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Wiener Morgenzeitung · 1919-02-04 · Heft 17 (4.2.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 17 (4.2.1919)
Date
1919-02-04
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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VjRt lf Wien. 'Dienstag ' 4; Febmar .1919 ©eie 5 alle M Ungarns Aufrufs in Welt strengstens verpönt der Mitwirkung an der des wyeren Friedens lLf und des Vaterlandes feie .)Clt D'rfihey' FöWersnge».- diesem Sinne ty’ welchen konfessionelle Md emsige .VMffenh Schaffung 'dO^ DrÄn zum Wöhle.,der M gefordert wirds 1'. v-"*.Ä;r. " ' ,. 4 y. Bi'&itn { n-UssrKM, 2, FM- D er. ^Aidovchenchtet über Reife der Repr/lanteN der südslawischen zionistischen LandesorEvn nach Delkrad zum Zweck der ejnheiM Otgauisierüng der südslawischen FuderrschÜft. - Die faunc*hatten ••, gusführliche Be- Mechüng'eU mit Ifä.avib A^l bcila,/Gehilfen Im -serbischen MWM,'Ks> AeupE^welcheif .als Mitglied derMission" )M / dem Minister Dr. Beznits M ÄmeWa ^.gckveift. ckckt,' Dr. Albala informierte die Mn ausMNHvü^'-M zionistische Bewegung: in Mika, wo er '.äuM,oft mit Louis B t ö'n d e i s 1 DGÜHrung; kam., -Bezüglich der der'.seechG Negierung. verwies!. Dr. Äbala . /den B r i ew.e s M.i n.i st e!ys. V'.-e.z n i t s ch, worindieser dv Di-y/M p -a-Lh^e.H-/. d er s e r b is ch e n .R e g h u n. .G. mit. pen Forderungen des .Mischen VolksztM. Püsdruch-aehMcht. / 'V * irt eine; ^phfecen^ 1?er angesehensten Jen der Stadt statt. Es Machen die Herren SalmrmAzriel. Präsident der Belgrader Gemeinde! ' tvelh ' die 'NbtMenditzk'eit natiönal-kul- MMW. Arbeit servoth ob, /. ferner Dn Schemata de MO j ö? der kante, * Väst.^ jeder: :sMsche Jude sich iaüch als -solcheffühle. )Der ZionisteNfÜhrer Dr. L i ch t sprach übep ^-allgemeinen Richtttniem der gemeinsamen TäGker Die! Mise der Zionistischest Führer ist sehr erfolgreichperlausen. "Eenm ws vor^Ärr' ErrLerMDapiLMsven. ri*$B'&Uto,p. Mbniaa Das „Ve^ l % n er Tag eb lst t 1" '-meMaus -'S-Lö ck h o l M? Das Helstng- Wer BlattMamöfM"'erfährt über Wiborg von jürK PetersM/ angekommenen.Flüchtlingen, daß ünH! den M-sbür>er Truppen Äufruhr ausgebrochen In der Üadk fei 'Maschlnengewehrfeuer oernehmckar. Von KvnstadL aus werde St. Petersburg durch Artillerie borckardiert.'Die Peterburger- Strafen seien mit-. Leichen Weckt. Lenin, sei bereits gegen Amnestie füvsich und mne Anhänger vor der Entente, zu Lapi° strüteen.'--.- x ...... ' .V Meiiere^AÄckMZ ^Äer-erMerLen Truppen. ü '^ HstrjltzGfoJ' 2. Februar,,; (Tel. der „Wr. Morgenztg. $vW$;I..i;d) Nd' WDrsttzlgnü ^KlWier. datz die BflhHewiKey/ am r%%,7 Und ' 3Q: Jäyüer Heft ig e K n gri s f e gegen die Stellungen der Alliierten bei Tarasowo unternommen haben. Der Ort ist. dreißig Meilen UbrdHtlich . voir >-P l'e.s e t ack a j a cm der .Eisenbahnlinie von A r ch gn g-e ls k.nach Wologda gelegen." Dig-LllliiMen-.-nnrßten ^sich in nördliche c -Rich-:t.-uZg K.u>r:ü.ckz,Te t):c.n umd b c• § o-D e n n eüu; e S.t ^l-l chn g,e u. zwanzig Meilen nördlich von jTarasowo. Die Bolschewiken haben zum Menmal bei chren Angriffen gistigg>Gafex gegen die Alliierten verwendet. Im MmmangebieL haben die .alliierten Truppen, die „hauptsächlich ^aus karelischen .Freiwilligen hestehen, den Ort Östdogoro erreicht. Ondogoro-'istde^Dauptort'- 'jenev.