Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 39 (26.2.1919)
- Date
- 1919-02-26
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979116--00330-2985610- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
‘ ©eöeß Mw- Men, Mittwoch' - - i . Wiener Äkörgevzettnng 126. Februar 1919 jÜfiia&Mf— i ■ ... Nr. 39 :. Sport. ■rS*' Md. Vportveretv „Hechawer". Freitag, S Ahr nachsmtttags Mitgliederversammlung im Jugendheim. Mannschafts- Ausstellung für Sonntag'. i: Die Olympischen Spiele. Ks ist noch nicht ganz sicher, wo die Olympischen Spiele im Jahre 1920 stattfinden werden ■— aller Wahrscheinlichkeit nach in Antwerpen — und schon bewerben sich viele 'Städte darum, im Jahre 1924 der .Schauplatz dieser Wettbewerbe zu sein. Christiania glaubt darauf ein Borrecht zu haben, weil es in diesem Jahr sein!300jährigeS Städtejubiläum feiert. Der Vivo eS athletkkai Club, der zionistische Sportklub Budapests, hatte am Sonntag einen sehr schönen Erfolg zu verzeichnen, da er den an der Spitze der Meisterschaft stehenden M. F. C. mit 4:0 schlug. Der ,Mvo" rückt dadurch in der Meisterschaft der zweiten Klasse auf den Dritten Platz vor. i " Leichtathletikwettkampf Wien-Berlin. Deutsche Blätter stttelben, daß in der kommenden. Saison ein. leichtathletischer Wettkampf zwischen Wien und Berlin zur Austragung gelangen [fofl. Im Leichtathletikverb and ist bis jetzt diesbezüglich nichts jfceJonut. DaS erste Hockey-Wettspiel findet diesen Sonntag zwischen Iben Mannschaften der Häkoah und Vienna auf der Hohen Marte statt. s Eine Sportakademie wird in Schweden errichtet. Sie .'wird eine Zentralstelle für wissenschaftliche Untersuchungen sämtlicher in den Bereich der Körpererziehung fallenden' Gelbiete und eine Hochschule für Turn- und Sportlehrer umsfassen. Die Studienzeit davett sieben Semester, von denen -zwei der Praxis eingeräumt werden. Besondere Gebäude rfür die wissenschaftlichen Untersuchungen, Kinematographie der jBewegungen, Röntgenaufnahme usw. werden — anS Stadion ^anschließend — errichtet. Den öffentlichen Schulen und ähnilichen Instituten (großen Sportvereinen) werden dann die sgusgebildeten Lehrkräfte zur Verfügung stehen. [ In Westdeutschland haben die Fußballspiele eine wesentliche Einschränkung erfahren, da in den besetzten. Gebieten die Fußballspiele zum größten Teil verboten und die Plätze für die Sportveranstaltungen der Besatzungstruppen beschlagnahmt wurden. r Sp. «, G.-B. „Kadlma" eröffnet die Fußballsaison lMik einem Training, welches heute nachmittags, präzise 3 Uhr, 'auf dem Admira-Sportplatz in Floridsdorf, Jubiläumsgasse, istattfindet. Die Spieler haben sich vorher um 2 Uhr im iKlubcafä City behufs Anpassen der Fußballschuhe einzufinden. l- Die Hockeymeisterschaft. In der letzten VerbandSifitzrmg erfolgte die Auslosung der Meisterschaft, die in zwei -Runden stattfmdet. Das genaue Programm lautet: Erste jR u n d e: 1. Tag: W. H. C.—Hakoah. Vienna—Oe. L. S. V. 8. Tag: W. H. C.—Oe. L. S. V. Vienna—W. A. C. 3. Tag: W. H. C.—Vienna. Hakoah—W. A. C. 4. Tag: W. H. C.— W. A. C. Oe. L. S. V—Hakoah. 5. Tag: Hakoah—Vienna. Oe. L. S. B.—W. A. C. Zweite Runde: 6. Tag: Hakoah-W. H. C. W. A. C.—Oe. L. S. V. 7. Tag:W. A. C.— Hakoah. Oe. L. S. V.—Vienna. 8. Tag: Hakoah—Oe. L. S.B. Vienna—W. H. C. 9. Tag: Vienna—Hakoah. W. A. C.