Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 26 (13.2.1919)
- Date
- 1919-02-13
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979103--00216-2985483- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 5 va; ÜÜ i^üuactöUift -—- —,iri, LJ Juden sehr gut gekannt und daran, wie dieser kluge, begabte Mann seine,Juden behandelte und wie wir uns von ihm behandeln ließen, mag man unsere ganze 'Schande ermessen. Peitsche und Zuckerbrot fc'r drückte uns in dieser Stadt zü Heloten herab. Der letzte Wische Lramwaykondukteur wurde aufs Pflaster geworfen, nicht das kleinste- AemtcheN in der Stadt mit den ,800.000 Juden durfte' ein'.. Jude verwalten.-,,1Seine iSkrabanten beantragten, die Inden mit SchwefelsäLKe zu kaufen und ein Judenschußgeld auszusetzen. Und als jöie Wiener Judenschaft ganz am Boden lag — gab er Mnade. Da erklärte er, die'jüdischen Althändler aus der Judengasse dürfe man nicht antasten, die seien eine lSpezialität; und koscher essen sei ein herrliches Vergnügen, das er sich wiederholt gönne. Noch ein paar freundliche Worte an irgend einen jüdischen kaiserlichen .Rat, noch eine Teilnahme an dem . Leichenbegängnis eines jüdischen Notablen — und schon waren sie versöhnt. Gekrochen sind ®fte gekommen und haben ihm förmlich die Füße geleckt. '( An was alles haben sich' nicht die Juden dieses -Staates wie Lämmer gewöhnt! Nur zwei Beispiele: jDaß zahlreiche Aemter trotz der .gebuchten Gleichberechtigung judenrein bleiben, daß nur die Annahme jetnec Religion, an die man nicht glaüht, in diese Aemter ijühren kann, galt als selbstverständlich. Niemand dachte mehr daran, wie entwürdigend es für eine VvlksgemeinjsHaft ist, daß man moralisch erst dann fähig stvird, ein Amt auszuüben, wenn man wenig. Ataris äußerlich die Gemeinschaft mit dem Judentnme aufgegebeA hat. Die Blüte der deutschen Nalion, die akademische Jugend samt ihren „alten Herren^, die als Mittelschullehrer unsere jüdischen Knaben erziehen, als Verwaltungsbeamte, als Richter jüdischen Parteien gegenüberstehen, haben im sogenannten Waidhosener Beschluß erklärtr Was aus jüdischem Mutterleibe lammt, ist von Geburt aus ehrlos. Was -hätten die tschechischen Mütter getan, wenn man ihnen einen solchen Schimpf angetan hätte? Die jüdischen Frauen haben ihn lautlos eingesteckt. Die Generation, welche das Jahr 1848 miterlebt chat, hatkd sich wohl schon von ihrem Volkstum entfernt, aber sie besaßen noch ein Rückgrat. Diese MäUner brachten noch den Mut des Kampfes gegen die Juden-!feinde auf. Doch die Epigonen dieser alten Achtundvierziger! Die bieten das jämmerlichste Bild der Würdelosigkeit» die schleichen sich im Schatten verschäm-!'(er Freunde in die antisemitischeste Gesellschaft und flehen uns förmlich an, um Gottes Willen die Juden- 'stage vor aller Welt nicht anzuschneiden, f" Zutreffend kennzeichnet unser Kandidat Robert St r icke r in einer, seiner^ Flugschriften die neueste Phase, in der sich eine gewisse Schichte des Judentums gegenwärtig befindet. Er?.schiLdert,. mit welchem Mittel die Gegner der jüdischnationälen'Bewegung, die erkannt -haben, daß es'vergeblich wäre, jetzt noch die Existenz ^nesMischMVolkes 'zuMMM, M-aus der Affäre HU zielM bemüht -sind. ' ' ' . •: „Sie haben notgedrungen; einen anderen Ausweg gesucht und gefunden: eS gibt ein jüdirf',sches Volk, aber die Juden dürfen bas '!nie und nimmer vo'r d11 Oeffentl'tch keit zugeben, weil ihnen dieses Bekenntnis /'gefährlich werden kann. Es scheint unglaublich, daß Menschen mit halbwegs gesunden Sinnen < und einem Rest von sittlichem Empfinden auf diesen Gedanben verfallen'und den Mut aufbringen können, ihn auch auszusprechen. Und doch ist.es so." -■ Der Autor gibt zur'Beweisführung die Ideengänge des Buches, „Die Wiener Juden" von Sieg, mund Mayer wieder,' weist 'darauf hin, daß ein kürz, tich verstorbener Repräsentant der'österreichischen Juden schüft sich geäußert habe, es gäbe wohl ein jüdisches Volk, wenn ihm aber ein diesbezügliches