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Wiener Morgenzeitung · 1919-01-29 · Heft 11 (29.1.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 11 (29.1.1919)
Date
1919-01-29
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Wiener Morgenzeitung ©?ttc IT Me», Mittwoch ■■ - '-iMlVi "ttiaVrW»...- I Xlt- Tagblatt in Wiedergabe seiner Aeußerungen sagen: „DerDonausöderation stehen unübcrrvindliche Schwierigkeiten gegenüber. Deutfchösterrerch ist mit diesem Wunsche Allein geblieben. (Also wünscht Deuischösterreich doch?) Es gibt für Deutsch Österreich h einen1 a u deren Ausweg ab die Vereinigung mit Deutschland." Wir fragen den Herrn Staatssekretär, ob und wann er denn Verhandlungen mit den Nationalstaaten crepstogsn hat? Hak er'keine gepflogen, woher die Weisheit, ..das; die nationalen, politischen und wirischasttichelv Gegensätze eine Verständigung aus» schließe.^'? Hat er aber verhandelt, dam: muß es in größter Heimlichkeit geschehen sein, denn n i e :vurde dir h e u t s ch ü ft e r r e i chi s ch e n Qessent-!; ch u c i i l) o u b c x Einleitu n g, d e in B e rlauf e und ßem . Resul 1 ate der V e rd a u d l u n gen ü der die Bildung ein ex D o n a u f v b e r a t i o n berichte t Ist Herr Dr. Baues, der Sozialdemokrat, vielleicht unter, die e Heimdiplomaten gegangen? Das wäre :ooh! die herrlichste Errungenschaft der Revolution, eilt Triumph Des Geistes der Goluchowski, Berchtold und Burian! st. GroßrumÄrrierr und die I«denfrage.- Von unterrichteLer Seite. Von gut informierter Seite erhalten wir mit Bezug auf die Meldung in Nummmer 6 über „Lösung der rumänischen Iudenftage", die inzwischen auch von Reuter verbreitet wurde, die folgende bemerkenswerte Darstellung der nimänischen Verhältnisse Der englische Gesandte telegraphiert enthusiastisch: Die rumänische Iudenftage ist gelöst. Die Regierung hat ein Dekret erlassen, wonach alle Juden das Staaisbürgerrechterwerben können. Herr Bratianu lächelt leise, die rumänischen Juden machen verdutzte Gesichter. Der Gesandte glaubt dem Minister, die Juden aber wissen, daß der Gesandte nunmehr be-' friedigt, sie aber unverändert schutzlos und der rumänischen Willkür ausgesetzt sind. Gab es denn je ein Gesetz im freien Rumänien, das den Juden etwas versagte? Es kommt immer darauf an, daß man die Gesetze zu interpretieren verstand. Ein rumänisches Sprichwort knüpft an die Fabel an, daß zwei streitende Juden den Richter bestochen, Berl mit 50 Franks, Morsche mit 80 Franks und gibt dann den Richterspmch wieder: Stach Artikel 50 sollte Berl Recht haben, wegen Artikel 80 muß aber Moische den Prozeß gewinnen. Wo derartige Rechtszustände nicht bloß im Sprichwort leben, kommt es auf ein Dekret nicht mehr an, wenn dieses gerade in England dekorativ wirken kann und die Ahnungslosen draußen sagen werden,.Rumänien ist also doch ein zivilisierter Staat; gerade setzt, wo man das Land vom Dnjestr bis zur Theiß schlucken will und dreiviertel Millionen Juden mit hereinnehmen müßte. . Aber Rumänien ist kein zivilisierter. Staat, deshalb ninunt es seine Gesetze und sonstigen Verpflichtungen selbst nicht ernst und hat sie nie ernst genommen °, es handelt immer nach dem von grenzenloser und zynischer Selbstsucht diktierten Interesse des großen Grundadels, der acht Prozent der Bevölkerung ausmacht, aber über 60 Prozent des urbaren Bodens in Eigentmn hat, dem daher der Bauer, der sich vorr seiner Scholle nicht ernähren kann, durch staatliches Auswanderungsverbot aber verhindert wird, sie zu verlassen, Robotiüenste leisten muß. Natürlich gibt es im freien Rumänien keine Rodotpflicht, über der „freie" Bauer kann sich von feinem Zwergbesitz doch nur etwa bis Februar ernähren; da er „im Interesse der Nation" nicht auswandern darf, muß er beim Gutsbesitzer den Boden?u den Bedingungen pachten, die der Gutsbejixer "verschreibt. Das Ergebnis dieses freien Vertrages ii! sieten Rumänien ist, daß die Bodenrente dort fortwährend steigt, auch wenn der Weltmarktvreis des Getreides sinkt, wie das in den Jahren vor dem Weltkriege beobachtet werden konnte. Der Bojar streicht nämlich den steigenden Mehrwert der bäuerlichen Arbeitsleistungen ein, während der