<Gegend, rin der die Karelier, ihre cheiren . Truppen - zur Verteidigung des Landes gegen die^ Bolschewiken'.'astszuhrmgenhoffe,^ * Akrastre^ dteDirrgutthme.Ärs.MrftinrschettDrx.ektormyrs -• ■■ gegen die Pogpome. ''Zürich, % Febtuar. - (Meldung des 'Jüdischen Korcespondettzliureaus.) Die -Pogroine in Betditschew- und rZitomir, - dieneuft'e - Berichte leider bestätigen, haben-das Ulftainische Düektorium, bewogen, energische Mastriahmen^ g^Km ' jede' weitere'Wiederholung von -Exzessen - zu vergreisend ^-Es 'wird aus Kiew. berichtet, -daE^chei" ^-''dem - l Präsidenten^ des--'Direktoriums, W in ni cncko,-^eine. gemischte 'jüdisch-ukrainische Deputation erschien Ein ukrainischer Führer,' Ni ko w s k i, sagte, daß das Gewissen der ukrainischen Demokratie durch die-'Pogrmne stuf -das ' äußerste beünpuhigt sei. Der Vorsitzeiide des jüdischen Natröüülsekretariats T em k i n MdHr-'S ch wstvzmann' erstattetem einen'ausführlichen Mricht ^Mer^' die'VvrWHe.''Winniczenko ver- Hcheitb^baß WMchtzrüüg bereits mergiMWeifungen :eilasiKGHabe;- umMeitere "'aWMfche- SMM-. zu ver- HistMm Unter anderem sei - derlvojn' Bahnhof' in 'Bäschmatsch her berüchügte Banditettharisttmann Angiel 'gefangen worden; er werde erschossen werden. Seine PanM. sei .entwasistek Alle Schuldigen werden verhaftet -und strenge bestrW .-'.. ' 7 Sodann besprach ntan die konkreten Maßnahmen stegett-' 'die AnsoreiLMg- Mr- Pogrom'welle. Es - wurde DH DirMorilun ' wird "eine Erklärung gierung setzt für V e r d i t s ch e w, S a r g i und O b r u c z drei Untcrsuchuntzskommissionen, em, . in welche die Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofes, Vertreter der militärischen Behörden und der ukrainischen und jüdischen G e sells ch a f t entsendet werden. - Dis RegLerrrug.-fÜr dts Psgromöpfer. ,2. Februar.. Auf Veranlassung des 'Ministers für jüdische Angelegenheiten chies der ukrainische Ministerrat drei Millionen Rubel für die Pogromopser in B erd 11 f ch e w und ZiLo m i r an. Das Geld wird durch die dortigen jüdischen Gemeinden. unter Aussicht des jüdischen Ministeriums verteilt werden. Die BolfcheWikLtt in Kiew, - Wie wir erfabren, sind .die Bolschewiken. tun Samstag den 1. Februar um 4 Uh-r n a chmittag s in Ki ew eingezogen. Sie haben sofort dieses Ereignis radiotelegraplüsch ^An alle" weitergegeben. (Eine amtliche Bestätigung dieses -Gerüchtes steht noch aus.) Schweben. / ■ Ein Blaubnch über die istternaLionale Bechtsyrdnung. Stockholm, 3. Februar. (Meldung des Svenska Telegrambyran.) Die schwedische Regierung veröffentlicht ein B l a u b uch, das den Entwurf einer in t e rnationalen Rech t s o r d n u n g enthält, der von einem , durch die. drei skandinavischen Länder eingesetzten Ausschuß ausgearbettet wurde. Portugal. Erfolgs der NeZisrungsLrrrppen. Lissabon, 3. Februar. (Havas-Weldung.) Die militärischen Operationen schreiten zugunsten der Republikaner fort. Die an der Vouga eingelangten Truppenabteilungen haben die Kräfte der Insurgenten zersprengt. 