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Wiener Morgenzeitung · 1919-02-12 · Heft 25 (12.2.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 25 (12.2.1919)
Date
1919-02-12
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wien, Mittwoch dringmlg sämtlicher Geister, nicht nur der intellektuellen, mit dem ab'soluten Gedanken der Völkerfriedlichkeit. Um nun diesen Gedanken zum selbstverständliche;; Fundament jeder Völker- und Weltpolitik zu machen, ist es notwendig, das; ihn vor allen; die Führer, welcher Art immer sie auch jetu mögen, besitzen, um unaufhaltsam und unnirierbroclicu ihn so lange zu predigen, bis er nicht nur totes Wissen, sondern lebendigste,Wirklichkeit 'geworden ist. Eine Gruppe junger französischer Intellektueller, unter ibneir Barbusse, dessen unvergängliches Buch „Das Feuer" als menschlichster Schrei dcS gequälten Herzens gegen den Krieg über alle Schützengräben drang, Mercereau, der schon Jahre vor dem .Krieg Wege der Annäherung suchte, und viele andere, deren Namen noch nicht in unsere Mgesperrthcit gedrungen sind, alles Männer, die gleich uns gestern noch Soldaten sein mußten, haben einen Aufruf in die Welt hinausgesandt, fordern alle „geistigen Kämpfer"' ans, sich zu vereinigen, um einen nunmehr unzerstörbaren Schutzwakl gegen mögliche Wiederholungen des durchlebten WcltenunglüclS für ewige Zeiten zu verhindern. Haben nicht auch in Deutschland und Oesterreich die Autoritäten, die „großen Intellektuellen" wie Barbusse sagt,, „vor ihrer sittlichen Mission versagt"? Und versagen nicht auch heute noch, schmachvoll in Wien die Führer und Erzieher, die Professoren an Technik und Universität? Waren nicht auch während des ganzen Krieges die zu Wort kommenden Professoren und Künstler Sklaven der imperialistischen Gesinnung, Siegfriedler und rückgratlose Untertanen des preußisch-deutschen, des Geistes von Potsdam? Wurden nicht die wenigen Aufrechten, Foerster,' Lammasch, gesteinigt und besudelt? Nein,, finden wir uns mit der Tatsache ab, daß hier wiezdort ohne Unterschied Verhetzung und Massenverblendung und Willkür geherrscht haben. Daß hier wie dort die Besonnenen, die Liebenden, die wirklich Menschlichen nicht zu Wort gekommen sind, wenn sie auch vorhanden waren. Schließen wir ab, endgültig, mit einer häßlichen Vergangenheit. > „Än die geistigen Kämpfer in aller Wett" ist Barbusses Aufruf gerichtet. ,L3ir haben Eile, wieder Fühlung mit euren Hirnen und Herzen zu finden. Hellseherisch den sich forterbenben Haß verachtend, strecken wir euch brüderlich unsere Hände entgegen." Auf dsesen Ruf aus zerquälten, vom Erleben zerrissenen Herzen darf es nur eine Antwort geben: Die unbedingte Zustimmung! Wir Juden treten jetzt aus dem Schattenleben des Golus in die Realität der Weltpolitik. Vom Völkerbund, dem neuest Weltforum anerkannt, haben wir nunmehr das von niemand mehr bestreitbare Recht der. absoluten Gleichberechtigung. Wie könnten wir uns des endlich erreichten Zieles würdiger erweisen, als indem wir Barbusse und seinen Freunden zuriefen: „Aus dem gleichen Geist, der euch treibt, wurden unsere Wünsche erfüllt. Nun können wir ehrlich Mitarbeiten am Wer? der Wett. Wir wollen e3 tun, als Brüder im Namen der Sittlichkeit, im Namen der Weltkultur, im Glauben an den Menschen und die Menschheit. Wir werden mit euch arbeiten an unserem gemeinsamen Ziel der Weltverbrüderung. Wir werden so wenig wie ihr unsere nationalen Ideale aufgebenaber wir wissen, baß ein gesunder Nationalismus niemals aggressiv ist, niemals p verhindert, daß über ihn hinaus eine Verständigung, eine Gemeinsamkeit nicht nur möglich, unbedingt erforderlich ist." Gerade uns Juden ist ja die Jnternationälität des Gedankens nichts Fremdes. Haben wir doch im Zionismus seit Jahrzehnten eine den Juden aller Staaten gemeinsame Bestrebung, die auch über den Weltkrieg angehalten hat, ohne daß uUs von irgendeiner Seite der Borwurf gemacht werden kann, wir hätten unsere traurige Pflicht im Krieg nicht erfüllt. Aber doppelt freudig begrüßen wir daher alle Wiener Morgenzeitung Brstrebungeu, die geeignet sind, Grenzen zu verwischen und Entfremdungen-. - zu-..