Vertragsinhalt immer gleich bleibt. Dieses Verhältnis ist die Achse» um die sich die rumänische Staatlichkeit dreht, dieser Swu; der Bojaren ist in ihren Augen nichts anderes, als eine von ihnen geschaffene gemeinsame Einrichtung stir die aus dem größeren Besitze sich ergebenden, gemeinsamen Interessen. Die Beamten, die man dafür braucht, sind ihre Beamten. An der Spitze steht ein Gütergeneraldkektor, den man dekorativ „König" ucr.tu. Gut bezahlte Advokaten besorgen schon yi's sogenannte Parteiführer, daß dieser allgemeine Betrieb klappt und auf den Fremden einen guten . Eindruck macht. Da beispielsweise mehr Leute zu versorgen sind, als mit der Rentabilität der Güter vereinbarlich, läßt man itnmer nur die Hälfte zur Slawskripp'r heran, die andern müssen eine zeitlang zuseheil. Die Advokaten der Bojaren sagen dann aus europäisch: In Rumänien herrscht das Zweiparteiensystem. sobald eine Partei dir Herrschaft antritt, Übernimmt sie sämtliche Veam'.enpostm ber öffentlichen Verwaltung. Das ist der Kern des politischen Vüsbarres. des Staats- und Verwaltungsrechtes Rumäniens. Die Inden find dazu da, die Ursache ab.u'. eben, warum es den Bauern und dem Beamtentroß, der gerade am Trockenen sitzt, schlecht geht. Sonst rönnte man noch darauf kommen, daß die Bojaren cs sind, die das Land und das Volk ausbeuten. Die Juden sinh die Parias, Och jekte des rumänischen Herrn. Kein Jude hat einen Anspruch auf menschliche Achtung. Er ist geduldet pnd ' hat , daher auch keinen Anspruch, daß die Gesetze des Landes zu seinen Gunsten angewendet werden. 'Das ist die gesellschaftliche Auffassung und iriese, kann durch irgendein Regierungsdekret nicht geändert werden. Als nun Besiarahien pkkupi^t wurde. dachte man an eine Selbstverivaltung der neuen Provinz, damit die Ordnung im Königreich nicht gestört werde. Jetzt aber,, da, Bukowina /und 'Siebenbürgen < dazuzufallen scheint,' Länder, di? zivilisiert sind, muhte -man zu einer anderen Orgamsationsform übergehen. Man muß alles nach Bukarests herunterzentralisieren und auf einen Leistern bringen, damit bie „guten" Verhältnisse im Königreiche-!nicht MW://Dieser Schritt ft ftir die Beurteilung der Lage der Inden /symptomatischer als? ein Dekret... Eine Million Iudenfollen in „Groß-Rumänien" wohnen, nach den Grenzen, die -Bratianu anspricht. Die Juden in Bessarabien haben sich, im Landtage der Abstimmung überden Anschluß an das Königreich enthalten, der Jüdische Nationalrat in Czernowitz und der in Klausenburg haben den Anschluß adgelehrch sie wissen, daß nur:eine internationale Garantie und Kontrolle den Zustand der Juden in Rumänien verbessern kamt. Rumänien ist kein zivilisierte? Staat. Seine Gesetze wurden nie. redlich durchgeführt und Reformdekrete, haben nur..dann Bedeutung, wenn man sie durchführt. Ihre. Durchführung widerspricht aber den . Interessen der c Bojaren und ihrer Söldlinge. Ein e S i chernng d e r I u d e n h e i t R um ä n i e ns kann' n u r durch d a u e rn d wirkenke internatio.nale Einrichtungen erfolg tn. Internationale Kontrollen passen aber den. Herren nicht. Das suchen sie zu verhindern. Rumänien wird jetzt vom Ausland hermetisch abgeschlossen, damit man ist den krittschen Stunden keine,Nachricht über die tatsächlichen Verhältnisse dort/erfährt Indessen werden in Bessarabien jüdische Frauen geschändet. - in der Bukowina herrscht politischer Terror und in Siebenbürgen politifd^e Stteiks. In London glaubt man aber, daß Rumänien ein zivWertes Land ist. Nach Nachrichten, die aus Bukarest kommen, wird den Juden unter schweren Strafen verboten, das Ausland siber die Läge der Dinge zu orientieren. Solange die Agrarftege nicht gegen die'Bojaren gelöst ist, sind alle rumänischen Iudengesetze, deren Durchführung nicht unter internationale Kontrolle gestellt sind, eitel. Die Regie in Bukarest war immer gut. Jetzt Adaptiert, man ^das Land W jfcen. -Friedensdaß ein Re- ' gierungsdekre't, erlassen -.-ohne.'/parlamentarische Genehmitzuntz, dir Mdenftage löst. Die, Kronjuristen werden sich. über diesen flagranten Verfassungsbruch schon zur gelegenen Zeit empören und erwirken, daß das Dekret für ustwirhsam erklärt wird. Natürlich, bis/die WedensKonfechyz, wehtvorbei ist, hat man für solche Lappalien keine Zeit. Der Prager Mische Natio»a!