— W. ,H. C. 10. Tag; Oe. L. S. V.-W. H. C. W. A. C.-Vienna. Letzte Nachrichten.; Beratungen des Kabinettsrates. ' Gestern nachmittags fand unter dem Vorsitze , des jStaatskanzlers Dr. Renner ein mehrstündiger Kabinettsrat statt. Der Kabinettsratbeschäftigte lfich, wie wir erfahren, sehr eingehend mtt der Valutaangelegenheit. Das Staatsfamt für Finanzen hat beretts alle Maß- Nah men vorbereitet und es skrd für die Nächsten Tage die notwendigen Verfügungen zu erwarten. Des weiteren befaßte sich der Kabinettsrat, wie verlautet, eingehend mit dem jüngst gefaßten Beschluß der Gesandtenkonferenz, wonach die aktiven Mannschastspersonen und Offiziere des ehemaligen Heeres und der Landwehr am 28. Februar sin das Ruhestands Verhältnis zu überletzen find. Wie es heißt, beschäftigte sich der Kabinetts- M auch mü dem Protest der tschecho-flowakifchen Re- -gierung gegen die Abholzrmg von Teilen des Lainzer ^Tiergartens und mit Veräußerungen aus Bestandteilen «des hofärarischen Vermögens. Der Kabinetts- |t a t nahm eine Reihe von wertvollen Gegenständen 'Hes hofärarischen Gutes für die tschecho - slowakische Regierung inAnfpruch. Diese jAngelegenheit wurde der zuständigen Ge- Aandtenkonferenz überwiesen. D Szurmay und Szterenyi verhaftet. 'yj' Budapest, 25. Februar. (Telegramm der »Wr. Morgenztg.") Auf Befehl der Negierung sind abends der gewesene Honvedminister Szurmay «nd der gewesene Handels- Minister Szterenyi verhaftet worden. Diese Maßnahmen bedeuten den Beginn der vom Minister Böhm angekündigten Schritte gegen die am Kriege und seiner Verlängerung jSchuldtragende«. ' * Die Notenabstempelung in Böhmen. I« der Zeit vom 3. bis 8. März. — Zwangsanleihe von 50 Prozent. — Konskription särrüx licher Vermögen. Prag, 26. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") In der heutigen Sitzung der Ratio n s l v e r s.a m m l u u g wurden die Gesetzentwürfe der Negierung über die Ab st e mp elungderBankno t e u u n d B e r a n l a g u n g d er Vermögenssteuer vorgelegt Md einst i m m i g äugen o mm e n. Die Erregung der Versammlung war außerordentlich und die Debatte sehr eingehend. Das angenommene Gesetz fordert die Abstempelung sämtliche! Noten mit Ausnahme der Ein-.und Zwei-Kronennoten, die nicht abgestempelt werden und mit Ausnahme der 10.000-Kronennoten' welche ü.berhanp tnichtangeno mm e n werden sollen. Die Abstempelung erfolgt in der Zeit vom 3. bis 8. März. Ein Prozent des Rotenwettes wird abgezogen, wird aber nicht erlegt, sondern erst später verrechnet. 50 Prozent des Rotenwettes stellen eine Zwangsanleihe dar und werden m Form von Quittungen mit ein Prozent Verzinsung zurückerstattet. Diese Quitttmgen können zu Steuer- und sonstigen Zahlungen anstcch der Vermögensabgaben verwendet werden. Die Gehalte werden am 1. März zu einem Viertel ausbezahlt, der Rest in a b g e( stempelten Banknoten ausgefolgt. \ Außerdem ist eine Vermögensabgabe in Vor-, b e r e i t u n g. Es wird eine Aufnahme sämtlicher Vermögen angeordnet werden. Rach dem Stande vom 1. März 1919 sind sämtliche Geldeinlagen, Geldforderungen, Geschäftsbeteiligungen, Ge-' bäudewerte, M a s ch i n en, S ch m u ck, Perlen und überhaupt alle Wette anzugeben. Das Finanzininisterium hat auch das Recht, über das Entstehen von Vermögen Auskunft zu verlangen. Auch die Vermögen von Ausländern, im Inland und von Inländern i m A u 8 l a u d sind anzugeben. Eine Steueramnestie ist in Vorbereitung. . . Die Wiener Wahlen «nd die tschechische Nationalversammlung. Prag, 25. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") In der heutigen Sitzung der Rationalversammlung beantwortete. Minister Svehla die Interpellation betreffend die „Gewalttätigkeiten qegen die tschechischen Wähler in Wien". Er erging sich in scharfen Angriffen auf die Wiener Regierungund sagte, das tschechische Volk in Wien sei am Leben bedroht worden. Die Regierung besitze Protokolle, daß tschechische Vertrauensmänner mißhandelt und blutig geschlagen sowie auSderArbeit entlassen wurden. Der Minister wurde in seiner Rede des öfteren durch heftige Zwischenrufe unterbrochen, welche die Einstellung der Kohlenzusuhr nach Wien fordetten. Sieg der Mehrbeitssozialisten im bayrischen Rätekongretz. München» Sb. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") In der heutigen Sitzung des Rätekongresses haben die Gemäßigten, bestehend aus den Mehrheitssozialisten Md dem rechten Flügel der Nnabhängiaen bei der Berattmg des neuen Programms gesiegt. Die Spartakisten imd der linke Flügel der Unabhängigen blieben in der Minorität. DieBlättererscheinenwieder, müssen sich jedoch einer Vorzensur unterwerfen. Der deutsch-finnische Handel eingestellt. Berlin, 25. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Die englische Regierung hat den Handel, zwischen Deutschland und Finnland untersagt. Die finnischen Reedereien haben ihre Schiffe zurückberufen. Die Bergarbeiterkrise in England. London» 25. Februar. Einer Meldung des Reuterschen Bureaus zufolge erllätte L l o yd George im Unterhaus, er könne zur Ford e r « n g der Bergarbeiter nach einer 30 prozenttgen Lohnerhöhung md dem sechsstündigen statt achtstündigen Arbeitstag seine Einwilligung nicht geben, bevor nicht eine sorgfältige UntersuchMg der Folgen, die diese Aendenmgen in anderen Bettteben haben würden, erfolgt sei. Wenn man jene Fordenmgen bewilligte,' würden vielleicht HMdetttMsende von Menschen ihre Stellen verlieren Md dies würde eine Verminderung der Kohlen-, Eisen- und Stahlproduktion sowie des Handels zur Folge haben können. Die Regierung werde eine Kommission ernennen, die gegen Ende März einen Bericht über die Löhne Md Arbeitszeit erstatten werde. Der Kampf um den Völkerbund in Amerika. - Amsterdam» 25. Februar. Die „Times" meldet aus Washington: Der demokratische Senator R e e d erllätte, der Völkerbund bedeute die Preisgabe der Monroe-Lehre. Amerika miißte, wenn es dem VölkerbMd beittäte, seine Beschlüsse und Grundsätze einer GrMPe von fremden Nationen zur Begutachttmg vorlegen. Die Rede fand bei einem Teil der Senatoren und bei dem Publikum Ms den Galerien Beifall. Der Demokrat 8-e w i s betonte im Senat, daß der Völkerbund nicht im Widerspruch zur Monroe-Lehre stehe Md daß die Oppositton im Konareß von einem persönlichen' politischen Antagonismus gegen Wilson herrühre. Die Sachdemobilifiernng. Der Vertrag mit Ungar» perfekt. Budapest» 25. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.