Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 32 (19.2.1919)
- Date
- 1919-02-19
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979109--00271-2985544- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Sette <T Men^ Mtttwoch daher fern» nicht ein Minister einem anderen verantwortlich sein. Durch solche Redm wird die SteÜMg der deutschen Unterhändler mindestens erschwert. Daß der Ausbruch der Revolution eine Verschärfung der Bedingungen zur Folge chatte, ist ganz unbegründet. Es sind Ms sofort die schwersten Bedingungen des Waffenstillstandes bekanntgegeben worden. Erst Sonntag den 10., abends, erreichte mich der Funkspruch der Obersten Heeresleitung, der in 9 Punkten um Milderung ersuchte, aber deu ausdrücklichen, allein bis jetzt noch 'nicht veröffentlichten Satz enthielt: Gelingt die Durchsetzung dieser Punkte nicht, so wäre trotzdem abzuschließeni (Lebhafte Hört! Hört!-Rüfe.l Zur Frage der Sachverständigen erllärt der Minister, daß gegen seinen Willen zu den Verhandlungen nach Spaa Herr Hugo S t i n n e s entsendet worden sei. Der Minister habe dessen Abberufung durchgesetzt Md er vertrete sie, weil er den Fnnden lals Sachverständigen nicht einen Herrn habe anbieten können, der anderAusbeütungBelgiens so hervorragend beteiligt gewesen sei, wie Herr Hugo Stinnes, Md der vor allen 'Dingen die brechende Kraft gewesen sei bei der B e rischleppung der belgischen Arbeitslosen,!die so ungeheuer viel böses Blut gemacht habe. Nun habe Herr Vogler eine ganze Reihe von Depeschen des Vereins der 'deutschen Stahlindustriellen verlesen. Nur von einer habe er nichts ■mitgetnlt: Wenn Stinnes nicht in Luxemburg als Sachver» 'ständiger zugezogen werde, entsende der Verein überhaupt keme!Sachverständigen. (Hört! Hört! Bewegung, Pfuirufe.) - Der Minister fährt, zu dem Abgeordneten Vögler gewendet, 'fort:' Unter solchen Terrorismus suchen Sie die Regierung zu setzen! Aber ich kann Ihnen sagen, Ihre Herrschaft tft vorder! (Stürmischer Verfall.) Wiener Morgenzettuvg WER SICH über das Wesen des Jüdischen Nationalismus gründlich informieren will, muss die Flugschrlttensammlung des Jüdischen Natlonalvarelnes lesen. Bisher sind erschienen: , Die wirksame nöwelir des ünlisemilisnifls Von Ing. Robert Stricker. «..-. Mel der jüdische flationalismus den jOdeO? Von Ing. Robert Stricker. > «r., Ulie können mir unsere lusend lisch erhalten? Von Ing. Robert Stricker. Die Vertreter des jüdischen Volkes. Von Ing. Robert Stricker. Preis Jeder Nummer <18 Selten) 40 Heller. Zu beziehe t durch das Sekretariat des Jüdischen National* Vereines, Wien, II., Zirkusgasse 33. 19. Februar 1912 _ Nr. SS einem Frieden beipflichten zu können, der über ih* Schicksal verfügt, ohne daß sie gehört werdet». Sie fordern A b st i m m u n g für die strittigen Gebiete unter neutraler Kontrolle und unter Abziehung der Besatzungstmppen, beziehungsweise durch Ersetzung der tschecho-slowakischen Truppen durch amerikanische und englische. Errichtung eines serbischen und rumänische« Ministeriums in Budapest. N Budapest, 18. Februar. (Tel.d. „Wr. Morgenztg.