-beseitigen. Henri Barbusse und seine Freunde werden einen schweren Stand gegen den siegberauschter; Imperialismus-, Frankreichs haben. .Aber dieser Kampf der Geistigen muß-jetzt ausgetragen werden. „Und sie sotterr wissen, daß wir alle, nichtnur die Intellektuellen, alle, die wir denken können, deuselberr gemeiüsarnen Gedanken des friedlichen Nebeneinanberlebens, des Zusammenwirkens haben, .und dafür wirken und kämpfen." Hans M argul ieS. Gin tschechischer Eideshelfer der Polenlügen. In einer .feit einigen Wochen in Prag erscheinenden französisch geschriebenen Wochenschrift „La Republique Tschecho-Slovake" wirft sich der bekannte tschechische Politiker. Vinzenz Czervinka zum Verteidiger der Polen auf. Es ist immerhin von pikantem Reiz, daß zn derselben Zeit, in der Tschechen und Polen im Kriegszustand sind, ein tschechischer Politiker liebevolles Verständnis für. die polnischen Judenpogrome bekundet..Leider'W das tschechische Volk, dessen Ehr- Mz .es immer war, als eine besonders demokratische und zivilisierte Nation zu erscheinen,. gleich in den ersten Tagen des neuen «Staates nicht verhindern können, daß auch im ischechv-slowakischen Gebiet ein roher Antifemitisrnüs 'zutage trat, der vor Plünderungen und Pogromen nicht znrückscheute. Die Tschechen sehen-nun, welche vernichtende , Wirkung die polnischen Judenpogrome für das - Prestige der Polen gehabt haben. Die Polen selbst habdn bekanntlich in der gesamten Presse des Auslandes einen geschickten Feldzug gegen die Wahrheit organisiert und haben dabei mit den unlautersten Motiven gearbeitet. Erst vor einigen Wochen brachte die „Tsrnes" den Aufsatz eines Herrn E. Kalenski, in dem er mit der unschuldigsten Gebärde der Weft behauptet/„organisierte Gewalttätigkeit oder systematische Grausamkeit gegen die Juden seien der polnischen Nation unbekannt" und bann in dick ansgetragenen Farben die Juden als Russisikatoren, Gcrmanisatoren und. Bolschewiken malt. Mit solchen Argumenten hofft man, die öffentliche Meinung der Entente Au gewinnen. Im „Temps" hat ein Herr Charles Rive t einen ganz analogen Aufsatzveröffentlicht. Man nützt ausgiebig die psychologische Konjunktur aus, indem man die Juden .als Vorkämpfer des Deutschtums und des Bolschewismus hinsteM,' also der beiden bei'der Entente bestverhaßten Mächte: Kann nran nun bei der westeuropäischen Presse die 'völlige Uükenntnis der tatsächlichen Verhältnisse als. eine Art Milderungsgrund gelten lassen, so ist es völlig unverantwortlich, wenn Herr Czervinka ins selbe Horn stößt. Herr Czervinka hätte die Möglichkeit gehabt, sich zu informieren, bevor er einen derartigen Artikel, schreibt, der stur geeignet ist, seinen Verfaser bloßzustellen. WekcistMich gibt M in Prag einen jüdi-. bischen Natiottalrat, 6er über die ganze Angelegenheit genau - informiert ist und Belege zur Hand hat. Es ist.aber. ganz,, offenkundig, daß Czervinka nicht aus eigenen Quellen-und aus der'Kenntnis des Tatsachenmaterials geschöpft hat, sondern'aus den oben charakterisierten Darstellungen der französischen Presse. Die polnische Judestfrage ist.cm außerordentlich ernstes Problem, auch für... einen unbeteiligten Politiker und es stellt dem . politischen Urteil ein trauriges' Zeugnis aus, wenn darüber mit ein paar Phrasen hinweggegangen wird. Czervinka Anerkennt die Schwierigkeit der Frage; er begnügt sich jedoch damit, zu konstatieren, daß so- Freiheit durchringen. ''Der kleinliche, vom Materialismus geleitete Kampfesgeist des Westjuben sei eine erbärmliche Erscheinung gegenüber dem großen Befreiungskampf, den Millionen von unterdrückten und versttavten Juden führen. Der gebildete Westjude bemerke garnicht, baß innerhalb dieser Massen auch sein Glück ruhe. Die Befreiung dieser Volksmassen sei eine so große menschliche Aufgabe, baß jeder nach innerer! Erlösung unk» harmonischer Wiedergeburt strebende Jude , in ihr seine Rettung suchen und finden wird. Henri Nathansen läßt Heu westlichen. Verfechter der jüdisch-nationalen Wiedergcburtsidce folgendes sagen: „In diesem Kampf — für oder gegen — müssen wir Partei nehmen. Du und ich, jeder Jude ohne Unterschied. Der Kampf dreht. sich in erster Linie um Unseres Volkes Wieberaufrichtung oder Vernichtung. 