Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 39 (26.2.1919)
- Date
- 1919-02-26
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Sk. 39 Mm, Mittwoch Wiener Storgenzemtirg 26. SfflÜ( Bi9‘ Einfuhr: Textilhalbfabrikate )fo ' zur Veredelung, Roh- und Halbfabrikate zur Erzeugung von Wachstüchem Md iuchbinderleinwand gegen separate BewilligMg, rohe Leder, Lederabfälle, Hadem, Filze und Rohstoffe zur Texsilerzeugung lauster Wolle Md Baumwolle aus dm: Gebiete deS gewesenen Oesterreich-Ungarn. Fell- und Bürstenindustrie, Galanteriewaren und Aehnlichea. Ausfuhr: Granatwaren, Galanteriewaren, Perlmutt«- waren, Federn,, KonfeknonSwaren (Tarifnummer 261 bis S6Ü' Aufputz für Weihnachtsbäume, Waren auS Stroh. Röhr, Sch Bast, Laub und Pfropfen, Drechsler- und Schnitzereiarsikr! Haarnetze, lebende Md künstliche Blumen, Blumen zum Aufputz und Kunstlaub. Einfuhr: Federn zur Veredelung mit der Bedingung neuerlicher Ausfuhr, Seegras, Cavil, Rohstoffe für Dreehfler- und Schnitzereiindustrie (Holz auSgenvnnnrn), dünner Bürstendraht, Haare, Tierhaare, Kanmchenleder und Hasenfelle aus Galizien und auS Rußland, Roßhaare, Borsten, Blasen und Gedärme. Bauindustrie» Keramische Glarwaren, Stein-» Sand-t und Grdstuffe. * Ausfuhr: Torf, Glas und GlaSwaren, Tafelglas («iS Berkaufsbedingung im Jnlande zu K 18.60), zum Minimalexpvrt» pre>8 von ll 29.50, Kaolin und Kaolinerde zum Minimalpreid von Mark 750 bis 800 per Waggon, Töpferglafur, Steingut waren, Porzellanwaren, Luruskeramck, Schamotteziegeln rat Schamottewarenerzeugniffe, Mühlsteine, Graphit Md Erdfarben Einfuhr: Eisenkiese, nicht besonders benannte Erze Gips, Kreide. Magnesit, Pogmatit, Dolomit, leere Flaschen »um Fullen von Mineralwasser. Holzwarenindustrie. Ausfuhr: Leere Retourfäffcr (maniPülationSgebühmt° frei), Speiler und Holzflecke. Papier- und graphische Industrie. Ausfuhr: Drucksorten und Erzeugniffe der graphische» Kiduime. Papierluxuswaren, Papierspielsachen,, Papierblum«, Photographien, künstlerische Werke, soweit diese nicht demKMstschntze unterstehen (Bilder), Erzeugniffe der Kunstdruckinduftri^ Papiersacke, Papierschachteln und Zigarettenhülsen. Chemische Industrie. Ausfuhr: Vitriol grün und weiß, Tinte, Bleistifte, Anilinfarben gemischte in Säckchen, mindere Sorten von Druckereifarben, Karlsbader Natursalz, Waschpulver, soweit dasselbe nicht Soda enthält. Einfuhr: Reine Teerfarben, Harze, Terpensinöl, Soda, Malmatron, Chemikalien aller Art und Seifen. Eisen- und Maschinenindustrie. Ausfuhr: Zwecke und Stocke. Samen. Ausfuhr und Einfuhr nach separatem Beo. zeiHniS: Einsichtnahme bei der tfchecho-slowakrfche» Ausfuhrrmd Einfuhrklnn Mission. Generell wnrdeverbote«: daS heißt, daß die Ausfuhr und Einfuhr im allgemeinen m dem Sinne verboten ist, daß ein jedes Gesuch schon rnt vorhinein von der Kommission ohne jede weitere Amtshandlung Lgewiesen wird. / _ Lebensmittelindustrie. Ä « sfvhr: Alle Lebensmittel der öff^ntkichen Bewirtm;g (Getreide, Mehl, Kartoffeln, Fette, Rindvieh, Fleisch usw.); le HauZiiere, alles Fleisch, geräuchertes Fleisch, Salami, Ouhner, Wrldpret, ftische und konservierte Fische; Zuckerwaren And Lerultr aller Art und deren Ersatzmittel; Honig, Kognak, Spiririivicu Md Liköre in Fässern (ausgenommen Flaschen- Md j&jjtu&xsümt von VZeltfirmen), echtes Gewürz und Ersatzgewün«: Hopfen noch Ungarn; Milch, Käse, Quargem, Topfen, fr ert Pflaumen. und Bürstenindnstrie» Galanterieware «nd