Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 33 (20.2.1919)
- Date
- 1919-02-20
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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TTt aa Wien, Dlmnmitag bem noch immer hoffenden Zahnarzt ihre Verlobung mit Dr. Grödke melden zu können. Wie Herr Dr. Hossmann ferner Gattin gegenüber, die Bersvhmmg anstrebt, auchweiterhin in philosophischer Ueberlegenheit Haltung zu bewahren sucht, sie mit dem bedauernswerten, . verabschiedeten Liebhaber sorlgehen läßt, sie aber dann leidenschaftlich zurückruft, und wie zuguterletzt der Hausfreund das Pferd ist und nicht der Ehemann — das ist recht spassig und nicht gewöhnlich vernuttelt. Herr Ziegler als - Zahnarzt, F.ln. Fässer als Helene und daS sehr begabte Fränlem Hell alS Sekretärin waren . vortrefflich. . Auch- . Herr Schildkraut als Hairssreund und Herr T i l l e r als Dr. Grödke sind zu loben. Bei künftigen Aufführungen wird flotteres Znsammenspiel und besseres Beherrschen des Textes die Wirkung erhöhen. Düs Publikum nahm die Novität sehr beifällig auf. 0. A. Liederabend. Paul Benders spärliche Konzerte. in denen sich der Bühnenkünstler als einer der Besten auch auf dem Gebiete des Liedgesanges erweist, lassen e) als Ledanerlich erscheinen, ihn nicht ständig an Wien gefesselt Zu wissen. Auf dem Podium ist er ein Meister der beherrschten Wirkungen, ohne dem großen, tragenden Ton aus dem. Wege zu gehet). Sein durch reich abgetönte Schattierungen belebter Vortrag verfügt über die echte Baritonrhythmik ebenso.wie über die Phrasierungskunst einer biegsamen Kantilene. In Schuberts „Alinde" und der „Gruppe aus dem Tartarus" in LöweS „Goldschmieds , Töchtcrlein" und den vollendet gesungenen Brahms-Liedern waren alle diese Vorzüge in hellstes Licht gesetzt. Einein von der üblichen Programmschablone abrveichcnden Genre ivar ein Teil des' Abends gewidmet. ES waren fünf Lieder von Max Kowalski, Vertz'tonungen aus dem„Picrrot lunaire" des Albert Giraud in der Uebersetzung von O. E. Hartleben. Der groteske Dandy aus Bergamo mit seinem gespenstischen Verhältnis zum Monde hat auch Arnold Schönberg zu viel verlästerten Kompositionen Anlaß gegeben. Wenn dieser aber mit seinem Schassen vorwärts oder abwärts unserer Zeit hält, so trifft Kowalski geArde den Durchschnitt des Zeitgeschmacks. In freier, oft den Regeln der Deklamation widersprechenden aber gerade darum ein französisches Original nachahmenden Textbehandlung, zeichnet er mit kecken Strichen die witzigen Strophen nach, in denen Pierrots drollige Mißgeschicke, seine Leiden und seine Sehnsucht besungen werden. Die leichte Art der musikalischen Fundierung mag Anlaß geben, diese Gattung aus denkc Konzertsaal in das Reich der elften Muse zu verweisen. Keinessalls aber kann man mit Häuflein der Opponnenten einverstanden sein, die sich aus einem unverständlichen Traditionögesühl gegen die Neuheit wehrten. Schon die außerordentliche Kotnik Benders, mit der er die Clownerien vortrug, rechtfertigt« das Experiment. Dr.K. M. Ans den Theater«. ImBnrgtheater gelangt heute daS dreiaktige Lustspiel „3) t e Fahrt i lt 3 Blaue" von Caillavet, FlerS und Reu zum ersten Male zur Aufführung. Die Besetzung der Rollen ist folgende: Gras d'Eguzon — Drvrient: Gräfin d'Eguzon — Devnem-Reinhold; Andre d'Eguzon — Nomberg; Frau Trevillac — Wilbrandt; Helene v. Trevillac — Älbach-Retty; Valentin — Treßler; Marquis des Langcüer — Muratori; Serignan — Gimnig; Frau Serignan l —Wille; Dr. Pauibrache — Sttasrui; Chartrain — Zeska; Frau Chartrain — Osten; Frau v. Verteil — Lewinsky; Ieanne v. Berceck —- Hermanotti; Frau v. Marchani Mell; Frau BerdiereS — Kasznica: Frau v. Ligneray — Schulz; Herr v. Ligneray — Blum; Frau Desmigueres Kosch; Therese — Burg; Hermiue — Seidler; FonqueS — Lackner; Didier — Gehrö; Remy Wiesner; Ieankine — Senders; Ankleiderin — Fiala. Die Regie fuhrt Herr Tresiker. Dekorationen nach Entwürfen deS akademischen Malers Karl Alex., Wille, auögesiihrt im Atelier für Dekorationsmalerei von Gilbert Lehner und in dm Werkstätten deS Burgtheaters. Drese Vorstellung findet >bei erhöhten Preisen statt unb beginnt um *Ub Uhr. Die N eu e Wlen er B üh n c bereitet für den 1. März, nach,nittagS 3 Uhr, die Erstaufführung der .Elektra" von ,0o* tzbokles mit Ellen Neustädter in der Titelrolle vor. Spielleitung mit Geyer. Die Krise im Burg- «nd Opevntheatev. Wie, wir gestern meldeten, ist die Käse durch den Rücktritt deS SektionSchefs Dr. v. K e l l e r beffzelegt. Der Theaterbetrieb ist nicht mehr gefährdet, Hofrat P a ü m a n n übernimmt^ pro v lforifch daS Ressort Dr. KellerS. Die endgültige sehr notige VI e u r e ß e l u n ö wird erst nach Zusammentritt der Konstituante erfolgen. Herzls „Attnenland" ist soeben in neuer Auflage erschienen (schon gebunden K 10.80). Heute, da HerzlS Vecheifnmg, »Wenn rhr wollt,' ,st eS kein Märchen^, Wahrheit werben soll, erhall dieses Buchheiligste Aktualität. WaS der Traum eines glühenden Schwärmers gesehen, ist Erfüllung gewordm: Ein Bott ist zu ueiiem Leben erwacht. Zn beziehen durch die Buchhandlung Li. Löwit, Wiety t., Ltotenlurmstraße 22. Sport. Einen Fing «m die Erde kündigt der französische Flieger LedrineS an. Der Flug, der ein Jahr in Anspruch nehmen soll, wird von Paris aüsgehen und auch dort wieder enden. DaS sehr phantastische Projekt dürfte wohl höchstens alS Reklanirveranstaltung zur Durchführung gelangen. Wiener SUngkämpfe. In den Eichensä»en in Favoriten finden derzeit Ringkämpse statt, die sich seitens dcS PublikumS des größten Zuspruches erfreuen. An der Konkurrenz nehmeu außer einigen Prosessionalringern auch Amateure teil. Hakoah. Heute 'findet ab 3 Nhr nachmittags ein scharfe- Training alter Mannschaften statt. , I. ®. K. Hachawer. Der Sportbetrieb wird diesen Sonntag in vollem Umfang ausgenommen. I nö der langjährige Mittesstürrner der Hakoah, der monientan in Budapest ansässig ist, dürste demnächst wieder sein Domizil nach Wien verlegen. Der heutige Bortrag im Leichtathletik-Bcrband beginnt bereitum ^6 Uhr abends. Wiener Morgenzektung 20. Februar 1919 «ctt» T Der VoLkswirt. Die Konferenzen in der Notenfrage. Wie die „Ungarische Post* meldet, hat gestern nachmittags unter dem Vorsitz des Staatskanzlers Dr. Renner die abschließende Besprechung der deutschösterreichischen und ungarischen Regierungsvertreter betreffend die Frage der A u f st e m p e l u n g der Kronennote stattgefunden. Heute vormitttags erfolgt die Unterzeichnung der Vereinbarungen. Ungarn dürfte eine der entsprechenden deutschösterreichischen Verordnung ähnliche Verfügung zwecks Sperre des Effekten-; uni) Notenverkehres spätestens Samstag treffen. > Ueber das Ergebnis der Besprechungen hat Finanzminister Dr. Szende dem Wiener Berichterstatter des »Magyarorszag* Mitteilungen gemacht, aus denen hervorgeht, daß zunächst eine Vereinbarung betreffend den gegenseitigen Waren- und Effektenverkehr züstandegekommen ist. Es sind Erleichterungen für den R e k o m p e n s a t ionsverkehr in Waren beschlossen, worden. Mit Bezug auf den Effektenverkehr wurde vereinbart, daß diejenigen Effekten, die auf Grund von vor dem 16. Februar abgeschloffenen Geschäften deponiert wurden oder in Besitz von Parteien gelangt sind, zwischen den beiden Staaten anstandslos befördert werden können. Mit Bezug auf den normalen Geldverk e h r wurde vereinbart, daß der übliche Vermittlungs- Verkehr der Postsparkaffe aufrecht erhalten wird. Außerdem wurde die Möglichkeit geschaffen, daß die zur Erfüllung von fälligen Verbindlichkeiten notwendigen Beträge sowie die zur Aufrechterhaltung gewisser Betriebe notwendigen Beträge auch weiterhin überwiesen werden können. Würde sich später zeigen, daß die für den Warenverkehr beschlossenen Erleichterungen nicht genügen, so werden neue Verhandlungen geführt. Im allgemeinen wurde in alleü mit Währungsfragen zusammenhängenden Angelegenheiten ein grundsätzlich gleichartiges Vorgehen vereinbart. Das tschechische WLHrnngsproblem. Prag, 19. Februar. (Tel. der Wiener Morgenzeitung".) „CeSki Slovo^ verlangt, die Negierung « solle im Weg« der englischen, französischen oder amerikanischen Notenbanken 1 Milliarde in eigenen tschechischen Banknoten und daS dazu gehörig« Kleingeld beschaffen. Als Deckung könnten Aktien, Gold- und Silbermünzen und Ententevaluten dienen. Der tschechisch« Staat brauche einen Waggon eigenes Papiergeld und Stampiglien ,A>eft«rreichischer Bankerott — tschechische Republik!" Bei der Abstempelung dürfen nur die zur Zirkulation nötigen Gelder zurückgegeben, Kriegsgewinne müssen beschlagnahmt, Auszahlungen Wiener und Budapester Gelder aufgehalten werden; das Ganze wäre nur eine Beende gung des BankerottS. Für die Tschechen sei die Krone feindliche- Geld, haS sie brandschatzen half und auch in, Zukunft, versklaven würde. Der bekannte Finanzpolitiker Dr. Hotowetz empfiehlt die Einführung einer eigenen Währung erst nach beendigter PreiSanarchie; wirklichen KriegSgewinnern. besonders Wucherern, sollen bis 100 Prozent abgenommen werden. Ein Artikel desselben Matte» erklärt, die österreichischen Bankno' tenfalsifika t e durchbrängen den tschechischen Körper wie ein Gift und müßten herausgeschnitten werden. Von den K r i e g S a n l e i h e n werde jeder wahre Tscheche Abschied nehmen müssen. Jetzt sei noch ein Bankerott 10: b möglich, aber die raffinierten Wiener Bankiers würden kein Mittel scheuen, den tschechischen Staat mit Banknoten zu überschwemmen. Den Wucherern müsse ihr gesamtes Vermögen genommen, die Bolschewiken in ein Irrenhaus, ihre Geldgeber ms Kriminal gesteckt werden. Von anderer Seite wird^die Ansicht ausgesprochen: Die Prager Banken können die Einlagen nicht verwenden, mid sich nur durch Z in S re du kt io neu schützen, würden aber schließlich zu GeldVerve rwahrern, denen man nochAufbewahrungSgebühr werde zahlen müssen». „Narodni Politika" meint, nach den derzeitigen Dispositionen würde in Böhmen eine Krone gegen einen tschechischen Franken umgetauscht, erst später soll der Anschluß an die lateinische Münzunion erfolgen/ Die tschechische Negierung will angeblich den Goldmünzenkurs niedrig festsetzen, um die Goldschatzanlage