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Wiener Morgenzeitung · 1919-02-10 · Heft 23 (10.2.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 23 (10.2.1919)
Date
1919-02-10
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Sette ä Wien, Montag Wienir MorgemzeUimg 1». Februak 1919 Sir. 23 Die Friedenskonferenz. Elf der Punkte Wilsons angenommen. Paris, 9. Februar (Meldung der Telegraphen* Konrpagnie.)Wil s o n wird sich morgen nach Brüssel Besuche seiner erkrankten u m Tochter begeben. Lloyd George reiste heute Abend nach London. Orlando wird in den nächsten Tagen Paris verlassen, ohne mit Wilson gesprochen zu haben. Dennoch hofft Wilson, der ^Daily Mail" zufolge, daß die Konvention des Völkerbundes fertiggestellt und festgesetzt sein wird, bevor er die Rückreise nach Amerika antrete. Die Kommission, die mit der Ausarbeitung der Verfassung des Völkerbundes betraut ist, hat die crjtcn clfArtikel des Wilsonschen Projektes a n,g e n o mm e n. Die amerikanischen Handelskammern für eine Weltverföhnung. Washington, 9. Februar. (Meldung der Telegraphen-Kompagnie.) Von den 774 Handelskammern Amerikas fordern 753 in einer Adresse an Wilson die.Errichtung einer internationalen V e r s ö h nu ng s k o m Mission zurBehandlung jener Fälle, die über die Kompetenz des zu errichtenden internationalen Gerichtshofes hinausgehen. Einigung über die Annexionen? London, 9. Februar. (Meldung der Telegraphen- Kompagnie.) „Daily Mail" versichert, daß sich unter den Größmüchten über die wichtigsten Punkte in der territorialen Entschädigung eine vollkommene Ü eberein st immung ergeben hat, da nunmeht auch Frankreich und Italien in einer unmittelbaren Auseinandersetzung außerhalb der Konferenz zu einer Verständigung gelangt sind. Ern armenischer Staat. Rom, 9. Februar. (Meldung der Telegraphen- Kompagnie.) Die zwischen Griechenland und Italien abgeschlossene Vereinbarung verpflichtet Griechenland, in der Gründung eines armenischen Staates mitzuwirken, der vonTrapezunt überDamask us und ins Schwarze Meer b i s z u m M i t t e l m e e r reicht. Italien verlangt für diesen Staat ein internationalesMandat. Griechenland erhält den Epirus und die zwölf Inseln. Der „Ternps" für einen baldigen Frieden. Paris, 9. Februar. (Meldung der Telegraphen- Kompagnie.) In der Besprechung der Weimarer Nationalversammlung schreibt der „Temps": Deutschland setze die Verhandlungen fort. Paris muß sie gleichfalls fortsetzen. Es geht nicht an, daß die wesentlichen F r i e d e n s b e d i n g u n g e n bis Mitte März im Dunkeln bleiben. In diesen Tagen muß sich die Zukunft Frankreichs und der ganzen Welt 'entscheiden. Eine Enzyklika über den Volkerbund. Rom» 9. Februar. Der Papst bereitet eine Enzyklika über den Völkerbund vor, die sich, wie der Vertreter der Telegraphen-Kompagnie in vatikanischen Kreisen erfährt, hauptsächlich mit der Gesellschaft der Nationen befassen wird. Kramarfch gegen die Polen. Prag, 9. Februar. „Narodni Listy" veröffentlicheil ein Gespräch ihres Pariser Sonderberichterstatters mit Dr. Kramarsch. Dieser erklärte, er könne, irurch die streng vertraulichen Verhandlungen gebunden, nur einige Worte über seine persönlichen Eindrücke nnt- Die Franzosen, sagte er, benehmen sich uns «'.egellüber musterhaft herzlich und offen. Von ihrer Leite haben wir keine irgendwie geartete Enttäuschung erlebt: da ist wirklich ausrichtige Sympathie. Die übri- .',?!! Mächte sind frei von jeder Sentimentalität. Die wichtigste Frage unserer Zukunft — sagt' ftrainarsch weiter — ist die russische, die Frage zukünftigen Stellung Rußlands, sobald i-? tonsolidiert ist. Es ist notwendig zu verhint*.’ rn, baß sich Rußland Deutschland in dre Arme wirft; dies ist die erste Aufgabe der tschechische» Politik. Durch eine Sicherstellung Rußlands erreichen wir auch eine Sicherstellung für uns.. Wir Muvh auch keine Opfer scheuen, denn die Opfer, die mit für die. Rettung Rußlands bringen, bringen wir nuch 'ür uns. Die Russen haben eine staunenswerte Achtung rununseren Soldaten, die sie bereits einmal in Sibirien gerettet haben. Aus unserer .slawischen Hand würden sie gern Hilfe nehmen, weil sie wissen, daß wir .'iu: demokratische Nation sind uno daß es sich uns nicht um den Sturz der russischen Revolution handi'li. Wir dürfen nicht auf halbem Weg«, stehen bleii-.rn.Wir müssen den Mut haben, das Werk der Befreinng Rußlands sortzusetzen. Eine gemeinsame Grenze für Tscheche« und Jugoslawen. Agram, 9. Fehruar. Belgrader Blätter melden: Die jin'nschen FriedenLdelegierten werden gemeinsam mit deü Tschechen? dem Friedenskongreß die Forderung unter» breiten> Laß die Tschechen und die Südf l 6 w 6 n s o v i e l T errit o r ium zu b t» f n m m c n h a T> o it, um eine gemeinsame Grenze z u b e f i tz e n. Weiters wird die Jnter» nationalisiernng der Donaudampfsclüffahrt und der Eisenbahnlinie Fiume—Preßbürg, Nürnberg—Paris verlangt. Fälschung der öffentlichenMeinung in Amerika. New-Z:rl,. 9. Februckr. „Globe" veröffentlicht folgendes Telegramm seines Pariser Korrespondenten. In der europäischen Presse erscheint meistens nur ein einseitiger Auszug der Kommentare amerikanischer Blätter über die vonr Präsidenten Wilson mit. so großem Erfolg bei der Pariser Konferenz befolgte. Politik. Die Wilson feindliche Kritik aus amerikanischer Quelle wird in weitem Umfang" veröffentlicht, wohl um den Ausland den Eindruck beizubringen, daß die Amerikaner für die Tätigkeit, des. Präsidenten nur scharfe Worte der Kritik-hätten. Reaktionäre Kräfte in Europa? sind auf strategischen. Punkten verschanzt und empfinden Aerger über die Begeisterung, mit der die Massen dem Programm Wilson zujubeln. Für die amerikanischen Nörgler an Wilsons Politik wirh es Genugtuung bedeuten, zu wissen, daß ihre Worte im Ausland Widerhall finden, während die dem Präsidenten günstigen Kommentare der amerikanischen Presse in Europa nicht zu Gehör kommen. 'Dieses Wunder nationaler Akustik verdient mehr Aufmerksamkeit bei der amerikanischen Friedensaktion, als sie bisher gefunden hat. * * Die Schuld am Weltkriege. Bethmann-Hollweg will sich einem neutralen Schiedsgerichtshof stellen. Berlin, 9. Februar. Die „Kreuz zeitüng" bringt an leitender Stelle folgendes Schreiben des ehemaligen Reichskanzlers v. Bethmann-Hollweg an den Chefredakteur des Blattes: In der „Krenzzeitnng" ist unlängst eine Zuschrift veröffentlicht worden, die sich mit der in der feindlichen Presse wiederholt geforderten Auslieferung deS Kaisers beschäftigt und dabei völlig zutreffend auf die bekannte ver- ‘ fassungsmäßige