ähnliches. ./ Ausfuhr; Rohstoffe zur Erzeugum stach Wie» zwecks Verarbeitung; Hasen- Md » Bauir'-dnstrie, keramische Glaswaren, . «nd Erdstoffe. Ausfuhr: Vauziegeln. Holzwarenindustrie. Ausfuhr: Dauben, hartes Holz, Brennholz mit Aichnähmeiih* die Wiener Tschechen gegen die vom Gesandten Tusar Küsgejoltzte Legitünation, Korke. Papierindustrie. Ausfuhr: Schreibpapier Md Kuverts. Chemische Industrie. ■ Ausfuhr: Alkoholische Essenzen, Weindestillat, ätherische Oelr, Stärke und Stärkefabrikate, Soda, Alkalinatron, Weinsäure Kleesaure Md Essigsäure» Toilette- und Kriegsseife. Diverse. Ausfuhr: Waffen. Munition, ihre Bestandteile «nd Halbfabrikate, Tabak und Tabakersatz. Einfuhr: Sydol und Syrax. ar c l i ft, da- Leiht, daß zur Einfuhr oder Ausfuhr inreichung des Gesuchea» die Kommission nicht notwendig ist. Ausfuhr «nd Einfuhr: Ungebundene und broschierte Bücher, gebundene nur insoweit, als der Einband nicht besonderwerwoll ist, Zeitungen, periodische Zeitschrift« und Musitalien. _ Die DanknoLenabstempelrmg. Maßnahmen in Tschechien. Prag» 84. Februar. Die „Narodni Listy" begrüßen die Abstempelung als eine Gelegenheit zur Gesundung der Kredit Wirtschaft. Das Blatt verweist darauf, daß für Einlagen nur 2 Prozent vergütet werden, während für Anlage- und Betriebskredit 8 Prozent gezahlt werden müssen. Go kommt er, baß Kapitalbesitzer Waren und Effekten ankaufen, was ein weiteres .Anwachsen der Teu«- r u n g und der Haussespekulation zur Folg« hat. Die in Aussicht genommene Vermögens- und Kriegsgewinn st euer soll keine Ausgabensteuer sein, vielmehr soll, wenn der Prozeß der Sicherung der Kriegsgewinne und Vermögen beendet wird, die Freigabe des bei der Abstempelung bis zu üv Prozent zurückbehaltenen Gei möglich sein. Die Zurückbehaltung des Geldes soll also, soweit sie nicht Beträge betrifft, die für die Kriegsgewinn- oder Vermögenssteuer bestimmt sind, weder eine dauernde Anlage, Joch eine Bermügenskonfiskation darstellen. v Maßnahmen in der Slowakei. Pretzburg, 24. Februar. Laut einer Verordnung nächtigteu WiMM für bift SlstjvaUi in und von Handschuhen aninchenfelle. Stein» Sandvom 28. d. ist die Einfuhr und Sendung von Banknoten aus dem Auslände in die tschechoslowakische Republik über die Grenzen der tschecho-slowakischen Republik verboten. Die Reisenden dürfen nicht mehr als 500 Kronen Ba n knoten mit sich führen. Bestellungen von Eisenbahnbeförderrmgsmitteln in Tschechien. Prag, 26. Februar. (Del. der „Wiener Morgenzeitung.") Aus dem tschechischen Eisenbahnministerium wird mitgeteilt: Schon heute die Anzahl der Beförderungsmittel zu konstatieren, die zur Bestellung gelangen sollen, ist nicht möglich, weil bisher die Liquidation des gewesenen Oesterreich nicht vollendet ist, und es daher unbekannt ist, wieviel von diesen Beförderungsmitteln . aus dem gewesenen österreichischen Staat auf die Tschecho-Slowakei entfallen werden. Bet dem heutigen Stande der Dinge ist ein absoluter Mangel von Lokomotive« nicht vorhanden, aber es ist ein Mangel von für den Dienst geeignete Lokomotiven, nachdem die nach dem 28. Oktober übernommenen sich in einem desolaten Zustande befinden. Es besteht die Absicht, mit allen Mitteln die reparaturbedürftigen Lokomotiven wieder betriebsfähig zu machen. Um die bestehenden Fabriken weiter zu beschäftigen, wurde ihnen mitgeteilt, daß sie im Baue der Lokomotiven und Waggons, welche noch das alte Oesterreich bestellt hat, und