Gutachten ab verlangt wüxde, müßte er Me Existenz des jüdischen Volkes in Abrede stellen, weil sonst nach seiner Mer Nnng jüdische Interessen gefährdet wären. Stricker fährt dann fort: . - V ' ’ „Alle diese Erwägungen führen zu dem Schluffe: kIdie Existenz des jüdischen Volkes ist ein Geschäfts -^tzeheimnis und die Jüdischnätionalen sind Verträte r am jüdischen ' Interesse, weil sie dieses bisher //'sorgsam gehütete Geheimnis preisgeben: ES ist ein -^sinnloses und abscheuliches Beginnen, die Existenz ' und das Gedeihen eines' Volkes ^darauf gründen zu ' «y wollen, daß man die Wahrheit verbirgt. Ein Volk, * welches von , der Unterdrückung der Pahrheit' lebt, welches seinen-Angehörigen' die Lüge zur Pflicht inacht, ist nicht nur' krank) eS, ist auch, eine schwere Gefahr für seine Umgebung."' - ' " ' "' .) Das neue Geschlecht, das sich um - Theodor Herzl scharte, - erkannte, daß der alle tiv lästigste Kampf' der .^egtzn die jüdische Schande ' ist. ''Der Zionismus, Hat ih'ü solange geführt,? bis 'shH, der größte 'Teil der Judenschaft,' ohne daß er wußM wie er zü -dieser inneren Wandlung kam, mit' der zionistischen Min» 'dvtheit 'eins fühlte: Und tvenn Uran jetzt durch die '.Emanation in' den Wahlkämpfen' dazu gelängen ^tvirb, unserem neuen' Judenadel, ded unsere Schande "rücksichtslos bekämpft, und unsere. Würde wieder auf . richtet, die Tribüne ' des Pätlaments ' zu verschaffen -' sv muß bie m o r a l i s!ch e Ursache dieses Beginnens, in den Vordergrund gestellt werden/ '. ' Uns alle beseelt in diesen Tagen' dar schönste, düs' schlichteste, das königlichste,Wort 'Theodor. Herzls Mir wollen unS. hoch aüfrich,O, U.^ Leisner ÄiorgenzeiLmrg - .— ■ ——• f.'t./iffii InlMÄ. Der Anschluß Dentschöfterreichs an Deutschland. Frankreichs Widerstand vermindert. Zürich, 12. Februar. (Tel.-Komp.) Der fran- -vsische Sozialistensührer Renaudel erklärte gegenüber )em Vertreter der Schweizerischen Telegraph en-Inormation, daß sich die Opposition in Frankreich gegen den Anschluß Deutschösterreichs an Deutschland vermindert jade. Er persönlich hätte die Bildung einer Donau-' öderation vorgezogen, trete aber nunmehr für das Selbstb e st immun gsr echt D eutsch Österreichs ein. Renaudel erklärte weiter, tr glaube nicht, raß die Verhandlungen der Berner Sozialistenronferenz einen direkten Einsluß auf die Friedenskonferenz ausüben werde, wohl aber glaube er an eine ndirekte Einwirkung dadurch, daß in den einzelnen Ländern nunmehr die Arbeiterfrage infolge der Bewegung unter der.Arbeiterklasse einer Lösung werde zugeführt werden. - Lodgmans Reise. Der in Dem weilende LandeshaM'tmann von DeMschböhmen Dr. v. L o d g m a n sollte über Einladung französischer und englischer Kreise nach Paris kommen, run dort den Exvierten bei der Friedenskonferenz Ausschlüsse betreffend die Forrerungen der Deutschböhmen und der Sud'etendcuischen zu geben. Dr. Krawarsch' und der tschecUche'Mßenminisier Dr. Benesch setzen alle Hebel in Bewegung, um die- Emladtmg Lodgmans zu hintertreiven. Trotzdem ist die M e h r z a h l d e r E n a l 8 n d e r und Amerikaner für das Anhören des Vertreters der D e u t s ch h'ö h m e n. Ein Beschluß über die Frage der Einreise Lodgmans liegt bisher nicht vor. Auf eine Anfrage beider französischen Gesandtschaft m: Bern wird mitgeteilt, daß ein Verbot zur Vidierung deS Passes Dr. Lodgnians auS Paris nicht emgetroffen ist. , . Italien und Frankreich übernehmen die in Spanien internierte» österreichischen Schiffe. KR Madrid» 12. Februar. Die hiesigen Botschafter der Vereinigten Staaten, Frankreichs, Englands und Italiens Haben namens ihrer Regierungen unter Berufung auf das im Waffenstillstand vom 3. November v. I. enthaltene Vsrbot der Schiffahrt für die in Spanien befindlichen österreichischen urtd ungarischen Schiffe mitgeteilh daß sie sich geeinigt hätten, diese Schiffe zum Zweck der Erleichterung der L e b e n s.mitt e ln o t in einem großen Teile Europas zu verwenden und der französischen