7 ÄngeSlicher Sieg der Monarchisten. Madrid, 3. Februar. (Tel. der ^Wr. Morgenztg.") Aus O p 0 r t 0 kommen Nachrichten, die einen Sieg der monarchistischen Partei b estätig e n. Es wurde eine Nationalregierung ernannt, als deren Haupt C 0 n e e i r 0 auftritt. Die Regierung besitzt die Gewalt über den größten T e i l v o n Portugal. Man trifft Vorbereitungen für die Rückkehr des K ö n i g s. Euglaud. Streik bei den Londoner Antergenndbahnen. London!" 2. Februar. Meuter-MMünch) Entgegen den Beschlüssen anderer Arbeitergrüppen, die Arbeit nicht niederzulegen, solange die Verhandlungen schweben, beschlossen die, Maschinisten der Londoner Untergrund- und Stadtbahnen, Mmttag früh zum Protest gegen die Weigerung der Regierung, in den neu emgefüyrten Achtstundentag die halbstündige:Essenszeit einzmechnen, in d en A u s st an d z n t r e t e n. Me Koinma'ndWen tzver Mititür betrachten ö''ttLrejchS an Deutschland. Professor Hartmann begründete d /LageWricht.5 - - Die^ bestverwaltete ©tßbt In der Stadt, die sich eines „goldenen Herzens" rtthmtt-obwohl der Gegenbeweis schon längst erbracht werden könnte, ist in der Nacht auf Sonntag ein Mensch erfroren. Eine-ältere Frau würde in einet öffentlichen Telephonzelle - hinter der Stefansürche leblos aufgesunden, und 'hie Lsichenbeschäü-, stellte den Tod durch Erfrieren - fest/. Der ^lizeibeÄcht,'fügt'MschLM-hinzü,' daß „die Frau in der Zelle über Nacht liMr'stand gesucht" habe. Daß sie den Tod finden'wütde,' konnte sie voraussehen, aber verhindern, daß sie ihnim Zentrum eines grausigen Karnevals von Nachtlokalen, Tabarins, Bars ünddäs Wettende feiernder Kriegsgewinner nicht erleide, lag außerhalb ihrer Entscheidung.. Sie konnte ihrem Schicksal in einer Siadh die mit-einem -strengen Äuge-die'dlüchtlinge'hinaüsfe'^ und mit einem weinenden die kulturelle Welt um ^Hilfe anfleht, nicht entrinnen. Sie war eine alte, schwäche Frau, nichts weiter, und für Zillingsdorf, wo man die- Kilowattmengen für die volle Betriebsaufrechterhaltung der Vergnügungslokale steigern kann, kain sie leider nicht in Betracht., Ihr Pensum im Asyl für/Obdachlose mochte sie „abgeschlafen" haben und so blieb ihr als letzte ZnftuchLsstätte die Telephonzells, wo sie sich von streifender Polizei und eines'gewissen Todes sicher fühlte. Die Frauen Wiens, um deren Stimmeneine Partei wirbt, die diese.heräbgekomjnene Stadt sh'wunderbar verwaltet, däß sich mit. dem Schrei berauschter Drahrer das Tödesröcheln eines obdachlosen Wesens' mengt, sollen sich ihrer verstorbenen Schwester erinnern und den Stimmwerbern ein entscheidendes „Nein!" entgegenhalten. Ein Mensch, ist im Zentrüm Wiens erfroren,, aber für die' Verlängerung der Sperrstunde jener Lokals, an deren Pforten die EMSHrüngsvorfchriften Hiüt machen, ist begründete Aussicht vvr» handen. * Labs Hartman» üb«? den Anschluß an.Hevtschgewiss^- Krnse unter Führung des Generaldirektors G ü n t h trj als Vertreter der Schwerindustrie, einer Anzahl Aristokratm unter Führung des Fürsten " Aner 8 per a, des hohen Klerus, durch einige Bürokraten und Diplomaten deSs al'en" Regime geführt werde. Auch die' wirtschaftlichen Befürchtungm . gewisser Krckk. insbesondere Deutschböhmms welche-dm Plml der Donatüonföderatiou propagieren, beruhen auf Irrtum und Trägheit. Hartmann brzeichuet die Donau» konfoderation als den „verbrecherisch e'st e