*) Heute abends fand unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten Graf K a r o l y i e'n Ministerrat statt, der sich namentlich mit d« Frage der Serben und Rumänen in Ungarn beschäftigte. In der letzten Ministerratssitzung hatte Minister Johann N a g y dev Auftrag zu einem Gesetzentwurf erhalten, oe» er nun vorlegte. Er befaßt sich mit der gesetzlichen Vertretung der rumänischen und serbischen Bevölkerung und ist identisch mit dem Gesetz der Autonomie der Minoritäten. Schon in der nächsten Zeit wird ein spezielles serbisches und rumänisches M i nift e r i u mmit dem Sitz in Budapest errichtet, werden. Die Regierung hofft, daß die Serben und Rumänen mit der Haltung der tschechischen und reichsrumänischen Truppen nicht einverstander» sind und sich lieber dem ungarischen als dem tschecho-slowakischen und rumänischen Staate anschließen werden. Prager Börse. Prag, 18. Februar. (Tel. der „Sör. Morgenzig.") Die gestrige Hausse fand an der heutigen Börse ihre Fortsetzung. Nach Jndustnewerten wurde lebhaft gefragt. Eine große Nachfrage herrschte nach Anlagewerten aller Kategorien. Auch v* Fcankpapieren entwickelte sich ein sehr lebhaftes.Geschäft., Mais und Fett für Slowenien. Laibach, 19. Februar. (Laib. Korr.-Dur.) Wie dem „Veeerni Listt" aus Belgrad gemeldet wird, hat der Volksbeauftragte für Ernähmngswesen Doktor Kosta P o p o v i e den Auftrag erteilt, im Wege der Zentrale in Neusatz der Landesregiemng in Laibach 100 Waggons Weizen, 300 Waggons trockenen M a i s und 12 Waggons Fett zur Verfügung zu stellen. Sollte die Zentrale nicht imstande sein, diese Mengen bereitzustellen, so kann sie die Landesregierung im eigenen Wirkungskreis in der B a r e z k a und im Banat ankaufen. Ebenso darf sie 2000 Stück Schlachtvieh in Kroatien und Slawonien ankaufen. Ueberdies wurden für die slowenischen Eisenbahner 20 Waggons Weizen und 20 Waggons. Mais in Aussicht gestellt. Der Volkswirt. Das Schicksal unserer Palästinabank während des Krieges. Jaffa, Jänner ISIS. ' Der Kriegsausbruch' traf das jüdische Kolorttsätt-onswerk in Palästina und mit ihm die Anglo- Pa lest ine Company in einer Periode des Aufschwunges, wie man sie bei den damaligen bescheidenen Ansprüchen als außerordentlich' betrachtete. Die Depositen waren in einem halben Jahre von 8V2 auf IO1/2 Millionen Franks angewachsen, der Geschäftsumfang nahm fortwährend zu, eine neue Filiale war. gerade gegründet worden, die Gründung einiger weiteren wurde geplant, und die A. P. C. stand an der Spitze des palästinischen Bankwesens; nach dem Umfang ihrer Investitionen wie nach dem ihrer Depositen übertrafen ihre Geschäfte die aller sonstigen Banken im Lande zusammengenommen. Der Kriegsausbruch verursachte eine gewaltige^ finanzielle Panik. Außerdem brach das gänzlich auf dem Goldverkehr aufgebaute türkischeWährungssystem, das im Kriege nur durch das wcd#* selnde Maß der Goldhamsterung seitens der Landbevöl-! kerung eine gewisse Elastizität besitzt, sonst aber mangels einer wirklichen Zirkulationsbank gänzlich starrt ist, unter den ungeheuren Ansprüchen, denen es sich auf einmal gegenübergestellt sah, zusammen und hat sich eigentlich niemals mehr erholt. Die Regio-; rung stand der Krise unfähig und untätig gegenüber, i Die ausgedehntesten Privilegien, die sie in der alten; Lotterzeit einer fremdländischen Staatsbank gewährt hatte, fanden sie außerdem an Händen und