und der italienischen Regierung, jedoch ohne Präjudiz des endgültigen Eigentums und der Bestimmung, zur Verfügung zu stellen. Die spanische Regierung hat, ohne in eine Prüfung und Auslegung der erwähnten Waffenstillstandsklausel einzugehen, dem Wunsche' der genannten Regierungen z u g e st i m m t und die Marinebehörden beauftragt, der Benützung dieser Schiffe durch. Frankreich und Italien kein Hindernis entgegenzüseMr. / Abstempelung der KronennoLen im besetzten Südtirol. .. Äus Innsbruck wird uns berichtet:^ Nach italienischen Blättermeldüngen sollen die Italiener die Absicht hegen, in den v on ihnen b esetzten G e b i e t e n die Währungsftage in einem ihnen sehr günstigen Sinne zu lösen. Demnach sollen die in den besetzten Ländern befindlichen Kronennote n in einem- Zeitraum von wenigen Tagen zu den öffentlichen Kassen gebracht und dort a b g estempelt werden. Nur diese abgestempelten Noten sollen den gesetzlichen Wert behalten. Wenn durch die Abstempelung die Zahl der Kronennoten erhoben worden ist, wird es möglich sein, die Relation zwischen Krone und Lire festzustellen. Ein zweiter kurzer Zeitraum soll dann für die Umwechslung der Krone in Lire festgesetzt werden. Dr. Schüller nach Paris abgereist. - Bern, 12. Februar. Sektionschef Dr. Schüller ist gestern mit einem Dell der deutschösterrcichischen Lebensmittelmission behufs Verhandlnnaen mit dem dort ständig tagenden ErnähwngStat nach Paris abgereist. Direktor Wer bleibt vorerst zur Führung weiterer Verhandlungen in Bern. Der König von Italien in Toblach. Innsbruck» 12. Februar.. (Tel. der „Wr. Moraenztg.*) Der König von Italien hat am 8. Febmar im Auto das Pustertal besucht und ist km Hotel ^Germania" in Toblach eingckchrt. Von dort auS erfolgte btc Rückreise. . Telegramme. Tschecho-slswakischeRepublik. | er den erllärt resse der damit r i k Arbeitslosendebatte in der Nation Versammlung. . Prag, 11. Februar. Im Verlaufe der Debatte Gesetzentwurf betreffend die Arbeitölosemmterstützun. Delegierter H r i s b y l (tschechischer Sozialist) im In'...... Republik liege es, der Arbeiterschaft Arbett zu verschaffen d sie nicht .auf Almosen angewiesen sei. — Delegierter C u r i! (tschechische Volkspartei) sagt, die Arbeitslosigkeit sei nicht bloß eine Folge des MaterialmattgclS, sondern sie habe ihre Ursache auch.darm,■ daß F a b r i ka nt en. zu a r b e it en aush ö r e n. sobald sie mit dem größten Nsiiko bei kleinstem Gewinn arbeiten sollem Minister für soziale Fürsorge Dr. Winter, erllärt, die Arbeitsvermittlungsstelleu hatten genug, Energie gezeigt gegenüber jenen Elementen, die sich 8er Arbeit entziehen. Die Zrchl der lo. Feomar 1019 - . - . r. —■ sondern nur einen verhälMismäßig Keinen Teil derselben. Die Regierung könne versichern, daß die Utrterstüyungctt den Betrags mi/dem ursprimglich gerechnet wurde,, nicht überschreiten werden. Daß in N o r d b ö h m e n bei weitem mehr Unterstützungen auLgezahlt wurden, sei verständlich einerseits deshalb, weck dort mehr Industrie - vorhanden sei, undandererseits, weckdw d e u t /ch e n Mannschaften durch w'e g s "d emobilisiert wurden, während von der Wechischm Mannschaft noch ungefähr sechzehn Jahrgänge! Mter Waffen stehen« Der Minister erllärt schließlich, die Regierung werde dafür Sorge tragen, daß^ Garantien -für die Ein-! Haltung des Gesetzes geschaffen werden. Minister Stanek erllärt, er habe gleich am Beginn seinem Tätigkeit dafür gesorgt, daß der Arbeitslosigkeit gesteuert werde: und seine Aufmerksamkeit der Durchführung von Straßen-! bauarbeiten mgewcndet. Auch hinsichtlich der Durch-, führung von Wasserbau arbeiten hätten BeraMngen? stattgefunden, doch könnte mir diesen Arbeiten, da 'die Winterszeithierfür nicht günstig sei, erst im Frühjahr gerechnet werden. Der Mmister erllärte schlteßlich, daß der tschccho-siowakische Staat für bestimmte Komvensatronen und. unter dem Druck der EntenteKohle ausführe. Er beleuchtet die Schwierigkeiten der gegenwärtigen- Kohlenfördcmng und sagt: Solange es uns nicht gelingt,' eme regelmäßige'Produktion zu erzielen, können wir auchnicht mit> einem ausreichenden Ertrag rechnen. Der Gesetzentwurf wsid in erster und zweiter Lesung unverändert angcnontmen. Deutschland. Radek verhaftet» Berlin, 12. Februar. (Tel. der «Wr. Morgenztg.