nicht zu v e r te u e r n. Wichtige Neugrnndung«« anslSndrscher Bunde«. - Berlin, 19. Februar. (Tel. der «Wr. Morgmztg."), Wie die ^Bant" berichtet, erhöht die B a n c a C o m m e r c i a l a I t a l i a N a ihr Kapnal um 58 auf 8 08 Millionen Lire und ttönnei eme Filiale m M a r i e i l l e. Die D a n c a I t^.a l i a n a d i S c » n t o. gründete mit der Guaranry Trust Co. N x m - N o v k die I t a l i a n D l 9 c o it n t T r u ft Cv. Ba n k. . In Zürich wird die GründtMy einer ungarischschweizerischen Ban k vovberettet. . In " K o n ft a n t i n o p e l wird die B a n q u e d'E c o n » m l e Nationale mit 15 Millio u e n Pfund Kapital gegründet. Generaldirektor Weil der O 4 m a n i s ch e n N a t t o n a l d a n k w.ll in Datum eme Filiale eiösinen mid für die türkische An!e>he agitieren. Die U k r a i n i s ch e B a n k in Kiew pl^rnt Frliale r r i ch t u n g e n, in Wien, Berlin, B u d a p e ft, Lemberg und in der Krim. In Sofia wird die Ä u ü c o ° d u l a a r»i ch r D a u k mit 35 Ü^illionm Lewa Kapital, davon 80 Prozent eingezahlt, gegründet. Bai-' k a n i s ch e B a n k errichtet den „Bulgarischen M t v> 1ut" mit 6 Millionen Lewa Kapital. Die Jüdische BolksbankinRnstschukerhöhtihrKapltab o o n 4 ß u f 6 Millionen Lewa. Die Danq « e d'A t h ö n e S eröffnet eine FilialemMarfeillennd plant eine solche in Barcelona. Wo ist das Silber? Prag, 19. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.*) Bekanntlich plant der tschechische Finanzminister für die zu errichtende Nationalbank einen Metallschatz zu schaffen, wobei als Grundlage die im Lande aufgespeicherten Gold- und Silberbestände, benützt werden sollen. Den Besitzern sollen gewisse Begürrstigungen zuteil werden, doch sind Einzelheiten noch nicht verlautbart worden. (Wie wäre es, wenn auch unser FiNanzm i n i st e r dieser Frage einmal näher treten wollte? Von der Landbevölkerung find nach alter Sitte und erst recht während des Krieges große Mengen von österreichischen Silbermünzen, Ein-, Zwei- und Fünfkronenstücke, thesauriert worden. Die reiche Stadtbevölkemng wieder hat G o l d st Ü ck e als Schmuck und Kostbarkeit im Schleichhandel eifrig gekauft und aufbewahrt. Wenn es dem Finanzminister gelingt, diese verborgenen Schätze durch gewiffe Vorteile für die Besitzer ans Licht zu locken und Legen abgestempelte Noten einzutauschen, so würde eine solide Grundlage unserer demschösterrelchischev Bank geschaffen. Die Red.) Registrierung von Schutzmarke» der AnslLnder in der Tschecho-Slorvakei. Prag, 18. Februar. (Tel. der »Wr. Morgenztg/) Angehörige ausländischer Staaten, welche auf Grund von internationalen Verträgen die R egistrierung ihrer Schutzmarken im Gebiete der tschecho-slowaklschen Republik anstreben» 'können dies im Wege derHandels- und Gewerbekammer in Prag, welche dieRegistrierung vomehrnen wird, veranlassen. Bereinigung für Kompensationsgeschäfte ander Tschecho-Slowakei «ach Nordamerika. Prag, 18. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.