welche Bestellungen dann von Deutschösterreich storniert wurden, fortfahren sollen. Außerdem wurde dem Skodaunternehmen.in Pilsen eine. Bestellung von 20 neuen Lokomotiven und der Firma Ringhoffer vorläufig ein Auftrag auf 40 neue Waggons gsgeben. Nach alten Verträgen und durch das gewesene Oesterreich ist im Ganzen nachstehende Anzahl von Beförderungsmitteln beordert worden: 6 7 3 0 Waggons im Werte von 158 Millionen Kronen; 146 Lokomotiven und 210 Tender im Werte von 60 Millionen Kronen. Von diesen Bestellungen wurde bisher an Beförderungsmitteln erst für 30 Millionen Kronen fertiggestellt. In der nächsten Zeit wird dann noch die Bestellung von Fracht- und Personenwagen im Werte von 72 Millionen vergeben, sodaß, die alten Bestellungen miteinbezogen, Hie tschechischen Waggonfabriken bis Ende dieses Jahres, die Lokomotivfabriken länger als. 1. Juli 1920 beschäftigt sein dürften. Einlösung staatlicher Marzsälligkeiten» Die Staatsrentra Hasse ist Mlgewiesem eine Bor' einlösung der am 1. März d. I. fällig werdenden Couponder Effekten der österreichischen Staatsschuld am 26. Februar d. I. ohne Abnahme von Erkomptezinsen vorzunehmen. Hierbei sind die.Cupons der Dreiprozentigen Prioritätsoblrgasion« der Oesterreichisch-unaarisch« Slaatseisenbahnremv} l mrechnungsmaßstabe von 100 50 Heller emzulösen. Franke» ----- 100 Kronen Die jugoslawischen Banknoten in Prag, X Agram «nd Paris hergestellt. Belgrad» 84. Februar. (Südflaw. Preßbur.) Die jugoffawischen Banknoten werden im Mai « Umlauf gesetzt werden. Die Banknoten zu 20 und 50 D i n a r werden m Aqram hergestellt, jene zu 500 D i« a r in P a r i S, die ü b r r g e n Banknotengattnuse» werdm in Prag gedruckt «erden. Uebereinkormne« zwischen Amerika »nd Belgien. Brüssel» 24. Febmar. (HavaS.) Der Delegierte der Bereinigten Staaten, Baruch, hat ein Ueberemkomm« mit der belgischen Regierung unterzeichnet, womit die in Frankreich Md New-Oork für die amcrikanische Armee bereitstehenden Pferde und Maultiere Md verschiedene andere LieserMgen im Gesamtwert von 500 MillionenFrauken dem belgischen Staat Überlaffen werden. Geschäftsverkehr mit den Niederlande«. Laut Mitteilung der niederist er reichifchrn Handels- «nd Gewerbekammer ist das Transporwerbot für Manufaktnrware» in Holland außer Kraft gesetzt worden. Es können infolgedeffen schon jetzt alle Gewebe sowie Muster Md Abschnittmnster injrdem b el i e b i g e n G e w i ch t ohne Transportschein deS Reichsbureau» für MannfaktnrwarenimHaag befördert werden. Groß serienweise Erzeugung von Maschine« und Geräten für die Landwirtschaft Deutsch. Ssterreichs. Der KabinettSrat hat dem vom GtaatSamte für Landwirtschaft einvernehmlich mit den Staatsämtern der Finanzen Md für Kriegs- «nd Uebergangswirtschast gestellten Anträge auf Einleitung einer Aktion zur großserienweisen Erzeuaung landwirtschaftlicher Maschinen Md Geräte für die deutschösterreichische Landwirtschaft zugestimmt und für diesen Zweck einen rückzahlbaren, zu SV, Prozent verzinslichen Staatskredit von SOMilltouen Kronen e r ö e t. Mit der näheren Durchführung btcfec staatlichen Aktion wurde das Zrntral-Ein- und Berkaufsbmra» der Landwirtschaft Deutschösterreichs betraut. In Durchführung der in Rede stellend« Aktion wird daS Zentral-Em- Md BerkaufSbureau geeignete Industrie-Etablissement» im Offertwege zur grvßserienwersen Erzeugung dieser Mustertypm heranziehen. Die von der Industrie erzeugten Maschinen und Geräte wird das genannte Bureau raschestenS im Wege der Unterorganisattonm Md deS legitimen Handels an die deutschösterreichische Landwirtschaft abverkausen und sodann dm in Anspruch genommenen Kredit samt 5'/, Prozent insen a» die Staatsverwaltung zurückell eu. Das Gesetz über die Branntwrinftener. Die „Wiener Zeitung^ enthält das G e s e tz Md eine Vollzug»- anwersüng des Staatsamtes der Fmanzm betreffend die B r-nutweinb esteuernng. 