Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 33 (20.2.1919)
- Date
- 1919-02-20
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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1 v r€>eTfe~8* Men, Tönnerstäa f*- : behauptete, nur 20.000 Zkronen von Langer erhalten zu > haben; von dieser Summe habe er 10.000 Kronen in >mehreren Badapester Kaffeehäusern tm Bukidomino verspielt. In Wirklichkeit dürfte er den größten Teil der 'unterschlagenen Summe in sichere Verwahrung gegeben haben. -Dischel wurde heute dem Landesgericht erngeliefert. j Zahnarzt Dr. Ignaz Schindler, Wien. 9. Bez.. Maria Theresienstraße 17, Eingang: Peregringaffe 2. Telephon 13.204. 177 Vorträge und Versammlungen. j Verein Zion. Sonntag dm L3. d. M. um 8 Uhr ^nachmittags findet ,n unserem Vereinslokal, N., Glockengasse 30, eine außerordentliche Plenarversammlung aller jugendlichen Mitglieder statt. Um 5 Uhr nachmittags findet, in unserem Vereinslokale eme Trauerandacht zu Ehren des verstorbenen Dr. Max Rosenfeld , statt. — Allgemeiner Schutzbund für Kriegsteilnehmer. Sonntag dm 23. d. M. findet im Souterrain des Caf6 Prückel, i., Stubennng 24, um halb 10 Uhr vonnittags die konstttuierende Generalversammlung des Allgemeinen Schutzbundes für Kriegsteilnehmer statt. — »H a t ch i j a h." Samstag den 22. d. M. um 3 Uhr nachmittags findet im »Jüdischen Jugendheim", i U., Obere Donaustraße 91/11, der Vortrag des Herrn Dr. Kaminka: i »Rabbi Iochanan w'Rejsch Lakisch" statt. Gäste willkommen. Eingesendet. , Dem Iüd. Nationalrat N. Stricker anläßlich 'feinerWahl in die Deutschösterr. Nationalversammlung entbietetbie herzlichste Gratulation [i7» , __^_ Iugenvbund »Inden-. ° Die Ernährung. Der Marktbericht. r ' Eine Ungewöhnliche Leere kennzeichnete die gestrigere! Märkte. Die sehr knappen Zuführen aus der niederöster- > reichlichen Gegend vermochten das trostlose Bild nicht zu! Ludern. Der Naschmarkt hatte 5800 Kilogramm Grümvaren,!von denen stach Ablieferung an die Bezirksmärkte und Grün-! Warenhändler der inneren Stadt ein unansehnliches Quantum! blieb. Die Rübensorten (81.000 Kilogramm) in der Hauptsache Halmrüben und Drucken, blieben unverkauft und werden 'Noch wochenlang zu den Beständen gezählt werden. Kari toffelrt, Obst, Gärtnerware, Eier und städtische Artikel fehlten, ittus Böhmen und Ungarn kam auch nichts, so daß der Markt jtoie ausgeraubt schien. Die Großmarkthalle war gestern und bleibt nunmehr geschlossen. Der Fi sch mar kt war; leer. In der Viktualienmarkthalle wurden sage ,nud schreibe 160 (hundertsechzig) Kilogramm Zwiebel und 'ebensoviel Grünwaren verkauft. — Der Markt Am Hof blieb auch gestern fast ohne jede Zuschübe, weswegen an den Ständen bloß Reste aus den Vortagen angeboren wurden, die jedoch der Nachfrage nicht genügten. — Das Bild der Stadion halle blieb traurig. Wucher mit Wurstrvaren. / Vom Staatsamte für Volksernährung wird mit- /geteilt: „Die beginnende fleischlose Woche in Wien ‘läßt eine zunehmende Nachfrage nach Wurstend anderen Fle i s ch w a r e n erwarten. /Diese Nachfrage hat bereits zu erhöhten Preis- »sorderungen für diese Artikel Anlaß gegeben. Das § Krieswucheramt der Polizeidirektion in