^) Der Letter der ausländischen Propaganda der DolschewiÄschen Sowietregierung, Rade?, der sich seit dem mißlungenen spartaliftifchen Putsch in Berlin verborgen hielt, wurde in einer Hinterhauswohnung in Berlin-Charlottenburg verhaftet und in das Antersuchungsgefängnis von Moabit eingeliefert/ Mit ihm wurde seine Sekretärin Lina Becker und seine Stenotypistin festgenommen. Scheideman« über die gegenwärtige Lage. Berlin» 13. Februar. Die „B. Z" veröffentlicht, eine-' Unterredung ihres Wesinarer Berichterstatters mit Scheide-! ma nn, der sich unter anderem äußerte: Die deutsche Geschichte! sieht an einem ihrer Wendepunkte. Die außenpolitische! Lage ist so schwierig wie die'innere. Beide stehen ■ miteinander m gewisser Verbindung. Je drückender die Deutschland zä-; gemuteten Bedingungen werden, desto schneller muß per Bolschewismus um sich greife n. DM wir -nicht! ünte'rgchen, dafür bürgt mir der unverwüstliche'Mbertswille unseres Volles. Der bayrische Landtag für den 21. Februar! einberufen. ,v KB München» 12. Februar. Wie die Korrespon-! denz Hoffmann berichtet, wird nach einer Anordnung! des Ministeriums des Innern der neue baptifd)c| Landtag auf Freitag den 21. d. M. nach München! einberufen. Sonntag, große Demonsrratio» in München.' Sturmszenen im Arbeiterrat. ' ./; München, 12. Februar. In der gestrigen AbenbstHung! des Münchener Arbeiterrates, an der auf Eitrladung auch \ die Vertrauensleute der Erwerbslosen, die Gewerkschaftsführer^ und die Parteiausschüsse sowie der Vollzugsausschuß, des j Soldatenraies teilnahmen, kam eS bei der Debatte / über! einen Antrag des Mitgliedes des revolutionären Arbeiter-- rates Landauer (Unabhängiger) zu erregtem - Sturm-! szenen. Nachdem Landauer seinen Antrag, am kommetrden! Sonntag eine große Demonstration der gesamten Münchener Arbeiterschaft zur Sicherung des Nätesystetns, der Immunität I der Rätemitglieder und Beseitigung der politischen Paragraph«! des Strafgesetzbuches, zu veranstaltenbegründet hatte, und! die Mitglieder des revolutionären Arbeiterrares Mühsam und! D'r. Levin für den Antrag eingetreten waren, ergriff der, Präsident der provisorischen Nationalversammlung Fritz! S ch m i t t das Wort und wandte sich gegen den jApartakismus^ mit dem eine Einigung unmöglich sei, ' \ /' An dieser Stelle seiner Rede sowie auch im werteren; Verlauf seiner Ausführungen, worin er sich unter anderem j gegen eitre Demonstration im jetzigen Augenblick aussprach, i kam es zu derart stürmischen Unterbrechungen durch'■ die Radikalen und auf den Tribünen, daß der Redner! nicht mehr weitersprechen konnte, worauf er und ein großer! Teil der gewerkschaftlich organisierten Arbeiterräte demoni strativ den Saal verließen. > In der weitere« Verhandlung, in der unter anderem; mehrere Soldatenvertreter sprachen, wurde der Antrag Lan-! dimer mit 121 gegen 2 Stimmen angenommen. / Landauer, Mühsam und Dr. Levin ersuchten am Schluß,' der Versammlung die Arbeiter und Soldaten, frie.d lich! un.d ohne Waffen zu demonstrieren," Die Berliner Warenhäuser gesperrt. KR Berlin, 12. Februar. Das Haus- und Botenpersonal der großen Warenhäuser in Berlin ist heute früh wegen Lohnforderungen in den Ansstand getreten. Ein Teil der kaufmännischen Angestellten hat sich den Streikenden angeschlossen, Die Waren-! Häuser sind gesperrt. . . . ‘ Der Waffenstillstandsvertrag kommt vor die; deutsche Nationalversammlung. . Paris, 11. Februar. (Tel.-Komp.) Die (Entente wird bei Erneuerung des W a f f e n st i l l st a n d e s verlangen, daß das Vertragsinstrument die Unterschrift des deutschen Parlaments cchält. Der deutschen Volksvertretung wird eine zur Veschl'uü- A äLMLfeeiftUBÜgj;^ /