räumen müssen. Es ist dies die natürliche Folgeder imperiw» listischen Politik unserer Regiemng. Anruhen in Belovar. Triest, 26. Februar. (Korr.-Bur.) Nach Meldungen auS Belovar brachen dort am 19. d. M. ernste Ruhestörungen auS. Auf Verabredung begab sich ein ansehnlicher sozialdemokratischer Zug auf den Marktplatz. Hier wurde eine Versammlung abgehaltrn, bei der Rufe „Hoch die Unabhängigkeit!", „Nieder m 11 König Peter!" ausgestoßen wurden. Serbische Truppen, die herangezogen worden waren, zerstreuten gewaltsam die Demonstranten, wobei viele Personen Stoß- und Quetschwunden erlitte«.