Wien wurde daher beauftragt, der Preisbildung bei den erwähnten ^Lebensmitteln ein ganz besonderes Augenmerk zuzu- 'roenben und im Falle von Preisexzessen mit rücksichtsloser Strenge vorzugehen. Die in Betracht kommenden Geschäftsleute werden in ihrem eigenen j Interesse aufmerksam gemacht, jedwede Preisüber-!Haltung zu vermeiden, da sie sonst Beschlagnahmen!und selbst die Sperre ihrer Betriebe zu gewärtigen! hätten." Mit derartigen, übrigens verspäteten »Erläßen" Kommt man dem Nahrungsmittelwucher nicht bei. Da hätte rechtzeitig eingegriffen werden müffen, damit aus einer Not nicht eine doppelte Plage für die Konsumenten wird. — In der Nahrungsmittel«' Wirtschaft ist alles beim alten geblieben. Wirkungen der fleischlosen Woche. . Die Gasthäuser wollen ihre Küche« zusperre«. y Die Genossenschaft der Gastwirte versendet folgendes Rund- 'schreiben: Daß Staatsamt für Volksernährung, hat anaeordnet, daß vom 20. bis einschließllch 26. Februar d. I. in den Betrieben der Gastwirte, Hoteliers und Kostgeber Fleisch, mit Ausnahme von Gestügcl, Fischen und Wurstwaren, weder zubereitet noch verabreicht oder genosien werden darf. Wenn den Gastwirten auS den Vorräten der Gemeinde Wien nicht andere Lebensmittel zu» i gewiesen werden, so sind ste während der fleischlosen Woche zur «VperrungrhrerKüchenbetriebe gezwungen. * | Haifischsleisch. i Für die fleischlose Woche sollen, nach einer Mitteilung des Staatsamkcs für Volksrrnäbmng, aroßere Vorräte Haifischfleisch auf den Markt kommen. Die Preise sind verhäl.nismäßig billig, so daß der bisher ungewohnte Artikel den Mindestbemittelten einen /Ersatz für das ausfallende Fleisch bieten werden. Das Haifisch- ' fleisch schmeckt wie jedes andere Seestschfleisch und kann gekocht öder gebraten werden. Herabsetzung der Fettquote in Ungarn. P Budapest, 19. Februar. (Tel. der „Wr. Moraenzta.") Das ungarische Ernährungsamt hat die Wochenquote für Fett von 150 Gramm auf 100 Gramm pro Kopf mit der Wirkung vom 21. Februar herabgesetzt. Abgabe von verdorbenem Sauerkraut für Biehsütterung.?Jn den städtischen Sauerkrautlagern (Zentralviehmarkt Sankt /Marx, Brauhaus Simmering, Lagerkeller der Hütteldorfer ( Brauerei, Liuzerstraße beim Linienamt) wird ständig zur Biehsütterung geeignetes Sauerkraut, je nach der Beschaffen- /heit zum Preis von 20 Heller auswärts für das Kilogramm (>abgegeben. j Eierabgabe tot der nächsten Woche. Wie wir erfahren, 'gelangen in der nächsten Woche Eier zur Abgabe. Die Ster /stammen aus den letzten Kühlhausbeständen. Sollten in .Nächster Zeit keine Zuschübe eintresfen, so wird eS für längere ^Aeit keine Eierabgabe geben, - Wiener Dtorgeirzeitung Letzte Nachrichten. Nosa Luxemburgs Leiche gefunden? Berlin, 18. Februar. (Tel.