Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 21 (8.2.1919)
- Date
- 1919-02-08
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 6' Wien, SLMstüg iUfW’M K. w'ÖftattMg. gerechtfertigter Weise einem Angestellten gegen- Dtt.von ihkem Kündigungsrecht.Gebrauch zu machen, und feerer darin, düst die Rettungsgesellschaft sich gdzwüngr» pesehett hat, gegen' die Kooptiörung zweier Herren in das Aktionskomitee Einwendungen zu erheben." — Hierzu ist zu bemerken, düst es sich hier' nicht um Angriffe gegen die NettungSgese/schaft. als Institution handelt, sondern um Angriffes und --Äorwürfe, welche die Anstaltsärzte und Angestellten.. gegenihren Chefarzt Dr. Charras richten, Und die. bisher unwidersprochen geblieben sind. Di- Polen Lei der Friedenskonferenz. Gestern ist in Wien ein SoudeVzug mit 26 Mitgliedern k& Kölnischen Friedenskongreßbureaus aus Warschau ciugetronkn. Die Abordnung, an deren Spitze der.gewesene Marschall des Staatsrates' Wkinz' Pnlas? i' steht,. ist aus Fachleuten msaiNckengtfeyk, welche den polnischen Frichensdelegierten zur Seite stehen werden. '-Der Abordnung geboren'.unter anderen an.: Die Ilnivtrsicktstzköfcsioren Bujak, Bryek. Kutrzeba. Sobieski, der Schriftstelltet Me^y in. o n t, Pastor .Bursche -und andere. , Gleichzeitig Greift' in einer. .besonderen Mission der Brreministev des iileMtn Ticks Filip.0 wicz nach Paris und London. ^'Iur Warnung für Balästinawanbrrer! Eine Gruppe >0*r* 63 Halästinasahrern, welche in Triest durch zwei Monate feWhSWft »wurde.. istin .ihrem. Bestreben, sich .irgendwie eiuey Altsweg . nach Erez Israel zu schassen, einem Botruge.y. "zupri-Opfer gefallen, i Derselbe gab sich als Kapitän einK^.MyddaMPferS aus und nahm der Gruppe unter, der - Mrspiegelun'g, er. werde sie ehestens nach Palästina bringen, an Reisegeldern nicht. weniger.. als 16.000' Krontn ab. Der Betrüger namens Hoffman» wurde später verhaftet. So kam es, daß die Gruppe,- aller.-Barmittel entblößt, die ' Lilfe der. Triestitter Zionisten itt sehr erheblichem Mast ( in Änspruch^ nehinen mußte, ohne - daß die Emigranten ihr Ziel' —» Palästina —/erreicht Hütten. ^5 .ck Ausfuhr- und -Berkanfsverbot von Kunstgegenständen, Das bcNtschvsterreichische Staatsamt für Unterricht hat gestern «n die. Unterrichtöbehörden die Vollzugsanweisung des deutschvstsr-sichkschrn Staatsrates, betrefssuddas Verbot der Ausfuhr rrnb der- Veräußerung von GegenständendoN geschichtlicher, künstlerischer öder kultureller Bedeutung herausgegeben. . . - * ^Vergebung der Rotstandsmöbel. Um in det gegenivävtig-cherrscheiideu Möbelnvt den Heimkehrern und KrtegSgetrautenst.dis Gründungeines eigenen Hausstandes zu er- MsWchen^ .hat' der ' Wiener ' Genreinderat beschlossen, vor- J5Q0 - Wohuu n g s e i n r i ch t u n g e n zu vergeben- LVientr Alotg»»z««MA «L S. Fevrti« 1919. 