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Wiener Morgenzeitung · 1919-01-30 · Heft 12 (30.1.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 12 (30.1.1919)
Date
1919-01-30
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 12 Wien, Donnerstag ■ Beratungen zur Finanzlage. Weimar, 29. Jänner. Die gestrigen Beratungen oer Leiter der einzelstaatlichen Finanzministerien. die hier unter dem Vorsitz, des Staatssekretärs des Reichsfchatzämtes und in Anwesenheit des Chefs der Reichskanzlei. als Vertreters .•> der - Reichsregierung zu einer Besprechung über die Finanzlage'des Reiches und des Steuerprogramms der Reichsxegierung versammelt find, waren getragen von der-einmütigen Erkenntnis der Notwendigkeit gemeinsamer Arbeit -zur Wiederherstellung einer gesunden. Reichsfmanzwirtschaft auf Grundlage sozialer Gerechtigkeit. Die Verhandlungen sollen heute fortgesetzt werden. Der Berlin—Äirgdud-TraAm zu Ende. Zürich, 29. Jänner, (Tel. der „Wr. Morgenztg.*) Die britischen Behörden haben die Vagdadbahn übernommen. Der Generaldirektor wurde entlassen. Die Eisenbahnen i n der c u r opäischen Türkei sind in die Verwaltung der französischen Behöroen übergegangen. Witmv Marge nzeitKM '.'-t Seite.? Ungarn. - .. .Lukacic ist enlksmme«. Budapest,- 28.-Jänner. Der gewesene Militärkommandant von c-Budapest, FML. Freiherr Fon L u k a e ie, hat zur Zeit, als in Budapest das Standrechts.verkündeL war, zahlreiche Todesurteile erbringen und vollziehen lassen. - Die durch die Volksregierung eingeleüete-Untersuchunghat feftgLstellt, daß bei einem Teile der Todesurteile das Verfahren oder die Vollstteckuüg dengesetzlichen Formennicht entsprochen hat. .Hm 'Lause i-dieser Untersuchung hatder General mit kseinet.-WmWei-seme- Wohnung verlassen und wurde, als ^er . in^den letzten Tagen zu einem Verhör vorgeladen, werden, svllte, nicht gesunden.- Wie verlautet, hat her General mit feiner Familie das Land verlassen. i Der' ArbeiLerrät. gegen die KsmmMisterr. - BNdKpestj, 29. Jänner. (Meldung des -Ungarischen Telegraphen-Ksrrespondenz-Bureaus.) Der .ArberLÄraL. beschloß auf Antrag der sozialdemokratischen Leitung, daß die kommumstischL Fraktion dem.sozialdemokratischen Verband nicht weiter angechyren, dürfe. Dieser Beschluß wird dem für 9. Februar einberussnen. außerordentlichen sozialdernoLrattschen Landeskongreß zur Bestätigung vorgelegt werden. Der Kralrareer tschechische Gesandte molestrert. Prag, .29. Jänner. Das Tschecho-flowakische PreßbmeauS meldet, daß der Lschecho-slowakifche Konsul in Krakau^.- Dr., L o-ch a r, -am 2L. Wnmr -folgende Depesche' aus - Silleirt gesandt habe': Nachmeiner Ankunft in Krakau-am Donnerstag wurde ich verhaftet und das Konsulat wurde versiegelt. Erst am Samstag wurde ich über Paderewskis Befehl in Freiheit gefetzt. Ich fuhr nach Warschau und übergab am Sonntag das Memörandmy. ' Wirtschaftsanschlutz an die Entente. §Mdon, 28. Jänner. (Reuter-Meldung.) Ende der Hörigen Woche ist hier eine ossizielle polnische Mission eingetroffen, um den engsten Anschluß P o len s a n die Entente' auch in w i r L- } ch a l‘l licher Beziehung zu verkünden. Polen wünscht seinen Markt vom deutschen Einfluß zu befreien und ihn ganz der Entente zur Verfügung zu stellen. Spezielle Aufträge der Mission sind die .Schaffung ' einer p o l n i s ch e n W ä h r u n g ans der .Frankenbasis und als Grundlage