^ Die Verhandlungen zwischen Dnttschösterreich Md Ungarn über die Abrechnung des Kriegsmaterials sind nun mit Erfolg beendet worden. Der Vettrag, nach welchem die beiden Staaten die auf ihrem Gebiet befindlichm Kttegsgüter verrechnen Md zu einem gewissen Teil in Naturalien austeilen sollen, wurde Mtettettigt. „Magyar Hirlap" bemerkt hierzu, daß dieser Verttag denr StandpMkt Ungarns RechnMg gettagen habe, da Deutschösterreich MfangS die Ansprüche Ungams mit Geld befriedigm wollte. Ungam aber bedurfte auch Matenalim, die sonst überhaupt nicht zu beschaffm gewesm wären. Feierliches Begräbnis der Kommunistenopfer in Budapest. Budapest» 25. Febmar. (Tel. der „Wr. Morgenzkg.") Die bei dm letztm KommnnistmMmhm erschossmen sechs Hollzistm wurdm heute vom Parlamente anS unter Anteilnahme einer riesten Menschenmenge zu Grab geleitet. An dem von der Stadt gewidmeten Ehrengrab sprach auch ein Vertrtter des Arbeiterrates. . . Der Volkswirt. * der Bodenkreditanstatt, der zu den schwebenden Finanzproblemen in einigen bemerkenswerten Artikeln und in einem Vortrage in der Juristischen Gesellschaft Stellung genommen hat. Das innere Getriebe der Staatsfinanzen ist ihm von seiner Tätigkeit im Finanzministerium, wo er vor seinem Eintritt in die Bodenkreditanstalt tätig war und den Rang eines Settionschess erreichte, genau bekannt; besonders in Steuerfragen gilt er als anerkannte Autorität.' Ein weiterer, minder ernst zu nehmender Kandidat istAniverfitätsProfeffor Josef Schumpeter! in Graz, ein bekannter Theoretiker der Wiener nattonalökonomischen Schule, der auch ein Semester als Austauschprofeffor in Amerika wirkte. Einfuhr und Ausfuhr von Industrieartikel«; in die Tschecho-Slowakei. Prag» 25. Febmar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Die' tschechische Regierung hat für die Uebergangszeit gegen Ende November 1913 durch eine Verordnung die tschccho-slowakische' Ausfuhr- und Einfuhrkommission unterstaatlicher Aufsicht ins Leben gerufen mit der Zentralstelle in Pragl^ 660 (Palais der HandelS- und Gewerbrkammer), die Exposituren in Wien, Bodenbach, Gablonz, Mährisch-Osträu, Pilsen, Budweis, Brünn, Olmütz,' Kamenitz Md Pilgram hat. Die Aufgabe dieser Kommission ist bte, Regelung der Einfuhr, Ausfuhr und Durchfuhr vonRö h stoffen und!, Fabrikaten im Gebiete des tschecho-slowakischen StaateSs' als Mch die Uebersicht hierüber, um auf diese Weise die Gmnd-! lagm für.dm späteren autonomen Zolltanf, für Handelsverträge! und Kompensationsverhandlungen zu schaffen. Da bei den gegen-1 wättigen Verhältnisse Grenzen noch immer nicht' als feststehend! bettachtet werden können, so wird vorläufig die Kontrolle durch' die Bahn und Postanstaltm ausgeübt, denn der Transpott der! Warm geschieht ohnedies auf diesem Wege.! Wenn auch gewisse Jndustrieattikcl gmerell zur Ausfuhr,' beziehMgSweise Einfuhr zugelassen sind, so muß doch für j e b e Einfuhr, Ausfuhr und Durchfuhr von Rohstoffen, Halb- und' Ganzfaottkatm bei obiger Kommission angesucht werden, wozu eigene mtsprechmd gestempelte Formulare (vierfach) zu venvenden sind. Die ErledigMg wird gewöhnlich noch am selben Tage der Pattei gegen Bezahlung der Manipulationsgebühr, welche ein halbes Prozmt des Fakturenwertes (von Papierstoffen und! Papiergarnen und ähnlichem bloß ein Fünftelprozent) bettägt/ ausgefolgt. Die Kommission bekundet auch ein großes