Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1919-01-31 · Heft 13 (31.1.1919) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 13 (31.1.1919)
Date
1919-01-31
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2979077-2979090--00104-2985358
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite £ _ Wien, Freitag Pfund, so werden sie nie gestatten, daß ihnen dies gekürzt iverds. Mit jenen Löhnen wurde ihnen ihre Gegnerschaft gegen den Krieg abgekauft, und sie wollen dies behalten, dazu ihre Vorzugsstellung in der Verpflegung, ihre Vorherrschaft vor dem Unternehmen, worin die Regierung stets sie unterstützt hatte. Die Demoralisation der Vankerottwirtschaft zeigt sich darin, und die furchioaro Entwertung, die 'sich auf sämtlichen Börsen der Welt äußert, die Ratlosigkeit des Kapitals, das sich zurückzieht, — sie sind nur Anzeichen der : bedrohlichen Entwicklung. Wie aber sollten die Regierungen in der Lage sein, die Erwartungen Zu befriedigen? Das ist ganz unmöglich. Denn die Welt ist durch den Krieg unendlich ärmer geworden, die Welt der ' Sieger ebenfalls. Man wird überall mehr arbeiten und Güter ersparen müssen, um in vielen Jahren angestrengter und mühevoller Entbehrungen wieder dorthin zu gelangen, wo die Welt im Juli 1914 stand. Diese furchtbare Wahrheit den Völkern zu sagen, wagt deine der herrschenden Klaffen und kein verantwortlicher Staatsmann; die. Ententehäuptlinge glauben, den Sturm zu beschwören, wenn sie' die Last aus die deutschen Schultern legen. Das ist leicht gesprochen und kann einem Demagogen eine Parramentsmehrheit verschaffen. Doch ist es nicht durchzuführen, und es ist vollkommen gleichgülttg, auf wieviele Milliarden man.' die deutschen Entschädigungen hinausiizitiert; Deutschland wird sie nicht zahlen, weil es sie nicht zahlen kann, sondern großer Hilfe Bedarf, wenn es durch Kredite, geöffnete Häfen und ungehemmten Handel wieder Werte straffen soll. Die .Hoffnung, durch Sklavenarbeit den Siegern ein Herrendasein zu verschaffen, ist eitel. Ludendorff dachte an Aehnlichcs, und wenn er gesiegt hätte, wäre seine Aussicht, rein mathematisch betrachtet, immerhin besser gewesen; denn für die 70 Millionen Deutschen hätten .dann 700 Millionen Sklaven zu arbeiten gehabt.; Aber heute erwarten Hunderte von Millionen, daß i 70 Millionen Sklaven ihnen ihren Scheinreichtum erhalten. Darin steckt der Irrtum der Sieger, ihr i Rechenfehler. Sklavenarbeit ist stets unwirtschaftlich, was sollte aus jenen hungernden und trotzigen! Deutschen viel herausZuholett fein? Daher müßte' die (enteilte einen aussichtslosen Krieg sortsühren, -.Millionendesatzmrgen in dem ausgehungerten Lande .unterhalten und hinter jeden deutschen Arbeiter einen - Aufseher stellen. Auch dies würde nichts helfen; denn!niemals sind Menschen willens, Schweiß zu vergießen '.und ihre volle Kraft auszuwenden, wenn ihnen keine!Hoffnung auf eigenen Vorteil und auf Erhebung ihrer ' Eristen-, winkt. In ihrer Ratlosigkeit versprechen dieLloyd «'George, Clemenceau und Orlando ihren Völkern die Hei- J Inno aller Wunden durch die deutscheKriegsentschädigung.! jedoch Kräftigung kann bloß aus der eigenen Arbeit i kommen. Dieses Bekenntnis stände jedoch in zu ischr-sffem Gegensatz zu ihren Verheißungen, es würde!die