Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 26 (13.2.1919)
- Date
- 1919-02-13
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 26 >v Men^ NsWersiag 1 käruntz;, .nicht des einfalhen^Db^es, sondern de« In- | iLlligenz. . '.^v’^: -•'"•-••• <S$,’.ift heujL nichts Neüesmehr, tvenn man das . Mechische Doll' wegen seiyer poHttfchen Reife:- lobt. '.DaS t|' auA^vott^men? hereMH Pie tschechischen Führer,'?PEftttkevf,Äd Journalisten,' Abgeordnete und ZchriftHkler, aften voxan T.''W'"Masarhk,. Haben' es verstanden,' W,.Volk wahrhaft d ur%zuorganisie- ' ö n. Und so zeigt sich nicht Überall ein Gehorsam und .'ins Diszipliniertheit, wie sie in dieser Welt der Mairie, der Trägheit und der Verwirrung — entschieden rlls Anerkennung verdient, . . . .; : 4 V Um fo wichtiger wird aber dadurch die Gesinnung •?« politischen Führer in der Judenftsgei Wenn, auch;•!£ PÄiliKr 'sich von der Stimmung der Massen, nicht "mit- Mfernen ‘ dürsM'^uÄH auch u E der Juden willen )i^erlich' l^iNe Lust haben, eigene Wege.ZU gehen, welche f)er Ueberzengung der'Menge nicht entsprechen würdmr, herrscht doch zwischen!' FühveM? untz" ■%$$. eine rege Wechselsrrkung und Lsist Dvra: Mrage, .daß!- es dem Wien -Willen'der Presse nyh-Mr FMer.bei längerer Änwirkung gelingen: mü8w>. da^ .WxWtnis deS Lsche- Hischew'Volkes zu: deri^JudenfLU j^feEa und ein? an- :cehmLüdes' Einvernehmen hevzüsteWy. > i '-'? So entsteht"M -.K:age'r>'Habch^ dir: Führer diesen Mlen? -Das - ist ''so?' allgemein: nicht leicht zu'beantworten, denn auchhier: mußt-man -vor lallem scheiden stoischen den wahrhaft geistigen Führern der Natson rchd jener großen Zahl vvtt „Unterführern^, deren . Stimme wir in dev TageSPsesse-E veHretzyte«.^ Ueder- Merl 'Ir?'ater diese Letzteren-- und sehen wir auch opn. den Führern jener Parteien ab,weiten der Wttischni-tismus Geschäftsprinzip' ist^: ^-W-Üssen.- wZx? sagen: -tt gutem Willen scheint es diesett^PerUnlichkeityntnicht;u fehlen; zumindest nicht an dem Witten,' das, was ihnen als recht erscheint,, zu??tun. . .. Was aber in erstaunlicher Weise fehlt, ist -— Sachkenntnis. Die Meisten von Dnen'^Ald in der jüdischen Frage? — Md gerade in jenem? GchsiA an^ dem uns am Misten' gelegen.- ist, ---der'rkultureltzen^. sittlichen,- religiösen Beurteilung deS Judentums? von einet' Uninformiertheit, die fehrrMd^uerlich! ist, ES bat den Anschein,, als ob hier alle NM 'dje trübe Orsttte. EhaMberlain zur Verfügung gehabt' hatten^ Ich -will hieraüSder atterletzten nationalphilösophischen Literatur drei Beispiel« -anführey, die von dendrei maßgebendstem Autoritäten dieses Gebietes herrühren. ' . ( In - einer größeren Abhandlung: „Die Philosophie des Nationalbewußtseins," schreibtder.Professor und Abgeordnete ,A. Uhlirsch über die Jutzenfrage:? , , ,,Sind vielleicht die Juden deshalb, - weil sie - sich verhalDiämaßig noch am rassenreinsten erhalten haben, 'schonen Polk?. Was man. jüchrsMtz-.WKpnalb«ttm,btsri« nennt,'/ist im Grunde nichts Nationales und Kulturelles, Ls M nurlertt' gewisses Pewußtsein?der Blutsverwandtschg^DsHch'?unter -Mvens ' in Verstandesfähigkeiten ^Ärid '''Hrak^sche^'.ISHlgksiten - l-äistallisiert, das aber noch --keineswegs" dbn hohen'.sittlichen Wert des nationalen Bewußtseins und Gewissens schuft. Das jüdische Volk hat, wie aus feiner politischen tuch wirtschaftlichen Praxis zu ersehen -ist. keine» eigenen Mtwnal-kulturellen Gehalt, es ist höchstens