Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1919-02-08 · Heft 21 (8.2.1919) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 21 (8.2.1919)
Date
1919-02-08
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2979077-2979098--00172-2985434
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Seite 2 Wien. Samstag Wiener Morgeuzeituns ' I' I.'•||.*IH .. ■ 1 .... . I)»«"»1——"—;— -- ’r-rktaatSbehSrden wenigstens etwas für sie tun. Es war gerade nicht zu viel; gewiß zu wenig, um leben zu Annen. Fast fünf Kriegsjahre vergingen. Hundertjausende von jüdischen Flüchtlirigen strömten allmählich!n ihre östlichen, verwüsteten, ausgeraubten, oft niederzebranNte«'Heiniatsorte zurück. Sie waren glücklich» »aß der .Wechsel des Kriegsglückes ihnendie -Rückkehr I« die Heimat, die sie kaum wieder erkennen fonnten* Ermöglichte. In der jüdischen Leidensgeschichte wird das Mchtlingselend fein, eigenes trauriges Kapitel haben. Wem brachten die jüdischen Flüchtlinge ihr großes. Eiliges. reines Opfer? , v Der traurigste Abschnitt beginnt mit dem Zusammenbruche Oesterreich-Ungarns. Anfangs November 1918 befanden sich noch ungefähr vierzigtausend jüdischer Flüchtlinge außerhalb' Galiziens, auf den Gebieten »er gewesenen Monarchie. Die Orte, aus denen sie hnnerr, waren wahrend der' unzähligen Heereszüge im Osten entweder überhaupt von der Oberfläche verschwunden, oder rS waren dort keine Wohnnngsmöglich-- Zeiten mehr vorhanden. Trotz Sehnsucht nach der Heimat Mußten sw in der ungastlichen Fremde bleiben. ' Nun wurden sic über Nacht in den neu entstandenen Nationalstaaten zu Ausländern. Eine der ersten Taten dieser Staaten, welche eben erst ihre Freiheit und Unabhängigkit erlangd hatten, mit'der Bestellung ihrer Haushalte vollauf beschäftigt waren, an tausend Ecken und Anden tätig sein mußten, war, diese Unglücklichen davonjajagen. Das Ungarn Michael Karolyis setzte rücksichtslos di« bekannten. Gepflogenheiten des Ungarns Stephans Tisza fort. In der T s ch e ch v -Slowakei setzte die Regierung Karl Kramarsch' den 15. November, bann dis. Mitte Dezember' als Abreisetag für die Flüchtlinge fest. Sie hat jedoch davon später Abstand genommen. Die Beweise, daß unter den bestehenden Zustünden eine Rückkehr unmöglich ist,, haben sowohl in Prag, wie auch beim Präsidenten Masaryk und dem Minister Be ne sch in Paris, wo die Zionisten kinschritten. gewirkt. Der Rest der jüdischen Flüchtlinge, 3800 an der Zahl durfte in der Tschecho-Slowäkei bleiben. Auch in Jugoslawien kommt das Verständnis für dir Lage der wenigen dort weilenden jüövschrn Flüchtlinge zum Durchbruch. ‘ Anders in Deutschösterreich. Hier befanden sich anfangs November kaum etwa 20.000 jüdischer Flüchtlinge. Man wollte sie unversäumt wegschafsen, obwohl für Familientransports keine Beförderungs- MöglichkritLn vorhanden waren, obwohl der polnischvkbainische Krieg bereits aüsgebrochen tyar. Es bedurft vieler Borsprachen seitens jüdischer Nativnalrätr, unzähliger Interventionen von jüdischen Abgeordneten bei Staatsräten und Staatssekretären, eingehender Darlegungen im Staatsamte des Innern, bis wan sich entschlossen hat, ihnen, bas Bleiben zu gewähren und gegen Refundierung seitens