Füßen^ und es gelang ihr nicht oder in kaum nennenswertem Maße, die Bank zu bewegen, irgendwie leitend und; ordnend in das allgemeine Wirtschaftsleben einzwgreisen. Nur zu einer Tat raffte sie sich auf, und diese, notwendig und zeitgemäß wie sie unter den Umstanden war, wurde, da man später, als es möglich war, nicht mehr den Mut hatte, radikal mit ihr zu brechen, dem Lande zum Fluch. ES war dies der Erlaß des allgemeinen Moratoriums, der nrn; 3. August 1914 erfolgte und ganz lakonisch in einem j Paragraph jegliche Zahlungsverpflichtung auf einen j Monat aufschob. Das während aller Jahre des.. Krieges währende Moratorium, dessen Abbau zu lange! hinausgezogen wurde, hat dem Wirtschaftsleben einen ungeheuren Schaden zugefügt, in moralischer Hinsicht vielleicht noch mehr als in materieller. Im August. 1914, als der Krieg das türkische Bankwesen überl- , raschle, das nicht, wie in Kulturländern, die MögUchf- 'i keil besaß, sich an eine Zentralbank und an den Staat > anzulehnen, rettete allerdings das Moratorium die Situation, indem es den Banken die Möglichkeit eröffnet«, sich umzufehen und einzurichten und den Depositoren die Möglichkeit nahm, sämtliche Banken des. i Landes zu sprengen. Diese Möglichkeit nutzte auch die A. P. C. aus. Sie machte selbstverständlich von ihrem Rechte, alle Zahlungen vorläufig einzustellen, keine« GebraM und m GegenlLtt dmH reiAiKs Letzte Nachrichten. Schlagerei auf der Wiener Universität. , Gestern mittags kam es vor der Universität zu einer Rauferei Mischen d eutschnattonalen und sozialdemokratischen Studenten. Gegen ill Uhr zogen einige Abteilungen der Bolkswehr auf ihrem Unuuge vor der Universität vorbei. Auf der Rampe befanden sich kleine Gruppen von Studenten verschiedener Parteizugehörigkeit. Die jsozialdemokratischen Studenten wollten die rote Fahne nicht un- Igeärüßt , vorüberziehen lassen und schwenkten ' dü Hüte, -sobald eine Fahne erschien. Von oben und von Mten erschollen Hochrufe Ms die Sozialdemokratie. Eine Anzahl .deutschnationaler Studente erwiderten die Hochrufe mit Pfuirufen, wodurch nach Md nach ein immer heftigerer Wortiwechsel und schließlich eine Schlägerei entstand. Die Deutsch- -nalionalen zogen sich schließlich in die Aula zurück Md die Tore wurden geschloffen. Natürlich kam es auch zu antisemitischen Exzessen. Em Deutschnationaler wurde von einem Volkswehroffizier «erfolgt, der ihn verhaften wollte, doch wurde er, nachdem er sich sin der Universitätskanzlei legitimiert hatte, freiaegeben. — Abends fanden stürmische Versammlungen m der Mensa statt, die zu .einer Teilung in eure demschnatiouale und eine sozialistische Gruppe führten. -Die Sozialdemokraten gegen die Ernennung von Nattonalräte«. Die bisherigen deutschen sozial-emokratischen Abgeordneten der besetzten Gebiete beschäftigten sich gestem mit der Frage der Ernennung von Nattonalräten. Wie verlautet, nehmen die AM glieder dieser Gruppe gegenüber der Emennung von Nationalräten aus den besetzten deutschen Gebieten einen ablehnenden Standpunkt ein. Unsere Kriegsgefangenen in Sibirien. Amtlich wird mitgeteilt: Die dänische Gesandtschaft in Petersburg übermittelt einm Bericht des dänischen Delegierten in Wladiwostok über die Lage der österreichisch-ungarische»» Kriegsgefangenen