eine raffenmäßig bedingte ReligiykSgemetzschast,',po.n?jder ganzen übrigen Welt durch ihren geheimnjsvottenGott getrennt, Während die.neuzeitliche., Htzlkyr' Ä^''eü«r' 'HtS-Wltlichten, volkstümlicheren GesiNUuM. mrch? natürlichen, menschlichen, sittlichen und tatsüHlich kultürell«?Zt»ealen.streben^,---.. - /../ 4 Ich habe das GeMs Oer U kein Höf« Dille; aber es fehlt an Berstä'ndnßs, an Wissen, r , . Man kann vielleicht, nscht verlangen,! daß ein Nscht-. jude sich die Mühe nimmt, durch die Oberfläche?teS GaluthjndentumS hindurchzüstoßen zu den wahren Quellen jüdischen Geistes und? zuM wahren Sinn: jüdischen Wesens — .aber mandarf sich wundern, daWin jfo '.yanrhafter Gelehrter, dessen Spezialgebiet hieKhtt >«Ä>'^die Philosophie - des Nationalbewußtseins ist, wenn 4Ä&£ -die Judenfragf? fpxicht,?so ^cnz unberührt' BKnt von all dem, waS"M" ganzö'?miNiüdifche^M' nng, was Martin.Bube«, Achcch.,.-Haam urch?a!le ^ren verkündet haben. . einem ganz ausgezeichneten Artikel deS Dü- .)vsrsitätsprofessors und» Abgeordneten F. M a r e. sch Übör ' . den?'Mationalgeist" findet - sich folgender Satz:? .< - .»11 ''' -„Das-Volk der'He!ir5er hat. sich eine rein verstaHes.! mäßige, gefühlslose Mewphysik -geschaffen. ES-....HD die?^Jndividualität zum Zie.l-.-/daS'-^bMS,:--seM>.^ß^- erwählten, über alle erhöhte - Individualität;, seinSiWn- » gefetz war: Auge um Auge-x. Zahn um Zahn."?? - */'*< Rein verstandesmätzige, gefühllo se MetaphysM - -»Und - nun--'.r.ocheinetrotz--iP«öM/re. twfer. drluHD.e. sympathische Auslassung überchie Juden, an der??wir ebsw nur die Kenntnis der moderne« jüdischen?^BeD- - gung vermissen. : . - In einem eben erschienenen-Büchlein: „Die^^ Rassen- Theorien und die Nation" »schreiht . der weit üher^ die . MrdNzen seines Vaterlandes chmauK?bekannte ^PMofoph ,undWtologe^Cmi -fftad.k r;.» :--Ti,€ittb bi« Jude«^.• waren.ein tapferes Bott, welches .der- Welt» bas: Sittengsssetz? D Men fjat; solange sie sich durch neue Ideen! und?Neüe Führer leiten ließen; von der. Zeit aber, da sie sich pöM ihremgrößten :Gohn adgewandt. .hatten,? anS schrecken vor seiner sümstürzberischen^ 'Lehre. üD. um hegen ihn ihr alles? Gesetz, thron VodeN, SMche?.nnd Rasse zu fchützen,.' x$mm!A wohl ihvr' .TrgdiÜoch? er« Wiener Morgenzettimg'!3. FeÄüär lSlL Seit«.?' hielten sie ihre Rasse, ja auch ihre Sprache, abersie hörten auf, Mitbauer der Weltgeschicke zü^sein und lebten von den Ideen der anderen Völker. Erst bis dis Juden apfhören werben, eine Rasst,zu fein,, nur Rasse zu sein, werden sie wieder als Volk, erstehen." In einem Privatbrief, den der Schreiber dieser Zeilen von Prof. Radl erhielt, in welchem dieser übrigens d!e antisemitische Politik eines Teiles seiner Volksgenossen aufs schärfste.verurteilt,-findet sich fol- -.gende Stelle über den. Zionismus: „Der Zionismus hat den' Vorteil, daß er die Angst und die Selbsterniedrigung der-Juden bekämpfen witt; Sie sehen aus den Reden der Tschechen, daß die / Tschechen dem Zionismus wohlgesinnt sind. Alle Erklärungen he-vorragender Tschechen schon lange vor dem Krieg (schon zur Zeit Hav^ieeks) lauten für den Zionismus. Der sogenannte tschechifche Antisemitismus ist n eines EvachtenS nur der grobe'Ausdruck für dieselbe Idee, ist die Verachtung des Jüden, der sich nicht selbst schätzt und etwas anderes fein will, als er ist." : . \? Dem. kann man nur hinzufügen: Mi^ einem solchen Antisemitismus könnten wir