9tt 2t sind bis längstens 23i Februar tschaftsam't der Stadt Wien einzubringen und können öSrtselbst die näheren Bedingungen während der Amtsftunben dorr S bis 1 Uhr eingesehen werden. WL'/VekSmpfuNg der Arbeitslosigkeit. Wie bereits mitgetöD - wurde, berichtete Bürgermeister Dr. Weiskirchner in-'Mer der'letzten. Sitzungen des Stadtrates über die Auf-' stellung Lirtes Programmes von kommunalen Arbeiten, welche zur flmb^rriug brr Arbeltsnot in -Angriff genommen werden solleü.' Es wurde damals beschlossen,, ein sisbengltedcigeS stadträtliches Komitee zur Vorbereitung des Arbeitsplanes emzusetzeni Das. Komitee hat seine Arbeiten beendigt Und Mrgerüyeister Dt. Weiskirchner legte in der gestrigen Sitzung dem-.- Stad trat dw Neuerlichen Anträge vor. Die Arbeiten gliedern - sich in Hochbauten, für welche ein ' Betrag ' von 4ch2MillioUeN Krönest, in Tiefbauten, für die 11,2 Millionen Kronen, und in Erdarbeiten, für welche 9,4 Millionen Kronen Kosten veranschlagt .sind. Die Gesamtkosten betrage» 58,7 Millionen Kronen. ' Die Voraussetzung für die Möglichkeit der/.-JNangriffnahnÄ der Arbeiten ist vvr allem dir Beschassung -von Ziegeln, Zement, Eisen, Holz, Glas. Leinöl unh^ Maschine». Das Stadtbaüamt berechnet, , düst bet allen diesen Arbeite» üstgefähr 10;'4ä0‘ Arbeiter Beschäftigung finde» dürften. . . Professortitel für eine Lehrerin. Dkk Staatssekretär für Unterricht hat der wirkl-chen Lehrerin am Mädchentyzmm. in S a lzbNrg Alice Schnitze für die Dauer ihrer LchMtigkeit an öfsentlichen Mädcheulyzecn den Trtel„P r of e's f o^r"' Vörlichtn. . ^Verlegung der Wiener UulvekfitattbibllotheL. Du vöMäüdig Unzulängliche Unterbringung der Wiener, uni-. peMZlSbchliöthek im Untzersttätsgebäude fördert seit langer Zeit dM^nhe MH-lse. Nun ist,' wie uns mitgrtelft wird, begründete ^tchMt' vorhanden, daß es den- Bemühungen des Staatsamtes für' Unterncht gclift'gt, . eines det sreiwerberiden militärischen Gkbäude imUl'mkceis der Universität stk die Unterbringung der Universitatsbihl vth.ek zur Verfügung gestellt zu erhalten. Das in Bctrycht.-lWmen.dr Gebäude wird . gegebenenfalls rinkk gründlichen Adaptierung unterzogen werden mid die Blbliotheksfrage der Wiener »lM4 Mater iy der glückltchften Weise lösen. Mitteilungen des Palästina-Amtes (Wien, H. Zirkusgaffe 33)- , /i Für dis Gärtnerei eines bekannte» Zionisten in Ungar»,!40 /Joch, mit Bewässetungsattkage bulgarischer Akt/ werde» [12 bis 16 ungelernte kräftige Arbeiter gesucht, die unter ZÄmettupg . des Besitzers und eines. GemüsögättnecS alle Saisostärbeiren zu verrichten hätten und sich gleichzeitig hadurch die so 'notwendige Erfahrung für bewässervaren' Gs- MÜsSastb.rrh. ,für Erez Israel verschaffen werben. ■ Die Bedingungen der Uebernshme des gesamten Anbaues der Gemüsegärtnerei' wären: 1. Beteuigüng ' oder '2. Monatsgehalt. . . . . _ ,! -^ ad i. -Bei Beteiligung würbe die Arbeitsgruppe die Hälst^ des- -Ertrages der ganze» Gärtnerei erhalten. Sie müßte jedoch sämtliche . Arbeiten selbst verrichten fnatürltch unter oberwähnter Anleitung) nnd alle Ausgaben für Samen und Pflünzert aus eigenem tragen. Die. nötige» Lebens-' mittel und ein. ntäßiges Taschengeld würden auf Konto des ErttaM vom Besitzer vorgeschofseu Werden. Wohuitstg und BOhüng gratis. 