im östlichen Sibirien. Nach diesem Bericht« wurden die Krieasgefangenen.in den Lagern Rastolnoje, Skotowo und Nikolsk sowie der größte Teil der Kriegsgefangenen in Spasskoje von den tschechischen Truppen nach der Reglerungsveränderung am 29. gimi in einem Lager in der Nähe von Wladiwostok genannt„Perwaja Rjetschka in Kasernen interniert. Zur Zett der Verfassung des Berichtes, 2. September 1918, befanden sich dort ,43 Ossiziere, 1 Fcldkurat, 5 Militärärzte, 37 Unteroffiziere und 1300 Soldaten. Außerdem arbeiteten, im amerikanischen Lazarett auf >Rußki Ostrow" 2 österreichische Offizicrsaspiranten und zirka 80 Soldaten. ■ Das dänische Vizekonsulat bezahlte 8 Rubel pvo Mann Md Monat für Kostaufbesserung. Das schwedische Rote Kreuz stellte Mittel zum Einkauf von Milch zur Verfügung, an der es im Hospital mangelte. In dem Bericht wird auch bemerkt, daß , die BehaudlMg der Kriegsgefangmenangelegercheit durch eine Sllluertenkommrssion festzustehen scheint. Aufhebung von Ausfuhrverboten. . London, 17. Febmar. Das Kriegshandelsamt!hat bekanntgegeben, daß Güter» die unter dem Ausfuhrverbot nach Holland stehen, vis Holland frei nach Belgien, Elsaß-Lothringen und dem besetzten Gebiet gesandt werden können. Die Ausfuhrverbote für Schuhe, Zinn, Zinn Produkte, Jute und Garne sind aufgehoben worden. Gegen Rafchins Finanzreform. \\ Prag, 18. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.*) Heute «achte sich schon eine Stimmung gegen die finanzpolitischen Maßnahmen des Dr. Ras ch in bemerkbar. Es heißt, sie hätten an einer falschen Darstellung des deutschösterreichischen Wirtschaftslebens geführt. Auch habe Finanzmimster, Dr. Raschin seine geheimen Pläne Md habe Stornierungen von Papieren zwecks Verkauf von seinerzeit zu billigem Kurse gekauften Werten vorgesirommen. Aussehen erregte daS Eintreffen des ungarischen Börsen- Magnaten Simon Krausz. Der Streik im Nuhrgebiet. Esse«, 18. Februar. Das sogenannte Streikkomitee -verbreitet ein Flugblatt folgenden Wortlautes: Die Megicrungstruppen ziehen in das Industriegebiet ein, jvm die revolutionären Errungenschaften zu beseitigen And die Sozialisierung des Bergbaues zu verhindern. Auf zum Generalstreik! Die Arbeit muß ruhen, .bis Noskes Bluthunde aus dem Rheinland und West- Kalen hinaus find. p Berlin, 18. Februar. Die Lage im Ruhr-Kvhlen- ,gebiet hat sich wesentlich gebessert. Di« Nachricht über daS Zurückschlagen der Negierungstrups>en bestätigt sich nicht, im Gegenteil sind die NegieruugStruppen fast Bbevall im Fortschreiten. ES ist damit zu rechnen, daß in absehbarer Zeit jnr Ruhrrevter Überall Auh.e eintreten wird. Hungerkrawalle in Prag. Prag, 18. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg/h Heute vormittags kam es in den Weinberger Markthallen zu erregten Szenen wegen, des herrschenden Lebensmittelmangels. Es kam zu Schmähungen gegen die Regierung, welche schließlich auch rn Hetzreden gegen dreIudeu ausarteten. Ungarisch-rumänische Kämpfe. , Budapest, 18. Febmar. (Tel. der „Sßr. Morgenzta.*) Der Araka fanden die ganze Nacht hindurch und auch letzt noch Straßenkämpfe zwischen den Szellern und dm rumänischen Truppen statt. Die Rumänen erwartm Verstärkung. Nach einer weiterm MeldMg babm die Mgarischm Truppen vom Kriegs- Ministerium den Befehl erhalten, ihre SteÜMg zu behaupten, Großes Eisenbahnunglück bei Trieft. 