Veranlwortlichk-it des Ne chSkanzlers für die Politik des Kaisers hinweist. Die Zuschrift wünscht, daß ich meine Bereitwilligkeit erklären möge, mich einem von neutralen Staaten zu beschickenden Haager Schiedsgerich'.shosc zu stellen und mich dessen Spruche zu unterwerfen. Gestatten Sie mir, an das zu erinnern, was ich bereits am 27. November v. I. in einer in der „Deutschen Allgemeinen Zeitung" veröffentlichten Unterredung ausgesprochen hgbe: „Ich sehne den Tag herbei, wo ich dazu beitragen kann, vor einem unparteiischen Staatsgerichtshofe, dem allerdings von beiden Seiten alles Material zur Verfügung gestellt werden sollte, der Wahrheit zum Siege zu verhelfen." Selbstverständlich nehme ich dabei in Anspruch, daß meine staatsrechtliche Verantwortlichkeit für die politisch m Verhandlungen des Kaisers auch von einem neutralen Staatsgerichtshose zur Grundlage seiner Entscheidungen gemacht würde." Die Wahlen. Juden! Gedenket eures Wahlfonds! Große Geldmittel sind notwendig, um den Wahlkampf siegreich zu beendd^k Unterstützet eure eigend Partei! Jede, auch die kleinste Spende, ist willkommen und Hilst euch, den Sieg zu erringen! Geldspenden sind zu richten an Herrn Karl Schnitzer, II., Ezerningasse 7. Postsparkassen-Konto 134.033. Die Juden und der Wahltag. Es werden nochmals die nachstehenden Grundsätze wiederholt, welche das Zionistische Landeskomiteefür Deutfchö st erreich und der Jüdisch e Nationalverein für die bevorstehenden Wahlen ausgestellt haben: 1. Die bewußten Juden aller Bezirke Wiens haben sich mit ganzer Kraft in den Dienst der Agitation fsir die nationaljüdische Parteiliste (Listensührer Staatsbahnrat Ing. Robert Stricker, Hl., Bechardgaffe 24) im Wahlbezirk Nordost zu stelle». 2. In den anderen Wahlbezirken Deutschösterreichs sind diejenigen Kandidaten — mit Ausnahme der antisemitischen Wahlwerber — zu wählen, welche die jüdische N a t i o n a n e r k e n n e n und sich verpflichten, für die Anerkennung der jüdischen Nation in der Konstituante wirken zu wollen. ' ” fr Der Wahlaufruf der Wiener Tschechen. In dem Wahlaufrufe des tschccho-slowakischen Nationalansschusses für Niederösterreich an das „tschecho-slowakische Volk in Wien", heißt. eS unter anderem: Ihr werdet Eure Kinder in ihrer Muttersprache erziehen können, die Behörden, bei denen Ihr bis jetzt von den Beamten gröblich beleidigt wurdet, werden nnt Euch in ■ Eurer Muttersprache verkehren. Das tschechoslowakische Volk.ist groß und ruhmgekrönt. Die Deutschen in Oesterreich wollten die Tschechen dem Gespött preisgeben. Den Türken haben sie a u s G e m e i n d e g e l d e r n eine Moschee errichtet, uns hingegen die Schulen gesperrt. Die Deutschen wollen^ tue tschecho-slowakische Minderheit in Wien auch weiterhitt 'KMi Tode verurteilen und " ihr keinerlei Rechte einräumen. .Tschechisch^ Plakate hat man uns verboten. Schbn jetzt ist zu scherz daß sich Deutschösterreich. ohne die Tschechen nicht aufrecht halten kann. Der Wahlaufruf fordert schließlich zur Wahl dertschecho-slowakischen Kandidaten auf. - Inland. Die Anschlußfrage. Die Wiener Handelskammer verlangt Aufklärung, über die Salzburger Beratungen. In der letzten Plenarversammlung der Wiener Handels- und Gewerbekammer brachten Kammerrat Kraus e und Genossen einen D r in g li