Unzufriedenheit anschwellen lassen, und so gehen!sie nur weiter auf dem falschen Wege. Aber an dessen »Ende steh: dennoch die furchtbare Enttäuschung, die i Entwertung des papierenen Geldes, her Zwang, höhere i Steuern zu bezahlen und auf künstliche und fiktive 'Löhne zu verzichten. Es mag schön fein, daß Wilson, wenn er auf j einem gerechten Frieden besteht,- geantwortet -wird, daß dies die Weltrevolution bedeuten würde,; aber Wilson wird sicherlich erkennen, daß der Wiener Morgenzeitung ' ....; Gewalt- und Deutefrieden diese bloß beschleunigen 1 und einen furchtbaren Block der Verzweifelnden schassen würde. Die große Wirklichkeit des Völkerbundes, die vollkommene Abrüstung Zu Waffer und Land, die Riederreißung aller künstlichen Schranken zwischen den Nationen würde ausbauende Kräfte entfesseln, deren volles Ausmaß garnicht abzufchatzen ist. Vermutlich würde die Welt dann in Jahren um so viel vorwärts kommen, wozu sonst Jahrzehnte nötig wären. Ob es dazu nicht schon zu spät ist und ob die Unzufriedenheit und die Demoralisation und die Begehrlichkeit durch den langen Krieg nicht bereits Zu weit vorgeschritten sind und das furchtbare Ende der gesamten menschlichen Zivilisation uns bevorsteht, das wird jetzt niemand mtt Sicherheit beantworten können. Die Welt ist in der Lage eines Schwerkranken inmitten der höchsten Krise. Wird sein Herz versagen, bevor das Fieber nachläßt, oder nicht? Hierauf kommt es an. Jedenfalls kann der kranken Menschheit bloß die Wilsonsche Kur Helsen, und der moralische Antrieb, die Entspannung der Gemüter, die Hoffnung aus eine erlöste Welt mögen über die Enttäuschung der Krisenzett der Völker, hinweghelfen. Am Irrtum der Sieger aber würde sie hoffnungslos zugrundegehen. FlnMKLter gegen den Antisemitismus. Berlin, 36. Jänmr. Gegen die beispiellose antisemitisch-r Hetze, ble von allen möglichen Parteien seit Ausbruch der Revolution in Deutschland betrieben wird und im Wahlkampf ihren Höhepunkt erreichte, wird nun endlich eine energische Abwehr entgegengesetzt- Die Antisemiten arbeiten mit verhetzenden Flugblättern, in welchen sis mit den unverschämtesten Beschuldigungen der bekannten Art die Instinkt der erregte» Menge aufzupeitschen und auf die Juden abzulenken suchen. Einsichtige deutsche Kreise versuchten vergeblich dieser beschämenden Agitation Einhalt zu tun. Nunmehr wurde von einer Geile dasselbe Mittelbenützt, wie die Antisemiten es gebrauchten: es wurden Flugblätter verteilt, welche in vernünftiger Weise das Bol? auszuklären versuch«». Wir bringen hier ein Beispiel eines solchen Flugblattes, das die auch in Oesterreich gegen die Inden erhobenen Angriffe zurllckweisft r $atfr! den D!rü! j So schreit, wer gestohlen hat, um den Schuld- Verdacht von sich äbznbenken und 6-ev Strafe §ii entgehen. Haltet den Juden! ... So rufen. heute die AriegStreiöer..und^8riegS- Verlängerer von gestern, die jeden beschimpften, dev fcu einem rdchr.