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Wiener Morgenzeitung · 1919-02-18 · Heft 31 (18.2.1919) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 31 (18.2.1919)
Date
1919-02-18
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 31 _Wien. Dienstag Völlige AnLerrbechnng des Verkehrs zwischen Tscheche-Slowakei, Deutschösterreich und Angarn. Prag, 17. Februar. Von heute abends werden an den Schaltern der Poftü'mter der tschecho-slowakischen Republik weder rekommandierte noch Expreßbriefs nach Deutschs st erreich oder Angarn zur Beförderung angenommen. Einfache Briefe nach diesen Staaten müssen offen aufgegeLen werden. Telephonische Gespräche mit Angarn können seit heute bis auf weiteres nicht mehr abgewickelt werden. Diese postalische Maßnahme hängt mit der Rotenabstempelung zusammen und dürfte erst nach durchgeführter Abstempelung wieder aufgehoben werden. DW Königin von Italien in Paris. Paris, 17. Februar. (Havas.) Königin Elena von I t a l i e n ist in Begleitung der Prinzessinnen Jolanda und Mafalda und der Herzogin von A o ft a heute früh inkognito hier eingetroffen. Keine Notenabstempelung in Deutschland. Finanzminister De. Schiffer über die Valutafrage. N Budapest, 17. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") „Magyar Orszag" meldet über eine Unterredung, die der deutsche Finanzminister Dr. Schiffer dem Berichterstatter des Blattes gewährt bat: Aus die Frage nach einer Abstempelung der Banknoten antwortete Dr. Schiffer, dieses Verfahren fei ganz gesund, aber nur schwer durchführbar. . Was könnten wir . zum Beispiel mit unseren im Auslande befindlichen Wertpapieren und Banknoten machen? Den großen Umfang des Bynknotenumsatzes kann man auch auf andere /Weise herabsetzen. Ich denke .in erster Linie ein neue Steuern. Auf die Frage nach seiner Meinung über die V a l u t a f r ü g e antwortete Dr. Schiffer, daß die Valuta gegenwärtig nicht gut stehe und Deutschland gezwungen sei, Lebensmittel und Rohstoffe einzuführen, ohne jedoch mit seinem Export schon einsetzen zu können. Darum müsse vorderhand der Import auf das mindeste beschränkt werden. Deutschland habe einen Goldschatz von 2 Vg Milliarden Mark und sei im Besitze ausländischer Wertpapiere, so daß bei geringem Import die Valuta nicht sonderlich gefährdet sei. Der Banknotenumlauf. der sich jährlich auf zirka 10 Milliarden Mark im Reich beläuft, müsse eventuell herabgesetzt werden. Die polnisch-ukrainischen Kämpfe. Die Entente verlangt sofortige Einstellung der Feindseligkeiten. ,, Warschau, 17. Februar. (Radiotelegramm). Die interalliierte Kommission hat nach Anhörung des Generals Verthelemy .über feine in Lemberg gepflogene Untersuchung betreffend die Lage im polnischukrainischen Grenzgebiet beschlossen, eine Abordnung an Ort und Stelle zu entsenden, die die s o f o r t ig e Einstellung der Feindseligkeiten zwischen den ukrainischen und den polnischen Truppen herbeiführen soll. Die Abordnung besteht aus General Berthelemy (Frankreich), General Carton deWiart (England) und Major Stabilem (Italien). Sie wird Dienstag früh ahreisen. An die Kommandanten der betreffenden Truppen ist ein Telegramm abgegangen, worin verlangt wird, daß bis zur Ankunft der Abordnung ein W a f f e n st i l l st a n d e i n t r e t e. Gänzliche Einstellung des Zugsverkehrs in Tirol. v Innsbruck, 17. Februar. (Tel. der „Wr. Morgenztg.")