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Wiener Morgenzeitung · 1919-02-07 · Heft 20 (7.2.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 20 (7.2.1919)
Date
1919-02-07
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Men. Freitag Wiener Morgenzettnug 7. Februar 19 W Nr. 20 salbungsvollen Tiraden glossiert und mit einer Geste der Selbstverständlichkeit reklamiert. Ein-Wiener Blatt -geht sogar so weit, zu behaupten, bas; gerade die deutsche Nation und speziell das Volk von Wien eine solche Aufforderung nicht notwendig gehabt Hube, weilf sie ohnedies niemals die Jnternationalität des Geistes verletzt und niemals den Chauvinismus in die Mtzlt - des Geistes übertragen habe. Aber dieselhr Presse findet kein Wort der Verurteilung öafür, dag die Wiener Hochschulen, die zu Pslegestätten des Geistes und der Mssenschaft berufen wären, die gefährlichsten Brutstätten der nationalen Verhetzung geworden sind. Der ' Krieg ist'aus und eine Versöhnung der Völker soll an- .gebahnt werden; in Deutschösterreich aber, das gerade auf den Versöhn« ngswillsn der anderen Völker sehr stärk angewiesen ist, hat man zu der ganzen Reihe der früher kriegführenden Feinde, nur noch die früheren -ZtaatSgsnossen als Feinde dazu bekommen und kühlt an ihnen sein Mütchen. Bor allem aber ist der Jude rvillkomnrsneS Objekt für den Pogrom der Geistigen. Nach einer oberflächlichen Schätzung dürften etiva 1200 jüdische Studenten durch den Erlaß ausgeschlossen werden. Es mag richtig sein, daß mehr Juden studieren, als ihrem prozentuellen Anteil an der Bevölkerung entspricht. Dies ist jedoch angesichts der'sozialen Struktur des jüdischen Volkes, welche nicht ein Produkt seines freien Willens, sondern fernes Schicksals und der erzwungenen Fernhaltung von bestimmten BerüfSkatsgvrien ist. und angesichts der uralten kulturellen und geistigen Traditionen des jüdischen Volkes begreiflich. Es ist nicht wahr, daß das höchste Gut für die Juden das Geld ist. Den Juden ivar immer daS Höchsts Gut der Geist. Durch viele Jahrhunderte haben die Juden' nur der Erkenntnis und der Bildung gelebt. Es ist eine bekannte Tatsache, daß viele jüdische Kleinbürger mehr als die Hälfte ihres gesamten bescheidenen Einkommens der Erziehung ihrer Kinder geopfert haben. Die geistige Bildung, war den Juden stets das heiligste Gut, und nicht etwa die Heranbildung zu praktischen Zwecken, sondern um deS Geistes willen. Die-heutige Hochschule ist jedoch keine Stätte des Geistes. Sie ist nicht rnehr als eine. Maschine, durch die unfähige und unbegabte brave Bürgerssöhne, wo- - fern sie nur unzweifelhaft deutscher Nationalität sind, . den BefühigungSnach-veis erwerben sollen, um dann als Beamte, Aerzte oder Professoren tätig zu fern. Nicht die geistige Begabung, nicht die geistige Produktivität .und der Drang zum Forschen entscheidet, nicht der Geist der Lehrfreiheit und Lernfrsiheit, die kein anderes Ideal kennt, als die Erkenntnis der Wabrheit, sondern der staatlich und national reglementierte Durchschnitt hat Beherrscher einer geistigen Technik zu liefern, die so qualifiziert sind, daß sie die