der-westukraiyischrn Volksrepublik die Unterstützung auszuzahlen. Es sollte der Eintritt einer HskmkehrmSglichkeit abgewartet werden. Nun will aber ba'8 Staatsamt des Innern mit dem 15. März die Auszahlung der Unterstützung und die Tätigkeit des Flnchtlingsamtes einstellen. Sind die Bedingungen einer Beförderung nach Galizien bereits gegeben? Hat der polnisch-ukrainische Krieg Aufgehört? Gibt es überhaupt irgendwelche Möglichkeit in eine Reihe galizischer Bezirke zu gelangen. Das find Fragen, die sich der Staatssekretär des Innern stellen muß, bevor er seinen Entschluß durchführt. Mitte März ist in Galizien kalter, eisiger Winter. Wie ist eine Heimfahrt von Frauen, Mädchen, Kindern mit den Resten brr ärmlichen Habseltgkeiten überhaupt in dieser Zeit denkbar — wenn auch die nötigen Eisenbahnzüge, was nicht der Fall ist, zur Verfügung stünden. Ware da nicht wenigstens eine Verschiebung der beabsichtigten Maßnahme für einige Wochen, frühestens bis zum;1. Mai, üngezeigt? Die verantwortlichen Lenker Dcutschösterrrichö sollten es sich doch überlegen, ob dieser unmenschliche Schritt auch dem Staatsinteressr wirklich entspricht. Schildkraut als Shylock. Bon Julius Buk. Anläßlich der morgen stattnndrndtn Vorlesung Schildkrauts aus der sstjüdischrn Literatur geben wir eine Charakteristik wieder, die Julius Bab im.7. Heft der Zeitschrift »Der Jude" (t!H8) unter dem Titel „Der Jude Schildkraut" veröffentlicht hat. Rnboli Schildkrauts Shylock kommt aus einer Diesen und einfachen Schicht jüdischen Lebens. Es ist jüdische Bölkskrast in dex relativ miproblematischen Abgeschloffenheit des Ghettos und hat deshalb trotz Zeichen des Dumpfen, Verengten doch immer »vjeder Anhauch uralter Patriarchrnherrlichkeit, palästinischen Bodens, astatischer Luft. Schildkraut trägt nicht das mindeste Bedenken, das Judentum seines Shylock in der historischen Variation anszudrückrn» die ihm die natürliche und selbstverständliche ist: er mauschelt. Aber nicht wie ein Konimis, der eigentlich hochdeutsch sprechen möchte! Mit der stürmischen Selbstverständlichkeit, der ungenierten Leidenschaft eines urtümlichen Ghettojuden mauschelt er, gestikuliert « drx ersten Szene dem Antonio die Widder uyd die geschälten Stäbe, mit denen Erzvater Jakob zu Gewinn kommt, mit üppiger Lust an . der ^Gebärde vor und fährt ihm, olS Antpnio dm Vergleich solchen Gewinnes mit-Zinjennehlnrn nichts gelten laffm will, mit dem ungebärdigste» *« dah"--Singsang {.»_ die -Rede. Gr ist emsoch eine Kreghw,. .jfewf Es scheint, daß man es da mit einem System zu tun hat. Der Staatssekretär für Kultus und Unterricht benimmt 1200 jüdischen Hvchschülern die Möglichkeit des Studierens, obztvar. eS sich meist um ehemalige Soldaten handelt, die jahrelang Kriegsdienst leisteten. Der Etaatösekretär des Innern will 20.000 Menschen verjagen,. obzwar, sie Hin« Möglichkeit haben, in ihre Heimat zu gelangen» - , Das unmenschliche Handeln findet bet den int Staatsrate 1ö wächtigen Sozialdemokraten, beim sozialistischen StaMkanzler, keinen Widerstand. Doch sind -jene 1.200, jüdischen Studenten, und die 20.000 jüdischen Flüchtlinge nicht so schutzlos und verlassen, wie man weint. Sie haben Millionen