n" Gedanken,, und! verweist mrs dre Vorteile, die die Verbindung mit Ddupchländ! auch m wirtschaftlicher -Beziehung bietet. Die Furcht vor.der deutschen Konkurrenz sei unbegründet. Wir werden von Deutschland 'Arbeitsenergie und -Intelligenz importieren. Hartmänn meint, das? bei einem Plebiszit 95.Prozent der Bevolkemng für .Deutschland stimmen werden. -- Also, lasse man daS Reden und veranstalte das Plebiszit! . * Die Warnnng vor dem Zuzug «ach Wie«. Die Ma'tzistratsdneküo» rrlä'tt jetzt die famose „Kundmachung",, welche der Stadtrat.m 'feiner SrtzuNg vom'- 28. Jänner beschlossen^ hat. Diese-Kundmachung wird in dem bekannten, vom sozial» d e m o k r a l i' ch e n> Vizebürgermeiste: Reumann verfaßten Text den Tagesblättern zur Veroffentl'chung zugesandt. -Bekanntlich^ wird darin die Bevölkerung aus-die „Geiahr" ausmerksam gemacht,^ daß insbesondere „zahlreiche jüdische Flüchtlinge, die ihre Htimats aus Furcht vor Pogromen verlassen haben, unausgesetzt'nach. Wien strömen." Wir habm den Beschluß, der em paar, hcklose^^ gehetzte, zufluchtsuchende Menschen nicht nur brüsk aus den Toren .weist, sondern auch dem Unverstand einer irregcführtm rohen. Menge preisgibt, bereits nach Gebühr charakterisiert. Ans' diese.' Kundmachung, die in der ganzen Welt mit größter Aufnierksamkeck. gelesen werden wird kann die Stadt Wien stolz sein. "'Der Aufenthaltsort Kaiser Karl«. Wie die, „Parlaments-Korrespondenz" meldet, hat Staatskanzler Dr. RenNer der Kaiser Karl in E kartsau vorgcsprochen und. ihm - empfohlen, als Aufenthaltsort anstatt Eckrrtsau Ackstetten oder Wallsee zu wäh.ru. Die Gründe für diesen Rat liegen in der Bedachtnahme auf die persönliche Sicherheit des Kaisers. * Die Wiener Wahlbewegung. Im „Prager Tagrotten sich zusammen und marschieren aus alter Gewohnheit m- Doppelreihen vor das Rathaus. . Die Wahlbewegung mmmt geradezu Drmenswnen an. Biele Wähler, entschlossen, unter allen Umständest Herrn A zn wählen, gehen in die Versammlungen pes Herrn um sich zu -ihrem Entschluß überreden zu lassest. ' Drk Wähler des Herrn 8 - machen es ebenso. Jene aber, welche nicht wissen, ob sie A oder .ll wählen sollen, entfliehen solchem Seelen-. Zwiespalt mit dem Trostms: Nieder mfl den Juden! > * Die Geschäfte- Äes Dr. Krasrz in Prag.. Die . „dkarodni Listp" veröffentlichen eine Zuschrift des Prager Rechtsfreundes des Dr. Kran z, worin-es Hecht: Unter De-ugnahme^ auf die in ihrem-Blatte, veröstenflichte, .aus. der „Bo.hemia, ckeschöpfte Nackricht, daß - Dr. Kranz.'decsischecho-flowaüschen W.-' giei-ung deü Antrag auf G ründüng e ine s d e u-Vs ch^e # Blattes in Prag zwecks „Bearbeitung", der deutschen-G^.: biete der Sudetenländer in - tschechischem..Sinne.. unter.der diugrmg vorgelegt-hat, daß er dafür gewisie wirtschaftliche Kon- "' Zessionen erhalte, erlaube ich mir, Sie um die Feststellung zu er--. suchen, daß Dr. Kranz niemals au die. .Gründung ernes Mattes in Prag gedacht HÄ und daher tauch mit niemandem über, «u . derartiges 'Projekt verhandelt M.'DttAnwesenhnt de^ Dr/KraM in Prag hatte nür'^tM Zwech7HMU 'Nch.chastsiG--B«e»E'^ barungen abzuschließen. .. . ' ' . : . ■ :-l; .Pravo .l Unter« Beschwerde.. überreicht worden"sei, weil derselbe angeblich in der Schulx