Staatsrnaschine in dem gewöhnten Gang erhalten und einen geistlosen Gureaukratismus: auf allen Gebieten tveitcrzusührerr vermögen. Da ist es denn auch kein Wunder, wenn man bei der Auswahl der Hörer nach, ganz anderen Kriterien fragt als nach den geistigen Fähigkeiten. Die Deutschen haben ihre Nationalversammlung nach Weimar einberufen-und damit vielleicht auch dokumentieren wollen« daß her weltumspannende Geist l^thes über den Geist LudendorffS gesiegt hat. Bei «ns in Deutschösterreich herrscht unzerstörbar der Geist der .Herren Menretter und Wolf. Die ganze Welt wird mit größter Aufmerksamkeit den Skandal an der Wiener Universität beachten. Wenn sich hie von Barbusse aufgerufene „Internationale der Geister" bildet, wird Deutsch Österreich draußen stehen müssen. Denn er ist von allen guten Geistern verlassen. Die letzte Sitzung» Bo« unser«« ParlamentsberZchterstatte». W i e u, 6. Februar. Niemand .weint dieser Körperschaft eine Träne nach. Auch wir Juden nicht! Schon deshalb, weil es ja -diese gesetzgebende Körperschaft war, welche Tausenden von Juden das Wahlrecht g en o m nt e n, sie um das primitivste Ae cht des Staatsbürgers betrogen hat. Das ist ausschlaggebend für die Beurteilung der provisorischen Nationalversammlung: die hier beschlossenen Gesetze find zum größten Teil Kompromißgesetze gewesen. Sonst sind viele offene Türen eingerannt worden. Viel Freiheit hat öie Nationalversammlung nicht gebracht. Noch in der letzten Sitzung wurde , eine Vor-, läge betreffend die Zensur des Post- und Tele» grsphenverkehrs mit dem Ausland, gleich für drei Jahre, trotz des Protestes der Abgeordneten K r a f t und Dr. Ofner, skrupellos angenommen. Zu einer kleinen Wahlagitation gestaltete sich das Rededuell Muchitsch-Wyhlmeyer betreffend die K r q y k e n y e r s i ch e r u n g der Arbeiter» die Weh r 'o o r l a g e, die heute angenommen w urde, ist ebenfalls Stückwerk und Kompromißprodukt Zwischen den Soldatenräten und den politischen Parteien. Das ging aus den sehr gewundenen Ausführungen des Staatssekretärs Meyer deutlich her* vor. Eine trostlose Leere herrschte im Hause, das heute ausemanderging. Viele Abgeordnete waren nicht anwesend, aber noch weniger werden in das neue Haus einkehren. Auch der übliche Zwischenfall auf den Galerien fehlte nicht. Bei Verhandlung über die Wehrvorlage schrie ein Schriftsteller von der Galerie: »Lassen Sieden Vorhang fallen über diese Komödie". DasParlament der Junifieger konnte nicht treffender charakterisiert werden. Zum Schluffe kam der Bajszzo-Jerzabek mit dem üblichen Angriff auf die armen jüdischen Flüchtlinge. Hierauf wurden die Herren Nationalräte noch in zwei Stellungen photographiert. Dann wurden die Lichter ausgelyscht. , . Das Spiel war aus . . . Nachstehend der Sitzungsbericht: vvrlagen in dritter Lesung genehmigt. Der nächste Gegenstand der Tagesordnung ist der Bericht des Volks? wirtschaftlichen Ausschusses über dqs Gesetz hetxrsftnh die K x a n k e »Versicherung der Arbeiter. Berichterstatter Skaret leitet $ie Verhandlung enr. M Abg. Schoiswohl beantragt eine Abänderung zum § 1 der Vorlage. 