zufrieden sein. Em. Radl ist — was den Zionismus betrifft — derselben Meinung wie sein Lehrer Masaryk. Man kann Wohl sagen, daß Masaryk der beste Kenner der Judenfrags unter seinen Landsleute ist. Die Universalität seines Geistes ließ ihn keine jüdischpolitische Frage übersehen. Schon in seinem großen -Werk über Rußland liest man manches über die Judenfrage. Seine Kenntnisse dürften sich während seines Aufenfhal ez in Amerika und Englarch noch erweitert habe». — Die Abordnung des jüdischen Nationalrates überraschte er mit der Frage: -Gehören Sie der Birnbaumschen vier b«r Emigrantenrichtungder jüdischnationalen T^oegung an? Am wertvollsten ist aber feine Botschaft an die amerikanischen Zionisteü, in der er anerkennt, daß der Zionismus keine chauvinistische Bewegung ist und eine moralische Regeneration des Judentums, bedeutet. Man kann kaum eine bessere Charakterisierung der Bewegung finden, als gerade diese beiden Momente, bas eine, als das wesentliche Merkmal des jüdischen' Nationalismus nach außen, das andere, seine Bedeutung, nach innen. Daß Masaryk gerade diese zwei Punkte hervorhebt, zeugt? von seinem tieien Verständnis für die jüdischnationals Bewegung. Darin steht er freilich vorläufig noch recht vereinzelt da, in Gesprächen mit tschechischen Politikern findet man sich sogar noch oft in der Lage, auf den ..Unterschied von jüdischer Konfession und Nationalität aufmerksam machen zu müssen und eS erforderte insbesondere beim Postulat der.jüdischnationalen Schule, große Anstrengung, die Verweslung mit . der jüdischwnfe.'siouellen Schule zü verhindern. Aber immer macht man die Wahrnehmung: ES : geht» Nur hat. bisher eben jrte Kenntnis gefehlt. Die /selbe Erfahrmrg Lynnte ich Mi.. einem - Gespräch mit einem tschechischen- Minister machen, her zü einer Abordnung meinte,. der. Abgrund. zwischen Tschechen und Juden ließe sich vietteuht doch am besten ausfüllen,. wenn man die jüdischen Kinder in die. tschechischen Schulen schickte. Als ihn aber unser Sprecher darauf aufmerksam machte, das hieße, bis Juden, die. durch ihre erste Äsfimilation. schon genüg Schaden genommen hätten, noch eine zweite.Assimilation hinelntreiben und so völlig zu demoralisieren, schien dies dem Minister einzuleuchten. Das Ergebnis ist: die tschechische Intelligenz ist über daS Wesen der jüdischnaüonalen Delvegung noch sehr unaufgettärt und weiß nichts vom tieferen Wesen jüdi- | scheu Volkstums. Selbständige zusammensassende Arbeiten in tschechischer Sprache über den Gegenstand sowie Uebersetzungen der wichtigsten modernen jüdischen Schriften könnten hier vielleicht, gut machen, was . die Juden in Böhmen bisher versäumt haben. Ich wiederhole: der gute Wille scheint an vielen Orten vorhanden zu sein.. Ich verweise, auf die Aussprüche MüsarykS und Radls. Und ich will noch kurz die schönen Worte hersetzen, mit welchen ein tschechischer. Minister vor wenigen Tagen eine Abordnung des jüdischen Nationalrates entließ: „Die zionistischen Bestrebungen schönen uns bisher Romantik und Phantastik zu sein. Aber, auch daS Ziel, für das wir Tschechen gearbeitet haben, schien lange Romantik und Phantastik zu fein, und selbst als ich mit Einsatz meines Lebens um dieses Ziel rang, war c% immer noch sehr Zweifelhaft — bis es plötzlich Malitüt wurde. So kann es auch Ihnen ergehen. Auch ihre Romantik kann Realität werden. Es hängt nur davon' ab, ob sie bereit sind, für ihre. Ideen alle ihre Kräfte, ihr Hab und Gut und auch ihr Leben .einzusetzen." Tagesbericht. 