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Wiener Morgenzeitung · 1919-02-26 · Heft 39 (26.2.1919) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 39 (26.2.1919)
Date
1919-02-26
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Sk. 39 Wien, Mittwoch Wiener MorgenztNrmg '2V. Fevmar ISIS r0eite V Telegramme. Wilsons Appell an die Amerikaner. Die Genehmigung des Völkerbundentwurfes. ' Boston, 24. Februar. (Tel.-Komp.) Präsident Wilson traf am 24. d. M. unter dem Salut aller Dampfer hier ein. Die Straßen der Stadt waren von Soldaten abgesperrt. In einer Versammlung von £000 Menschen tjieit der Präsident eine Rede, in der er unter anderem ausführte: Die gemäßigte Haltung derjenigen, die bei der Friedenskonferenz ihre nationalen Wünsche vertreten, habe ihn angenehm berührt. Wenn die Konferenz mißlingen sollte, würde die Hoffnung der Menschheit auf einen dauernden Frieden in Rauch aufgehen und die Nationen würden sich wie bisher in gegnerische Lager teilen. Er zweifle nicht daran, daß Amerika mit dem Plane des Völkerbundes einverstanden sein werde. Es bestünden aber große Schwierigkeiten, die beseitigt werden müßten, ehe er damit rechnen könne, das dev Kongreß den Völkerbundentwurf genehmige. Wenn im Augenblick über diese Frage im Senat ab gestimmt würde, würden wenigstens 50 Stimmen an der erforderlichen Zweidrittelmehrheit fehlen und da am 4. März die neue republikanische Mehrheit in den Senat einziehe, würden die Schwierigkeiten noch erheblich vergrößert. Wilson hat offenbar die Absicht, seinen ganzen persönlichen Einfluß aufzubieten, um namentlich die Mitglieder des Ausschusses, für auswärtige .Angelegenheiten nmzustimmen. , Die amerikanisch-jüdische Hilfsaktion für die Juden in Polen. Berlin, 25. Februar. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung.") Wie das jüdische Preßbureau in Stockholm meldet, ist eine amerikanisch-jüdische Kommission, bestehend aus Isidor H i r s ch f e l d (American Jewish Comittee), Barnett H o r o w i tz (Central Relief Comittee) und Baruch Zuckermann (People Relief Comittee), welche vom jüdischen Zentralhilfskomitee entsendet sind, in Kopenhagen eingetroffen und nach Warschau weitergereist. Der Kommission gehört auch Herr Dr. Boris Bogen an, welcher der Hooverkommission (offizielle Kommission der amerikanischen Regierung) zugeteilt ist und sich bereits in Warschau befindet. Die Kommission wird die Verteilung von Lebensmitteln überwachen, die mit dem Dampfer „Westward Ho" aus Amerika nach Danzig, geschickt wurden. Der Dampfer führt 7 0 00 TonnenLebensmittelim Werte von' 2 Millionen Dollar, wovon die Hälfte vom jüdischen Hilfskomitee, die andere Hälfte vom polnisch-amerikanischen Natio- Mlkomitee aufgebracht wurden.; Die Lebensmittel sind für die städtische Bevölkerung Polens und Galiziens bestimmt und in gleichen Teilen unter Juden und Polen zu verteilen. (Von uns bereits im» gestrigen Morgenblatt mitgeteilt. Die Red.) Die Lebensmittel bestehen aus 1000 Tonnen kondensierter Milch, 3500 Tonnen Mehl, 1000 Tonnen koscherem Pflanzenfett für die Juden und 1000 Tonnen Schweinefett für Polen. Auch Kinderschuhe bringen die Amerikaner mit. Seitens der Polen wird die Verteilung, durch eine aus drei Polen bestehende Kommission überwacht, die aus Paris jsinttisft.! . / Das jüdische Zentralhilfskömitee hat 330.000 Dollars für, die Fracht vorgeschossen, die rückerftattet werden sollen, wenn der amerikanische Kongreß die von Hoover und Wilson verlangte Unterstützung für Polen im Betrage von 100 Millionen Dollar bewilligt. Die jüdische Kommission will zwei Monate in Polen verweilen. Sie ist beauftragt, die Lage der Juden zu überprüfen und namentlich die Frage des Wiederaufbaues in Polen und Galizien zu studieren. Die Kommission will sich zu diesem Zweck auch nach Litauen und in die Ukraine begeben. Nach ihrer Rückkehr bleibt die Kommission in Holland und wird, verstärkt durch einen neuen Vertreter des jüdischen Zentralhilfskomitee, eine Zentrale für das gesamte jüdische Hilfswerk sowohl für