hierfür die G ew ä h tun g ei ne s Ententevorschusses auf die große - Entschädigung, die Deutschland an Polest, zu leisten haben , werde. Ferner wünsche die -Mission, Lebensmittels sowie Maschinen und Rohstoffe einzukaufen. Ast der Spitze der Mission steht der frühere Minister Chrzanvwski. Mnßland. WaUen. . Mr den Anschluß DeutschSsterreichs an . . . ..Deutschland.' Lugano, 29. Jänner. (Meldung der Telegraphen- Kompagnie.) In einein leidenschaftlichen Artikel wendet sich Corriere della Sera gegen die von der Pariser Agence Aavas veröffentlichte Unterredung seines Wiener Korrespondenten mit dem Staatssekretär des Aeußern Dr. Bauer, und zwar gegen die daraus sprechende ablehnende (?) Tendenz gegen den - Anschluß Deutschösterreichs an Deutschland. Italien wird, abgesehen von den politischen Interessen, auch aus moralischen Gründen für-den Anschluß eintreten. Es fühle keinen Haß gegen die Deutschösterreicher und werde sich im Gegenteil -dagegen auflehnen, daß diese unter die Herrschest der Tschechen, Südslawen oder Serben gerieten . In einem weiteren Artikel beschäftigt sich das gleiche Blatt mit der Pflicht Italiens, sich für eine ausreichende Berprovi ant ie r u ng D e u t s ch ö st e r r e i ch s einzusetzen, da Italien lebhaftes Jnteresie daran habe, einen Nachbarn zu haben, der möglichst schnell zur Arbeit und zur Erzeugung von Waren zurückkehre. - Frankreich. f ErMmeZ? Prozeß beginnt endlich. München^ 29. Jänner. (Meldung der Telegraphen- Kompagnie.) Die München-Augsbt'.rger Abendzeitung meldet aus Bern: C a i l l a u x wird nächsten Donnerstag zum erstenmal vorn Präsidenten der Kommission des außerordentlichen Gerichtshofes vernommen werden. Seine beiden Verteidiger werden dern Verhör beiwohnen.; Dre RegrerrmA nimmt dle Fsederm'rgTtt des ."-dbeiLerv'erSMßes' atu'. . , ■ Madrid, - 28. Jänner.- (Havas-Meldung.) Der gestrige Ministerrat hat die jüngst vom allgemeinen Arbeiterverband, der. Negierung unterbreiteten sozialen Forderungen einer Beratung, unterzogen unb grundsätzlich beschlossen, s L m t! i ch e Forde r u n gen a n z u n e h m e tu Das Institut für soziale Reformen wird beauftragt werden,- über die'Vorbereitungen der' nötigen Gesetzentwürfe einen Bericht zu erstatten. K^rne-LeÄSASMittel für' drö -AerttösrMZchte.; Gerrf» 29. Jänners (Tel. der „Wr. Mmgenzlg.*) Wie das Bureau Europa Dreß meldet, hat der amerikanische Senat den L e ti s m i t t e t'k r e d i t von 100 MWonenWöstürE nstx.istnLeF.deri Bedingung bewilligst daß er' au ß e rh a l b d er Zentr alm ä ch t e verwendet werde und nur den Armeniern und den andereu .von den TÜ rken u n t e r d r ü ck t e n. V ö l L e r n zugute kormnt. 4# r. Die Zarin und ihre Kinder leben. (Loudvrr, 28. Jänner. (Meldung der Telegraphen- Aompaguie.) Daily Telegraph meldet aus Kopenhagen: Von einer Persönlichkeit die in engen Beziehungen Zum Zaren Nikolaus stand, wird mitgeteilt, daß die Zarin und ihre. Kinder nicht ermordet, sondern noch ^äm Leben seien. Ukraine. tziLfsäMon für Ostgalizien nnß Dirkvwina. Kiew, 33. Jänner. (Tel. der »Wr. Morgenzlg/) Der chwer betroffene Bevölkerung von Ostgalizien und der Bukowina istnzuleitm. Arbeiter gegen den Krieg. - . Kiers» 28. Jänner. (Tel. der ^Wr. Msrgenztg.") Der Urbeiterköngreß in'JekatennoSlav beschloß, sich an das russische Proletariat mir der Erklärungzu wenden» daß der Krieg -wischen der .U train