- Eine Mitteilung der Staatsbahndirektion in Innsbruck besagt, daß wegen Kohlenmangel der Aucisverkehr wahrscheinlich gänzlich e in g e ft e l l t werden muß. Konferenz der Arbeitgeber und Arbeitnehmer. London, 16. Februar. (Tel.-Komp.) Der „Observer" meldet, daß die britische Regierung die Einberufung einer allgemeinen Konferenz von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zum Zwecke der Beseitigung der Differenzen zwischen Kapital und Arbeit vorbereite.. Diese Konferenz wird, wie das Blatterklärt, eine industrielle Friedenskonferenz sein, die den Frieden auf gewerblichem Gebiete zu erzielen haben wird. Die Einberufung dieser Konferenz wird wahrscheinlich noch im Laufe dieses Monats stattfinden. Brief aus Palästina. Jaffa, Anfang Februar. In Palästina steht man murr dem Eindrücke der Feiern, die zu Ehren der siegreichen englischen Truppen veranstaltet wurden. Besonders timi'bc em Besuch des Generals Allenby in Jana'gestiert, dem zn Ehren die neue größte Straße des Stadtviertels Tel-Äwiw „Rechow Alleuby" („Allenby-Straße") benannt wurde. Besonderes Interesse hat die B'freiungsfcier in Haifa hervorgerufrn. Die Initiative zn dieser Feier ergriffen die jungen Wiener Morgenzeltung christlichen Araber. Die mohammedanischen und jüdischen Gemeinden wurden aufgefordert, sich an der Feierlichkeit zu beteiligen. Der Festabend verlief sehr herzlich. Das Orchester und die Sänger bestanden aus Juden. Namens der jüdischen Gemeinde sprach Naschain hebräischer Sprache. Nach jeder Rede wurden Hochrufe auf England, auf das arabische und ans das j ü d i s ch e B o l k von allen Versammelten ausgebracht. Der Militärgouvermur Major NSot schloß die Feier mit einer Ansprache, in der er das Erscheinen der Vertreter aller drei Religionen als Sinnbild der Brüderlichkeit und Einigkeit im Lande begrüßte. Am nächsten Tage fand in Haifa eine Demonstration der jüdischen freiwilligen Legionäre statt. Bezeichnend für die Stimmung der jüdischen Legionsbewegung ist die Tatsache, daß sich in S afed einige Tage vor der Befreiung nicht weniger als 200 jüdische junge Leute freiwillig zu den Fahnen gestellt haben. Die brennende Frage ist jetzt in Palästina das Problem der Rückkehr derFlüchtlingeund ihre Einordnung in die verschiedenen Städte und Kolonien. In Jaffa und Tel- Awiw gibt es fast keine freien Wohnungen. Aus diesem Grunde können die Reisevergünstigungen, die die Militärbehörde den Flüchtlingen in entgegenkommender Weise bietet, nicht aukgenutzt werden. Letztens haben sich einige Flüchtlinge nach S i d o n begeben. Bekanntlich besteht in Sidon eine jüdische Gemeinde von etwa 100 Familien, die aber. während des Krieges durch Verfolgungen und Armut ganz heruntergekommen sind. Die Hoffnung ist berechtigt, daß das jüdische Organisierungs- und Erziehungswerk sich recht bald auch in Sidon geltend machen wird und daß diese entfernten wichtigen Punkte der jüdischen Siedlnng in hohem Maß erschlossen werden, . Auf der Tagesordnung steht jetzt wiederum die Waisenfrage. Seitdem die Engländer.