Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 24 (11.2.1919)
- Date
- 1919-02-11
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 3 Wien. Dienstag Der jüdische Kongreß in Amerika. Haag, V. Februar. (Telegramm der „Wiener Morgeu- .niuug".) Ueber den jüdischen Kongreß in Amerika, der ■>ic Vertreter der drei Millionen Inden aller Partcirichtungen?emmßic, ist erst jetzt ein genauer Bericht eingelangt, dem vir Nachstehendes entnehmen: Der Kongreß wurde am 13. Dezember 1918 in Philadelphia eröffnet. Richter Julian Mack, der Präsident der Monistischen Föderation Amerikas, wurde zum Vorsitzenden >es Kongresses gewählt. In seiner SröffnungSr.« dir sagte ec unter anderein, daß die Mißverständnisse über die zionistischen Ziele schon längst 'aufgeklärt sind. Niemand . .zweifelt heute noch länger an der Wiedergeburt des jüdischen Volkes und an der Wiederherstellung der jüdischen Gemeinschaft in Palästina. Aber fein Anhänger dieser Gedanken will llle Juden nach Palästina führen, und die Rechte der«, senigen, die Zurückbleiben, im mindesten schädigen. Aus President Wilson, der jetzt Lei der Friedenskonferenz ist, hegen «ir gwtzrn Hoffnungen. Er wird für die Verwirklichung -er jüdifcherr Hoffnungen seinen Einfluß geltend machen. Äu unabhängiger Staat ist vorläufig ein urchurchführbarer und unmöglicher Traum. Palästina muß unter das Trustee s h i p einer großen Macht, die Freiheit und Hemo« l'ratie vertritt, gestellt werden. Und wenn eS Großbritannien, -esse» Heere bas Heilige Land von der Unterdrückung der Türken befreit haben, sein sollte, baS im Namen deS Völkerbundes das Trusieeship über Palästina ausübenTwurde, dann würden die Hoffnungen des jüdischen Volkes sicher ihre volle Verwirklichung finden können. .Zum Ehreuvorsihende» des Kongresse wurde Herr Nathan Strauß. der erklärte, bei der ersten Gelegenheit nah Palästina zu gehen, gewählt. Der Kongreß nahm folgende Resolution an, in der die britische'Regierungserklärung unterschrieben wird: Zur britischen Deklaration. Der Prüsitzeut des amerikanisch-jüdischen Kongresscs wird hiermit ermächtigt und höflichst ersucht,?as Staatsdepartement zu bitten, folgende Kundgebung an dir. englische Negierung zu drahten und . eine Abschrift d<rselten den stfegicrungen Frankreichs, Italiens, r^rrZchinlands, SrrbienZ und Hollands zukoinmen zu ''rsien: ' amerikanisch-jüdische Kongreß, der im Namen ter amerikanischen Judenheit spricht, drückt seine An-?rkenuun;r nvec die historische und cpochemaWrden Erklärung 'cer errglischrn Negierung vom. 2-. .November 1.917, dein Mischen Volke mittels der zionistischen Organisati-on üdrrrnittslt, aus, in der sie ihre Zustimmnng zur Errichtrtng einer nationalen. Heimstätte iür das indische Volk in Palästina gegeben hat und 'Nlärt, di«.