e un d Rußland die B eru i ch t.n n aber R.e v o l n t i o n und den Sieg der interstationalen Realäon mit sich brachte. DerKongreß exsucht das russische 'Proletariat 'einen-enecMchen Protest gegen die. verderbliche Politik der Bolschewiken einzulegen unddie ZuriMchuus der Sowjet- >mppen ans der Ukraine durchptsetzm. . - » - DeMonftraLivN oLLschLosLr HochschAer. Am WLhrinyer Cottage veranstaltete gestern nachmittags die ^Bereinigung deutscher Kriegsteilnehmer der Hochschule siir Bodenhittiiu" emc eigenartige Demonstration. Bor einigen Tagen richtete' die Bereinigung in den TageZblättern an die Wiener Bevölkerung einen Nuscus, in der sie die Bitte um Ueberlasinng von Wohnungen an die obdachlosen Hörer der Hochschule für Bodenkultur, die vom Felde herncheürcen, richtete. D.eser Slufritf hatte keinen E rf o l g. Nach einer neuerlichen Mitteilung der Vereinigung sind noch immer gegen 75 Hörer obdachlos und verbringen diese die Nächte in Mafsengnartierm, Kaffeehnnsern und Wartesälen der Bahnho-e. Um. gegen diese sürchtbare Tatsache Verwahrung emzulegen, demvnstrirrren gestern nachmittags ungefähr 300 Kriegsteilnehmer im Cottägeviectel. Dte Deinonstrmiten trügen Tafeln mit großen Aufschriften : „($> e b t uns Woh n int g e n!", „Obdachlose H o ch s ch ü l e r" ulw. Die Pobzei batte berittene Wache aufgeboten. Die Demonstration verlief ruhig. Nacheinem Umzlrg bewegten sich die Demonstrantengmppen MS zum Hotel „Unum*. Im Cottageviertel wurden Zettel abgegeben, die folgenden Text hatten: „Villen- und Hausbesitzer! Mehr als 200 Kameraden anS unserer Hochschnle. sind, obdachlos. Gebt uns Wohnung! Bürger Wiens, vernehmet.den Schmerzensschrei in letzter Stunde. Es geht um die Zukunft vieler Menskhen, die durch die Begucrulichkeit mancher Mitbürger auf der Straße frieren müsien." Dir SLaKLsbeamLerr Leim StaaLskLAzrer. Eine Abordnung des Staatsbeamtenverbandes erschien heute beim Staatskanzlcr Dr. Nenner und überbrachte demselben die Beschlüsse, die in der ant 26. b, M. stattgesnndcnen' Versatnmlung gefaßt wurden, wonach den Staatsbeamten der am 1. Februar fällige Anschaffungsbeitrag voll ausbezahlt werden soll. Staatskanzler Dr. Renner erklärte, daß sich der KabinettSrat hierüber zusttmmend geäußert habe. Da jedoch noch einige andere Forderungen von den Beamten ausgestellt wurden, so werden alle diese Fraget! in der heutigen Sitzung detz Staatsrates in einem behandelt werden. MiLLeiluttgen -es Jüdischen Berufsamtes. (Wien, U. Praterstrahe 43, Tür 11.) Abteilung Arbeitsnachweis: 3 Hebräischlehrer suchen NachmittagSstunden für Anfänger, Fortgeschrittene oder Kurse. Honorar nach Uebereitikomtnen. Student, Jurist, der polnischen und deutschen Sprache mächtig, erteilt Nachhilfestunden an Mittelschüler oder übernimmt Bureauarbeit. Verschiedene Bureaukrnfte, Stenotypistinnen, Buchhalter, suchen geeignete Beschäftigung. DaS Jüdische BertrfSamt weist darauf hin, datz eS sich hauptsächlich zur Ausgabe gesetzt hat, jüdischen Jugendlichen Stellen ln der Landwirtschaft, im Gewerbe, ln Lehr- und Bllegeberulen Ztt verschaffen, und daß seine .Alsteilung für ArLeittznachrvLiv mit r»en sonstigen. beftehrrrden Arbeit8ngch>' weisen in dieser Hinsicht kooperiert. Ansuchen tim Per»' mittlung von kvmmersieiien Lietten werden zweckmäßiger^ weise an den unentgeltlichen - Indischen ArLeitürrschtoeks/' II. Taborstraße 50, geleitet. ' ' i Alle Arbeitgeber, dir offene Stellen in der Landwirtschaft und im-Gewerbe haben, sowie alle, die jüdisches'Äihsr-'s- und Pflegepersonal benötigen, werden aufgefördert, sich hierzu des Jüdischen BeruföatnteZ Zu bedienen. ' T .. Stndicul-eratung: Die Siubtertberauin^ steht allen jüdischen Jugcndilichen zur Brrfügung, dir'' AuskünM, über Schulbn, Lshrstätten, Berufsaussichten üsw. wünschen.