6 Zigarre» und 18 Zigaretten. Amtlich wird bekanntgegeben, daß die monatlichen Zigarrenzuweisungen ber Verschleißämter um 38 Prozent gekürzt werden und wird der Abgang durch Zuweisung der dreifachen Zahl von Zigaretten gekürzt t werden. Ab t. März i §. tritt folgender Verteilungsplan in Kraft: 1. Zigarren werden von der Abgabe cm Laben» Kunden ausgeschlossen. L. Firr Stammkunde« w$W sechs Zigamst rmd 1$ 'FigqjeM^hWehM'. Sin Bilderkrieg zwischen Deutsch8sterreich und Italien. Der Direktor der StaaLsgalerie in. BenedrK'l For.aroli, erschien heule vormittags in Begleitung! zweier italienischer Osfiziere und mit MannschafLsper«' \ sonen in der Direktionskanzlei des kur'rsthistorischen Hof- Musemns und erklärte, er sei beauftragt, H? Bilder, die in den Fahren 1816 und 1838 aus VenetiLN Mach Wien gebracht worden waren, nach Italien zurMzütransportieren. Er wies sich mit einem RequifitionSbrief des Generals S eg-r e aus, der die Auslieferung' der Bilder unter Androhung der Lebensmittelspörre verlangt. Der deutschösterreichischen Behörde .blieb' nichts anderes übrig, als sich der Drohung unter' Pro-i lest zu fügen. Staatsnotar Dr. Sylvester ließ üins Protokoll ausnehmen, das von allen Anwesenden-,unter-; fertigt wurde. Hierauf bezeichnet Direktor Foearoli! zunächst 37 Bilder, ^>ie sich in der Este-Sammlung! im neuen Trakt der Hofburg befinden. Unter den sab-? transportierten Gemälden befinden sich zwei altsHicher? - von Paolo Beron11c, ein Triptychon von Viv arin^- und ein ganz besonders werwolles Bild von Eima) da Coneglrano. Die Bilder wurden aus den?Rah--' men genommen, mit Seidenpapier überklebt' und"M?- Lastautos untergebracht, die unter! Begleitung .brwafß»? neter italienischer Soldaten vorgefahren waren; ' Der? Abtransport wurde von Museumsdirektor Dr. Glückgeleitet. Die Bilder werden nunmehr verpackt werden? und mit weiteren 24 Gemälden aus der kaiserlichen: Sanimlung im Schloß von Laxenburg und einem Ge»? mälde von Eckarts-au nach Italien gebracht werden.? Das Staatsamt des Aeußern hat gegen die Re-? quisiiion der Bilder einen Protest an den Präsidenten? Wilson und an die Friedenskonferenz^ gerichtet, in? : welchem darauf hingewiesen wird, daß Italien in der? Konvention vom 14. Juli 1,868 ausdrücklich. auf. daK . Eigentumsrecht an diesen Bildern verzichtet hat. Jtalven: hat damals den Vertrag unterfertigt, in dem es heißtr? .„Oesterreich wird die im Jahre 1868 au^geführtsn? . Gemßlde, über dis ber Kaiser schon vor langern tzNi» - .; gunsten der Akademie der schönen Künste und anderer? Galerien verfügt hat, behalten". Der damalige Kaiser. Ferdinand hatte durch die Ueberlassung der. Galerie, Manfrien an die Akademie der bildenden Künste in Venedig eine Entschädigung für die Entführung der . Bilder im Jahre 1838 beabsichligv und wie derVertrag zeigt, auch erreicht. Wenn nun Italien unter Außerachv-: lasf'.lng des Vertrages vom 14. Juli 1868 nunmehr? eine Neannexion seiner Bilder vornimmt, so handelt es damit ganz im Geiste seiner Interventionisten, die mit Erfolg verhüten, daß sich ein freundschaftliches Verhalt»? nis zwifchen Italien und Deutschösterreich entwickelt.? Eine Aeutzerung des Staatsnotars Dr. Sylvester. Staatsnotar Dr. Sylvester äußerte sich über, die? Forderungen der Itaüener: „Bei den von den Italienern de-: ansprüchten Gemäldenhandeu