- größten Anstrengungen machen zu wollen, im die Erreichung dieses Zieles zu erbeichtern, wo- 72i wohl verstanden ist, daß nichts getan werden soll, vas die bürgerlichen und religiösen Rechte bestehen»?er nichtjüdischer Gernetnschaften in Palästina, oder die Rechte und die politische Stellung der Juden in irgend ünem anderer: Lande hesinträchtigen könnte. Der amerikanisch-jüdische Kongreß spricht ferner seine Genuztuung über die Zustimmung zur englischen ReAieruttgLerkläruug seitens der Negierungen Frankls ich«. Italiens, Griechenlands, Serbienstund Hollands rus. Der amerikanisch-jüdische Kongreß verspricht seine Mitwirkung und die der Juden Amerikas zur Errichtung der jüdisch-nationalen Heimstätte auf der Basis oer englischen Regierungserklärung und hofft, daß sie in einer ZLeise erfolgen möge, die der Traditionen und hohen Ideale des jüdischen Volkes würdig ist." Die „nationalen Rechte". Eine interessante längere Diskussion entspann sich über vii Jntcrpriiatton des Ausdrucks „nationale Rechte", loelche für dis Juden in den Ländern jüdischer Massensiedlung und wo si: es sonst verlangen, gefordert werden sollten. ES wurden von einigen Seiten die bekannten Bedenken geltend gemacht, hin die Juden, falls sie als Nation betrachtet werden, von der Sraalsregicrung nicht als integrierender Bestandteil des StsateS angesehen werden. Herr Isaak Hirsch selb, der vor Kriegsausbruch im Auftrag der Hebrew Immigrant Sscieth ei;:: Studienreise nach Polen und Galizien unter-- nömmeit hatte, meinte, daß die Forderung politischer bürgerlicher imb religiöser Rechte" erhoben werben solle. Für dic Fassung „nationale Rechte" sprachen Josef Baron-. bi\u Iawü bc Haas, Nohum Syrkin und Dr. Harry Friedewald. welcher den Ausdruck „nationale Rechte" lediglich auf die Äatio.rLlitätenstaatcn anwenden wollte. Er erklärte ferner, daß der Kongreß den Wünfchen ber jüdischen Be- Völker u u fj O ste» ropaS entsprechen müff e. In der Angelegenheit der rumänischen Juden-» frage wirrbe eine Resolution angenommen, in der die amerilanischen Vertreter der Friedenskonferenz vom Kongreß aufgrforderl werden, die Zukunft der Juden in Rumänien mit solchen schützenden Bürgschaften zu umgeben, baß ihre Rechte vollständig gesichert seien. Alle antijüdischen hemmenden Bestimmungen müssen aufgehoben werden. Die Juden in Rumänien sollen vollständige politisch«, bürgerliche und religiöse Äleichöerrchtigung erhalten und auch nationale Rechte. Die NniuralisatlonSgesehe müssen in Theorie und in Wirklichkeit in gleicher Welse für die Juden wie für die anderen Bürger de- Landes gelten. In der Frage der nationalen Rechte und des Verhältnisfeö der Juden zum Staat wurde eine Resolution angenommen« in der die amerikanischen Friedensdelegierten ersucht werde», dufüc einzutreten. daß eS als Vorbebtnh " u g iür die F reih eis und Unabhängigkeit Wiener Morgenzeitnng eines jeden Laubes oder Volkes gelteir^oll, daß alle Einwohner g l e i ch e b ü r g e r l i ch e, politische, religiöse u nd n atio n ale Re ch te ohne .Unterschied . des Glaubens oder/der Rasse - erhalten sollen, -und daß. diese Rechte ihren Nachkommen in. alle Ewigkeit garantiert werden. Die Frlcdensdelegatio«. Wie bereits gemeldet, wurde eine FriedenLdelegation von 9 Mitglledern gewählt, in der alle Parteien, die am Kongreß teiknahmen, vertreten sind. Die jüdische Delegation besteht aus: Richter I. W. Mack, Rabbi Stephen S. Wise, LouiS Mars hall/Colonel H.