^iLigsn-l ßkhrerHollan BrrstLudignngs-: frieden rrn.Ler Verzicht aus Annexionen riet, So u n ge re ch t wie jetzt die Anklage der Welt gegen das deutsche Volk, so verlogen ist die der UntisemiLSn gegen die Juden. So wenig man das deutsche Bol? für bis Sünden bet Alldeutschen verantwortlich machen darf, so wenig die Juden dafür, daß sich einzelne von ihnen im Krieg bereichert oder gedrückt haben. Fragt unsere Harisfrmnsn! Waren unsere 'Le b e « S m r i t c i *j 111 -e it t t c nicht getaufte und ungetanste? S1.I8nnet19W M. rs Gab es unter den Drückebergern nicht ebenso Christen wie Juden? Und sogar hohe Herren, und! gecad-e solche, bk das Kriegsmaul am weitesten <uchrissru? Gerade unter den Juden sind viele Taufende begeistert in den Krieg gezogen, ausge zeichnet, verkrüppelt und getötet worden. In den stillen Schmerz ihre» Mütter und Gattinnen brüllen jetzt roh die Antisemiten hinein! Sure Söhne sind keine Deutschen gewesen! Wenn einzelne Juden sich vergangen haben, s» bedenkt: In jeder Herde gibt eS räudige Schafe. S« sollen bestraft werden! sucht andrrSws! War die Leitung der auswärtigen Politik, die uns vor dem Krieg nicht zu bewahren wußte, etwa irr den Händen von Juden? Saßen in der Heeresleitung die, so groß ihre militärischen Leistungen waren, die politische Herrschaft an sich gerissen und daher j^»es Augenmaß verloren hatten, etwa Juden, Waren in. der VaterlandSpartri, die den unbeschränkten U-Bootkrieg, durchsetzte und dadurch Amerika auf uns hetzte, etwa Juden von Einfluß? msr das Kapital ist a« Krieg schuld, heißt eS, smd daS Kapital hastm dir Jade». Das gl-artden mtt die Damme» «ad Unwissende». Schlagt dis amtlichs Statistik auf und Ihr werdet finden: die größten Grund- und Geldbesitzer in Deutschland sind gar feine Juden! Und wo die Juden Kapital besitzen, steckt eS zumeist im Handel und der Handeln braucht gerade den Frieden und verdirbt im Krieg. Aber in der Schwerindustrtt, die im Krieg die größw» Gewinne macht, finden sich so gut wie keine Juden. Dort herrschen die Krnpp und Konsorten, aus diese» Kreisen stammte das GeÜ» zur Gründung alldeutscher Zeitungen, dir gleichzeitig aus den Berständigungssrieden und dir Juden schimpften. ] Gewiß, es gibt unter den Inden Kapitalisten, aber' am meisten kleiner Mittelstand und vermögenslose Proletarier. Gewiß, die Juden haben dem Kapital Führer, gestellt, aber wahrlich nicht weniger liberale und demokratische Führer im politischen Befreiungskämpfe des BolkvS. Weil sis selbst politisch entrechtet waren, hatten sie Herz und Verständnis für alle Unterdrückten. Dis bisher allein im Lands herrschten, die Euch das Wahlrecht, das freie KoalitionSvecht für Stadt und Land, den. Anteil an der Regierung iiftr»; vorenthielten,' rufen Euch aus dam Hinterhalte, wo sie sich vor der. Revolution verbergen und plötzlich ihr Herz für beS;j Volkes Gleichberechtigung entdeckt haben, jetzt zu: Die! Juden beherrschen Euch! .Haltet den Juden! Haltet? de» Dieb! Aber das sagen sie Euch nicht, daß uirber den, rund 70 Millionen Einwohnern Deutschlands eS Nicht .mehr als rund, sage-und schreibe 600.000 Juden gibt! Also-'noch nicht ein -Prozent der ^Bevölkerung' : Und diese winzige Minderheit - sott das derrtschsl- Schickscrl in der Hand haben? Mich eine Beleidigung des grsßeri bsntschrm, Volkes! Bon seiten der wahren Schuldigen! Bei den politisch geschulten Arbeitern verfängt bsö« halb auch längst ihre Hetze nicht-'mehr. Darum versuchen ftö, bas Bürgertum, den Mittelstand, die Beamten, Angestellte» und Handwerker auf ihren Leim zu locken, um ihre Wahlaussichten zu verbessern. Setzt Euch vor! Laßt