*) Wie ich erfahre, wurde unter der Firma o m e x* Verewigung für K o m p e n s a t i o ns g e s ch 8 s t e mit N o r da m elr i k a, Prag, »!.. Graben 14, eine Vereinigung grdilded an welcher nachstehende Gesellschaften beteiligt sind: J0 o & t ui i a Aktienbank in Prag, Gesellschaft für enter« n a t i o n a l e u H a n d e l G. m. b. H. in Prag, Inter-, nationale G. m. b. H. für ausländischen Handel in Prag und die Allgemeine Gesellschaft für Einfuhr und AuSfuhr in Prag. Vor dem Kriege wurden die tschechischen Exporteure vielfach in dieser Richtnna an die reichsdeukschen KommissionShäuser. gewiesen. Die Gesellschaft wird durch eigene Vertreter,! welche sie nach Nordamerika entsenden wird, versuchen,: direkte Verbindungen mit Nordamereka, anznknüpfen und fordert tschechische Jntereffentm aus, sich au Wti oben erwähnte Vereinigung zu wenden. Die englische« und die deutsche« Banken. Haag, 19. Februar. (Tel. der „Wr. Mörgenztg.*) In dtk' Genrralversamntlmig derNationalProvintialaad Union Bank in London erklärte Präsident I n ch c a p t, im Kriege wurde .es. Mode, die d e u t s ch e n D a n k e n zu lobpreisen, ihre EnNvicklung und Triebkraft und ihren Zusammenhang mit der. Industrie soivie ihre Erfolge in der Förderung des deuijchen Handels, zu bewundern. Die. deutschen Banken waren Clearing«, Akzept», Emissions- und K»«-! s o r t i a l a n st.a l t e u. aber daS englische System sei nicht nur für die verschiedenen Bedürsniffe und weltumspannenden Beziehungen geeigneter, sondn-n auch wissenschaftlicher und hoher entwickelt als daS deutsche. Die deutschen Banken waren fast ebensosehr Händler wie Bankiers, wurden G t« schäftSteilnehmer und DerwalkuugSräte; ein Jahr vor dem Kriege hatten die drei führenden deutschen Danken Vertreter in fast 400 HandelSgesellschaftSd i r e k t i o n e n. Diese Methode aber brachte enorme Gefahren und S ch u l d e n, die.Auft-ichtnng eines enormen Ueberbaues auf schwacherBasiS, einen Handel zu min i* malsten Gewinnen und verwickelte Industrie und F i n a n z in dir nationale und internationale Politik in solchem Maße, daß man in der Meinung nicht irre geht, der Krieg sei teilweiseauSderFnrchtvordem Krach bestimmt worden. Er sehe keinen Grund, wanmt die englischen Banken daS. deutsche Beispiel nachahmen und ihr gesünderes, klügeres und bewährteres System aufgeben sollten.,! Er besprach sodanndieB a u k e n f u s.i o n e n in E n g l a n d, von denen ein G e l d t r n st n i ch t z u b e f ü r ch t e n sei, dre Gefahren deS Bankgeschäfte- und die den .kfirnden gewöhtte« Erleichterungen, »md betonte die dkotwendigkeit, daS Land müsse von seinem Einkommen, nichtvon seinem Kapital leben. (Man vergleicht damit die Auffaffmrg Dr. StrWwenderS. Anm. d. Red.) Das deutsche Gtüd für Frankreich. Haag, 19. Febimar. (Tel. der ^Wr. Morgenztg.^) I« Sinne des WaffenstrUstandsvertrageS muvte Deiitschland daS de» Russen nach dem Vertrag von Brest-Litvivsk abgenomnirne - Gold auSliesern. Dieses Gold wird derBankvonFrankr e i ch nigeiuhrt, deren Goldschatz dadurch eine Erhöhukek um 60 Millionen Franks erführt. Dis GsLdausbente SüdafrMas. LSrr Von, 13. Februar. Nach der ^TimekE betrug Goldausbeute dor in der Transvaal Chaniber oi MineS vereinigten M i n>e n im Jänner 676.059 Unze« Gold rm Werte von 1,871.718 Pftmd Sterling, in den Ausrendistnkien 19.854 Unzen Gold im Werte von 58.851 Pfund Zterlmg. In den Gvldm nen waren l in dm Kohlenbergwerken 11.848 und in den Diamamminen 8599 Arbeurr bf; Wahrschelnttches stnrkc» Schiff«« fi'0chLs«;;e. Ailö Bern wird telegraphiert: Me die englische« Blätter melden, erwartet der englische Schiffahrtm i n i st e r em st a r k e ö S i n l e n d e r F r a ch t f ä y e, well bis zum Sommer die Wclttonnage uüudcsteus so groß sei»