von Brüdern im Heften, die am Hilfswerk für Wien eifrig tätig sind, die Mitwirken, um die politische und wirtschaftliche Isolierung Wiens abzubauen. ES gibt eine öffentliche Meinung ist der Welt. Wir wissen nicht, ob es angezeigt.ist^.,daß man in New Aork und London, Paris und Rom,,.'Stockholm und Kopienhagen, Zürich und Genf, Haag und-Brüssel —erfahre, daß Greise, Mütter und Säuglinge in den Winter hinausgelrieben werden, daß man wehrlosen Menschen-den letzten Bissen, die notdürftigste Unterkunft entzieht. ' Als man im Siegesrausch in der Tschecho-Slowakei dachte, die "Wögen des Judenhasses hochgehen zu lassen, .war es Alö fatsch, der von diesem Treiben in einer öffentlichen - Versammlung warnte. Er wies auf die Einflüsse bedeutender jüdischer Persönlichkeiten in Amerika und m" der Entente hin. Er meinte, sie könnten dem Tschecho-slowakischen Staate ganz unangenehm fühlbar werden. Der einstige radikale Antisemit KlofatschMt k% gewiß nicht aus Judenfreundlichkeit, er handelte als tschechischer Staatsmann. Das nationale Judentum hat für das Schicksal des deutschen Volkes Empfinden, für die Lage Deutschösterreichs Verständnis. Es hat dies auch im 'Auslande in den letzten Monaten bewiesen. Auch jüdisch« Sympathien bedeuten etwas, vielleicht mehr als so mancher Allwissender denkt. Die Flüchtlinge und die Studenten sind Teile eines fünfzehn Millioncnv.olkes. Dir Gewaltigen in Deutschösterveich sollen Nachdenken, bevor sie ihre Grausamkeiten durchführen. Die jüdischen Nationalr.äte werden es an Versuchen nicht ermangeln lassen, eine humäüe'Lösung, die — wir betonen es — auch int Interesse) Deutschösterreichs liegt, herbeiznführen. Es ist noch Zeit, einzulenken. - I Leo Wechsler. Die Friedenskonferenz. Was Deutschland zahlen soll. Londons 7. Februar. Der Sonderkorrespondent des Reuterfchest Bureaus in Paris meldet unter dem 5. d. M. : Man erwartet, daß bei der nächsten Zusammenkunft, der.. Schadenvergütung s- Kommission die) einzelnen Nationen in der Lage sein werden, ihre Forderungen der Kommission vorzulegen. Die iv i ch t i g st e Frage werde zweifellos die sein, bis zu welchem Betrage die Zentralmächte in der Lage fein werden zu zahlen. Wenn , dies entschieden sei, würde die.Kommission die verschiedenen Ansprüche nach ihrer Berechtigung und Dringlichkeit einteilen» denn man anerkenne allgemein, daß der gesamte b e u t s ch e ,3t e i ch t u nr nicht genüge, um alle direkten und indirekten Verluste, die Deutschland durch den. Krieg verursachte, zu decken. Fast jede Familie in der Nähe der Kriegszone habe Verluste erlitten und mache finanzielle Ansprüche geltend. Die A n s p r ü ch e B e l g i e n s, wo jedes Haus einen Schaden erlitten habe, seien in großen Umrissen der belgischen Kommission in Paris bekannt, man erwarte aber die Fe st s e tz u n g der Endsumme nicht vör einer Woche. Große Forderungen würden wahrscheinlich auch für d i e durch zwangsweise D e s ch ä s t i g un g erlittenen D e r l u st e wie andere wieder zu schlagen verlangt, wo sie geschlagen wurde. Er ist nur auf ganz jüdische Art genau so gefährlich und genau so gutartig Menschliche wie Menschen Überhaupt. Dieser jüdische Shylock ist der ^menschlichste", nicht in dem Sinne, als ob er der idealste und beste wäre, sondern so, daß er keine jüdische Spezialangrlegenheit mehr, sondern der allgemeine Fall Mensch auf Jüdisch ist. Wenn er sich von der Tochter verabschiedet und nur sein HauS sorgt, wenn er trällernd von: Gastmahl kommt und an sei« HauSpöcht, dann nnttappeildem, heiserem Lärm durch das leere, von der Tochter örrlaffenr und auSgeraubte Haus fährt, und schließlich »»ehr weinend als' schreiend herausstürzt, da ist das Hausvaterwesen, das dm menschlichen Mittelpunkt auch in dieser von Geldgier und Haß zusämmengedrttckten Seele bildet, garrz offenbar« Wenn dann der verwüstete, mit bleichen Wangen und roten Augen emherschwankenbr Pater den Edelleuten seinen Racheschrei hingewarfen hat, erMcht'der Jude Schildkrarrt in der Tubalszene seinen höchsten Augenblicks wie er in Schmerzensqual lacht und in Vorfreude geahnter Rache wemt/bas ist menschlich tief und echt» aber wir er aus seiner leidsyhen Verwirrung nach dm Worten: „Ich wollte, meineTochter lagrjot vor mir" anffährt und sich entsetzt aus denMnnd schlägt und mit einew singende« Wehgeschrei gleichsam vor sich selbst Mückweicht und abwchrend gestikuliert, das ist die jüdische Melodie, aus den letzten Tiesen des uraltm Hausvatergefühls herauSgefpielt. Und das zu finden, war kühneres Genie nötig, als nm den. gleich darauf folgmden Worten von Leas Ring eine Tönung tiefsten Wd> stillsten Gefühls zu gebm. Solche rein jüdische MenschtznäMnblicke gibt eS dann auch noch vor Gericht- 'Schildkrautß/^utze'fKweigl ganz lange und brtrachet sich die abgewandte Grchjpt der venezianischm EdellnU«. . Man 8. Februar M9 A b onnementseinladung! Die „Wiener Morge«zeit«»s^ kostet: Für Wien mit AusteS«»s ist* Hak«: Monatlich . . . . . » . . . . . . K. 7.-— Dierteljähriß . «.... r» v 30,-* Et stlk lif hrig * * * .*• » * * rv ^o.-~* «nnztLhri, » 80- ~ Für die Prooin) mit Postversand: Monatlich . ....... . 7.30 Dierteljahrigi . . . . . . w '22.~ Halbjührig . . . . . . . . . . „ 44 — Ganzjährig .. . . . .. 88.— Für da* Ausland: «ierteljahrig ... ... . . . . K. S4.- Adtniniftration der „Wiener Morgenzeitnqg": Wien» 2. Bezirk» Taborftratze Nr. 1—3. sie pellt werden ilr eüicgröfec Zahl belgischer In^ duftrieanlagen betrügen die' Verluste^ durch den Knefast drei Viertel ihres gesamten Kapitals, während eine Million Arbeiter vollständig , beschäftigungslos gewesen sei. Ein Teil des angerichteten Schadens sei unvermeidlicher Kriegsschaden. Die Konferenz habe bisher noch n i ch t o e s ch l o s f e n, ob diese Verluste Deutschland angerechnet werden sollen. Amerika und Iapan wollen die Blockade ausheden. Berlin, 7. Februar, (Meldung der Telegraphen- Kompagnie.) Wie der Seedienst über Rotterdam aus New-Pork meldet, wird im dortigen Handelsdepartement damit gerechnet, daß die Blockade gegen die Mittelmächte Mtte April aufgehoben wird. Es verlautet, daß I a p a n sich 'nicht länger für gebunden erachte, weshalb auch Amerika darauf dringe, bis zu diesem: Zeitpunkt die Blockade aufzuheben. Das Handelsdepartement habe dir großen Handelsfirmen ausgefordert, Vorbereitungen zur Wiederaufnahme der Warenverschiffung zu treffen. Die Regierung werde