Such nicht übertölpeln! Haltet de« Dirk! Aber haltet de» Rechtst Berek Joselomiez. (3 u seine m 110. Todestag e.) Bon m. M. Gelber. ( Dir mtik Tcllnüg im Jahre 1793 hatte die besten Geister s Polens, dir sich ur» den K-.i-ifter 5kollarch schartm, wachgeriittelt, -ThaddänZ KoZc-ituftko proklamierte mn 24, März 1794 am Ning»! platz in Krakau dnr Aufstand. i Aicht die „Szlachta" allein sollte den Kampf um Polens Freiheit ausfrchtrn,- sondern auch die unterdrückte Klasse der Bürger und Bauern sollte daran regen Anteil nehmen; Dem politischen Ideen gang deL letzten NeformreichstageS (1788 bis 179S) Rech,nmg tragend, wollte ÄoZcinSzlo auch die Juden, die ja die polnischen „Reformer" zu „guten Söhnen Polens" nmwandel» wollten —• jfik ftine Dewegung gewinnen. Sein einziges Bestreben sei, „die :Einwohner, deü Bittcrlandes" rmd zu ihnen zählte er auch die Juden -- „glücklich zn machen" heißte es in der Ansprache, die Kosäuszko im März 1794 an die Judenschafk in der Kazimrerz Synagoge zu Krakau gehalten hat. In Warschau rufen KoScillSzkos Ausrufe zum Aufstand Begeisterung hervor, Freiwillige melden sich zur Nativnakarmee. 'An der Bertr'.digung Warschaus gegen SuwarowS Anstürme nehmen auch.Juden als Kämpfer teil. Und einer von ihnen wendet sich an Koscirrszko mit dem Vorschlag, eS möge eine jtibi* M Kmupfemheit organisiert werden. ES ist der im Jahre 1765 n, bcm% kleinen samogitischen Städtchen KrethNga geborne ^Berek Joselowicz. i Bis zum Jahre 1790 war er MüssakskiS eineß jener typischen polnischen Magnaten am Ausgang deS 18. Jahrhunderts — Jude. Er hatte für Maffalsti alles zu besorgen, war \tz ja, wie alle jüdischen Sensalen dieser. Zeit, der »Mtuo moran» ,«t ftgens feines „allmächtigen" Herrn. Ec begleitet ihn auf seinen iReism nach Brüssel und PariS; hier lernte er französische Sprachjbrocken, bot Gelegenheit, von den Vorzimmer« und Entreeaus daS Treiben und Leben der eleganten Salons zu schm — und m der Seet? dirsr-s polnischen Judenjünglings wird der Wunsch irege, diese? Leben selbst zu genießen und m wieder in die engm ^chmgasseu zurückkehren zu müssen. - v < p *■ Als er von MassäM entlassen wurde — läßt er sich m Prags nieder, beschäftigte sich mit Kleinhandel, feine Seele aber sehnt sich nach der ftemder:, schöneren Welt. Da kam der Ausstand. In Brrek regte sich der Abenteurer. Und' mit stinetn Krmrld Joses Ä r o n o w t c z geht . er an die GMdnng einer Legion. Freudenvoll begrüßt AoSckrszko in seinem Aufruf vom lt Sep^ tember 1794 diesen Entschluß, „daß die dön uns durch ihre Religion und Sitten gffchiedenen Lntte aus eigene,« Willy, ihr Leben unserem Aufstand als Ltzifer darbrintzen". Berek wird xrnn Oberst des zu sormierendm jüdischen Freiwilligenregiments ernannt. „Kinder des StämmeZ Israel! Wir wolle» kampseu für daS Vaterland, solange wir in uns noch einen Blutstropfen spüren. Erwachet wie Löwen und Leoparden und warttl nicht, bis man Euch mit Gewalt schleppen wird". -**- Mit solchen Worten wendet sich Brrek am 1. Oktober an seine Brüder ,md sordett sie zmn Eintritt in die Freiwilligenlegion arff. Ob'und in welcher'Art sein Plan gelungen, ist mangels deS nötigen Material unbekannt. GineS ist aber festgeftellt: daß bei der Verteidigung Warschaus viele Juden gefallen sind. Für Warschau, wo noch im Jahre 1791 Juden erbarmungslos geprügelt Md ein regelrechter Pogrom veranstaltet worden ist, haben sechs Jahre später Jude» ihr Leben geopfert. Der Ausstand ,var unterdrückt, Suwarvw wütete mWarschau, Bert? Ioselowicz entkam samt einigen seiner Gefährten mit knapper Not der Rache des Siegers.