ch k ei 1 s a n t r a g ein, in dem sie auf eine Erklärung des Staatssekretärs des Aeußern, Herrn Dr. Bauer«, in einer.seiner letzten Wahlreden über die Frage des Anschlusses an Deutschland Bezug nahmen. Der genannte Staatssekretär erklärtedaß „wir nur die Salzburger Abmachungen berzunchmen brauchen, sie den Verhältnissen änzupaffen und Binnenzölle zwischen Deutsch- Österreich und Deutschland, zu schassen haben". Dre Antragsteller, betonen, daß diese aüs so autoritativem Munde abgegebene i Erklärung in - weitesten Kreisen der Industrie lebhaftes Interesse begegnet hat. Sie hoben hervor, daß der Inhalt der Verhandlungen nicht nur vor der weiteren Oeffentlnhkeit,. sondern auch vor d e n I n t e r e s s e u t e n ge h e im geholt en w urd e, und daß nur der H a n d e l s p o ft11s ch e n Zntralftelle einmal Gelegenheit gegeben wurde, sich über den Entwurf einxs nerzen Zolltarifschematz zu äußern.. An den m Salzburg durch Monate geführten Verhandlungen haben ausschließlich . 'Beamte teilgenommen. Die Antragsteller machen darauf aufmerksam? daß aus den Ausführungen des Staatssekretärs hervoracht daß die bisherigen Abmachungen sich keineswegs auf ein Zoll» tariffchema beschränkten, sondern offenbar auch sich bereits auf die Zollverbältnise zwischen Deutschland und Oesterreich 'ckbst erstreckten und so weitgehend waren, daß su jetzt schon als Grundlage der Neuordnung des Verhält» sies zwilchen' Deutschösterrrich und Deutschland angesehen werde» können. . Es kann unmöglich angenommen werden, die derzeitig! d e .m o k r a t i s ch e Negierung ernst» . die, Absicht haben sollte, lediglich a n f G r u n d b n r e a n k r a t i s ch e r B e r h a n d l n n g e n, die nach der alten Methode in den Sck'lcier de§ diplomatischen, Geheimnisses gehüllt waren, Fragen zu ordne», die die künftigen Lebensintercffcn unseres gesamten'Industrie-, Gewerbe- und Handelsstandes betreffen, ohne den berufenen Vertretungen dieser Kreise: insbesondere den Handels- und Gewerbekammern,,Gelegenheit zur Stellimguahme unb zur Wahrung ihres Standpunktes zu geben Es ist auch nicht anzunehmen,- daß, die Salzburger Abmachungen, welche auf unserer Seite von österreichischen u id ungarischen Beamten geführt wurden und mit dem österreickisch-nnganschen Zollgebiete rechneten, 'uuumchr gar so leicht auf Deutschösterreich' allein angewendet werden könnten. Es wird daher, eine genaue' Überprüfung dieser Abmachungen durch die Interessenten allch. aus sacht chen Gründen unbedingt notwendig sem. Da nun aber die polnischen Brrhandlungen nach der Konstltmerung der deutschen und der deutschösterredcknschen ' Nationalversammlung bald in rascheren Fluß geraten dürften, scheint es unbedingt geboten, daß dm Interessenten die Gelegenheit zu ihrer Stellungnabme zu den Ereigniffen der bisherigen, wirtschaftspolitischen Vorbewrechungeü ehestens gegeben werde. Dies ist um so notimndiger, als auch nur ■ durch die Interessenten selbst die von den Beamten nicht zu beantwortende Frage wird entschieden werden können, inwieweit.aus andermi Wege als durch Zölle, etwa durch Abmachungen der e i n z e l n e n I n t e r e f s e n t e n g r u P v e n, untereinallder von "einzelnen Industriezweigen befürchtete Gefährdung beseitigt werden können. . Auf Grund dieses