^im Lande sind, sind Bemühungen im Gange, die auf der Straße hermnlungernden, ° weinenden, bettelnden Waisenkinder einzusammcln und sie in Erziehungsanstalten unterzubringen. .Die Forderungen der Militärbehörden einerseits und die ernstlichen Bemühungen der Juden andererseits haben die Latze radikal . geändert. Seit längerer' Zeit kennt man in Palästina nicht mehr die traurigen Szenen der in den Straßen liegenden weinenden Bettelkinder. Die Zahl der Waisen . im Lande beträgt etwa 5000. Größtenteils wurden neue Erziehungsanstalten errichtet, wo die Kinder verpflegt werden und eine hebräische Erziehung genießen. Eine große Anzahl der Kinder ist in den Kolonieschulen untergebracht. Die Ackerbauschule in Mikweh-Jsrael hat hundert Waisenkinder ausgenommen. Auf deni Gebiete der Kinderversorgung haben der Waad Ha'ir und die Zionistische- Palästinakommission große Verdienste.. ■ •' > . Seit Mitte D^ember ist der telegraphische Verkehr in Palästina mit dem Auslande fürdie-Zivilbevölkerung freigegeben. Besondere Trlegraphenstationen wurden in Jerusalem, Jaffa, Haifa, Ramleh und Afule errichtet. . Bühne und Kunst. Eine Botschaft an Henri Barbuffe. , An Henri Barbusse und seine Freunde ist als Antwort auf deren Botschaft nachstehendes Telegramm gerichtet worben: „Die Unterzeichneten geistigen Arbeiter und Künstler haben mit Freude die Botschaft empfangen, welche Henri Barbusse und seine Freunde erlassen haben. Sie danken ihnen und grüßen sie in einer Gesinnung, welche dem Geist dieser Botschaft entspricht und in der zu verharren keine Geschehnisse und Verwicklungen der letzten vier Jahre sie verhindern konnten. Richard Beer-Hofmann, Hugo p. Hofmannsthal, Artur Schnitzler, Karl Schön Herr, Professor Josef Strzygowski, Professor Julius Landler, Anton Wild g ans." Hierzu bemerkt Hermann Bahr in seinem „Tagebuch": „Man will Barbusse antworten, ich soll auch unterschreiben. Das geht mir nun garnicht ein. Meine Bewunderung für Barbusse sprach ich öffentlich aus, als man noch dafür angepöbelt wurde. D!e damals pöbelten, werden alle jetzt unterschreiben. Ferner; dem geschlagenen Feind die Hand zu reichen, ist edel vom Sieger, sie zu nehmen selbstverständlich für den Besiegten, eine feierliche Erklärung von ihm aber doch eher leise komisch. Nun heißt's freilich: ■ „Wiederaufbau der Internationale des Geistes und der Gesittung." Ja, da muß ich aber sagen:' wer dieser Internationale jemals wahrhaft angehört hat, für den hüt sie doch niemals aufgehört! Ich wenigstens, ich, der doch auch in diesem Krieß von der Geistesverwirrung nicht immer verschont blieb, ich müßte noch ans der Folter bekennen, daß mir mein inneres Verhältnis zu den „feindlichen" Nationen und ihren mir werten Menschen auch nicht einen Atemzug lang getrübt worden ist. Wenn d'Annunzio zuweilen arg wurde, fand ich im Fuoeo den wirklichen d'Annunzio, wie wirklichen Barrßs im Jardtn de Berenice wieder; wer aber Menschen erst wirklich hat, was liegt dem dann noch an ihren Unwirklichkeiten? Als Kramarsch verurteilt war, ließ ich ihn wissen, daß meine Freundschaft davon unberührt blieb; es kam mir eigentlich abgeschmackt vor, das erst auszusprechen, so selbstverständlich war mir's, ich Hab' aber Gott sei - Dank schon die Courage manchmal auch abgeschmackt zu sein. Und so wäv'S doch gar zu dumm von mir, erst an Barbusse zu schreiben. Was denn? Mir ist von meiner Internationale nichts abgebröckelt, auch nicht das allerkleinste Stückl! Wie's aber mit den Internationalen der anderen steht, ist nicht