'Viele werden sich beizeiten von beyr Kampf zurückziehen, müde der ewigen Unruhe übet die jüdische Ftage, doppelt nervös vor einer Zukunft, die die Frage aus dem Stadium »der Diskussionen in bas der Handlung führt. Juden des Westens werden in dichten Scharen das letzte schwache Band zerreißen, das sie noch durch.' Tradition oder Pietät an bas Judentum knüpft. - Ihre Spür wird sich im Sand verlieren und ausgelöscht werbest. Die jüdische Frage wird ihke Nachkommen nicht mehr beunruhigen, ihr jüdisches Bewußtsein ist ausgebrannt — der Schmerz ist gestillt, die Wunde geheilt. Andere werden, jeder in feinem Heimatland, jeder mit bestem Willen und' Vermögen, Mitstreiten in dem Kampf für den Wiebetaufbau des Volkes und sein Recht. Für einen Landerwetb in seiner inneren Bedeutung: zur kulturellen und ideellen Entwicklung unseres Volkes. Für einen Landerwerb im äußeren Sinn: zur Sicherung für uns alle, moralisch, sozial, national, m wir auch leben und uns üufhatten Mögen. Was mich und unzählige andere betrifft, so. wird die jüdische Frage nicht dadurch auS der Wett geschafft, daß man die Fäden zerschneidet. Wir werden 1 langsam versuchest, sie' wieder zu knüpfen, fester und fester, 12. Februar 1919 Sk. 25 - - -■^•TV.m^'Tr.. - . —1.1 wohl dem Ministerium Mvraczewski als auch dev Regierung Padercwski antisemitische Tendenzen völlig fernliegen. Mit dieser an sich schon etwas zwei-, felhasten Behauptung ist nicht einmal die leiseste Andeutung gegeben, in welcher Weise die Frage gelöst! tverden soll. Und wenn Man sich schon mit eiüeitt derartigen Problem besaßt, so muß man auch der einzigen Lösung«'-die es geben kann, nämlich der durch.yvtiynalenMinoritätenschutzünd dessen Garantie durch den Völkerbund, ins Äuge sehen. Das würdeeine entsprechende Haltung für ein Volk sein, das ganz desinteressiert an der Sache ist mch die Möglichkeit.hat, objektiv zu urteilen. Es sollte aber auch der einzig mögliche Standpunkt eines Mannes sein, der selbst als . Vorkämpfer einer nationalen Minorität in einem reaktionären Staate gelitten hat, und im österreichischen Kerker gelernt haben müßte, wie nationale Vcrgewaltrgung schmeckt. Ein tschechischer Politiker, der die Frage in diesem Sinne gründlich behandelt hätte, hätte sich verdient machen können. Ein tschechischer Politiker, der so urteilt, wie Herr Czervinka, bringt die tschechische Politik vor der ganzen Welt in Mißkredit. Der internationale Sozialistenkongretz. Bern, 11. Februar. (Schweiz. Depeschenagentur.) In der fortgesetzten Beratung erklärt sich Henderson (England) für die Resolution Branting. Der Bolschewismus stelle nichts anderes als ein System des furchtbar st en Terrors dar. Bernstein (Deutschland): Wir müssen gegen jede Vergewaltigung Stellung nehmen. Die Bolschewiken sind der Tod der Revolution. Weitere Erklärungen gegen den Bolschewismus geben Koto (Finnland), Tomaso (Argentinien), Bjorgberg (Dänemark) und Grumbach (Elsaß) ab. P r e ß m a n n (Frankreich) fordert die Untersuchung der Verhältnisse in Rußland durch eine besondere Kommission. B e st e i r e (Spanien) erklärt, für die Resolution Branting nicht stimmen zu können, da die Frage des Bolschewismus noch nicht genügend geklärt erscheine. Rückhaltlose Zustimmung zur Resolution Branting erklären hierauf noch M a r t n a (Estland), Russanow (Rußland), Engberg (Schweden), Sakasow (Bulgarien) und Kossowski (Polen). Tfchupack (Russisch-Polen) kann sich weder für die eine, noch für die andere Resolution entscheiden. Damit ist die Debatte über die Frage.