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Wiener Morgenzeitung · 1919-02-19 · Heft 32 (19.2.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 32 (19.2.1919)
Date
1919-02-19
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wien. Mittwoch_Wiener Morgenzeitimg «Habt ihr denn in Holland Minoritätsrechte für die Juden?" Ich antwortete: „Nein, aber dort hat sie niemand. Nicht einmal die Friesen." „Ja," sagt er. „bei uns. geht es auch nicht» Ein jüdischer Staat und außerdem noch nationale Rechte in anderen Ländern!" Darauf ich: „Warum nicht? Die Ungarn. Polen, Ru'sen und andere haben sie doch auch." „Jawohl." sagt er wieder, „aber es geht nicht. Und es ist auch nicht nötig, da die rumänischen Juden jetzt vollkommene Gleichberechtigung erhalten. Es wer' ei -im neuen Rumänien ungefähr 850.000 Juden wohnen. Größtenteils in Städten. Sie werden wohl ein Viertel der gesamten rumänischen Städtbevölkcrung ausmachen. Und in ei er großen Zahl von S'ädten werden sie die Mehrheit bilden. Welche Sprache sie sprechen? Hebräisch sicher nicht. Und jüdisch gleicht zu sehr dem Deutschen. Es ist deutsch. Und das wollen wir nicht" Er wiederholt: „Für die anderen Bolksminderhei en ist das ganz etwas anderes. Diese wohnen zusammen auf einem bestimmten Gebiet. Die Juden sind über das gan « Land zerstreut. Ich bin .sehr für-den Zionismus eingenommen, aber ebenso gegen die Gewährung nationaler Minderheitsrechte für die Juden. Wohl aber für eine vollkommene .Gleichberechtigung in Gesetz und Wirklichleit."?tch habe den Eindruck, daß die meisten Staatsmänner aus den Randstoaten, mit denen ich gesprochen habe, mit Jonescu eines Sinnes sind. Ich fragte, warum man die Juden in Rumänien immer unterdrückt habe. Gracin Bacarescu und Jo- «eScu leugnen, daß es damit nie so arg war. Die Juden hatten keine politischen Rechte, konnten keinen Grund erwerben, einige Berufe nicht ausüben, nur sehr schwer naturalisiert werden. Aler die Gesetze sind niemals.streng gehandhabt worden. Und Jonescu will sie nicht verteidigen. Er ist den Juden alleeit gut gesinnt geivesen. Bratianu, der gegenwärtig erster Minister ist, ist ihnen nicht in jeder Hinsicht so gut gesinnt. Und sein Bruder, der einigen Einfluß auf ihn hat, ist ein notorischer Antisemit. Jetzt sind die Juden nach dem Gesetz den Rumänen gleichgestellt. Jonescu erwartet, daß sie in Rumänien eine große Rolle spielen werden.' Und wohl darum: dem Großgrundbesitz von Tgusenden und Aberlausen'en Hektar ist ein Ende gemalt. Der Be'itz von 600 Joch wird das Maximum. fein. Die soziale Klasse von Be eutung werden also nicht länger die großen Grundeigentümer bleiben, sondern die Großkaufleu e und Großindustriellen werden. Und darunter, findet man vie'e Juden. Und dann unterhalten wir uns über den Zionismus. Ich frage, ob er den Juden, die bleiben werden, keinen Schaden zufügen .wird. „Nein// sage er bestimmt. „Wer den Juden schlecht, gesinnt war, hat sie immer und überall verfolgt zu' einer Zeit, als vom Zionismus noch keine Rede war. Und wer ihi en gut gesinnt ist, der wird es auch jetzt bleil en." Er hat diel Anerkennung für den Zionismus, übersieht aber auch nicht die Schwierigkeiten. Und bei meinem Abschied wünscht er 'mir gute Reife und alles Gute für Land und Volk. ' Die Friedenskonferenz. Die Präliminarfriedensverhandlunge« beginne« am 15. März. Paris, 18. Februar. (Tel.-Komp.) Der „Temps* meldet: Im Kammerausschuß für auswärtige Angelegenheiten erklärte Clemeneeau am Sonntag, daß die Präliminarsriedensverhandlungen am 15. M ä rz beginnen werden. Der Waffenstillstand. Paris, 18. Februar. (Havas.) Marschall Foch 'erstattete gestern nachmittags den Vertretern der Großmächte Bericht über die Annahme der Waffenstillstands!) edingungen durch Deutschland. Nach Verhandlungen zwischen General Hammerstein und dem Generalstabsches schlug Weygand eine leichte Veränderung der Demarkationslinie an der Grenze von Posen an einzelnen Stellen vor. Ueber die Regierungsform in den durch die Demarkationslinie der deutschen Oberhoheit entzogenen Gebieten wurde kein Beschluß gefaßt; die Frage bleibt offen. Da