hxhauptet haben soll, die Minister H ab ermann und Klo fatsch, seien von den Juden bestochen, daß der tscheArsche S t a a t g a n z v e r j u d e t sei und nicht fünf Jahre bc> stehen werde, und daß die Juden Mflsaryk' in der Tasche.hätten. Der vermißte Msjor . Hueber. Von Frau Else Hucber, der Gattin des vermißten Majors Viktor Hueber, wird . dem Staarsamt für Heereswesen mitgeteütz daß von ihrem Gatten bis heute kein Lebenszeichen eingegängen ist, vieliychr, dre.Br',., fürchtung Raum gewinnt,-daß er infolge einer GemütsdepressionHand' än sich gelegt haben könnte. Insbesondere drängt zst diesem Schlüsse die Tatsache, daß Major Hueber bei. feinkm Mtggchest;: auch seinen geladenen Revolver mitgenommen hat. - * Reiseverkehr «ach Pretzb«rg.. Bon den tsckecho- ' slowakischen'Verwaltungsorganen werden die -bisher^.an Stelle von Reisepässen zulässig, gewesenen Legitimationen, für Pemmnach - PreßbNrg n i ch t m e h r a n e r k a n n t. Die nach Preßburg' t«nd darüber hinaus) Reisenden werden sich daher znr Vermeidung" von-Beanständungen von nun an mit vorschristsmäßtg ^ausge--- stellten, von dem auswärtigen Vertreter des tschecho-slowakischen-, Staates vidierten R e i s epa s s e n zu versehen haben.. , j Selbstmord. Ein im achtm Bezirk. wohnhafter Kauf-! mann von 51 Jahren wurde am 2. d.M. im Bad^immer seiner Wohmmg tot an gefunden. Neben 'ihm lag ein Armeerevolver, aus dem er .sichi' eine Kugel in bi-e Herzgegend gejagt hattz> Krankheit und. schlechter Geschäftsgang haben ihn m dm. Tod. getrieben. . . . . , . '!' * Vollveesämmlung der Wicuer Arantch Atze 1. d. M. fand die 25. ordentliche Hauptversammlung des^BoW. bildungshauseS'Wiener Urania - unter dem-Vorsitz des Präsidenten Dr. Ludwig Koeßler bei sehr reger Bete,lrgmrg, statt. Aus dem vom Vorsitzenden.erstatteten Bericht ging hervor, daß im Stammhaus am.Aspernplqtz und in den Zwergvetriebrn . im XlH. und XIX. Bmrk im BenchtSpchr 1917/18 2A55 Bor-> ' träge (darunter 1125 Kursvorträge) stattfanden, die von. 574.969 Hörem besucht warm; dies ergab eine Hörerschaft von, täglich 2122 Personen. Der Besuch der Urania-Vorträge ist gegen! das Vorjabr um 160.000 gestiegen, die Zahl der Mitglieder ven-i mehrte sich um die Hälfte, der Mrrglieder und Anschlußhestbesitzer auf 12.777. i * Eine neuerliche Kundgebung der heimgeüehrte^ Juristen. Die auS dm, Kr,eg cheimgekchrten Rechtshvrec habm,- wie erinnerlich, vor einiger Zeit eine Straßenden,onflratio«. zur Durchsetzung ihrer .andie akadmst.schcn Behörden und an.dap Unterrichtsanlt gestellten Forderung^ veranstaltet.' Gestern "trat, nun der ^Heirnkchreraüsschuß der Juristen"' mit einer neum: scharfen Kundgebung hervor, in der es heißtz daß zwar der Staats--;- sekretär Pacher die Forderungm der 'Juristen - zeitgemäß irnd berechtigt gesunde,, bql--'. aber der akademische Senat der Meyer Unlversrtätauchietztnr--s -i-'gen dieHaüptforderupg,dieAbschäMngheS römischen Riboromwfe. si it' .i'-Sgesprochen hat, das die Wiebnchölimg einer bereits abgelegnen Prüfrmg -ist. Aüfeine oMzielle AnNport «Grm aber die Horrrichaft noch heute veraeöms. Sw tntt daher an. die Oeffmtlichkyt hrr.m, w,Ü die ^G. r-ü.n d e wißen, ,,md bittet

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