Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 12 (30.1.1919)
- Date
- 1919-01-30
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien, Donnerstag Wiener Morgenzeitun^ Vortrage und Versammlungen. jüdischer Verein „N o r d - O st" i n W i e n. der am 12. Jänner ftatlfichntbcncu Generalversannnlung des ljiimanuartu llnierstntzmt g§vere: nes der Kolmneaerin Wien wurde eine Sttcknieruindernng vorgenommen, der zufolge.der Bcrenl, der sich bisher lediglich auf hnmanitärem Gebiete betätigte, sich reformiert hat und nunmehr den Namen ,.J ü d i s ch e r B e r e i n ord - O ft" führt. Zweck des Vereines ist die Förderung der kulturellen, lunuanüären, sozialwirrschaftlicken und geselligen Interessen' der Juden aus dem Nordosten. Bis zur licbernahnre eines Lokales findet im C a f 6 F o l l y, l., Gon- .nrgagasse, jeden Montag und Donnerstag zwischen. 6 mtb 0 Uhr abends die Zuiammenäu.st der Mitglieder statt. ..H a.t ch i j a h". Samstag den 1. Febmar sindet im ..Jüdischen I.'.geudheim", ll., Obere Tonauftrasre 9l/H, ein Vornag des Herrn Dozenten Dr. H. T o r c z yner: „Hasasah w'HNraaion b't'nach" statt. Beginn 3 Uhr. Der MrrrKLLerirht. Der Verkehr auf den gestrigen Märken gestaltete sich noch, 'trostloser.als au den Vortagen. Infolge der großen Schneejälle l lieben die Gärtum-tstchreu fast gang aus. Die Großmarkthalle brr das gewohnte Bild trauriger Oede. 400 Kilograuun Weichuutvfie waren der Fleiicheriag für den flenchlosrn Tag. In der BrKualienhaltr wurden lächcrlicr, genüge Mengen Würzelgenttise ungcdorcn. Am slkasrlnnarkt blieben bic diversen Nübensorten nn-!'-eachr>'t. i*r>.ooö K.logranun, dir ebenfalls angeboren wurden, ergänzten das ävmiidjc Bild. Asche blieben auch gestern unsichtbar. In Rudolfs!, eim gab es grosien Andrang vor den Abgabeüellen der Brotpakete aus Siegrnundsberberg, deren Ans^ve bis .mm 1. seeoruar fortgefe^r wird. Die Stadionhalle, das Stiefkind in der Versorgung, war auch gestern von dem Vezirköwirtschaftsaurt rrraeisen worden. Der Karrneliterniarkt war ungenügend beschickt. Das Brot für Lis kommende Ws che gesichert. Die Brotauote in der kommenden Woche wird wahrscheinlich die volle sein. Die Getrcidezusichren sind regelmäßig erngeirosscn, so da,) nran voranssichckichrrweise imstande sein wird, mit dem Mehl für die kommende Woche das Auslangen zu finden. Die Frage der Brotstener ur noch nicht in Verhandlung. 8)kan nlaubt, daß in einiger Zeit, wahrscheinlich nach den Wahlen, die Frage in den Vordergrund der 'Verhandlungen treten wird. 28 Waggons Lebensmittel erngetrofterr. Heute vormittags wird eine Kommission des Ernährungsointes kinkn ans 28 Waggons beste Heu den LebruLmiitelzug der Entente übernehmen. Urber die Art der Verteilung ist, da map nickt weiß, was für Lebensmittel in den Waggons cn'.halten sind, noch keine Ber-ugung getrosten worden. Die Einhaltung der Ernährungsvorschristen. Das Staats-nmc für VylrZcrnähnmg gibt eine Pollzugsarrrveitung bekannt, wonach im Februar die Betriebe von Gewerbeweidenden, welche die Vorschriften des Ernährungsausschusses nicht rinhal.'en, gesperrtwerde n. Die Sperre kann bis ans weiteres oder für bestimmte Zeit, und zwar sowohl fortlaufend, als auch für bestimmte Tage und Stunden verfügt werden, Sie kann sich ans den ganzere Betrieb oder auf Teile