-Komp.) Unweit des Anhalter Bahnhofes wurde heute vormittags auf dem Land w eh rk anal eine weibliche Leiche geborgen, die laach verschiedenen Anzeichen, insbesondere nach der Statur der Leiche und der eigentümlichen Nafenbildung zu schließen, die Leiche Nosa Luxemburgs fein könnte. Island — selbständiger Staat. Kopenhagen, 18. Februar. (Funkspruch.) Die dänische Regierung hat soeben bekanntgegeben, daß in Gemäßheit des am 30. November 1918 vom dänischen und isländischen Parlament beschlossenen Bundesgesetzes die Insel Island als felbst ä n d i g e r Staat anerkannt wird. Dänemark und Island bleiben unter der Herrschaft des Königs Christian I. von Dänemark vereinigt. Die ausländische Politik Islands wird von Dänemark geleitet. Island erklärt seine Neuttalität für immerwährende Zeiten; es wird keine Kriegsflagge mehr führen. Der Friede soll anfangs Juni geschloffen werden. Berlin, 19. Februar. (Tel. der »Wr. Morgenztg.") Nach einem Notterdamer Telegramm herrscht unter den Abgeordneten der Friedenskonferenz die Ansicht vor, anfangs M ai die Vertreter der Mittelmächte zue Friedenskonferenz zu laden, um anfangs Juni den Frieden perfekt zu machen. Eine Aentzernng Lloyd George». London, 19. Februar. (Tel. der »Wr. Morgenztg.") Lloyd George erklärte im Unterhause, die englische Demobilisierung der gesamten bewaffneten Macht beginne erst mit dem Friedensschluß am 1. Juni. Ungarns Warenverkehr mit dem Ausland. Budapest, 19. Februar. (Ilng. Tcl.-Korr.-Bur.) Die Regierung hat eine Verordnung erlassen, wonach der Warenaustauschverkehr mitdemÄuslande von der intermmistrriellen Warenaustausch-Kommission geleitet wird welche unter dem Vorsitz eines Vertreters des Ministers des Aeußern aus Vertretern des Finanz-, deS Handels-, des Ackerbau-, des Kriegsmd deS Volksernährungsmimsters zusammengesetzt ist. Neben der Kommission wird ein Fachrat gebildet werden, dessen Mitglieder vom Minister des Aeußern auf Grund von Nomineriungen der Interessentenvertrettmgen ernannt werden. Zur Beratung einzelner Fragen können fallweise auch Fachleute berufen werden. Die auf den Warenaustauschverkehr bezüglichen Beschlüsse der interministeriellen Warenaustausch-Kommission werden ^vom ungarischen Warenverkehrsbureau durchgefühtt, daS der Aufstcht des Regierüngskommiffärs untersteht. Das ungarische Warenverkehrsbureau kann Rechte erwerben und Verpflichtungen übernehmen, jedoch auf eigene Rechnung Geschäste nicht ab'chließen. Die Verordnung tritt mit dem Tage der Verlautbarung in Kraft. Die Dalutavorbereitungen Dr. Nasch ins. Geheimhaltung der geplante« Maßnahmen. Prag, 18. Februar. (Tel.-Komp.) Der Finanzausschuß der tschechischen Nationalversammlung hat über die Balutavorberertungen des Finanzministers Dr. Ra sch in in streng vertraulicher Sitzung verhandelt und die Hälfte seines Arbeitsprogramms erledigt. Die Anträge Naschins wurden gegenehmigt , im Inhalt jedoch für streng vertraulich erklärt. Ebenso wurde der Beschluß über den Tag, an dem der Finanzausschuß sein Beratungsergebnis dem Plenum der Nationalversammlung vorlegen wird, .für vertraulich erklärt. Pilsudski in Paris. Paris, 18. Februar. (Tel-Komp.) Pilsudski, der als einer der polnischen Regiemngsvertreter zur Friedenskonferenz gekommen ist, wird nunmehr endgültig zum ersten polnischen Delegierten an Stelle Paderewskis emannt, der wegen dringender Arbeiten in Warschau bleiben muß. Bayerns Wirtschaftsleben bedroht. München, 19. Februar. (Telegramm der »Wr. Morgenztg?) Der bayrische Staatskommiffär teilt mit, eine aus Vertretern der verschiedenen Intereffentengruppen aus der Industrie, des Handels und der Arbeit