- In, Ausland fand er eine Zuflucht. Als Dabrowski für Napoleon, in welchem dir Polen den Mede^ ernchter ihres Vaterlandes zu sehen wähnten, polnische Legionen bildete, meldete sich auch Berek. An allen Schlachten und Kämpfen der Legionen nahm er teil, trotz Spott und Hohn, mit dm, ihm die Offiziere des GmeralS Kniaziewic» begegneten, kämpfte er heldenmMg für fein «polnisches Volk", daS er mit feiner gatyen Seele liebgewonnen hatte. DaS „Mgliicklicht Vaterland" und der ^große Kaiser" wurde« sein Lebensinhalt. So schilderte man wS immer den Becek kn her polmschea GrschichtSsmude, GineS TageS suchte ich im hiesigen KriegSaechiy Mai^ialken .-uk.HeschiHtt der .HttrkSliesersnftn am gang drS IS. Jahrhunderts, und .Pifälligerweffe stieß ich aLfden Ramw Brrek Ioselowicz. Aus purer Neugierde ließ ich mir das -8«°> treffende Aktenstück reicht«. Ich wollte meiurrr Augm kaum trauen. ESivchr dick ein Vorschlag des -Fitden Berek Jsselowirz weg«« Errrchtmig eines JnbenkorpS, welchen der östgalizische'Landesgonvernckr Gras d. GaiSmck mch Wien ' zue Beglttachtung- und NttNahme eingeschickt hatte? .' -’-y Brrek Joselowich, der sich um diese Zeit in Leuiberg aushirft, schlug der österreichischen Regiemng vor, rin Korps von bis 8000 Mann Juden zürn gegenwärtigen Kriegsdienst gegen die lft-anzöse« zu socnlkereu. Nun folgt ei» genauer Entwurf Über die Organisation —- und dies inS gnrauestr Detail — Ausrüstung, sanitärr Einrichtungen, Act ihrer Aushebung, Stärk« u. dgftMercks Idee imponierte scheinbar den, Grasen Gaisru^- undH"bMte sich, diesen höchst orkgiuellen Plan seiner oberste» BehM dekanntzttgeberr «ad Ioselowicz' BetmMNg tttit der OrgäNisimmg dieses Korps 'vorMchlagen. i Da heißt eS: »Ein sicherer Jude Deck Jösclowicz, btt' brrertS als Oberster bei Warschau ein Korps Juden gegert hi« Ruffen anfichrte und die Anhänglichkeit der Juden für sch M macht sich erbietig, dieses bloß anS Judn, bestehende KorpS in' kurzer Zeit zcffammenznbr-mgen und in dein erforderlichen Exereitio. diensttcarglnh herzastellen, doch bedingt er sich den Ehrentitel' eines k. I Obersten und bittet, mr FM er verwundet werde» sollte, ihm eine allergnädigftr Pension zufließrn zn lafferu Der Jade Lberhaupt hak einen eigenen Stolz und eben dieses Stolzes, wegen kau» Berl Ioselowicz nntrr dem Titel eines Obersten, imij der Ehre und Aneiferm^ willen, diese« KarpS leichter ittjömtuüt*; bringen." Der »löbliche k. k. Hofkriegsrat" aber wollte auf den" phantastischen Plan eines polnischen Inden kaum eiugehen» da man eS stir unwürdig fand» sich eines Korps, welches „aus müßigen, liderlichen, ihrm Eltern mb Verwandten lästigm Judeuv purschen -nfannnengeseht werden soll." m bedienm. Von bitftm, -sehr bedeullichm Ksrpß" erwartete man auch tmm wirlliche»! Erfolg. -: 0 e> w Mrntr : HoffriegNatÄMr mÄ dem Aatzvk IM, Sign. S, W\u DrumÜchft erfchnKt darüber eine größen Stndft van «ir., ''' ' * ' ' -

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.