30. Widholz polemisiert gegen den. Vorredner. Staatssekretär für soziale Fürsorge Hanvfch erklärt, hast das vorliegende Gesetz bei allen Parteien die fleherzeugung gebracht hat, daß der Krieg mit seinen verheerenden Wirkungen Hmstchtlich der G^-rnobeihder Bevölkerung auch für dir Vers zuhertm gau-andere Beryälmiffe zu schaffen hat. : Abg. Wohlmeyer beleuchtet die Vorlage vom Stand? pwrn der Gewerbetreibenden. (Zurufe von der Galerie.) Präsident Dr. D i n g h o f e x mahnt die Galerie •I« Ruhr. Abg. Wohl««yer: Dir Gewerbetreibende» wurden ich erhcurpt nicht Lksraat, ob sie mit den Vorlagen einverstanden seien. . ... Abg. Widholz: Wie oft hat sich der Gnyerdestaph sryp» varriber grLusiert! Abg. Wohlmeyer: DaS ganze Versicherungswesen bedarf überhaupt einer eingehenden Reform. Abg. Forftner: Jetzt sansm wir an, aber Sie sind dagegen! Das Abg. Wohlmeyer: Das ist dock keine Refornd das ist mir Flick wer?. .Redner, stelltschließlich den Ä n t r s 8 auf Ritckverweisuung der Vorlage an den A ns schuß. Abg. Fink: Ner», dastutsie nicht! Aba. Mm ftvewaltung? vhlmeyer meint eine a. vuuchissch : Es wäre auck verwunderlich. Eine staat licht SinheitÄaffe wird niemals zw» Gesetz werden. . Abg. Dr. »..Licht: Wo Wr die " Abg. Machitsch : Der Abgeordnete staatliche Sinhertökaffe, aber vielleicht eine J. lu BnheitÄaffe. Wmn Redner - beispielsweise' übet den »katholische» B o l k s s ch u tz* Streermarstl sprechen wvlly, würde« de« Zuhörern die Haare .-« Berge stehen. ' Abg. Lchvivwohl;' Menu die Bechältniffe so wärm,- würden wir rs Vicht Mißen-! . - . . Abg. Muchitfch : Es ist -aber so, nur haben es wiedecholt im ».Aberterwille" bewiese«. ..." Abg.' Fink erklärt namens der christlichsvpalsn Partei, daß diese Partei dem Rüskvenoeiftmgsantray WoylMher «echt Mstimme. Uebrigenü schlage seine Parte: für dm st 1 keine «me Fassung vor, sie. übernehme. bloß die Fassung der Regierungsvorlage. Abg. Widholz: Stimmen Sie dieser Formulierung aber in allen chrrn Konsequenzen W - - Abg. Fink: Das kann ich oünnveiters sage«. ,, Abg. Dr/ o. Licht stellt die Gründe dar, ans denen er als Vertreter' der deutschnationalm Partei die mm vorliegende Fassung -des tz 1 vereinbart habe. Bei der Abstimmung wird § 1 gemäß de« Kromprvmißantrage <! i cht - W i dH o l z a ft a e « v M m % % Der Antrag Schoiswohl aus Wirderhrrsteunng der ursprüngüchm Bor? läge deS Staätsrates wird mit 46 g e g e n 45 Stimme u abgrlehnt. Im Origen wich das Gesetz gemäß che« Anträgen des AüZschuffes a«genommen und sodann das ganze Gesetz auch in dritter Lesung zum Beschluß erhoben.- Die Wehr«erlag«. De» nächsten Gegenstand bildet das Gesetz befl-effmd zvsrlättsige Bestimmungen Oer die bewaffnete Macht. Berichterstatter. Ne»«t«»fel leitet den Beruht ei«. Si« Zwischenfall. Augenblick macht ein B e s u ch e r der e . a f t e Z w i s ch r n r n f e und M ejm . ... Flugblätter von der Brüstung auS in den Saal fällen. Er ruft: Meder mit dem Massenmord! öaffe» Sie den Vorhang falle« Oer diese Komödie j ' aent Hr, Dinahafme macht daranf ansmerffank. haß : Sitzung sicst jeher Beifalls- oder ÄclßsaÜMußerung zu «uthalten habe« und veranläßt di« Entfernung des Z w i s ch e n r«f e r tz vo« der Galerre. mg ttm, erbringen wir im Inner« «ntz «ach ein Schritt getan, der de« fisten Wille« znr Starte bekundet. Wen« wft diese« Schritt auch den Bewett attßxn. Wg. Emitka stimmt den, Staatssekretär fstr Heertvesen dar!