2; Bekäme jedes Mitglied der' Arbeitsgruppe prv Petsüu ^monatlich 20 KilograiUnt Schwarzbrot, 26 Ktlvgramm 15Y K.rvneN monatlich, für die Monate Juli, August und September.'2,50 Kronen mouaitich. .Gebaut wird hauptsächlich Gemüse und Gemüsesamen, nebstvtz Getreide, Arbeitsbeginn 1.5. März. Dauer bis zur Besstdt'guna sämtlicher Arbeiten. Arbeitszeit von Sonncsti-' «usgrthtz' ms ' eine halbe Stünde nach SüNiienusttergang. unh jüdische Feiertage wirb gefeiert. , '' Asrr hoffen, daß dieses Beispiel bei vecht dielen jüdischen iLandN^irteü und Gemüsezüchtern iw Hinblick aus die be- [Linnenör Saisön rasch Mtderhatt und Nachahmung findet. ':.^ohte-''ftlt'rDOutsqSstsrrerchi . I» dt» letzten Tagen haben in Warschau Verhandlungen »er, biMchästerreMchen mft der pvlmschen Regierung wcaerc ktewMrg; von .S v h l e » a-ch D eutsch L st»rr ei ch und!gleichMtg. wegen eines gegenseitigen Warenaustausches statd« sgchmdem- Bei diesen Verhandlungen, die zv einer völligen Klärung M« schwchtndm Fragm gejühü haben, wnrde vo» dm Btttretern der polnischen Regierimg die Völle Bereitwilligleit zu kinem freu n d s ch a f t l.i ch^e n W a r e n a n S t a «f ch nttt Deutschösterreich kundgegeben und demgemäß auch zugestchert, Dcutschösterceich, soweit nur irgend tunlich, m i t K o h l e zu versorgen. Die lwlnifche Regierung hat vorläustg bloß die,Verlänaernna dos »am deUllkbästerrelchnchett Vertreter rotillüerten Dmtschösterreich zn liefernden Kohlennrengen. zugesichert. Vorträge und Versammlungen. Verein. ' zionistischer Hochsch stltr „T b e ö d's'r He dz 1". Samstag den &'b. M„ 7 uhr abends, spricht A.' Hi Dri Wilhelm S tj t m tiber: „Bemerkungen zum jüdischen S'chulproblem." Ort: .Industriellen-Cafs, l. Konkorviaplätz. Gäste willkommen. —- I ü d. l 0 z. A r b r i t e r v r r e i n „P vale Z i oft" (XX., Wallen steinstrcnre 64). Sonntag den 9. d. M./ 8 Uhr riachmittags, Vortrag übtt r „Die jetzigen SwonnmFn. ich Sozialismus." Von M. Kahn. — Der j tt d.- a k a d. K u^t u rvrv b a n d ».I a b n e" veranstaltet Sonntag b(\\ 9. bi MLÄN'^Ist-Üyr vormittags im Lokale ll., GlückencrtTTc 30/12. einen Bor!rag mit dem Thema t „Heine der Jude". Referent i Here Piukas .H alle t:' Der Verein j tt dis ch e r H.ö'r t r a r. Hw-ch s ch n l e für B o d e n k n l t « t hat sich nach viediäbriger ilnterbrrchung .neuerdings konstituiert. In ll.. (i v . ir.ikii. .l....cif uw.a../ti jt.ai... Kassier: .L.iG ^tz, SchriftsührKr: M Herzf Hb imd Biblivthekar: & tl ftiä e r. — Der Akademische Verein jüdischer d i zi n i r' veranstaltet, jede» Samstag, abends % 5 Uhr, .einen Bcreinsabend, att deck-Vorträge, teils medizingchtn, '' teils »atioüüljüdischett 'Inhaltes, gehalten werden. Heute, 8. d'. M., wird , im Saal des Caf6.,Wien" Herr Dr. Wilhelm S t e k el über Tramnvshchologre spreche». Eintritt frei. ~ Dre hebräische Sektion des Vereines veranstaltet. ein hkbräischeS Seminar' -für Vorgeschrittene, wo unter Leitckitz der Herren Dr. B a r o n, Gelber und Bornstein hebräische Grackatil, LiteraMr Geschichte und Konvtrsatiö» gepflegt werden soll» Außerdem flnden Kurse für An 'angex. statt. Brlesüusteu der Ofta» Drimmer. Sie haben ..... .... ...