DringlichkeitSantrages beschloß dir Kammer, gestütz: auf das den Kammern gesetzlich zustehende Recht, auf die gegenwärtig herrschenden demokratischen Prinzipien und auf die sachlichen Erwägungen des Antrages, sofort a n d a s S t a a t s a m t d e s A e u ß e r n n n d d a S Staatsamt für Gewerbe, Industrie und Handel das dringende Ersuchen zu richten, den Kammern die ® r] gebnisse der S a l z b urge r B era t n n g e y ehestens zur Kenntnis zu bringen und ihnen Gelegenheit zur Äeußeru ig zu geben, ob' und inwieweit diese Abmachungen unseren Interessen entsprechen, ob sie auch ^uiiter den geänderten politischen Verhältnissen noch für Deucschöst^rrcich angeinessen sind und welche neue Vorschläge etwa zur Erreichung des mit den Salzburger Verhandümgen angestrevten Zieles zu machen wären. Die Entente einverstanden? Paris, 8. Februar. (Meldung der Telegraphen- Kompagnie.) Der „I n t r a n s i g e a n t" befaßt sich mit der in Weimar angekündigten Vereinigung Deutschösterreichs, mit Deutschland und bemerkt hierzu, da in Ermangelung eines Besseren sich die große Mehrheit in Deutschösterreich für Deutschland entschließt, werde die Entente nichts in der Richtung unternehmen, daß die Deutschösterreicher, die frei ihre Entscheidung treffen, der Besitzergreisung durch Deutschland entgehen. Eine Demonstration der Wiener antisemitischen Studenten. Gestern vornntlagS zogen etwa 300 Kavpen-Studenten zum Rathaus und demonstrierten dort für dm Anschlusr an Deutschland. Ihre Sprecher redeten auch von Lkultur. Jntereffant ist, daß.sie auch gegen die monarchistische Agitation Stellung nahmm. Das Rathaus, dessen Herren an Festtagen sich gerne deutsch gebärden, hatte sich schwarz-rot-gold aufgeputzt. Die. Studenten sind durch die Bank antisenntisch und haben eben die Answeiftmg der nichtdeutschen Hörer erzivnngen, womit sich ein Urteil über ihre Politische Reife erübrigt. Graz für den Anschluß. Graz» v. Februar. Jti Graz fand beut« nachmittags eint von mehreren lausend Personen besuchte Bolksknndgebung f.ü.y die Freiheit D e n t s ch b ö h m e n s und d es S il d e t e n l a il d e s ü n d für den Anschluß D euts ch ü st er r ei ch 8 an das D en ts ch e R ei ch statt. Staatss ckretär für Heerwesen Pt e h e r, trat für das Selbstbestumnungsrecht Deutschböhmens und des Sudetenlandes ein. Er widerlegte die Behauptungen der Tschechen, daß sie von den Deutschen bedrückt worden seien, imd schilderte die polnischen Ereignisse seit' dem Znsannnenbrirch der Monarchie. Ganz Deutschböhmen sei einig in bem Gedanken, daß < die Tschechen da§ Land wieder räumeir und daß m'ch den Deutschen das Selbstbestimmungsrecht zugebilligt werden müsse, dtachdcm das deutsche-Volk im Kriege nicht geschlagen, sondern nur zermürbt Uild ausgehnligcrt worden sei, niusse mit ihm anders verfahren werdeii als mit einem im Wasfengang geschlagenen Gegner^ Die> Anruhen in Linz. Aus Linz wird berichtet: Polize! unb Gendarmerie haben bereits zahlreiche Teilnehmer an den Plünderungen verhaftet; unter ihnen befinden sich sehr viele Jugendliche. Ueber 50 Personen wurden bisher der Polizei angezeigt. Zu den Plünderungen selbst ist noch zu berichten, daß auch bei Ebel-berg einige Bauerngehösre völlig anSgeraubt!

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