des,'cloeu erstrecken. Kein Schüfsleisch an fleischloser! Tagen. Seitens des deutschösterrerchischcn Staatsamtes für Bolksemahrung wird mitgcteilr, daß der Verlaus, die Verabreichung und der Genuß von Srhasslersch an den fleischlosen Tagen nicht gestattet ist, ■ Der dreswochrge Fleischverkarrf Wurde unt Rücksicht ans die geringen Mengen, die zur Verfügung stehen, so geregelt, daß Fleischhauer, die Rindfleisch zugewiesen bekamen, diese Woche ans die Ziffer 4 des Flcrs ch ciiumiff ch ein cs Rindfleisch, und nächste Woche.aus die Ziffer 5 CchMcisch abgeben werden., Fleischhauer, denen Schassteisch zugewstsm wurde, geben aus Z-.üer b diese Woche Schassleiseh und nächste Woche auf Ziffer 1 Rindfleisch ab. I&l (Bin MtMardenvorfchrch der tschechischen Banken.. Prag, 29. Jänner. (Tel. der „Wr. Morgenztg?) Die tschechischen. Banken haben eine Milliarde und die Sparkassen eine halb.e Milliarde Kronen zur Versügrmp gestellt, welche eineinhalb Milliarden bei der tschechischen Landesbank deponiert werden sollen. Dadurch soll eine Einschränkung der im Umlauf befindlichen Zahlungsmittel bewirkt werden. Die deutsche Arrtorronne in Arrgapn. Budapest, 29. Jänner. Wie in politischen Kreisen verlautet, wird der Ministerialrat im Ministerium des Innern Peter Jekel zum deutschen M i n i st e r ernannt werden. Zum politischen S.aatssekretär des neuen deutschen M i n i st e r i u m s ist der Sozialdemokrat Kalmar, zum administrativen Staatssekretär der Sektionsrat im Prestbureau derMinisterpräsidiums Franz Vonitz ausersehen. Präsident Dinghofer gegen eine FSderation. Linz, 29. Jänner. Präsident Dr. Dinghofer hielt gestern auf Einladung der Deutschen Volkspartei'eine Rede, worin er die Gründe darlegte, warum Deutschösterreich nach den Verrütereien der vier Kriegsjahre. mit seinen früheren Feinden in der ehemaligen Monarchie nicht wieder z u s a m m e n k ommen könne. Aufhebung aller Ssparatverträge der Entente. Genf, 29. Jänner. (Telegramm der „Wr. Morgenztg.") Die Alliiertenkonserenz hat in ihrer Sitzung vom 25. Jänner Bür allgemeine Aushebung der.vor dem 1.April 1917 geschlossenen S e p a r a t v e r t r ä ge ausgesprochen. Die Schuld am Kriege. •' Berlin, 2t). Immer. Das Berliner Tageblatt wefhet; lieber die VerLft'entlichung des Aktenmaterials über die KriegSursachm teilte Kautsky einem Interviewer mit, daß der erste Band bereits vor einiger Zeit der Negierung übergeben worden sei. Dieser Band reiche bis zur Ueberrerchun« deS UllirnalnmS an Serbien« -Dann werden noch mehme Blinde folgen, dir bis rum August reichern . ' - ..• v -< - ' Salzb rrrg ver^veigert NichLdeutschen die v RaturalisaLio«. Salzburg, 29. Jänner. Die Landesversammlmrg hat beschlossen, daß behufs Wahrung des deutschen Charakters des Landes nich td euts ch en Elementen die Aufnahme in den Heimatsoerband salzburgischer Gemeinden v e r s a g t' werd en soII. Der Geheimvertrag über Derttschböhmerr. Berlin, 29. Jänner. Die Continental Times veröffentlicht heute in einem Bericht aus Rotterdam den Geheimver t r a g, den Frankreich mit der tschecho-flowakischen Regierung abgeschlossen hat. Der Inhalt des Vertrages'deckt.sich mit den seinerzeitigen E r k l ä r u n g e n D r .K r a m a t s ch' in der Prager Nationalversammlung. "Nieuwe Rottechamsche Courant bemerkt dazu: Obgleich der telegraphische Bericht das Datum der Unterzeichnung nicht verrät, ist es doch Zweifellos, dast Wilsons Programm um jene Zeit längst bekannt-war. Dir DeuMösterreicher fragen daher, mit vollem Recht, wie es möglich ist, das; Frankreich im Gegensatz zu den Prinzipien dieses Programms die beutfcfye Bevölkerung . Böhmens^ Mährens und Obsrschlesiens verscherrken konnte. R Die.R-pubKk Jrlsutz. Bern, '29. Jänner. (Meldung her Telegrqphen- Kompagnie.) Die Lage in Ir! and spitzt sich, wie Schweizer Blätter melden, irnmer mehr zu. Die Geistlichkeit steht geschlossen auf Seite der Sinnfeiner und hat auch inr Parlament die öffentlich pro klamierte Republik Irland stark vertreten, lieber Teile Jrlgnds - wurde bereits der Belagerungszustand verhängt- Alle 9iachrichten aus Irland stehen unter Zensur. Dis Kommissäre der Sinnfemer >gehen unbeirrt auf dem Wege zur Ueber-- nahme'der. inneren Venvaltnng Irlands weiter. ' Wilson fsihPt nach Amerika. Paris, 29. Jänner? Nach einer Meldung des Matur wird Präsident Wilson um Herr 12. Februar Frankreich verlassen, um vor dem Kongreß der Vereinigten Staaten die Botschaft zu.verlesen. Der Präsident wird fünf Wochen später wieder nach Frankreich zurückkehrsn. Die Arbeiten der. Konferenz werden durch diese Reise des Präsidenten keine Unterbrechung erleiden. - . „PhödraF (F'm Burgtheatsr ysu KmftudisxL und in Szene gefetzt.) Sölt dem Umsturz sind -die französischen Theaterstücke wieder in. Wien bühnen fähig geworden, Es war -nun tein übler GedgjM der Vurgtheaterdirekrion Raeines ,PHLdEuMdem Archiv hervorzuholen und diese klasfischs Gchövsllng französischen Geistes neben die gangbarsn'MhHMartre-BaubetzMs und hi« modernen, prickelndens Schwanke dsr Pariser Boulevardtheater zu stellen, die de.n Wienern so vertraut sind. Durch Schillers. U^bsrsetzung ist dieses Werk tatsächlich bloß in die deutsche Sprache übertragen und nicht nach ge sch affen, nachgedichtet. Worden, wie etwa sein „Macbeth". Er selbst schrieb ja M Theodor Körner, als er sich mit diesem „Paradep'ferd der französischen Bühnen" befaßte: ,,'Jch Me ss in den gewöhnlichen reimlosen Jamben übersetzt und in gewissenhafter Treue, - ohne mir eine Abänderung zu erlauben.^ Der französische''Tragiker. spricht hfer unckittelbar zu uns. freilich, in edelsten Schillerschen Jamben. Es. faßt uns tief an, dieses Trauerspiel der Liebesleidenschaft, der.Liebesräserei. „stein heimlich schleichend Feuer ist es mehr, mit voller Wut treibt mich dsr Venus Zorn", stöhnt die Heldin des Stückes, Phäbra, HG Theseus zweite Gattin, ist dis ältere Schlvester der Grillparzerschen Sappho nyd der schölte Jüngling, den sie hoffnungslos liebt, ist ihr Otiefsohn Hippolyt. Phähra die Gattin, die Mutter bekämpft übprmrnschlich ihp glühendes Perlangen, bis sie sich hilflos dem Nänrespiel der Dentzne überläßt und sie anfleytr „Hilf meiner Leidenschaft, nicht meiner Tugend!" Wie sie königlich vor Hippolyt steht, nichts heischend als den Tod von seiner Hand, wie-sie dann von . ThrskUs erfahren muß, daß Hippolyt die Ariela liebt, wie sie nach dem Tode Hyppolyts sterbend Theseus ihre Schuld -bekennt, („um meine Schuch dir reuendd zu gestehen, wähle ich den langsamen Weg zum Grape. Ein Gift flößt' ich in meine glühende Adern") .ist in grandioser Steigerung empöxgesührt.. Das