bestellte Kommission habe . eine Resolution beschlossen, die sowohl der Reichsregierung als auch der Waffenstillstandskommission überreicht wurde. Es wurde darauf hingewiesen, daß infolge der drückenden W a f f en st i l l st a n d sbedingungen das gesamte Wirtschaftsleben Bayerns vor den Ruin gestellt ist. Die Gaskohlenwerke können nur mehr einige Tage arbeiten, die Approvisionierung werde zur Unmöglichkeit. Die Feststellung der europäischen tzeeresstärke. London, 19. Februar. (Reuter.) Eine Sonderkorrespondenz meldet aus Paris unter dem 18. d. M.: Der Hauptvorschlag, welcher der Wasfenstillstandskommisston vorgelegt wurde, hat die Herabsetzung der militärischen Stärke Deutschlands auf den Friedensstand, der ihm belassen wird, zum Ziele. Man versucht, für die dauernde Heere-stärke ganz Europas eine feste Norm aufzustellen, auf die die alliierten Mächte nach der Unterzeichnung des Friedens ihre militärischen Bestände herabsetzen würden. Augenblicklich muß man die Zahl der Truppen Metzen^ die Deutscher). Februar 1919 —..—— »«« Nr.3S *•—- ~ ■ ■- land behalten darf und auf bie es seinen Bestand! herabsetzen muß. Zugleich mit der Herabsetzung im Mannschaftsstande und Kriegsmaterial muß auch eine entsprechende Verminderung der Leistungsfähigkeit Deutschlands, Geschütze und Munition zu erzeugen, stattsinden. Dies muß die Zerstörung und die Umwandlung eines gewissen Teiles seiner Festungswerke zur Folge haben. Die Alliierten haben außerdem die Absicht, auf der Entmilitarisierung gewisser deutscher Provinzen zu bestehen. Dies bedeutet, daß es Deutschland verboten wird, in diesem Gebiete Truppen za halten. Auf diese Weise könnte den französischen Forderungen bezüglich des linken Rheinusers und der Sicherheit der Ostgrenze entsprochen werden. Haig ist in der vergangenen Nacht in Paris ein-' getroffen. Es wird erwartet, daß die Vorschläge der Mitglieder der Waffenstillstandskommission zu Beginn der nächsten Woche für die Ueberreichung an die Deutschen bereit sein werden. * Blutige Kämpfe in München. N M rucheu, 19. Februar. (Telegramm der »Wr. Morgenztg.") Spariakistische Matrosen stürmten heute das Landtagsgebäude, um den Zusammentritt des Landtages zu verhindern. Regierungstruppen warfen sich ihnen entgegen. Bei den Kämpfen wurden mehrere Zivilisten, darunter ein Straßenbahn-Motorführer upd eine Frau erschossen. Wirtschaftskrise in Amerika. Berlin, 19. Februar. Das »8-Uhr Abendblatt* meldet aus Zürich: Der Washingtoner Vertreter des »Echo de Paris" drahtet: Die amerikanische I n d u st r i e ist außerordentlich erschüttert durch die Folgen der Demobilisierung und die Stillegung der Kriegsindustrie. Die Dinge sind bereits zu einerförmlichen Krisis gediehen. Zwei Millionen Maurer und Bauarbeiter sind Ende letzter Woche in den Ausstand getreten^ um eine Herabsetzung der hohen Löhne zu verhindern. Lebensmittelkrawalle in Frankreich. Berlin, 19. Februar. Das »8 Uhr-Abendblatt* meldet aus Zürich: Die Schweizer Blätter berichten über die zunehmende Gährung in der französischen Ärbeiterschast infolge der uwerschwinglichen Lebensmittelpreise. In verschiedenen Städten Südfrankreichs, namentlich in den Hafenstädten, kam es zu Demonstrationen und Streikunruhen. 