lediglich die Kontrolle übet hie Zahlungsmittel behalten, um einer Spekulation in unerwünschten. Zahlungsmitteln vorzubeugen. Die internationale Arbeitsgesetzgebung. Paris, 7. Februar. (Havas-Meldung.) Di« Kommission für internätipnale Arbeitsgesetzgebung hat die Prüfung des ersten Abschnitts erstes Projekts begonnen. das die Schaffung von allgemeinen Organen für die Sicherung der Fortschritte in. der internationalen Arbeitsgesetzgebung vorsieht. In diesen Drganen sollen obligatorisch alle Mitglieder des Völkerbundes verketen sein. Die beiden ersten Arttkel wurden angenommen. - i ■ 7 ..:<•» -.• .. . - . .. ■ Die Dlamen fordern Autonomie. Amsterdam» 7. Febmar. (Meldung der Tele- Hraphen-Kompagnie.) Das vlämische Komitee zur Verteidigung der vlämischen Intereffen in Belgien sandte an Präsident Wilson ein Telegramm, worbt das Komitee dem Vertrauen Ausdruck gibt, daß ebenso wie den Polen, Jugoslawen und anderen klemm Völkem auch dem vlämischen Volk seine Zukunft durch den Friedenskongreß verbürgt und die Möglichkeit gegeben werde, auf vollkommen autonomer Grundlage innerhalb des belgischen Staütes seine Selbständigkeit zu erreichen Die Wünsche des Königs von Kedschas. Paris, 7. Februar. Die Äaence Havas meldet amtlich: Das Komitee der Konferenz hörte gestern eine Darlegung des Emirs F a y k a l, des Abgesandten des Hedschas an. Der oberste interalliierte Knegsrat wird Frcitag nachmittags versammeln. sicht, wie er alle Schmach, bi« sie ihm angetan Habens noch Einmal innerlich durchkaut. Dann geht «.langsam» gmrz langsam4H» ihnm vorbei» mißt st« von oben bis unten mit dem Bück twb hat dabei das unvergleichliche, ironisch-jüdische Kopfnicken. b$d hier in Worten etwa bedeutet:. „Und gegm die soll Mensch empfinden? k" Und schließlich wagt Schitdkraiü ei» Aeußersteö: im allerletzten Moment, wenn er mit deck geschwungenen Messer auf Antonio lvsgehen will, rebelliert in semem jlldjfchen Blut. das erhaltende HauSvatergefühl die physische Gewast A ihw gegm die Natur. Er, nicht der Kausman«, wird Hrß uy^ schwankt; aber dann rafft ec sich zusammen, und währe Haß in seinen Augm ihn vollständig verzehrt, stößt er mit' quälte« tzynißnmS halblaut». aber. wieder in unverkeunhar iüdv schrm SiygWUein>,ä bah" hervor, und ,nun erst hebt «sich, auf mst geht loS«W packt er ihn an mit ungebrochener physischer Voll» kraft brew^Wrhend — gefährlich, nicht wie ein Dämon, nicht wü «in Rachegeist, sondern wie «in schwer gereiztes, gchmdes Ti« Da greift Portia ein. Und Shylocks kläglicher Zrffammenbmch ist nun wiederum nicht der großartigste, aber. der menschlichst^' Schildkraut sinkt einsäch znsammen, wen« tnan ihm.das Ehristen» tnm ansinnt, ein tätlich erkrankter Mensch unter Fieberschaurp« ttappsrnd. Völlig spanmmgslpS schleppt er seinen Körper davMi. So ist dieser Shylock nicht heroisiert und nicht gerechtfertigt jnii den Mitteln Mischen Temperaments oder jüdischen Geistes, er iß nur aus jüdischem Rhythmus Hermes lebendig gemacht — M Mensch» deffm (LchlimWvß^ MH. SchümpisteS noch auguche menschlichst. Gründen hevüüswächsi und , deffen - Bestes.-hn Schlmnpen nicht ferst istbei uns alletk . .

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.