^Diktatur und Demokratie" beendet. H u y s m a n s stellt fest, daß sich für die Resolution Brantings, f über die nicht abgestimmt werden soll, die Delegationen aus Schweden und aus Deutschland (Mehrheitspartei), ferner Rußland, Estland, Lettland, Georgien und Elsaß, die Hälfte der österreichischen Delegation, die Delegationen von Argentinien, Dänemark Bulgarien, Armenien,. Großbritannien, Ungarn, Finnland, Polen, Frankreich (Minderheit), Italien (Unionisten) ausgesprochen haben. Für die Resolution der Kommunistenminderheit (A d l e r) haben sich ausgesprochen die Vertreter der französischen Mehrheitssozialisten, Holland. Norwegen und persönlich für sich der Vertreter Griechenlands. Zu dieser Feststellung ruft Renaudel: Es kamt zu einem inneren Bande von Mann zu Mann, von Länd zu Land. Es ist nicht nur die Frage der Existenz eines Volkes, es ist vielmehr die Frage der Wiedergeburt eines Volkes, seiner Rückkehr zum Ausgangspunkte seiner Natur und Kultur, damit es wieder frei werbe und in vollkommener Ruhe auf eigenem Meg zu eigenem Ziel gelange. Dann und nur dann wirb es den Frieden haben, von dem Du gesprochen hast. Dann und nur dann wird der Name Jude seinen tiefen und reinen Klang wieder erhalten und das jüdische Volk wirb nach den Jahren der Knechtschaft sein freudestrahlendes Antlitz in Freude und Selbstbewußtseiu unter den Völkern erheben können. Erst dann ist die jüdische Frage gelöst." Literarische Notizen. Eine soziologische Untersuchung der jüdischen Wohl» tStlgk-it, Im Verlag Macmillan in New-Aork ist 1917 unter dem Titel Jewish Philanthropy eine Darstellung der Prinzipien und Methoden der jüdischen sozialen Betätigung in den Vereinigten Staaten erschienen. Verfasser ist Dr. Boris D, Bogen. Das 400 Seiten starke Buch unterwirft gegen 2000 jüdische philantropische Institute, die rli best Vereinigten Staaten bestehen, der Untersuchung. Diese Jrisiitüte geben jährlich gegen 10 Millionen Dollars aus unh beschäftigen wenigstens 2000 Personen. DäS ungeheure Material seiner Untersuchung hat per Verfasser Hüm Zweck von Vorlesungen, die er am Hebretv Union College in Cincinnati hielt, gesammelt. Dr. Bogen gelangt zum Schluß, baß die jüdische Gemeinde wiederum ein Mittelpunkt sozialer Betätigung werden wirb. Sociological Study os the Bible. (Soziologische Studie Über die Bibel) nennt sich ein großes Buch Volk Louis Wallis, bas im Verlag der Universitätsdrnckeret in Chicago erschienen ist. DaS Buch legt bar, wie die Religion der Bibel durch einen großen Kampf um die sozialeGerechtigkeit entstanden ist. Henri Nathansen über die Iudenfrage. D'är bekannte dänische Schriftsteller und Dramaturg Henri Nathansen, dessen aufsehenerregende, im zionistischen Sinn gehaltene Rede anläßlich der Judenpogrome in Galizien im Verlag des Kopenhagener Zionistischen Bureaus irr mehreren Sprachen erschienen ist, veröffentlicht in der vornehmsten' dänischen Zeitschrift „Vor- Tid" eine Abhandlung, die eine begeisterte Kundgebung für den politischen Zionsgedanken darstellt. Er rollt das nationale Problem für das Westjudentum in einer ungewöhnlich scharfen radikalen Form auf. Der Künstler wählt die Form eines Briefwechsels zwischen zwei Freunden, die sich wegen ihrer Stellungnahme zum Judentum die Freundschaft kündigen. Einerseits steht vor uns der Typus des assimilierten Westjuben, der nur einen Wunsch hat: unbemerkt zu bleibe». Schon das Auflaucheu der Iudenfrage beunruhigt ihn. Nur vom Verschwinden, vom Untertauchen erwartet er die Ruhe; in ihm ist eine ewige Selbstverleugnung, ein nervöses Horchen und Nachdenken über seine Behandlung seitens der nichtjübischen Umgebung, das schließlich ein gebrochenes Seelenleben, eine Zersplitterung der ganzen Persönlichkeit zur Folge hat. Sein unermü'.'hes Bestreben, von seiner nichtjübischen Umgebung als ein „vollgültiges" Mitglied ausgenommen zu werben, bringt ihn zur völligen bewußten Aufopferung alles Jüdischen und Menschlichen in ihin. Eine Hoffnung hält ihn aufrecht: daß die Zeit kommen wird, da seine Umgebung ihn anerkennen und ihm Ruhe und Frieden schenken werde. Unerbittlich zertrümmert sein national-jüdisch denkender Freund alle seine Träume. Er rollt alle die großen Probleme des jüdischen Volkes vuf, um ihm zu -eigen, daß er ein Träumender im Wachen fei. dem der V o l k s b e g r if f vollkommen abgeht. Nur auf dem Wege des Volkstums könne er sich als ein Mitglied einer Gemeinschaft zur seelischen Harmonie und Sittlichen

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