1600 Personen in Petersburg erfroren. Stockholm, 18. Februar. (Tel.-Komp.) Nach Meldungen hiefiger Blätter aus Hclsmgfors sind in Petersburg infolge mangels an Heizmaterial 1600 Personen, darunter L50 Kinder, eo-j froren. Prager Börse. Prag, 19. Februar. (Tel. der «»Wr. Morgenztg.") Die heutige Börse setzte sehr fest ein. Es zeigte sich sowohl nach Bank werten als auch nach Jndustriepapieren und Anlagewerten lebhafte Nachfrage. Aus die Meldung vom eTode des Haussespekulanten N e u m a n n wurde die Börse twas matter. Böhmische Unionbank setzte mit 487 in und schloß mit 479.50. Auch die übrigen Dankwette lagen gegen Börsenschluß schwächer. Zum ersten Male wurden heute die Aktien der Oesterreichisch-ungarischeu Bank umgesetzt und erzielten einen Kurs von 1620. Für Laurin und Prager Papieraktien lagen sehr viele Aufträge vor, so daß der Sensal nicht imstande war, einm Kurs festzustellen. _ > Bühne und Kunst. Volksbühne. — (^D ie Temperierten" von Emil Faktor.) Vor vielen Jahren hielt Hermann Bahr (damals noch kurzhaarig, mit pechschwarzem Spitzdatt und einer sorgfältig gedrehten Locke in der Stirne) einen Vortrag über »Jung-Wien". Er bettagte sich, daß ein Dichter nur dann zur Geltung käme, wenn er fürs Theater schreibe. Auch heute noch drängen sich die Schaffenden mit einer Sehnsucht, die nicht immer rein ist, zum Rampenlicht hin. Muß »S denn immer just ein Theaterstück werden- Dieses Spiel, das der Autor rin wenig enffchuldigend »Auseinandersetzungen in drei Akten" nennt, ist gewiß kein Theaterstück. Sehr Nuge, sehr gepflegte und von feinem Humor durchwehte Gespräche, die, eingebettet in eine Novelle, bester a« Platz gewesen wären. Immerhin sind die Erfahrungen, die Emil Faktor zwischen mehrere Rollen vetteilt, recht amüsant. Der Temperiette ist der Zahnarzt, Dr. Hoffman« dem seine Frau Hörner auffetzt und der längst dahinter gekommen ist. Er macht in Seelenwhe Ordnung. Keine »Szene". Er gibt die Gattin, der er versichett, ihr nichts nachzutragen — er begreife völlig ihre Gefühle für den jungen Doktor Rust — mit galanter Geste frei und entschließt sich, seine zahnärztliche Tätigkeit unauffällig in eine andere Stadt zu verlegen. Wre das so vorzukommen Pflegt, ist Frau Helene über diesen wohlwollenden Beschluß ihres Mannes höchst bestürzt» will von Doktor Ruß mchtS mehr wissen und beginnt ihren Gatten Heist zu lieben. Der temperiette Zahnarzt holt sich übrigens & lempo einen peinlichen Korb. Seine Sekretärin, ein superbeS, junges Frauenzimmer von ausgezeichneter Haltung, die ihm, wie er weiß, mehr als zugetan ist, lehnt seilten Heiratsantrag ab. ES empött ste (wenn man so sagen darf, denn auch diese- Fraulein LiSbeth ist »temperiert"), daß ihr Chef »ein brennendes Hauverläßt", und sie mag nicht die rasch herbeigeholte Liickenbüßerin einer verunglückten Ehe sein. Gestern noch hat sie die Werbungen Dr. GrödkeS, welcher Assistent de- Zahnarztes mtd eine Art Naturbursch ist, sehr scharf zurückgewiesen, ihn mit ihrer Papierschere bedroht und beim Chef über den zudringlichen Assistenten in deffen Gegenwart Klage gesiihrt. Heute steck ste um und eS wird ihr nicht schwer