es sich ausschüeßüch um Gegen-»? -stände,, - die entweder einen Bestandterl des .p vi v a t.e« Familiensideikommiffi'Z„des Ha b s b u r tz- Lo thringrsche«' Haüs eZ bilden oder, falls? sie die Esimfischen Sammlungen betreffen, cn Privateigentum des ehemckiaen Kaisers, stchtn. Es handelt sich daher cm vorliegenden Falle um. eine». Eingriff m privates EcgenMm. Bölkerrechlllche Ansprüche auf hie,' Gemälde bestehen nicht. Diese Gegenstände gehören' nicht zu den' Krongütern, sie sind eben Eigentum der Fidelkommischesitzer 'und.! es wäre em Gesetz notwendig, wenn sis ö'senckcheL' Gut werde« - sollten. Die Privateigentnmer müssen daher von der Sraaks» - aewälr nnmittelbar d.e Wahrung rhcer Prcvatrechte zu verlangen. Von den betreffenden Verwaltungen wurde im Emvernchmen mit: dem StaatSamt des Aeußern für den Fall, als die Itaüener auf der Ausfvlgung unter Androhung von Machnuitteln beharren^, em Protest abgegeben, daß mau nur der Gewalt weiche." - Dre Kohlenversorgung. Staatsseketär Ing. -Zerdik und UnlerstaaiLseicetche- Dr. v. E n d e r e s sind am DienStag nur 10 Uhr abends in , Berlin emgetrofsen. .Dir Verhandlungen mit dein Reichskohlew»: komprisiär Stutz wegen der Belieferung Wiens und Deutsch»: österreichs mtt Kohle sind seitens der deudchösterreichifchen Dele-»' aativn am heutigen Tage ausgenommen worden. Sie gestalte» sich ' angesichts der m,günstigen Kohlensituation ' im Deutschen^ Reiche schwierig. ... . _ . Boraussichtüch wird sich Staatssekretär Zerdü nach Wermak begehen. Die Rückkehr der deutschösterreichsichen Deleaaüon dürfte' daher vor S a m S t a g n i ch t erfolgen. . -t Kür die EmhelLsfchule in Deutschösterreich.! Gestern fand eine Lchrerversammlnng statt, die von der f,P8dagvtzischen Gesellschaft" cinberusen war. Nach einem Referat des SchnlrateS Leopold Lang, der den Zusammenhang zwischen Volksbildung und Wirtschaftsleben betonte,^ die Notwendigkeit der H-i-n a u s s ch i e b u u g der Berufswahl^ Mo der besseren Verteilung des SchAermaterials ohne Rücksicht äuf die 'Standesunterschiede gründlich auseinandersetzte. wm-de eine Ent--, schlietzttng cmgenommm, m der verlangt wird: che ^Gabclung der Schicken (Gyrnnanmn. Realschule nsw.) darf n i ch t sch-Ä, nach dem 4. oder 5. Schuljahre, sondern erst u a ch Absolvierüns. der' Schulpflicht erfolgen: die Bürgerschule ist deshalb LM? E i n b e i t § m i t t e l s ch n l e a u s z n g e st a l t e n. Für. Schüler, die nach Erfüllung der Schnltzflicht keine höhere^ Schicke besuchen, ist der dreijährige Besuch der Fvrtbildunasschukr v - x b i « d l i ch; für begabte Fortbildungsschi'cker D, die, Zahn zu weiterem Aufstieg zu eröffn«.. smaiiro Alle .^LUUIUUI^ WU <7 v l 4 V V V Uf.J U| u v v u fordert. Der der Abstimmung konnte der Vorsitzende, Proje.. . Kur z f e l d, die rirrstlmmige Annahme dieser Leitsätzk? feststellen. Vorträge und Versammlnnge«. . > Lesi.e« und Redehalle jüdischem schuler (Wien, IX., Türkenftraße lls. Samstag, den lö.-F*»' bruar, halb tz Uhr abends, spricht Herr Dr. Finkclstem. Themüh Proben ans der jüdischen Literatur. Gaste willkommen. schließend findet eine Menarversammluna statt. — Heute Donner-«' tag, halli. 6 Uhr abends, findet im Caß' Adler, SchötteMtring 12, . «ine tüersamumma jüdischer HochschÄer statt. TageK» ordmmg; „Wirtschasilichc OrgansiaNoN. Einbencker: SvMwstsi' sLe'BerttMgMg^niMcher HMchM «std MühMchtt m rMcher SgzwuM.'MM , \ i ‘try-■ff is