meine Sorge. Meine Gefühle fragen nie nach Erwiderung. Wenn ich dich liebe, was geht's dich an?" Liederabende. DenNvren, ken sichJuiaCulP Über die Grenzen unseres Kontinents hinaus erworben hat. verdankt sie nicht so sehr hem Wohlklang ihres keine übermäßig vt .lroße Ska a verirer.enben Organs, als die H ehr i rer mühelos sich mitteilenden Kunst, jedes ihrer Liedgeftaltungen zum Träger einer durch höchstes Können geadelten, ge'anglichrn Kultur zu machen. Das künstlerische Feuer, das aus ihrer Stimme leuchtet, hat seine Wärme nicht verloren. Doch hat eS den Anschein, als vb es zuweilen in stärkeres Flackern geriete, als es dem 16. Februar 1919 Seite 7 -■Wl..—. 1 . ' .1 1 i III I I Willen der hütenden Vestalin, entspricht. Solange jedoch ein so starker, persönlicher Ausdruckswillen das kostbare! Material meistert, braucht «uns um seine vielbewährtel Wirkung nicht bange zü sein. Leo No jene k, in Wien seit langem rühmlich bekannt, war ihr bei den Liederr reihen von Brahms und Hugo'Wolf die rechte, den Klavier teil se lbständig gesta tende Ergänzung. l Das Jntere'se für einen Duetlenabend des fym^ panischen Paares Kiurina-Leuer wu.de durch bitz Mitwirkung Dr. Hans Psitzners gesteigert, de'sen Anwesenheit in Wien angenehmen Anlaß zur Derliesungj in das Schassen dieser bedeu enden künstlerischen Persönlichkeit. gibt. Seine Violinsonüte in E-Moll hätten bei Ross einen tiesbegründe en Erfolg davöNgetragen^ Diesmal war es eine Reihe seiner Lieder, dem waldvo^elhellen Sopran der.Frau Kiurina anvertrauh mit denen der volkstümliche Abend seinen Höhepunkt fand. Für die Gra .ie und Schelmerei, die dem sonst abgründigeren Problemen zugeneigten Komponisten ebenso wohl ansteht, wie sein Ernst, fand die Sängerin den? aus ihren liebenswürdigen We en fließenden natürlichen Ausdruck und damit den Siez über das Publikum- | 1 Dr. K. M. Aus den Theatern. Die Proben zu „Palestrina" im Operntheatee machen eine Abänderung des Repertoires für die kommende Woche notwendig. Es wird daher am Mittwoch den 19. KMstatt „Der Musikant" „Aida" gegeben. Anfang 5 Uhr. Im Bolkstheater ist die Reihenfolge der nächsten Novitäten: „Adam, Eva und die Schlange", Komödie ln drei Akten von Paul Eger. „Die unsterbliche Kanzlei", Posse ohne Musik in drei Akten von Julius Bittner. Auch eine Neueinstudierung des „Othello" ist geplant. In der kommenden Spielzeit folgt auch Herzogs Komödie „Schottentanz", ein Danthoudey-Abend, in dem.des jüngst verstorbenen Dichters! Einakter „Fünfuhrtee", „Lachen und Sterben" zur Aufführung gelangen. Im Komöbienhaus findet die Uraufführung von „Urians Lendeuschmuck", Fastnachtspiel in fünf Auszügers am 27. b. M. statt. \ In der Volksbühne findet Mittwoch, den 19. d.M« abends 6 Uhr, die Premiere von „Die Temperierten" von Emil Faktor statt. Bibelabend. Am 20. Februar findet der vom gemein* samen jüdischen Hochschulausschuß veranstaltete Ä t b eM ade n d statt, der als künstlerische und traditionelle Eröffnungsfeier des allgemeinen jüdischen Studententages gedacht ist. Der Abend wird durch eine Ansprache des Oberrabbiners Dr. ChajeS eingeleitet, worauf Adolf W e i s s e mehrere Stellen aris den Propheten und dem Buch Hiob sowie Ucbertragungen aus der neuhebräischen Und jüdischen Literatur zur Vorlesung bringen wird. Jte diesem Abend sind Karten im