-Cütler» Jas'ob de HaaS, Rabb. Lewenthal, R. Syrkin, Josef Barondetz und MorrisV i n s ch aw'Lky. In einer Resolution wurde diese Delegation beauftragt, sofort nach Friedensschluß die nötigen Schritte zur Einberufung eines j ü di scheu Weltkongresses zu unternehmen. In einerweiteren Resolution wurde die Delegation beauftragt, mit den Vertreter» der anderen jüdischen Dele->, gationen dahin./zu wirken, daß der Friedenskongreß die Aspiration e n und' hi st arische n Forderungen des jüdischen Volkes in Bezug auf Palästina im Einklang mit' der britischen Regierungserklärung vom 2. Noventber 1918, die durch alle Ententeregierungeu unterschrieben wurde, erfüllt werden. Diese Resolution wurde mit stürmischer Begeisterung ausgenommen.. Nur ein Delegierter Herr Leo Weil anS Pi tSkurg (American Jewtfh Committee) stimmte gegen die Resolution. Dt« „jüdische RechtSbutte". In der letzten Sitzung erschien Herr Louis M a r s h a l l, der mit stürmischem Applaus begrüßt wurde und im Namen verschiedener Subkvmitees eine Resolution borschlug, die man die „jüdische NechtSbulle" nennen kann. Er wurde bei der Verlesung derselben des öfteren von stürmischem LlpplauS unterbrochen, besonders wenn er die Worte „nationale Rechte" hervorhob.. Die Resolution ermächtigt die Delegierten des Kongresses, der Friedenskonferenz folgende Bestimmungen, die eine Vorbedingung zur Gründung neuer Staaten und der Staatsverfassung aller anderen Staaten - zugefügt werben sollen, vorzulegen: Kein Einwohner könne »ege« seiner Ausweisung, Flucht oder Urbarst« dl u u g seit de« 1« Angust 1914 seiueTtautsLürgerschustverlieren» falls er «ich t wünscht» eine neue Staatsbürgerschaft anzunehmen. Gs müßte ferner gesetzlich sestgelegt «erden, daß keine reftrikti »e «Gesetze erlassen werden» die es einem früheren Einwohner eines Staates unmöglich machen, eine neue Staatsbürgerschaft anzunehmen. Alle Bürger des Staates, ohne Unterschied der Aaste, des Glaubens oder der Nationalität sollen sich der gleichen bürgerlichen politischen und religiöse« wie auch der na tio«ale«R echte erfreue«. Kein Gesetz dürfe e^lasten ^verden, Welches dies« Privilegien einfchränkt» Äne Person wegen ihrer Aaste, Nationalität »der Glaub««« ihrer Necht« beraubt, oder eine Person gesetzlich zuriilkstellt. Da» Prinzip der Vertretung derMinoritllte« wird durch das Gesetz sestgelegt werde« müste«. De« Mitgliedern der verschiedene« Nationen und religiöse« Körperschafte« wird das autonome Recht ihrer Gcmeindeinstitu.en, möge» sie religiöser, erziehender, wohltätiger »der anderer Natur sein, selbständig zu verwalte«, erteilt «erden müsten. Kein Gesetz soll erlast«« «erden» da« den Gebrauch einer Sprache «inschränkt und alle bestehende« Gesetze» die solch ei» Verbot enthalten» solle« aufgehobe» werde«. Diejenigen, die einen andere» Lag als den erste» Lag in der Woche als ihren Sabbat betrachte«, sollen nicht gezwungen werden, ihre tägliche Arbeit an diesem Lage auszuüben. Sie sollen nicht gezwungen werden» ihren Sabbat und ihre heiligen Feste durch Arbeit zu entheilige«. Diese Resolution wird der amerikanischen Delegation zur Friedenskonferenz übermittelt. , Der Kongreß war ausgesprochen national und trug dm Charakter eines jüdischen Parlaments. Die Stimmung war eine, sehr gehobene und sehr begeisterte. Der Kongreß stand radikal im Licht der Palästinaforderung. « « 1 Die Mitglieder der FrikdenSdelrgation. Julian.W. Mack, ein bekannter Führer auf dem Gebiete btt sozialen. Gesetzgebung, der beim Ausbruch des Krieges von