—.. anstalt in K'-akau (städtüche Abteilung) unter, genauer Angabe ihres Schadens M wenden. Mit Rücksicht ans dr» pölnrschukrainischen Konflikt ist allerdings moMenknn wenig Aussicht auf -Erledigung.. tilAWABAP - WIEN S0H0NJ1.50 kill DAMPF¬ WANNENBAD 103 WIEDER ERÖFFNET Die Erlttihrung. In der kommenden Woche die volle Brotrationl Vom Ätaatsümt ^fiir VolKsemähmng wird verlautbart: §>ie günstigen Getkeibeanliefetungen ermöglichen es, ist -er nächsten Woche (vvm 9. bis Io. Februar) wieder die volle Ärotlfnote auszugsben. Der Markt-erlcht. Die MtrlM Mäms gestalteten - sich in demselben Nahmen wie i»'den Bortäßen. Wieder wardas Vorherrschende . auf den Märkten die Rübenlorten, während das tzesieflrte Fletsch keineswegs dem Bedarf genügen konnte. Am Karmetttsrmarkt wärestals Zufuhren 2öo Kikogrammv- Flußfische zum Preis von K. Iß.-* düs Kilogramm verzeichnet, 80 Kilogramm Schollen "zu 'K. 10.20, 60 Kilogramm Klippfische, 24Ö Kilogramm •’ Schellfische ohne Kopf, 130 HilSgkamm Käbtlja» (als ettte -rsutzttit) zst K. 9.60 das Mogramm^ I» diese»- Mtikkl» chav -er Bedarf gedeckt, iv.000 Kilvgtämm Rüben, 40ÖO - Kilogramm Knoblauch Und Zwiebel und lOO KlsvWäckck Grünwären Ware» 8ie ganzen Zusuhköjl ack GeMÜsesnürkt. In Nudölföhetm ivük es gestern Nicht viel äbkvMWgSrelchsst wie Mi >sonstigen Lüge». 7000 Kilo-- grnNttn GrÜWM», <ine Unmenge vü» RübeNsorthN (Kdrottbn, Eine SUung dev fenntürföt Wer dks ErnLhmug Wleus. Genf, 7. Februar. ^Tel. der »Wr. Morgenztg/) Nach eiyer Mitteilung Hst „Dally Mail" wird , sich die AlliiertenKynserenz in vertraulicher Gißung mit der Frvge der Versorgung des hungernden Wiens beschäftigen. Wien soll von den Blockgdemaßnahmen n i chtm ehr getrossen werden, lieber die Ernährung Wieds soll ehre achtglledrige Kommission dieser KoN». serenz Bericht erstatten, woraus das Notwendige beschlossenwerden soll. Erhöhvntz der MarrNeladepreise. , M laffii ernah.1 von. Gros;-' 'trttten ,den-, ruhigen--Vorkehr.- 668 Kilogramm EinheitS-, fleisch und 6'2.0 Kilogramm Schöpsenfleisch waren als Zufuhren verzeichnet, AufftrdÄn ckurden an sie Mindestbenttttelten bei den Stände»' Dev Wvßschlächteret 2Ü16 Stück Konserven unentgeltlich'..gegen Einkausschelfl - abgegeben. — Aüf den Märkten.-füj HeprmlS waren- 3000 .Kilogramm Rübensorten, 15Ö0 Kilogrqckrtt. Gasterkkäut und 6Ö0 Kilogramm Kartoffel» zu verzerchilen.,/'Letzter« tzeM Etttkaufschein an rayoniert« Kunden. ' Mr Morgen (heute) ist derselbe Verkehr:•«#, er<» warten. —!'Aüch ack Aüchsckartt gctangtett g«stsr» SOvKilogtanlm S.esftsch^ -»« . Abgabe. An GrUnwaten und Wurzel- Werk wartzy' .66Ü.O^ Kilogramm große. Zusuhren und Reste von Nttbenfotten Und 200 Mlogtamm Ärunbbirne» vorhanden.