Vorverkauf der A. Löwit, RoteNturmstraße, bet Schlesinger, I., Nabensteig, und in der Geschäftsstelle deS Jüdischen Hochschulausschuffes, IX., Müllnergaffe 33, 4. Stock, erhältlich. Die Zukunft Palästinas. In einer sehr interessanten Schrift behandelt Dr. Mehemed Emrn Efendi m einem „Mahnruf an die zionistischen Juden und an die ganze Kulturwelt" die Zukunft Palästinas. zM. 2.20.) Dieser Mahnruf wird bei allen Zionisten heftigen Widerspruch Hervorrufen. — Im zionistischen Smn bespricht Dr. Alfred! Nossig in seiner Broschüre „Zur Lösung des Palästina- Problems (K. 1.65) die Zukunft Palästinas. — Wichtiges Palästinamaterial enthält die ausgezeichnete, von Davisi Trietfch herausgegebene Zeitschrift „Volk und Land", deren'. 5,. Heft soeben eingetroffen ist. In diesem Heft schreibt! Prof. Marburg über die wirtschaftliche Entwicklung Palästinas. (Preis einzeln K. 1.32, vierteliäbrlich K. 13.20.)' Zu beziehen durch die Buchhandlung R. Löwit, Wien, I.Be-., Roteuturmstraße.22. Sport. SMoUbegiim» Einige Vereine haben es sich vorgestern trotz des Wahltages und der elenden Platzverhältinsse nicht nehmen lassen, den Sportbetrieb aufzunehmen. Das bedeutendste Spick des Tages war jenes zwischen dem Wiener Sportklub und Wacker, das der erstere 5:1 gewann. Die jüdischen Sportsleute und Turner standen ganz im Zeichen des Wahltages. Die einzelnen Vereine bildeten eigene Agitationsgruppen, die eine äußerst rege und erfolgreiche Tiitigkckt entfalteten; sie trugen viel zmn Erfolg des Tages beU Der Volkswirt. Absperrung -er Grenzen gegen Kronennüte«^ Brief-, Postanweisung«- und Paketverkehr. Das Staatsamt für Finanzen hat für die Dauer des Devotes der Einfuhr von Banknoten der Oesterrelchisch-ungarischen Zank und der Ueberweisnngen von Kronrnbelrägen nachDeutschösterreich folgende Verfügungen erlassen: 8 1. Im Verkehr auS dem Ausland und aus den auf dem Gebiete der früheren österrelchffch-ungarischen Monarchie entstandenen Staaten nach Deutsch* österreich werden im Bricfpo st verkehr nur g r w ö h it* licheoffen eB riefe und gewöhnlicheWarenproben, gewöhnliche und eingeschriebene Postkarten, dann Zeitungen, im P o st anweis u n g s v e r ke hr nur Beträgr biszu 100 K r o n e n zugelassen. > 8 2. diach Denffchösterreich eingehende Postpakete sind auönahnGlos der vollständigen i n n e r r n, Untersuchung äii unterziehen; alle aus den Nationalstaaten eingehenden Postpakete sind daher an die zuständlgen Uchmvachmmspostämter zu leiten. > 8 3. Im Eisenbahngüterverkehr ynd' alle S,e n d u n g e n ausnahmslos in her stimmungsltation durch Angestellte der Zoll* v e r w a l t tt n ß und, wo solche nicht zur Verfügung stehen, dlirch , E »s e n b a.h n a n g e st e l l t e unter Begehung dr- Empsangers oder semes Vertreters zu eröffnen und der vollständigeninneren Untersuch» na zn unterziehen. Die Bilanzen -er Banke«. Bisher ist noch lein Datum bestinunt worden, an dem die Beröfsent rchuna der Bilanzen der W , e n e r B a n k e n ersolaen ,oll. Atan ,st der Ansicht. daL w wa früher, auch diesmal, .ae Publikation der Jahresabschlüsw spätestens r m st)t ä r z er,olgen sollte. Dagegen win» geltend gemacht, man nutzte vorbc. den F r i e d e n s s ch l u ß a d w a r t t n; es fei m.möglich, die Bckanzeu desiulttv mlu*

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