Präsident Wilson mit der Durchführung des Planes zur Versicherung der amerikanischen Kriegsteiknehmer beauftragt wurde, obwohl erst feit 4 Jahren in der zionistischen Orga :i'a io» iS ig wurde am letzten Parteitag in PittSburg zum P ä ident der io^ IstischeN Organtsa ion Amerikas gewählt. Stephen Wise ist der bekannte Reformrabbiner, der als Redner und sozialer Reformer in Amerika einen großen Ruf genießt. Er ist intimer Freund Wilsons. Seit langer Zeit in der zionistischen Organisation tätig, stand er während zwei Jahren an der Spitze des „Provision«! Executive Committee" in den Bereinigten Staaten, das bald nach Kriegsausbruch die zionistischen Geschäfte übernahm und zur Erhaltung deS Jlschub sehr viel beigetragen hat. Jakob de HaaS ist die bekannte zionistische Persönlichkeit, die vom ersten Moment an in der zionistischen Bewegung tätig ist und alS Parteisekretär die Organisation in den Vereinigten Staaten aus einer festen Basis und zu einer großen und mächtigen Bewegung gestaltet hat. Dr. N.,Syrktn ist der bekannte Führer der poalezlonisttschen Bewegung, 11. Februar 19 lg_Nr. 24 Josef B a r o n d e ß ist der Nafsi der zionistischen Logen, einer der Gründer der jüdischen Arbeiterbewegung in New Jork. \, Rabbi Lelventha l ist der Vertreter brr amerikani- < scheu Misrachi. Herr Winschawsky vertritt die jüdisch-sozialistische Partei. Louis Marsh alt» ein hervorragender Jurist, ist Präsident des American Jewifh Committee und in vielen jüdischen Organisationen tätig. Colonel Cutler» Vertreter beö Americau Jewish Committee, nahm großeil Anteil an der Aufbringung der Rttiefgelder. ' - Als Sekretär der Delegaiion wird Herr Bernhard Richards fungieren. Wozu die Wohnungsnot gebraucht wird. Von besonderer Seite gehen uns nachstehende Ausführungen zu: Die Politik drnioralisieet die Ideen; sie ist «in Feind bet Wahrheit. Sie ist kühn genug, auch kleitter Augenblickserfolge wegen die einfachsten Dinge ans den Kops zu stellen, sie wagt es, um eines zweifelhaften Zweckes willen» die schändlichsten Mittel anzuwenden. Man sollte meinen, daß eö hierbei Unterschiede gibt, die an dem «loraltschen Wert der Parteien gemessen werden könnten. Man sollt« ««ine«, die Christlichsozialen allein erfinden alberne Märchen, denen sie den Mantel einer falschen Wissenschaftlichtzett umhängen, um damit Parteizwecken zu dienen. Weit gefehlt! Wer den Bericht über die Stadtratssitzung vom 29. Jänner liest, wirb eines Besseren belehrt werden. Der sozialdempkratische Vizebürgermeiste« Reumann übernimmt die christlichsoziale Phrase: An der Wohnungsnot sind die jüdischen Flüchtlinge schuld! mit Haut und Haaren» einfach, weit ein wenig Antisemitismus vor der Wahlschlacht nur von Nutzen sein kann. Man widerlegt damit am wirksamsten den Borwurf der Judensozi. Aus dem Wenig wurde aber ein Allzuviel» und die Geister, die sie riefen» werden fis nun nicht los. Da aber der Gemetnderat in dieser Frage endgültig entscheiden sott, wollen wir den Antisemiten von links und rechts einige Zahlen vorsshen, in der Hoffnung, baß ihr WahrheitSgefühl vielleicht vor unanfechtbaren Tatsachen Halt machen wirb, wenn sie sich auch sonst durch moralische Bedenken nicht allzu beschwert fühlen. Das städtische Wohnungsamt ermittelte