- AA' Bötzcketi.kamen fl3.500 Ktlvgrawm- Kohlrüben, Ungarn sandte "große Mengen von Karotten, Zwiebeln »Nb Möhre». ZstrvNöN wurden 30 Kisten, daS Stttck^zu 30 Heller abgegeben,, ..Vor. den Ständen blkdeien sich lang« AUstellreihen.. Fuö hMe sind die Zufuhren »nbestftumt. Aepfel w'skden hächsttvahrfcheinkich vorhanden sein, ebenso Wurzelwerk. Städttsche "Attitel kstNe. I» her Fletschabtetlüng der Großmarkthafle war gar kein Verkehr. Am Ftschinarkt kamen nur 6Y0 Kilogramm Fische, und zwar 600 Kilogramm Schellftsche zu. «. '8.— mm St. 6.50 das Kilogramm und 300 Kilo^rackm -Scholle» zu K. 7.äü bis 8.50 das Kilogramm zum KemrSfallS aettügten diese Mengen der Nüchsrgge. Dtr> Dtktualieuhauv verzeichnet für heute 7 Waggons verschiedener Rübensorteu. Eier und rayvttierte Artikel . gab es . hirgeuds. Ln Lavorite» UNv Meidling fvarttt'änf den Märkten bloß Rübensorten zu haben. Mengest Fleisch waren Biet jü wenig, um den rayost1eptew'-,Bedapf zu befriedigen. — Die Stmw.er i-n g e.r Rebenmä^ktewaren kahl. . Eine Besserung, in der Beschickung if? kaust, zu erwarten. — Auch ver Markt in Mähviftg war voll -Rüben überfüllt, während mbttiHx* tM (Krauts Kohl rmd S«pWgöMse)-g-nt "x"' sima von Grüß- und Kleinhandelspreisen würde den eiNMe» Landesregierungen. libertragen. Im Detail wird sich der Preis von Feinmelanae-Marmelade jtuf etwft der Preis. M Zweier-Marmelade auf zirka 6 A 75 h per Kilogramm stellen. Sn der Art der Abgabe der Marmelade tritt geaeNWer sttck Bdrjayre' keine Aenderuna ein. Auch heuet wird die Marmelade nur gegm WMMattr avgigebest wtrdeü. Menge und Zeitpunft - der Msgalle wirh von den Lavdes'regiermigkn bestimmt. ES steht z» bvW '' daß eine regelmäßige Abgabe von Marmelade schon in nächste- Zeit möglich sein wird. , 1, 1, .. Gerichtrsaal. I Mit 222.000 Kronr« durchgegangen. Dev Kohles - Händler -Hirsch Lange aus Chrzanow in Galizien, der. sich zurzeit. vorübergeyenb -in Wien aufhält Und rm Hotel Noyak-indet Stngerstraße wohnt, hat am 6. .d. M. um 5 Uhr nachmittags dem -Jsak D i s z 11, 2. Bezirks Blumauer» - gasse 7 wohnhaft, in einem Hotel eine« Betrag vo». zusammen 223.000 Kronen stbärgehe» Und. Ihn ersucht,? das Geld kür einige Stunden -üufzubewahren. Diszel, der von Gewerbe Bürstenbindrb ist,- sich aber als Handelsagent - bringt) sollte die hohe Summe vorgestern abends uck 8 Uhr. ist daS NestüttrüNt Guih. inder Leopolbstadt, wo Lange Mabeudltch. zu speisen.pflegte, bringen, (f* kack aber nicht in das Gasthaus »md ist vishee auch nicht in seine Wohnung zürückgckehrt. Lange befürchtet, daß Diszel das-Gelb umjLL- - schlägen und die Flucht ergriffen hat. EL hat daher heute mittags - die Grafanzeige erstattet und aus die' Wieder^ erlanMg deS Geldes eine Belohnung von tü Vkozent öufy vgesetzt. ' V ■■■■ ... . , . ... i .ii Bühüe M KMst. &on$evie. .'Gifte MiedrrbetvbMg ßet.seltsn Mörtsft, aber zuck, schönsten Besitz innerlicher Musik gehoxenden BL-httH - schen Romanzen von, der schönen Magelone versuchten- Felicie Mihaesek«üstd Käks F.