- Sprechstunden täglich, mit Ausnahme von SamSrag und'' Sonntag,, von 2 bis 5 Uhr nachmittags. .SPbwmrg von Gsrvevbebet^keLen megen NichtbsKch'LttRg der ErmN-riLHZsvsrschrifLeA. - Vom S-taatssckrrlör für Bslksemährrmg wurde:m..StaM->'u gesetzblatt mit Wirksamkeit, vom 7. Februar eine Vsttzugsanweisung mndgemachr, -wonach Gewerbebetriebe, in denen die geltenden Er«- nährnngSvorschristen wiederholt oder unter Umständen übertreten werden, die ösfentlicheS Arrgernis erregt haben, von der Behörde sofort gesperrt werden können. Me NaheungSmittelgeschäfte werden in ihrem.- eigenen Jnteresie nacbdrückl'chst anfgefordert, die grli'.mden ErnährimgA- Vorschriften entztchalten. — Helfen wird das wohl wenig. Dir Eersorgrmg -er Stadt Wien mit elektrischer Energir... In der. letzten Sitzung de8 Stadtrates öerlchtetr. Stablr'at'. Schmib über den Antrag be§.-Gemeinderates Se dlak,'dev ^dahin geht,.einen Ausschuß einzusetzen, der 'sich'mit ber^Frgge " der Vcrsor gung Wiens mit ele kt risch er E uergie' durch AustrützMkgder' in Betracht kommeuheu Wasse.rkr'ästei, zu beschäftigen hätte. Insoweit unmitbelbar bas Interesse der Gemeinde Wien -an der Ausnützung der WasserkrSsteft. für die Erzrugnug elektrischer Energie in Betracht kommt^ befinden sich die Berhandkungen im Züge. An.erster sAtellel steht die Anlage in Äallsee, die von der oberösterreichifchen.' Regierung im Frühjahr vergaÜLensn Jahres der BehanolünK" unterzogen wurde. Die Anlage für dte Ausnützung der Ennswasserkrüfte bildet drn Gegenstand von. Studien, die das Stadtbauamt mit. dem ebenfalls daran interessiertere Staatsamte für Verkehrswesen durchführt.,'-'Ein CntwurffÜch die Erschließung der'.'Wasserkräfte der Zbbs steht derzeit/irckl. Stadtbauamte in ÄuLarbeitung. Ebenso beschäftigt sich dieM Amt mit Studien für die Ausnützung einer GtzsWSpufe'..^.bxr zweiten Hochquellenleitung bei Gannng. Der Perichp. der' Stadtbauamtsdirektion in Angelegenheit der Ausnutzung der Wasserkräfte des deutschösterreichischen Staates für die 'Versorgung der Stadt Wien mit elektrischer Energie wurde-zur Kenntnis ^genommen. Die Bildung eines GemeinberatöauS-' schlrsses, der sich mit -dieser Frage Zu beschäftigen, hatte, .hat nach dem Abschlüsse dvr Studien, der städtischen AemLer.-unp- UnLernehmungen in'diesem. Gegenstände zu erfolgen. -i- * Hrrbevmrrrms Geige gcfto^tesc. Einem überaus verschmitzten G/lUner ist eS gelungen, die derühm-'e'S t ra b i ö c ti UZ- G er g e Hstdermanns aus dem Hotelzimmer, nn' HvttL-Imperial zu entführe«.' Der Diebstahl wurde von Huberneann .erst gestern/-' abends entdeckt. HubMnarur erinnerte sich ' sofort- «inerVe^' aegnung - -mitdem mmmaÄichen Dieb. Gm -junger Mann,'irr Osfiziersunifomr hatte den Künstler.HestLrn und vorgestern-mehrmals im Hotel ausgesucht und "wurde-dann, .stundenlang im -Hotril '.umherstreichend, .gesehen- Auf die'-Fra^e eines Sttchenmühchttst-, wen er suche, gab er die' Auskunft, er wünsche HuhennastU^-Lu'- sprechen. Aus