unmittelbare Hilfe als für den Wiederaufbau in allen Kriegsgeiöietett und Palästina bilden. Mn Aufstand gegen die Sowietregiernng. Fra« Spiridonowa verhaftet. Amsterdam, 25. Februar. Der „Times" wird au8 Helsingsors gemeldet, daß nach einem amtlichen bolschewikische»' Bericht in Moskau einneuerAufstandgegen dieSowietregierung auSgebrochen fei. Sozialrevolutionäre wollten die gesamte Regierung Lenin während einer Sitzung im Kreml gefangennehmen. Sie erhielten mit Hilfe gefälschter Papiere durch Verrat deS Kommandanten Einlaß. Der Aufstand schemt jedoch durch außerordentliche Maßregeln der holschewikischen Behörden unterdrückt worden zu sein. 50 Angehörige der Sozialrevolutionären, darunter Frau S p i r i d ou o w a, sollen verhaftet worden sein. Die Konferenz auf den Prinzeninseln. Lausanne. 25. Februar. (Ukrainischer Pressedienst.) Der amerikanische Delegierte für die russische Friedenskonferenz auf der Prinzeninsel Prinkipo, Professor Herron, der sich des besonderen Vertrauens Wilsons erfreut und seit langem die Ostfragen studiert, hatte vor seiner Abreise nach Konstantinopel eingehende Unterredungen mit dem Staatssekretär der westukrainischen Volksrepublik, Pa ney ko, und mit dem Sekretär der Kiewer Sondermission für Paris, Didouschök. Dir Entstehung und gegenwärtige Organisation der na- 'itionalen Ukraine.MM ift allen KinzelheiM xMtech DeutscheNationalversammlung Weimar, 26. Februar. Auf der Tagesordnung steht zunächst die Interpellation der Deutschnationalen Volkspartei betreffend die Uebergriffe der einzelstaatlichen Verwaltungen inbezuq auf den Religionsunterricht. Ministerpräsident Scheidemann erllärt, baß die Regierung bereit sei, die Interpellation zu beantworten. Sie werde sich über den Tag der Verhandlung mit dem Präsidenten ins Einvernehmen setzen. Damit ist der Gegenstand erledigt. Die Reichswehrvorlage. ES folgt die erste und zweite Beratung des Gesetzentwurfes über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr. Abg. S ch ö p f l i n (Sozialdemokrat) erklärt, der Antrag sei ein Notbehelf. Durch Aufrufung der Wehrpflichtigen, eine militärische Macht zu schaffen, sei zurzeit nicht ausführbar. Es sei fast eine grausame Ironie des Schicksals, baß der Staat, der einst die stärkste Macht der Welt war, und zuerst die allgemeine Wehrpflicht eingeführt hat, jetzt genötigt sei, Freiwillige durch Zeitungsinserate zu werben. Reichswehrminister Noske führt aus: Der Antrag trägt lediglich der augenblicklichen Notlage des Reiches Rechnung. Einer Regierung, die zur Hälfte aus Sozialdemokraten besteht, sei eS gewiß außerordentlich unerwünscht, daß eine ihrer ersten Maßregeln darauf gerichtet sein müsse, neue starke militärische Machtmittel aufzustellen und gegen eigene Volksgenossen Gewalt anzuwenden, aber das geschieht nur im Interesse der gro ßen Mehrheit der Bevölkerung und ist zum Besten des Reicher notwendig. Die Stärke der Reichswehr wird kaum ein Drittel der alten Heeresstärke betragen, das Ausland braucht also keinen Anlaß zum Mißtrauen zu haben. Abg. Aßmann (Deutsche Volkspartei) meint, baß bei der freiwilligen Werbung nicht viel herauskommen werde. Wenn wir Ostpreußen nicht schützen, verlieren wir unser wichtigstes Ernährungsgebiet. Damit schließt die allgemeine Aussprache über diesen Gegenstand. In der weiteren Beratung spricht sich Abg. Langheinrich (Fortschrittspartei) für den Antrag der Mehrheitsparteien aus, wonach besonders bewährten Unteroffizieren die Ernennung zu Offizieren zu bewilligen fei. Reichswehrminister Noske wendet sich gegen die von den Unabhängigen eingebrachten Abänderungsanträge und erklärt, bei der Auswahl der Formationen, die in die vorläufige Reichswehr ausgenommen werden sollen, möge man die Regierung nicht binden. Hierauf wird der Entwurf nach den Anträgen der Antragsteller ohne Debatte erledigt. Di: nächste Sitzung si ibet Dienstag statt. TagcSorbnung: Reichswehrgejetz, kleinere Vorlagen, Berfassungsentwurs. Me Räterepublik Bayern. München, 25. Februar. Im Landtagsgebäude Ist heute