älbl im Verein mit Erika Wagner, die den verbindenden Text las. K'ic lsym^hischk Art deS DäNgerS flnh ^er eindrucksbÄ- . Boetrag-' seiner SingMossin vermocht«!» nicht -die „ lähwendß SMinnttg zuübtzrbMSSn» vie nns dein Lvätt " fließendest Strom der römdstttschöft Prosa flieg. Wir : hätten die hötrlichest' TiöckschM Texte M -absolute LyM.- ' bvssst 'genosfett/, trotz. der. Histgabe-, ftlit tzetz^di'L- Herötm der 'wundersamen Geschichte gerecht wurde. EM KkMervMllose llp (6 i» guter SüM bis zum letzten Schliff erzogen, ist Hans Sm sterling. der an. feinem Klavierabend ungemein gefiel. . Er rveiß sich, gluf eilten Gebietew gewandt -und Person-, lich auszudrücten und. 'beherrscht die weltmännische Kunst» in bescheidener Haltung Bedeutendes zu sagen. Eine voll üitckgebäM 'TechM, MstjkHmisches Gefühl Und geistig snttdieW, .Msiknlflchs. Auffassaflg waren. hie . Mittet seines Grfolgles,. hei dis Heimzetten za küftftiD altgLMetNer Merkennung"Ä'-'stch.trug^. ÄÜr vielem Pomp hsttts sich Ängvlo Kcfsisvgltu üti» gekündigt.- Wir hörten von iöm tztn merkwürdig irastsformiertes Mozartfches -KMmkkonzsrk.' §)der besser, mau sah es, denn his fftckstge Mongfülle. die vernehmlich war, wurde reichlich äufgewöge» dukch das mimische Schanspiel, das dev bald Passagen ölig, hinürtrspülends, bald Nuancen effektvoltaus dst Kläviätur ftippsM und wöhtend 'dev Tultis UÜ^r-tgt düs PstblikM innsternde Pianist döti Iuhörörn bäi. Dt. Ä. M. Ein Gastspietthgater in Wien? Es verlautet, - daß eipig« Gmanzleuie d«n Psiiu hegen,, ist Men^in.großes Thrcktt 'U vaM^^ düs Nur. den ZM havm soll, .Gastspielen aus «sitt Wkttt Ander zu dienen. -Es .M«* ganzt fteckde -EttseMbles in diest!» Theater gastieren. Der Bag-. grmld süll.nngrbuch bereitö irworckn würden selw Aus den Theatern» Im Pp e t» 11 e ater wird aut llntaß von Mchack WagnerS TodeStag äck SonW« .de» 1s. d. M. Turro» Wieägkktten imb die lange Dyurr Isolde"Mdbrn. ____- .. der. Borstelümg Mächen ch unmöglich, diese Nufslihrnug am TbvK? täge lelbst (13. FtbrUak) zu veransttlnn. ,vtsthockeysptrre. tt,n die Meisterschaft z» Ende führest zu Mckem werben die Gpieft nicht nur am-Sottutag, ssnveLn auch .am DienStag und Donnerstag zur AüSttagung gelangen-, Begln» .dir Asttzöntifaifon» Morgen sollen die erftest oifiziellv» Spiele statninbeu» Wir zwiifoln daran» daß sich die Plätze in einem splelsShigöN Zustand beftiib*»« werben, i Kchn llaufwelibkw.rbe auf dem ei*. DevMle ev Oslastfl' verein brachte gestern den erste« Teil oieftr ^chnekkauft konkUkttnzen zue Mechflihrnng, die dank der idealen Eisfläche sehr gute.Leistungen krachie«. Die genaue« Ergehntsse warenr Geutvre«lausen über 3000 Wtetz, f. Reifing,r (11 j IO -U...U, Schmidt ft 1:10,6) 8. LulingStavsen üher IvOO Metöv: O. Kck'pe 1., ft- Moser Äi — Heute werdest hte Konkurrönzsn fortgefttzk. «ountag. nachmUtäH, und zu Gnde^gefÜhp^ llck _ ganze LekanstMuftg mit KunsttcmswLttbtzwzxheU