« z.u. daß das Mehrgesey schon mit Rücksicht auf die Unsicherheit ufiserrr staakltchen AißehSrigKit nnr provisorisch« Charakter haben könne. Daß Gesetz wird hierauf m zweiter und dritter Lesmrs u»- verändert a Ntz e n v m m o«. Ohne Debattä. Die Vorlagen betreffend das Gesetz über die Einberufung ^der N 0 t i o,u a l v e r s a m m l u pg ZMd über den W st 6 £ gerecht tz h o s wurden dehattrkotz nach hem Referat des Aväeovdneten Sm itka angenommen, Desgleichen die Vorlage betreffend ' den B e r w st l t» n g s g e r i ch t S h o f. den Stststtsrechnunaßhof. Nstch dem Referat hes Abgeordnttm K e m e t t t t wich dr? Geschäftsordnung für du NationalversöMMlung ohne Debatte angenommen. Ahgeschveter Freiherr v. H o ck berichtet Über die Vorlage betreffend dir Handhabung der Disziplinären S t r a s g e w «st ' ft'e i der G e n b a r m r r r e. (Angeuom'-nen.) . Schließlich werde» noch eine, Reihe von kleinere« Vorlage»^ nutet andere» die Herabsirtzüüg der ' Altersgrenze auf Vktindigkeit. mü 31 Jahre, die Diszipliuargewart der Mvokaie» "und 8on*\ ppienten, dir NptaviatHprrördnhng ohne Debatte sutze*.; «o'wmtn. ' v, ' . Dt« -Vohi»»»ssnoi. Slig. Sever verlangte m erneu: DringlichkeikS-" sntrage dre Räumung der IW Gruppenräume heS dierenden AriegSministennmS in einer Zeit, wo 'man .iedm Wvhnungöramu fite dir 'Müchllipge von Gellünt« und SW»- skavfi« braucht. Sr.wtS^uzltt Dr. A««ner r-ml.: DieKtznidifl'rvkfl» AewKe''- ftll« lieb« iu di« Barackeülager grheu! Abg. Erve« appelliert an den Staatssekretär Mrprr uut - Abhilse. StaMMtar.'Meyer -■ «Mfle. 4ö- Prozent der-lltztti» Kirrenden Stelle» sind bereits geräumt. - ' .■'4. i st u i ch t s q u t ' i: ch r n! '’ w < u wist d ie I u s t ü" Wer' ist schuld f 'Der Jfld l . ,^vg. Dr. JerMdest erWrt, daß an dies tz.r Not srkestöer-- stöndlich - d i e Jude n i ch u ( d ft« dM sind feit ,;- Kr'i egSslüchtli-n g.-e, . dir auch ihre Güte», rm'o * Ge--.-. brauche hier «ngrbüraert habe« und von denen zu erwarten M .- daß sie noch im verstärkten Maße h; Decrtschvsterrerch ein«, wanden:, daß eiu Eldoratzo. für I « d « « aller Lärrdtt ist. (Lacherr bei den Soüaldrmvftaien l) . Abg.-Dr. Ärrz«LeK: Da Mit der I e i t b e k der ganzen Wett! Adg. Glöckel: Die Jude» haßt» ja tlui Zsflüchtsftäckte, in Palästina; Abg. Dr. Jerradrft : S i e' s che reu sich a h er » ich td-a r»m! Ich stimme heute f ü r den Antrag Seper und' hofft, daß die Sozialdemokraten d r m « ä ch st f ü x m e i uv « kürzlich ««sirbrachflu Antrag auf A « s w e i s u n g d er j üdist s ch e n F! ü ch t l i u g e lrirumen werden. ckhschrgpr Darm kam das große Abschiednehmen; - Präsident Dc. Dinghofer gab zunächst einen MsWckichsti-- Rückblick aus dre .gesetzgeberische Tätiget per vier Manatt dauernde« provisorischen dkativnälversammluna. Ernste Hrbett wurde geleistet. Aus dm Tritmmern deS altrS Oesterreich fei die. demokratische Reprchlik -gegründet wordeu. t'eineLwegH alö Erbe, des ülteu Oesterreich. Leere Kaffen und leere Speicher hmterfi-ß.