es sich um einen' vorläufigen Waffenstillstand handelt, der den Beschlüssen der Friedenskonferenz nicht vorgreifen soll, wird der Schutz derDeutschen in diesen Gebieten durch die interalliierte Kommission in Warschau gewährleistet. Am Abend wurde nach Warschau ein Telegramm gerichtet, das die Polen auffordert, keine Angriffe gegen deutsches Gebiet zu unternehmen.; Es ist zu bemerken, daß die Verlängerung nur einen vorläufigen Charakter hat und daß demnächst ein endgültiger W a s f e n st i ll st a n d mit Dauer bis zur Unterzeichnung des Präliminarfriedens vereinbart werden soll. Nach den Bestimmungen dieses endgültigen Waffenstillstandes wird Deutschland nur eine Militärmacht von 25.000 Mann zur Sicherung des inneren Polizeidienstes aufrechterhalten dürfen. Alles - Kriegsgerät außer dem für die Ausrüstung dieser Truppen benötigten, wird der Kontrolle der Alliierten unterstellt werden, ebenso die Kriegsbetriebe. Die mit der Aufstellung der Bedingungen des endgültigen Waffenstillstandes betraute Sonderkommission hat ihre Arbeiten abgeschlossen. Das Ergebnis wird demnächst den Vertretern der Großmächte zur Genehmigung vorgelegt werden. Es ist möglich, das Fech in der Lage fein wird, den Deutschen die endgültigen Bedingungen am Donnerstag oder Freitag bekanntzugeben. Die Heimkehr der amerikanischen Truppen. Washington» 17. Februar. (Tel.-Komp.) Gestern wurde über französische Intervention durch die amerikanischen Abgeordneten, wie auch durch den Vorstand der amerikanischen Presse« Vereinigung in Paris ein Vorschlag angeregt, der darauf h nausläuft, die He mbesL denmg der Amerikaner nicht so schnell vorzun'hmen. wie beabsichtigt, sei. Frankreich wünscht möglichst v'.el amer konische Trnvpen im Lande znrückznbebal'm. um auf diese Werse einen großen Teil seines eigenen Heeres demobilisieren zu können. Drei arabische Staaten in Bildung? F Haai, 17. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenzeitung ") „Daily Telegraph" meldet aus Paris, daß sich am Donnerstag im Rat der Zehn deutlich zeigte, daß die Mächte bereit sind, in Arabien zwei neue Königreiche, O st a r a b i e n und W e st a r a b i e n. vollständig anzuerkennen und ihnen eine Regierungssorm zu geben, die für ihre Bewohner in jeder Beziehung annehmbar fein würde. Das Mandat, das der Völkerbund ihnen auferlegen würde, würde nur ein Scheinmandat sein. Dazu würde als drittes Königreich Hedschas kommen. Die Konferenz will die drei Staaten einander gleich stellen. Mekka würde mit den arabischen Regierungen nur durch das Band der Religion verbunden sein. Die Forderungen der Albaner. Paris, 17. Februar. (Tel.-Komp.) Du Friedenskonferenz erhielt eine Denkschr.ft über die albanischen Ansprüche, in der die Albaner erklären, daß sie sich während des Krieges jeder feindlichen Reg.erung wiedersetzten und durch diese Hal'ung ermöglicht haben, daß das serbische Heer im Jahre 1915 die Küste der Adria erreichte. Die Albaner verlangen von der Konferenz die Anerkennung ihrer Rechte, die durch das Be tmer Abkvmm-n vom Jahre 1878 und durch das Londoner Abkommen vom Jahre 1913 geopfert wurden, ferner die albanischen Gebiete, die durch die Londoner Konferenz vom Jahre 1913 Montenegro ungegliedert und ebenso die Gebiete, die Lerbien einverleibt und Griechenland zugewiesen worden waren. Sie erklären, daß in all diesen Gebieten die Mehrheit der Bevölkerung albanisch sei. Sie verlangen schließlich Schadenersatz für die Dörfer, die durch Gritchtllland und die Heere der Zentralmächte zerstört wurden. Inland. Staatskanzler Dr. Rrnn^r über die letzten Entscheidungen des Staatsratsdirektoriums. Staatskanzler Dr. R e n u e r beantwortete dm Protest der Nationaldemokratischen Partei mit, folgendem Schreiben: Sie haben dem Ttaatsratsdirektonum einen Protest namens der Nationaldemokratischen Partei überreif dem dagegen Beschwerde ge-, führt wird, daß in so wichtigem Fragen, wie jener der A bst e m p e l u n g der in der deukschösterreichischen Republik kursierenden Notm und der A u S l lese rung von Kunstschätzen an Italien daSStaatsratSdirektocium,beziehungsweise der KabinettSrat