Entgegen-! kommm in ErledigMg der Gesuche von Ausfuhr Md Emfuhr. dadurch, daß sie zur Bequemlichkeit der E x p o r-! teure unter Mitwirküng der Eisenbahn und, Postämter eine sogenannte komulative (Maiscn>i Bewilligung derAusfuhr eingeführt hat. Mittels! eines Scheines wird nämlich die Ausfuhr sich wiederholender^ Sendungen aus einer Bahnstation, resp. einem Postamt bewilligt, bei welcher Stelle die einzelnen Sendungm bis zum Erschöpfen der gegebenen Bewilligung abgeschttebm werden. (Detaillierte Belehrungm find im Dmck erschienen.) Wir veröffentlichen diesmal ein Verzeichnis sogmannter genereller (allgemeiner) Bewilligungen Md Verbote der Ausfuhr Md Einfuhr. Selbstverständlich kann dieses Verzeichnis nicht als etwas Feststehendes betrachtet werden, sondern es wird von Zeit zu Zeit nach Bedarf revidiert Md der-* vollständiat. .; Generell wurde bewilligt: daS heißt, daß die.Ausfuhr Md Einfuhr allgemein gestattet ist, doch ist selbstredend um Bewilligung anzusuchen, wobei nach Approbation des Fachrefermtm das Gesuch denselben Tag erltt>igt wird. Lebensmittelindustrie. Ausfuhr: Mineralwasser, Sodawasser, Kaffeesurrogate,, lleine Börräte von Lebensmitteln in dringenden Fällen (au> amtlichen Wegen und ähnlichen), Senf, Suppenwürfel und ähnliche Ersatzmittel, Backpulver, künstliche Fruchtsäfte und Essenzen, Hopfen nach Deutschösterreich und nördlichen Ländern, frisches Gemüse und Sauerkraut (auf Grund der Transpottbewilligung der Amtsstelle für Obst und Gcmüseverwertung), Kümmel minderer Elualität. Einfuhr: Pferde, Schweine, Rindvieh- Schmalz Md andere genießbare Fette, Zitronen, Hefe aus Deutschösterreich. / . ' Unruhen in Italien. t Berlin, 25. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") '.Hier sind abends Gerüchte im Amlauf, daß in fItalien die Revolution ausgebrochen sei. Man erzählt von einem Attentat auf den König, der denTod gefunden Haben soll. Sine Bestätigung dieser Gerüchte 'war aber nicht zu erlangen. (Auch an Wiener amtlichen Stellen war über diese Meldung > nich Ls,«LLer^s,Lu^erLrdreru>. Sleinwender tritt zurück. Direktor Reisch wahrscheinlich sein Nachfolger. Wie wir aus informierter Quelle erfahren, ist der Rücktritt des Staatssekretärs Dr. S t e i n w e n d e r für die allernächste Zeit zn erwarten, unabhängig davon, ob sr ein RationalratSmandat erlangt oder nicht. Als Kandidat fl'v das Finanzportefeuille uerurt mgu Pryfeffor ^LM.ard R e i sL, DftAtov Textilien, Leder «nd Konfektion hieraus. Ausfuhr: Baumwollene Spitzen Md Stickereien» seidene und halbseidme Spitzm und Leinenstickereim, Tülle und' Gaze, ausgenähte Seidenwaren, Seidenwäsche und Seidenkleider,' halbseidene und seidene Waren zwecks Appretur, feine Maschinen-! Handschuhe, baumwollene Maschinenhandschuhe, seine seidene und! halbseidene Maschinenhandschuhe, Lederhandschuhe, Papiergarne und Halbpapiergarne, Papier- und Halbpapierstoffe, Papierwäschr und -kleider, Hemdbrüste aus Leinwand, Schuhe mit Holz- oder- .Durabitsohle, Luxusschuhe, Rübensamensücke (ohne ManipulationS- S. Waren, welche früher nach Tschechien gesandt oder in on gegeben wurden und jetzt retourniert werden (gegen Belege); Posamenticrknöpfe und Pntzartlkel, Schuhe mit geklcbtcr Pappsohle und, mit .Papiereinlagt, Schuhrimlm ui# PeltfchcrirstWer^ ' ~ .