150 Tote. Nabrefina, 18. Febmar. (Tel. der »Wr. Morgmztg.*) Gestem ereignete sich ein katastrophales Eismvahnunglück auf der Strecke Nabresina—Triest. Beim Entgleisen des Zuges kamen 150 italienische Soldatm, die sich auf Urlaub begabm, ums Lebe». Die südslawische Nationalversammlung. Laibach, 18. Februar. (Tschecho-slowakisches Pressebureau.) Das Ministerium für die Konstituante und für den Ausgleich der Gesetze im Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen hat der Landesregierung in Laibach bekanntgegeben. ' daß der Ministerrat in seiner Sitzung vom 14. Februar beschlossen hah die Nationalversammlung für den 1. März einzuberufen. Die Sitzung wird in Belgrad stattfinden. Eisend ah nerstreik in Triest. Triest» 18. Febmar. (Tel. der „2ör. Morgmztg.") Die Eisenbahner haben beschlossen, so lange im Ausstande zu verbleibm, bis alle vemrteiltm Genoffm aus dem Kerker mtlassm werdm. Es besteht die Gefahr, daS der Streik auf das ganze KüstmlMd unb Kram übergreift. Ein Antrag über den Anschlntz Denschösterreichs In der deutschen Nationalversammlung. 0 Weimar, 18. Febmar. (Tel. der ,Wiener Morgenztg/) Der NaÜonalversammlung wird in den nächsten Tagen ein Anttag vorgelegt werden, in dem sich die Reichsregierung mit den soforttgen A n sch l u ß D e u t s ch ö st e r r e i ch s an Deutschland besaßt. Der Anttag wird, entweder von der Gesamtheit bet Parteien oder der Reichsregierung eingebracht werden. Cr sollte bereits früher eingebracht werden, muhe aber hinter den Waffensüllstandsverhandlungen zurücktteten. Gegenrevolutionäre Umtriebe in Ungarn. n Budapest, 18. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Heute nachmittags wurde über Einschreiten des Kriegsministeriums der H u s a r e n r i t t m e i st e r Koloman Nae wegen antirevolutionärer Umttiebe in Haft genommen. Er hatte in einer Versammlung von Offizieren die Resolution unterbreitet, man möge eine Bewegung im Lande einleiten, um die Regierung und die "Republik zu stürzen. Da man aber die Armee dafür nicht gewinnen könne, möge man trachten, die Beamtenschaft des Reiches zu einem Streik zu bewegen, zunächst den Ministerpräsidenten und den Präsidenten des Soldatenrates Dr. Joses P o g a n y stürzen und nachher mit einem Putsch die Regiemngsgewalt an sich reißen. Die Resolutton wurde von einigen Offizieren heftig bekämpft. Die Mehrzahl der aktiven Osfiziere nahm sie jedoch an. Da die antirevoluttonären Umttiebe auch vom ungarischen Schutzverein ausgehen, wirb die Regierung auch gegen diesen energisch Vorgehen. Morgen stehen weitere Verhaftungen bevor. Die Forderungen der Deutsche« i« Ungarn. n Budapest, 18. Februar. (Tel. der ^Wr.Morgenztg/) Die Budapests Korrespondenz meldet: Der Deutsche Volksrat für Ungam hat die Wünsche und Forderungen der Deutschen Ungams hinsichtlich des Friedensschlusies in einem Memorandum zusammengefaßL und dem Vertreter der amerikanischen Kommission Herm H o n d e i n vorgelegt. In einer Besprechung wurde Hondein über -ie Verhältnisse in Ungam. Siehenbürge n und den besetzten Gebieten infor- . mlert. Die Deutschen erklären, unter Leinen U.-79'tünden