entsche he. Das Staatsratsdirrktonuni hat keinerlei Entscheidungen im Sinne der Beschwerde getroffen. Allerdings wurde die Frage der Uchergabe gewisser Gobelins, die .sich in Schönbrunn in Verwahrung befanden, im Staatsratsdirektorium besprochen und auch ihrer Ueber laffung an die Italiener unter Protest zugestimmt, doch sind beglich aller anderen Kunstschätze keinerlei Entschließungen gefaßt worden. WaS die Stellungnahme deS KabinettsrateS m Währungsfragm anlangt, so hat es sich hier um die Vorberatung von A b w e h r m a ß n a h m e n gehandelt, während die definitiven Entscheidungen dem nächsten Staatsrate Vorbehalten bleiben. Das Schicksal der österreichische« Kriegsgefangenen. Erfolgreiche Intervention der Wiener Delegation in Bern. > Bern, 18. Februqr. Pie seit mehreren Wochen hier weilende De:e mlion des Wiener H i l f s v e rbandes der Angehörigen von Kriegsgefangenen hat bei den Verhandlungen in Bern und Genf namhafte Erfolge erzielt. Die japanische und die amerikanische Negierung haben versprochen, die Verpflegung der sibirischen Kriegsgefange en vom äußersten Osten bis Omsk zu übernehmen. Es handelt sich um mehr als 400.000 unglückliche Oesterreicher und Ungarn. Italien hat versprochen, wenigstens die invaliden Kriegsgefangenen zurückzuschicken. England sendet alle Zivilinternicrten zurück und Frankreich verspricht, mit t er Rücksendung wenigstens der gesundheitlich geschwächten Internierten zu beginnen. Umfrage betreffend den Anschluß an Deutschland. Bon gut nntkrrichteler Seite wird der „Deutschösterr. Korr." mitgeteilt, daß das Staatsamt für Aeußeres eine Umfrage an verschledeneKorperskhaften genchtethat, um deren Wün'che sowie einschlägige Daten hinsichtlich der beim Anschluß an Deutschland in Frage kommenden wirtschaftlichen Angelegenheiten zu erfahren. Unter anderem ist auch an die Gemeinde Wien eine derartige Anfrage gerichtet worden. Die Gemeindeverwaltung har zwar schon vor einiger Zeit mit der Berurbertting und Sammlung eines umfangreichen Materials begonnen» bei der großen Bedeutung der Anschlußfrage für die weitere wirtschaftliche Stellung und Entwicklung Mens hält man im Rathame jedoch weder diese Vorbereitungen noch das Material der handflspolttischen Komm ssion deS GemeinderateS für onsrttchend und faßte daher die Bildung eines eigenen Ausschusses unter Heranziehung von fachmännischen Beiräten sowohl aus dem magistratischen Personal wie auch aus den außenstehenden interessierten Kreisen inS Auge. Der vom Staatsamt für Aeußeres geäußerte Wunsch mach rascher E ledigung wird daher kaum allzu leicht erfüllt werden können. (Es muß daran festgehalten werden, daß diese Frage nur in der breitesten Oesseulltchkeit zu Ende beraten werden kann. — Die Red^ 19. Februar 1919 _Nr. 32 Telegramme. Tschecho-flowakische Republik. Pretzburg die Hafenstadt Prags. Eine Erklärung des italienischen Gesandten in Prag» Prag, 18. Februar. (Tel.-Komp.) Der „Vecer" meldet aus Preß bürg: Der italienische Gesandt« bei der tschechischen Negierung in Prag, Lago, erklärte der slowakischen Regierung in Preßburg, daß die italienische Regierung Preßburg als Hafenstadt Prags betrachte. Die Italiener brauchen vom verbündeten tschechoslowakischen Staate die Zufuhr von Kohle und Holz auf dem Wasserwege Donau—Schwarzes Meer— Mi^telmeer. Darum habe sich die italienische Negierung auf der Pariser Konferenz dafür eingesetzt, daß Preßburg und das ganze Donaugebiet bis Waitzen der tschecho-slowakischen Republik angegliedert werde, ebenso das Karwin-Tcschener Kohlenrevier. Der Amversitätsbetrieb in Preßburg wieder ausgenommen. Pretzburg, 18. Februar. (Tschecho-slowakisches Preßbureau.) Die slowakische Regierung hat den langjährigen Budapester Unioersitätsprofessor und Abgeordneten Dr. Iechlyczka zum Regierungskommiffär der hiesigen Universität ernannt. Mit derr heutigen Tage wurden die Vorlesungen an der Uni versität wieder ausgenommen. Die antideutsche Boykottbewegung. Prag,18. Februar. Gestern veranstaltete der Wirtschaftsklub für die Stadt Prag und die Borstädte eine „Svuik Svemu"- Versammlung. Die in der gefaßten Entschließung