durch die am 13. April Ist 17 vorgenommene WohnirngSzühjlung, daß -u diesem Zeitpunkt 1,33 Prozent aller Wohnungen von Flüchtlingen belegt waren. Mit großem Brhagen stellt bann das Wohnungsamt in seinem Bericht fest, daß Wien ohne Flüchtlinge im April 1917 3,86 Prozent statt tatsächlich 1,49 Prozent seiner Wohnungen leerstehend gestabt hätte. In der Gemetnderatssitzung dom SV. März 1918 waren es die Herren Ullrsich und Spalvivsly. die die Anklage erhoben: Die fehlenden Wohnungen feien von den jüdischen. Flüchtlingen besetzt. Und der Bürgermristr« Wien bezeichnete die ^»olnisch-jttdischen" Flüchtlinge goradszu als die Ursache der herrschenden Wohnungsnot. Gemeinderat De. Rttter b. Schwarz-Hilker stellte diese Zahlen schon damals . richtig und bezifferte den tatsächlichen FMchtttngsbekag mit 0,6 Prozent. Dir Flüchtlinge wurden immer weniger» die „Ursache" also immer schwächer, aber die Not wuchs von Monat zu Monat und sie hat heute mit eine« Üeerstohungsziffer von V,VS Prozent eine geradezu katastrophale Höhe erreicht. CS steht mit Sicherheit fest» daß von den noch ta Wien weilenden Flüchtlingen 80 Prozent AsirrmtetL« sind» also entweder gar keine eigene Wohnung besitzen, oder zu zweit und drttt eine Wohnung belegen. Feststeht, daß die Zahl der svs annten PogromflÜchtlinge gegen 3100 beträgt, was bei der gewiß nicht zu hohen Annahme von 4 Personen für die Familie 5SS Haushaltungen ergibt. Mindestens 50 'Familien sind in Notashlen untergebracht. Berbleibmr 47V Familien, die meistens in Aftermiete und in gräßlicher Lage zusammengepfercht wohnen. s Können vernünftige Menschen daran glauben, daß, angenommen, selbst alle 475 Familien eine eigene Wohnung hätten, bei einer Gesamtzahl von SV4.545 Wohnungen 475, daS sind 0,08 Prozent, eine verursachende Rolle spiel«r können? — Hier Ursachen zu sehen, wo eigentlich Folgen vorliegen, ist auch ausgesprochene Böswilligkstt, das ist Verhetzung. Die wirklich wirkende Ursache aber liegt anderSwo. Sie liegt in dem fast vollkommenen Ruhen aller Bautätigkeit. Seit dem Jahre 1914 ist in Men kaum etrvaö für den allgemeinen Bedarf gebaut worden! Im Jahre 1914 würbet» noch 608 Neubauten mit 8732 Wohnungen errichtet (bereits um 4395 weniger als im Vorjahr!); im Jahre 1917 yur mehr 39 Neubauten mit 914 Wohnungen. Marl kamr sagen, daß bis jetzt 4,83 Bauzeiten ausgefallen sind. Nach dem Gemeinderat Melcher betrögt mm der tat- "" sächliche Zuwachs der Bevölkerung 40.000 Personen - jährlich. waS auch mit der von der Wissenschaft erkannten Erfahrung übereinsttmmt. Unter der Annahme einer Kopfzahl von 4,891 für die Wohnung (nach Baubirektor Jttgenteur Goldemuud) erreicht der. Abgang, also der „Notbedarf", die stattliche Zahl von 40.385 Wohnungen, di« für deu natürliche», von alle« außergewöhnlichen Umständen absehenden Bedarf unersetzlich fehlen. Sieht man nun, wo die Ursachen Uegen? Wagt man, angesichts so krasser Belege, noch den gehetzten, ln sürchtep licher Enge hausenden „polnisch-jüdischen" AhaSversühnen dd Schuld an der Wiener Wohnungsnot zuzuschtsben? tÄurrew denrt man nicht an dir. Paläste und Bitten der vornshmrv jüdische», und nichtjübischen Gesellschaft, wenn inan lelchv Abhilfe schaffe» und schwer? Sündenböcke jucken will? Miel!eich