die Antwort, daß der Meister nicht zu Hause sei, erwiderte der Fremde, er habe chn unten gesehen, er werde-nach zehn Minutenkommen. -Das ganze Benehmen 'schim Ms eine genaue Bekanntschaft mit dnn Geiger schließen zu lasien, /so -daß eS dem Stubenmäd5)en später nicht aufftrl, wre derOWer dan» mit dem Geigenkasten des Meisters , die Treppe - binabkant^ Die Geige, ist vor neun Jahren bei Hillin London 'geEäüft--'rmd! asten Mnsirsreunden bekannt. Sie stammt aus dem Jahre'Hill und tst nach dem Oergmalzettel im Innern von Antonio P tr.a varrns. Hubermann hat gleich die-poüzrlliche Anzeige erstütte^ Er hat auf die Wiedererlangmeg der Gecge eine Belohnung von' zehntausend K r o u-e n ausgesetzt.. Hubernmnn -will auchbei - Rückstellung der Geige von der strasgerichrüchen Verfolgung absehen. «ReisepÄsis mach dem Lschechv-slowaMschen, Staat. Zur Erleichternüg der E-lauMug von Reischäffen nachden Gebieten des tschecho-siowakischen Staates wurde von der- PolczerdireKion -verfügt, daß diese Reisepaffe von nun' an bei den Bezirks-Polrzeikommiffanaten ausgestestt werden, in-deren Amts--! gebret die Paßwerber ihren ordentlichen .Wohnsitz habem. , Di« Parteien haben zu diesem Bchuse ihre PersosialdokMnente, besondere ' einen Nachweis über ihre Hcimatszüftanditzkeit,! beziehungsweise über die St-.-iatSbürgerschast und die Zustimwun-! der zuständigen Steueradminlstraüon beizubringen. . . . ... * WieLeverösirrung des BursLsees. Die öetziLs^Vör' einiger Zeit in Anssicht genommene Wiedereröffnungdxs Burgtores wird nunmehr auf Anordnung des Staatsnotars Dr. Sylvester, am 1- Februar erfolgen, wobei auch gleichzeitig dre Durchgänge durch die Hofburg freigegcben werden. - ' ■; >. * 9 Das „Pilsrrer" wird bMgev. In der Pilsener' tandelskammer fand eine Versammlung der Branrreivertceter aus,. i l s e n und B u b w e i.4 statt,'in welcher beschloffen wurde,' ab 1. Februar das Bier um K 40 per Hektoliter abzügeben,! wovon K 15 auf die Brauereien und K 25 auf die Wirte! eutsällen. - „ * Kerzenausgabe Im FeLrvar'. Ini Februar -wich fidt! sämtliche Wohnungen auf die Nummer 36 .des Einkauffcheines.'je eine Kerze im Gewicht vonKilogramm arlSgegeben.) Uebeodies, erhalten Wohnungen und Astervennietungen auf Grwll».- ibrer PetroleumbezugSkartr je eine weitere Kerze im "Gewicht/vö«l. t», Kilogramm. - , J * L'sauerksrrvenL. Die Lese- und Nedchalle iMuch« Höchschüler in Wien hält Samstag den 1. Februar, . Vg6 Mr abends, .im Bereinslokal, IX., Türknlstrgße 0, den Tranerlonvenr, für rbre im Krieg gefallenen und verstorbenen A.-H.?li .H. .und- Bb. Bb.: Dr. Engländer, Dr. Weinberaer, Dr. Ludwig Weine?,' Dr. Landesberg, Georg Frank, Knebel, Strauß, Teltscher, Lustig- Fritz Weiß, Jahr, Dr. Wertheimer, Willner, Blasenstein, Jott. Berger und Manu. — Oberkantor Maierowitsch wird das Lt molo rezitieren. — Die Angehörigen und Freunde der Gt» salleuen sind herzlichst eingeladen, zur Feier zn erscheinen. * *■ Kassüneinbruch. Am 28. d. M. nachts wurde bars Geschäft des Kaufmannes Salomon Ezafuk, Levpoldstaht»! Jirkusgasse 3, erbrochen. Die Täter sprengten eine eisern^ Kasse auf und entnahmen ihr 1100 K. in Noten, 500 K. irr, Silber in Ein- und Fünfkronenstücken, ein Einlagebuch der> JivnostenSka Banka anf 9000 K. - lautend. M .ttottiirrng fttp jpsrkasstbuch nstt tiprp Einlage von 400 K.. .>

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