Gegenspiel, die Liebe Hyppolyts zu Aricia, der gefangenen Pallantihentochler — „in Aussicht soll sie bleihen bis zum Tod und. nie soll ihr die Fackel. Hymens lodernd -» ist blaß und neben dieser gewaltigen Passion. Die Gestalt des Hyppolyt ist vom Dichter Vernachlässigt. „Wild ist er, wie der Wald, der ihn erzogt heißt es pon ihm, Wenn er die Szene betritt, ist er demütig nnd ein allzu friedfertiger Dulder. Ab?r E diese Menschen sind groß und groß sind ihr« Gsfühl^ Sie sind glaubwürdig hingestellt unter den Himmel Griechenlands, sie stelzen nicht, wie in sy manchem antikisierenden Bühneuwerk der Epigonen, sie schreiten mit srhabeye'x Geste an uns vorüber, königlich ist ihrr Geste, stark ist ihr Wort und sie wissen, zu sterben.' 1 » Das SM wurde heute stitiralt inszeniert. Alle fünf Akw hindurch dieselbe Szenorie. Seicht« Bühne von eüwrn. Vorhang abgeschlossen. Frau Bl^eibtreu 30. Immer 1919 Wl U -] als Phädra hat i>ie iLrwartungen nicht enttäuscht. Li« hoheitsvolle und ergreifende Darstellung, für die ma« auf offener Szene dankte. Ihr am nächsten kam dev ausgezeichnete Theseus des Herrn Marx, Herr Verasch als Hyppolyt versagte vollkommen. Er sangs seine Rolle mit baritonalen VKadeuzen, diesem Sohnes des Theseus rollt kein Skytenblut durch hie Adern'.j Frau Wohlgemuth fand sich mit der undankbaren. Rolle der Aricia ab und Herr Devrient, der auch, die Regie führte, hat mit der Erzählung vom Tods des Hyppolyt ergriffen. Otto Abeles. Aus veu Theater«. Iw Bnr gth eaiex gelangt heute, Donnerstag, da vieraktige Schauspiel „Der Schöpfer" pou Hans Müller zur Aufführung. Es wirken Mt die Herren Baumgartner, Devrient, Gehrs, Gimnig, Haeussermaun, Heine, Heller, Hertexich, Huber, Wqxr, Monrs«, Müller, Romberg., Schott, Siebxrt, Straf,ni, Areßler. Wglden und sKawra, die Damen Kallina, Mrbolsky und Schulz. Dir Roll« der Johanna spielt diesmal Fkan WohlzeMtth. Anfang b Im Opernrheat4r gklaugt heute, ^vnnexstsK. „Aid-" nüt den Damen Jexitza. Paalen, sM« den Srxr« Slezak, Betetto, Zec, Fischer, Gallos. zur Ausführung. Anfang ö Uhr. - Heute abends,, halb 6 Uhr, Große« Mu,ilverem»sqslr V. Abonnementkonzert des Vereines Wiener Ton Zünftler-- orchester unter Leitung Oskar Nedbalö. Mitwirkenb Violruvirluosin Amalie v. BaxMd, -! Schöne jützi-iche OeZcherrkbircher .sind i" arvßer Anq -ialil in Hi Buchhandlung 9t, L v w i [. Wien, h jiotentitvmj ftvafic 22, vorrätig: Ii § kvr. E,u Buch dev Gedenttns ach aesallene Arbiter und Michtrr mi Lande Israel. Mit Qiueijt G-lertwort von Martin Bnber. Geb. ll •£, J*£'xoh ..llud das Krumme wird gerade.---ErzähluM» Geb. ll 0.90. -i m endete Mvcher Ss 0 r uh. „Fuchiedtr Kmnrure.1 Ein Roman. Deutsch von A. MaSderg. Bro?ch.^ l;.80. aeßl K n.— — G r ä r v. Volkstürnl'.che Ge,ch,chtt der Juden. ö Bdel Geb. ll 40. Our noch wenige Exemvlare vorhanden,) •— Bube r.. Die jüdlschr Bewegung. Brosch, ll ll.60, gelv ll H-SOJ - Morris R p s e n s e'l d. Lieder de8 Ghetto. M«,rr»n vorj r Lilien. Prachtdd. - B. v. M st n ch banse n. Iuda IllnstcmÜ ' van Lilien. Elegant ged, ll 17,60, - I. L. P t r e z. ChchNdrM Geschickten. Deutsch m Ä. Elmsbrrg. Gut gck. & *%-•' * Derümürdmkeirrn des Glück e.l.v on H am e l u. Lus oem Iiidischdtimchen Übersee und mü Erläuteruchen versehen poch Dr. A. Feilchenfeld. Schön