1 Amerika gewährt Rumänien eine neue Ana leihe. Aus B e r n, 94, b. M.. wird telegraphiert: Der ameri-? kanische Pressedienst meldet: Die Vereimgte« Staatm Hab« R « m L n i en eine weitere An leih e von 5 Millionen Dollar gewährt. Bon den Getreidemärkte«. (Orig.-Ber.) DaS Geschäft auf dem hiesig« Platze ist zum vollkommene» Stillstand gelangt, da infolge der Absperrungsmaßnahmen WarmzuzÜae welcher Art immer fehlen! Die landwirtschaftliche Lage findet .eine einhellig günstig^ Beurteilung, die einzige Sorge besteht um darin, daß KälterüMlle eintrrtm könnten. Die Vor arbeiten für de» t e y r m Hinmnst mryr wie brsyer. vielmehr täglich erfolg« wirbui rlfimg befindliche» Modalität« habe» erfahr«. tzlMg ztz ^__ _ ist zum Stillstand gelangt. In- Berlin herrscht die gleiche Warennvt wie bei unö. Greifbare Ware findet pthöchstenPreisen Unterkunft. , Großer Andrang bei den Banke» «Nd SparB kaffe«. Auch geste« herrschte bei dm Banken «nd Sparkaff« ein großer Andrang von Leut«, die ihr Notenaeld eivlegenr wollt«, um sich die Abstempelung zu ersparen. Der Parteimverkehr war so groß, daß die Erste österreichische Sparkaffe ihn nicht bewältig« konnte. Mehr als 8000 Leute hatten sich mm fundm; die Sparkasse sah sich gezwMg«, bereits um 13 Uhrdie Annahme der Einlagen zu verweigem, so daß biete tmöec*1 richteter Dinge wieder fortgehen mußt«. Auch gestern war« die Einlagen wieder sehr hoch, sie werd« auf nahezu 2'/, Million« Kronen geschätzt. * Kaufmännische Korrespondenz zwischen Trieft «nd Wien. Die niederösterreichische HMdelS- und Gewerbvkammrr gibt bekannt, daß der von der italienischen Militärmissio» akttvierte Kurierverkehr in Hinkunft nicht wie bisher, nur an jedem dritten Tag, vielw Die für den Absmder in Grlmnr i« übrigen keine Aendenmg erfay ... Bon der Südbahn. Wie bereits anuekbet, gestalt^ siÄ bie Finanzlage der Südbahn angesichts der LahmlegMg des Der^ kehres äußerst schwierig, da die Einnahme» nur ein« kleinen Test! der regelmäßig« BetnebSkvsten erreichen. Der seiner-eisige Vorschuß ist fast erschöpft Md die Berwalsimg tritt daher Mter Klar» legung dieser Lage an die Nasionalstaaten mit der Bitte um Ge^ Währung eines weiteren Vorfchuffes heran. Die Änwesmheit de» Ministers Zahradnik dürfte zur Veranlassung genommen ward« sein, um in dieser Angelegenheit mit chm Fühl »chm«. Oesterreichisch-ungarische Bank. Der zweite Berichts d« die Oesterreichisch-ungarische Bank feit der Wiederaufnahme ihrer Agend« erschemen läßt, zeigt eine weitere Vermeh rundes Danknotenumsatzes um 465 Millio n eu Krone«,' der sich gegenwärsig auf S7'562 Milliarden Kronen beläuft. Die Schulde» der Mgarischen Staatsverwalsima habe» sich auf 250 Millionen Krön« gehoben «nd belauf« sich auf 10 Milliarden Krön«, während die Schulden der ehemalig« österreichischen Staatsverwaltung unaeändert geblieben sind Md sich auf 32 Milliardm Kronen belaufen. Bon den Äaffmschein« wurden 22 Million« Kronen eingelöst. Der Metallstand rst um 1 Million Kronen gesMken und beträgt 37'085 Millionen Kronen^ Wirtschaftliches ans Amerika. Aus New-Porlh! 