nachmittags der 8 a n d e s k,o n gr e ß der Arbeiter-, Soldaten- und V a u i rnrat e zusammen getreten, der die entscheidenden Beschlüsse über die künftige Gestaltung der Dinge fassen soll. Auf seiner Tagesordnung stehen folgende Fragen: 1. die sofortige Ausrufung der sozialistische» Räterepublik: 2. eine neue Verfassung, die dieser Forderung Rechnung trägt; 8. die Einsetzung von B o l k s b e a u f t r a g t.e n; 4. die Errichtung eines R ev o l u t i o n s g e r i ch t s h o f e s; 5. die Verkündigung des Verteidigungszustandes gegen konterrevolutiouäreAnfchlägeund gemeine Verbrechen. Das neue bayrische Kabinett. München, 25. Februar. (Tel.-Komp.) Das bayrische Ministerium hat eine teilweise Umbildung erfahren. Professor Friedrich LHilhelm Först er, der bisherige bayrische Gesandte in Bern, hat bas Ministerium des Aeußern übernommen. An Lie Stelle des bisherigen Militärministers Roßhaupter ist der Negierungsvertreter / beim Generalkommando des ersten Armeekorps Richard Scheid getreten. Minister des Jnnexn ist an Stelle Auers der bisherige Demobilmachungskommissär Abgeordneter Martin Segnitz. Den VorsitzJ im Ministerrat führst nicht wie bisher der Minister des Aeußern, sondern der Kultusminister H o f f m a n n, der jedoch zurzeit nicht auffindbar ist. Neu gebildet wurde ein Ministerium für L andwirtschaft, das dem Bauernbündler Abg. D i r r übertragen wurde. Die Minister Frauendorfer, Jaffe und Unterlei t n e r bleiben im Amte. :, , Schießereien in Berlin.—Ein «euer Spartakusputsch. Berlin, 25. Februar. Die „B. Z. am Mittag" meldet: In der vergangenen Nacht ist es in Berlin an mehreren Stellen, besonders aber in der Nähe der Reichsbank, in der Wilhelmstraße und im Zeitungsviertel vor dem Verlagshaus Allstein zu Schießereien gekommen, die auf fpartakistische Umtriebe zurückznführen sind. Die Schießereien kamen unerwartet. Die neue Leitung des SpattakusbnndeS r ü st e t z n einem neuen Putsch, der sich in erster Reihe gegen die Regierungsgebäude, die Reichsbank nnd das Zeitungsviertel richten soll. Die Behörden find über die Absichten der Spartakisten genau orientiert. Regierungstreue Truppen stehen seit mehreren Tagen in Bereitschaft. Sie find so stark, daß jeder Versuch, Berlin zu terrorifieren, sehr schnell unterdrückt werden wird. Ausdehnung des Generalstteiks in Halle. Halle a. d. S.» 25. Februar. Der Generalstreik der Belegschaften der großen chemischen Fabriken, der Slickstoffwerke, der mitteldeutschen Bergwerke, der Eisenbahn- und Metallarbeiter, gewinnt stündlich an Ausdehnung. Die Angestellten der Nahrungsmittelwerke sind dagegen, wie angekündigt wird, dem AuSstand nicht beigetretrn. Nach Mitteilung deS BezirksbergarbeiterrateS handelt eS sich bei diesem Streik um Anerkennung der Betriebsräte durch die ReichSregreruug. ' ' Streiks. Purna, 25. Februar. (Tel.-Komp.) Durch dm Arbeitet und Soldatenrat wurde für den ganzen Kreis Pyma der Generalstreik verkündet. Die Pyrnaer Arbeiter hielten mit denen der Umgebung große Demonstrationszüge ab imd verkündm, dm Kampf mrt der Regiemng bis aufs Messer. Die Gerüchte von der bevorstehenden Ausruftmg der Räterepublik in Sachsen verdichten sich immer mehr. j Aachen» 25. Februar. (Tel.-Komp.) In dm K o h lenen b e n des, Aachner Bezirkes sind alle Arbeiter in den A uLand getreten. - Spartakisten besetzen Plaue«. Die Danken und öffentlichen Gebäude in ihrer HanM Planen im Vogtland, 25. Februar. Nach einer Arbeitslosenversammlung besetzten gestern! nachmittags bewaffnete Matrosen undj Zivilisten nach Entwaffnung der militärischen Sichers heitswachen das Rathaus, die Banken, die Post und andere öffentliche Gebäude. Auch die Kaserne wurde nach Verhandlungen an die Demonstranten übergebew Die bürgerlichen Zeitungen sind am Erscheinen v e r-! hindert. - Einigung der Parteien in Bade». Mannheim» 25. Februar. Nach zweitägigen Verhandlung^ ist zwischm den Mehrhettssozialisten, den unabhängigen Sozial«! demokraten und der kommunistischen Partei ixatt Vereinbarung auf folgender Grundlage zustandegekommen:! 