- die Monarchre. Wir sind ein Bestandteil der grosteu dv^ffchm Republrk. (Heilrnfe st Unsere Ansprüche auf die sttittjge«, jetzt be» srtzten Gebrete werden wir niemals aüfgebe«.^ (Heiftufe l)' Wbt haben undestrebt, ein möglichst »e v«ch t« s W a. h bl rech t. zu schaff«. iDiese Bescheidenheit ist rührend! Amn. d. Red.) DerPprwurf der Unfruchtbarkeit kann uns nicht treffe». Redner hofft,. - daß die Friedenskonferenz alle« Ansprüchen DentschösterreichS ge^' recht werden wird. Wenn wrr erst ei« freier Staat fein werdet fr« mir anderen freie« Staaten uns znsammepfindm. dim« werde»: die Mmschheitsidcale verwirklicht, für die ww im Kriege gchtter^ Biele Nationalräte werden nicht rgehr wjehrrkehre», In diffW. Sinne dringt der Präsident ein dreifaches Hoch auf den juuge») Staat Deutschästerreich, in daS die Berfknrmlung begeistert er«- stimmt. . Rach eurer Dani'rSrede des ältesten Mitgliedes. Freiheersi^ von Fuchs au das Präsidium, den Staatskauzftr, dir Staätst-. sekretqre und den StaatZrat, wirb die Sitzung geschlvssen. - Die Wahlen. Iuden und Jüdinnen k Mrmals so wie im lWen Jahr ist der Iusammeflhang der Jndenfragefl vr aZken Lünhev« zufage/ßetreftn. Me wissen, daß Pie Iudensrage jetzt gelöst werde» kann n»d wird' und daß es dazu nötig ist, möglichst , •. i» «Ke» Parlamente» eigene Vertreter $« Hatzen. Auch dir Schande von der paVierenm, niemals respektierten ^Gleichberechtigung^ legt selbst den tzlsmm? indifferent Geblichenen Pen Gedanken nahe, vb nicht die Borenthaltung der Gleichberechttzung darauf zurückzusühren ist. daß bisher Juden in den gesetzgebenden Körperschaften saßen, die durch ihre ftemdnpLipmrl^ Politik gebunden waren und niemals des Recht des. jüdischen Volkes fordern durften, Hritten wir Juden' auch nur zwei »der einen Vertreter in d«Z Kvnftitumüe, die als Juden der Körperschaft angehören, may könnte uns nflser Recht nicht Norenthaltr«. Denket daran, daß der zu wählenden Kor> stituanle die Nruregerung der Berhßltniffe obliegen wird. Es ist nötig, baß Wahrhast jüdisch- Pertreter im Interesse d«a Judentums mstredsn. Auch solche Juden, pie sonst mit «ns -ulcht übereinstimmen, sehen ein, daß nur im Wohlkr-i»'- Nochüft die Wahl jüdischer Kandidaten Nyglich A und daß man - «iner fo qrotze« und ernste« Bewegung, Dlle ea der jüdifche Nationalismus Ist, Gelege«« hebt gebe» mutz, zu Worte z» kommen^ Pylksgenpsseu aua atle« Bezirke« Miene r Werbet alle für die jüdischnatisnale Me M sorget, daß die jüdischen Wähler und Wähftrinnen des Bezirkes Rordost am Ltz. Februar fiir die nach-' stehenden Kandidaten der Jüdische« NaÜSMhrattrl stimmen: l Ingenieur Robert Stricker» Staatshah^at, L Dr. Leopold Plaschkes, Advokat, tz, Emu Patak» Erhylungsheim-Jndchttin, 4, 3sky- Pi«kas, Kaufmann, tz. Karl Blume» Obmann des Jüdischere gehiljerrvtthqndes- Jsidyr Platz, Zahntechniker, t David Netzenzahk Prioatbeamter, j S. Ingenieur Fedor Ackermann. Oberk«?mmtssür.

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