82. d. M., wird telegraphiert: Nach den Wochenberichten der Zettungen hat sich die allgemeine Geschäftslage leicht gebessert. Die Kauflust hat zugenommen, so daß zahlreiche,! wenn auch nur kleine Abschlüffe zustande kommen. Die zuversicht«; kichere Stimmung wird durch Deckungen auf d« durch frühere Leerverkäufe überlasteten Märkten begünstigt. Die an der Börse in den letzten Tag« in verschiedenen Papiere» führender ProduktionSgesellschasten getätigten Käufe sowie die an-- haltend« Anschassimam in d« Anteilen der Royal Dutch (SöJ werden auf ausländische Interessent« zurückgeführt. 3 Insolvenzen. Mitteilungen des Kreditorenveremes voiü 1870: Unter gerichtliche Geschäftsaufsicht! wurde gestellt: Allgemeine Cellulose - BerwersimgSgesellschast m. b. H^ Wim, VI., Capistrangaffe 2. — Das gerichtliche Ausgleichsverfahren wurde e öffnet: Krauß LajoS, gewefmer Gesellschafter von KrauS & Bayer, Budapest; Neumann Marsin, Kaufmann, Budapest, VII., Akazienbaumgaffe 49; Holaubek Gustav, Baumeister, Wim, X13L», teiligmstiidtrrstraße 226; Glanz Alois, Papierhändler, Brünn»! -chloffergaffe 8. — Der Konkurs wurde er-! öffnet: Ortner Anton f«* Gasthofbesitzer «Zum rot« Adler". Innsbruck; Hämmerle Hans, Kaufmann, Bludenz. — Außerdem meldet der Verband der Glau-! bigerschntzvereine Oesterreichs die! folgmdm Konkurse: ^Afra", Maschinmbauanstalt, G. m. b. fr,) Berlm, Frankfurter-Allee 67. Hölzgens Heinr. Franz, Juweliers Düffeldorf, Alexanderplatz 8. Ersing Fr. Albert, Kommanditgesell-z schast, Hamburg, Eiffestraße 573/575. Adrian Willy, Drogi^! Königsberg. Fuhr Philipp, PapierhandlMg, Mannheim-Frud«- heim. Renner Karl von Pidingerau, Kaufmann, Bad Reichmhallü Stöcker Jakob, Export, Import, Kommission in Eisen- und! Metallwar«, Goldbach-KüSnacht. fließt« Edgar, elektrische Ap-! Parte und Jnstallationsmaterialim, Basel. — Aufgehobeuv ^eschäftSaufsichten: Holaubek Gustav, Baumeister»! Wim, X'X^ Heiligenstädterstraße 225.! Wirt, Wim, IV* Große Neugaffe 86. Md Besitz« beim Metzger in Köffen. Weinwurm Johc Stadl« Josef, ann. Gastwiw Wiener Börse. Die günstigeren Berichte aus Budapest und Berttn veranlatzten auch die Wiener Börse zu einer fteund-i kicheren Haltung. Der Verkehr selbft hielt sich infolge! der Schwierigkeiten beim Versand der Effekten in? engeren Grenzen. Zu lebhafteren Umsätzen kam es itti Skodaaktien, da Gerüchte über die Erweiterung des Betriebes im Umlauf waren; sie erzielten ein?j Steigerung von K 30.—, ebenso besserten sich türk i-! s ch e Papiere neuerdings, Tabak um K 32.-° Orientbahnen um K 23.—. Nach den meisten übrigen Werten herrschte geringere Nachfrage. Die Kulissenpapiere erlüten Veränderungen bis K 6.—. In Uebereinstimmung mit Prag waren Zivnostenska Banka um K 20.— niedrieger gehalten. Von Schrankenwerten waren Nordbahn-, Simmeringer und Spiritus-Aktien begehrt. Die Anlagepapiere blieben fest. Nachstehend eine Aufstellung der wichtigsten Schlußkurse. " Transport-Unternehmnnge». '**4 Adria ...... . 1965.— Lloyd.. .2580.—s Austro-Ammkana . . 1777.— Lemberg-Czernowitz» . 661.—-' Orientbahnen .... 1492.— Namgazione.8950.—^, Buschsiehr. litt A., , , 2400.— StaatSbahu . 1016.—) * * B.. . . 925.— Südbahn ...... 146.72 Donau-Dampf. . . 1900.— StaalSbahn Genußsch. 636.-4 Ferdmand» Nordbich« 5688.— “ Vente«. Mairmte . . .... 98.10 L)esterr. Kro««r«te . Ftbruarrutte. S2.75 '