geb. ll 10.80, —• Ws-N Z Wt I flL Jeremias. Eine dramatische Dichtung in neun Pckdern. Brodel).! ll 8.80, ged. ll 15.40. Jüdisches Tuime» in Pols« und Rüf-lsnd. ' Nachdem die jüdisch« Tüxnbewegung in Polen schori seit langem festen Fuß gefaßt, hat, gewmnt sie jetzt auch, in Rußland immer mehr an-Boden. In Polen.bestehen-, derzeit über 40 Bereine, tzie größten in Lodz und' Warschau, die säuitliche, was eigentlich gar nicht erwähnt wecckchi müßte, auf nätionaljüdischer Basis aufgebaut sind. In der Hauptsache wirb das GerAttturuen in Männer-', Frauelt- und Jugendabteilüngen gepflegt. Da de» Mitgliedern jede Vorbildung wie etwa bei uns durch das Schulturnen «--- sehlt^- Ist .die.-ArSü-l, der Leitung und Vorturnerschaft besonders schwierig; die Vereine' leiben in dieser Hinsicht unter dem Mangel geeigneter Kräfte. Trotzdem herrscht in aller^ Vereinen ein reges Leben, soweit dies unter den äußerst gedrückten politische» Verhältnissen möglich ist» », Besonders erfreulich ist es, baß dis Idee der Mi-- scheu Turuerschsst nunmehr auch in .Rußland - tüchtig, durchdringt. W besteht bereits eiuZ ganze Reihe blühender Vereine, die größten 'in Odessa und Moskau. Da sich die Mische Tuwsach« in Rußland großer Sympathie erfreut, ist' man dort bsreftH in der Lage, bty. Ausbildung hex Vorturner und' Turnlehrer in eigenen! schulen vorzunrhMN. In den Bkreinen wird außerj Turnen auch Mchtathleti?,.. Fußball und Winpürsport^ betrieben. Die Turner Rußland:? hoben attch schon^ ein eigenes Organ, die monatlich 'einmal erschist'.ende . Ttttstzeftschrift Makkabi. « -'Gy -hrintzt die Mische Turn- und Gpsrtbewegung auchim seMn Osten durch; hysftnttich gelingt 0, die in der großen Masse des jüdischen Volkes fchlummerne. den spsrilichen. Kräfte, für, unsere Sache mobil zu machen, so baß hei den künftigen olyu,Pi,'chen Spieen auch die ji'ckischen Farben , in Ehren werden bestrhef können. ' ' A. B. Die Vteistttfchaftsteemlne. Bei der gestrnr vorge^ nommeuen Auhlpsnua der yerschirdenen McisrersthMn ergab -sich, für unsere Vereine folgende Terminliste r 8, März: Hakoch---Äiot! (4. Kndimob-^' §>'.el?ina:i Gtemr 9. Mrz; Hechaw??—Gerwarua, Kammah-'Httzhmg', 23. März: Hakoab—StttM!; bi), äJWpj: Hakvflh^b.Hyorsg 13, April; Hakoah—Donaustadt. Hechawcr-Miden-.ra, Kadimah^-i Hyrnals; 11. Mai Hükaah—Admira, Hechawer.öicls!«?, Kadiinah—Akademia; 25. Mai: Hakoah-^Oder-St. Ven, Htckvuver»« Hemgls, Klckinuch—Gtnnania; iS. .IM: Hakoah—Vienna Hechawer—Kadimah; 22. Juni : Hakoah—Slovan. Die Disqualisiziernns Fritz Lemitus', de? bewährter^ Hakoahverteidigers, wurde jn der gestrigen Sitzung dr8 Fn)batt- Verbandes aufgehoben. Dank dieses Beschlich^' stcht Lenütuk, der agf Gmnd eines ungerechten Verfahrens bis so. Juni b. I, dis» qualifiziert war, berniS am Anfang der Saison der Hakoah zuk BerfüLUkg. dem wir folgendes entnehmen: Die Hakoahn« erzielten' 8 erstes 12 zweite und 12 dritte Preise. Den Höhepunkt der Saison bildete das eigene Meeting auf der Hohen Warte, dessen Yitnskamyf in* „Plau-Wcißrn" mit großem Vorsprung vor allen anderen Vereinen gewannen. Anläsiltch ejnetz illteemationaleu Meetings i« Prag, das der dortige Deutschs Fußballklub wannw die vakoshnex unter lcmstnen Jahr? muche^ meisten Preist hayvn ttugen. Unter den AriedyMl..ast.zrstexLteM PrBtmget'tt ftant