1. Die von der unabhängigen sozialdemokratischen Partei! und der kommunistischm Partei ernannte Räterepublik wird aCj nichtbestehend erklärt. Die Parteien erkennen die badische vorläufige Volksregierung an. Das Standrecht wird aufgehoben.! 2. Die von der unabhängigen sozialdemokratischen Partei und der! kommunistischen Partei besetzten privaten und öffentlichen Ge-! bäude werdm sofort freigegebm. Der Preffe wird volle! Freiheit gewährleistet. Sämtliche Waffm und Munüion sind sofort! abzuliefern. Die Lebensmtttelnot in Tfchecho-Slowakieu. Brot- und Kartoffelmangel. — Passive Resistenz der! deutsche« Bezirke. Prag, 25. Februar. (Tel.-Komp.) Der ErnShnmgSmmistee< erläßt ein für die Auslandspreise bestimmtes Rundschreiben, i«i dem er darauf hinweist, daß die Ernährungsverhältnisse im tschecho-< slowakischen Staat an e i n e m k r i t i s ch e n Punkte a n-j gelangtsind und falls in der nächste» Zeit keine Aushilfe! gewährt wird, einer u n a b s ebb aren Katastrophe, zntreiben. Als Beispiel führt der Minister an, daß der Vorrat an! Brotmehl für die Prager Bäckereien nicht einmal für eine ganze! Woche mehr ausrerche, desgleichen sei der Kartoffelvorrat erschöpft.! Für die Fleischkalamität macht der Minister die deutschen! Bezirke verantwortlich, welche für die öffentliche! Versorgung fast gar kein Bich abliefern. Auch die Kohlenuot sei! geradezu erschreckend. { Die tschechoslowakische Regierung gegen den! Wucher. Prag, 25. Februar. (Tel. der»Wr. Morgenztg.^'! Nach einer Verfügung desIustizministersDr.Soukup wurde in Prag ein besonderer Strafsenat errichtet, der! ausschließlich das Verfahren gegen Wucher! führen soll. ■'" Verschärfung der Paßvorfchriften in Jugoslawien gegen Dentschösterreich. Agram, 25. Febmar. .Die Paßvorschriften gegen Dentschösterreich sind neuerdings verschärft worden. Die Ein- und Ausreise ist nur mittels eines vom Belgrader Ministerim» des Inner« vidierten Paffes gestattet.; t Die englische« Bergarbeiter für den Streik. London, 24. Februar. (Reuter.) Im Unterhause verkündete der Arbeiterführer und Führer der Opposition Adamsvn das Ergebnis der Abstimmung der Bergarbeiter. Darnach sind- 611.293 Stumnerrfür den Streif, 101.997 Stimmen dagegen. ’ Die Kohlebill in England. London» 25. Februar. Prenckerminister Aoyd Georgs wird dem Unterhaus heute einen Gesetzentwurf unterbreiten, welcher' die Untersuchung der Lage Md der obwaltenden Berhältniffe der Kohlenindustrie zum Gegenstand hat. Der Minister hofft, daß seine Bill heute in allen drei LesMgen durchgehen und§ Gesetzeskraft erlangen werde. Eröffnung des italienischen Parlaments. v Rom» 25. Februar. (Tel.«Komp.) Die Wiedereröffnung.' des italienischen Parlaments wurde endgültig auf de» 1. Müch festgesetzt. Türkischer Bolschewismus. \ Haag, 25. Februar. (Tel. der r2Br. Morgenztg.*) Man meldet aus Smyrna, daß die L a g e i n Kl e i n a s i e» viel ernster ist als man denk. Die Junatürken rüste» Banden aus Md suchen Mf dem Wege der bolschewikis ch e n Idem eine Hetze gegm die christlichen Gutsbesitzer hervov-i zurufm. Kein Komplott gegen Wilson. \ New»Aork, 24. Februar. (Agence Havas.) Hier fht$ mehrere Anarchisten verhaftet worden. Man hatte zuerst mitgeteilt, baß sie dm Plan gefaßt hätten, den Präsidenten Wilson morgen in Boston zu ermordm. Kapitän Rubino, ein Offizier der Geheimpolizei, erklärte jedoch, daß diese Behauptung nicht zutreffe. Zwei Männer, die von Philadelphia gekommen waren und in New-Pork verhaftet wurden, haben ohneweiters zugegeben, daß sie Anarchisten sind und sich nach Boston begebe» wollten, wo. lie heute! Rächt einzutreffen gedachten. . ■, rv ,.., Albert Thomas für de« Zionismus. Kopenhagen» 25. Februar. (Tel. der „Wr. Morgmztg.^ Der bekannte Sozialist Albert Thomas drückte in einem' Interview nammS der Sozialdemokraten die größte Sympathie für dm Zionismus aus, der in mger Beziehung zur modern« Demokratie stehe. DerDSlkerbund wäre unvollständig ohne Mitwirkung des jüdischen Volkes.

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