enthaltenen Forderungen verlangen den Boykottallesdeutschen wirtschaftlichen Und gesellschaftliche« Lebens. Zum Schluß der Resolution heißt es: Wir ersuchen unsere Regierung, unser, tschecho-slowMches Volk vor Hinterlist zu bewahren unb keinen Unternehmungen und Institutionen Konzessionen zu erteilen, von denen angenommen werden könnte, daß sie unter tschechischer Firma das tschecho-ilowakische Volt betrügen und das deutsche oder deutsch-jüdische Oesterreichertnm unterstützen könnten. Wir verlangen, die Regierung soll in erster Linie der Rechte und Ansprüche des tjchecho-slowakuchen Volkes eingedenk sein und nur in den dringendsten Fällen Beamte deutscher oder ungarischer Nationalität zu Hilfe nehmen. Bei der Beurteilung der Forderllngen derDeutschen denke man daran, daß ihnen nicht im geringsten aus Kosten unserer Sache entsprochen werden darf. Die Negierung nehme vor allem Rücksicht auf die wirtschaftlichen Jntereesien der Angehörigen der tschecho-slowakischen Republik. Der Wirtschaftsklub Prags und der Vororte wird darüber wachen, daß die hier ausgesprochenen Grundsätze allen Angehörigen der tschecho-slowakischen Nation in Fleisch und Blut übergehen und von allen berufenen Faktoren respektiert und eingehalten werden. Ersenbahnerstreik in der Slowakei. Prag, 18. Februar. (Tel.-Komp.) Nach einem Bericht des „Pravo L>du* aus der Slowakei hat sich der Eisenbahnerstreik in der ganzen Slowakei ausgebreitet. Die Magyaren haben die NichtausbezahlungdermonatlichenTeueruntzszulage und die bestehenden Ernährungsschwierrgreiten meisterhaft zur Agitation gegen die tschechische Republik ansgenützt. Die slowakischen Eisenbahner seien ungemein erbittert. In Preßburg Sillem, Losoncz, Kascha» und anderen Orten herrsche eine ungewöhnliche revolutionäre Stimmung. Die militärischen Behörden haben bei den Verhandlungen mit den Streikenden kein Verständnis gezeigt. Auf der ganzen Strecke stockt der Verkehr, alle Stationen sind mit vollbeladenen Lastzügen überfüllt. D t e Verbindung üb erOderberg ist vollständig unterbrochen. Die Pretzfreiheit in der tschecho-slowakischen R-Mlik. Prag, 18. Febmar. (TWKomp.) Heute sprach eine Abordnung deutscher Journalistm beim Minister deS Inner» Dr. S v e h l a vor, um ihm eine von einer Journalistenversaminlung vorgestern einstimmig angenommene Resolutton zu überreichen, in welcher gegen die von der tschecho-slowakischen Regierung unternommene Verfolgungderdeutschen Presse protestiert wird. Die Forderung der Abordnung nach unverzüglicher Wiederherstellung der Pressefreiheit beantwortete der Minister dahin, daß die außerordentlichenZustündegegenwärtig auch außerordentlicheMaß nahmen erfordern, daß >m übrigen aber ein neues Preßgesctz in Vorbereitung sei, durch das der Presse die uneingeschränkte Presiesreiheit gesichert werden soll. Deutschland. Das Programm des neuen Reichswirtschastsministers. Berlin, 18. Februar. Der neue ReichSwirtschaftSminister Wisse ll hat gestern vormittags sein Amt angetreten. Er stellte sich, nachdem er vom Unterstaatssekretär Dr. v. Möllendorff begrüßt worden war, den Beamten des Reichswirtschaftsamtes mit einer kurzen Ansprache vor. in der er unter anderem betonte, daß er in den wesentlichen sachlichen Aufgaben durchaus auf dem Boden der bisherigen Wirtschaftspolitik des Amtes stehe und diese Wirtschaftspolitik im Vertrauen auf die Mitarbeit der Beamten zum Nutzen des Gemeinwohles fortzuführen geoenke. Die Waffenstillstandsverhandlnngen nicht mehr dem Auswärtigen Amt unterstellt. Berlin» 18. Februar. (Tel.-Komp.) Wie die „B. Z. am Mittags erfährt, wird in der heutigen Sitzung der Nationalversammlung Reichsminister E r z b e r g e r die von der deutschnationalen Fraktion eingebrachte Interpellation über das Waffenstillstandsabkommen im Namen der Reichsregierung beantworten. Erzberger wird erklären, daß die Waffenstillstandskommission auch in Zukunft grundsätzlich nicht d e m A u s w ä r t i g e n A m t unterstellt werden soll,, daß aber das Reichsministerium für auswärtige Angelegenheiten die Oberleitung m

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