- ksngretz. . Bon Dr. H«tzo Bergmann» Prag: Der Staat, der als erster auf den Trümmern des alten ' Oesterreich entstanden ist, hat auch als erster seinen jüdischen Nationaltongreß gesehen. Am 4., 5. und 6. Jänner hat er in Prag stattgeftmden. Es ist der Mühewert, die Resultate dieses ersten Kongresses der nationalen Juden., in einem der »engeschaffenen Staaiögrdiide anzusehen. Sie zeipM uns, welche neue Möglichkeiten die.Umwälzung auch für uns Inden geschaffen hat und lassen mr3 auch einen Blick aus. die Verketvmg voliüzcher Ursachen und Wirkungen, Fragen von Taten und Unterlassmigtn auch in unserem jüdischen Leben werfen. Die neuen Möglichkeiten: Hier meine ich die Juden der Slowakei. Es \m das überraschendste Erlebnis bei der Kongreßrrönn'.nrg. daß non dm 340 Delegierten, die nach Prag gekornmen waren, schon 20 ans der kaum noch ganz dem rschecho-slowalischen Swate angegliederten Slowakei stammten, obwohl der Zionismus dort fast keine Anhänger hatte und der Prager Nationalcgt erst knapp vor dem Kongreß seine Werbetiitigfeit in einigen Orten der Slowakei begonnen hatte, Hier hat chm die Geschichte für nng gearbeitet. Sie riß dir Juden aus ihrem alten Milieu und versetzte sie in ein nmes und haß dies in einer Zeit geschah, in der die nationale Idee, bei allen Bolkeru unh auch bei uns führend war, war Grund genug, m diese Juden zu uns zu bringen. Wie einst hie. letzte Umschichtung der Juden, die Emanzipation unter dem Zeichen des Liberalismus vor sich ging und deswegen die Ideologie des Liberalismus ein Jahrhundert lang die Juden beherrschte, so können wir als sicher annehmen, daß nunmehr für Generationen. die Ideologie des nationalen Judentums allenthalben die jüdischen Massen be-r herrschen wird. Die Jüdischnationalen Böhmens und Mährens aber gewinnen in den slowakischen Juden, die so fast von selbst zu ihnen kamen, eine nngelnrin wertvolle Kraft, Sie sind zahlenmäßig sehr stark — man schätzt sie auf 150:000 bis 200.000 —• rmd haben eine sehr lebendige jüdische Tradition, also gerade das, wtrZ.den Inden Böhmens vor allem fehlte: den Zusammnchang mit der Bergängenheit. Sie haben eine überraschmd große Zahl von jüdischen. Polks-,-.Bürger--.und Mittelschule, Hunderte von jüdischen. Srndenkn, dir - ihnen entw-nsisen sind, werden sich. . wse 'ä'ordnii iuich dem assii'Nrtaiörisch wirkendm Budapest, 29. Jänner 1919 Nr. 11 ' - -—-:—r nunmehr nach dem nationalisierend wirkenden Prag wenden zso können wir ans eine sehr reiche WechselwirKmg hasten, die dem Judentum im ischechischerr Sprachgebiet mindestens für einige' Generatisnm nyte Kräfte ^Mfiihren werden. Der Nationalkongreß hat seine politischen Forderungen an das ULroöni LbromtLööai, das.provisoris che.Parlament, formuliert. Er forderte B e r t r e t u ii d d e r I n d eit t nt Parl a* ment. An Stelle -Bittens nn: Anerkennung tritt di«' Forderung um unser« politischen Rechte äls MindrrheitSnaüost,' in idiesyn Staate, auf dessen Boden wir uns noch . VE - - dem 28. Oktober voll- und, vorbehaltlos gestellt . Habens Niemand täuscht sich darüber, daß wir unser«' Fordernngm nicht ohneweiterS durchsetzen werden. DaS tschechische Voll läßtuns immer die 'Sünden der jüdischen- Assimifanten — nicht zum wenigsten die Sünden d^r Wiener „Judenpressc" —. entgelten, identifiziert gem Deutsche, und Juden und ist über dir internationale Kraft imserer nationalen Bewegung.noch nicht genügend msvrunert.- Alte Unterlassungen! Wir. hohen, es versämnl, da§ tschechische Volk rechtzeitig und ausreichend über unsere. Forderungen auszErm., Wir. überließen di^' Schasftmg einer jüdischen Literatur in y'chechisch'er Sprache fast ganz den Ässimilanten, Pi« es glücklich auf einen Hakender jährlich, brachten. Wir Hatten freilich nicht einmal den. Die große dtmokratische Welle, die Bedeutung, welche sie der Presse, der öffentlichen Meinungden Bezichungen zwischen Volkiind Volk brachte, hat ims überrascht, llnsere Sympathien für die Tschechen' sind.alt, der Vergleich zwischett jüdischem.-und tschechischem Schichal .war ein. Steckenpferd rmserex BersammlUngSiednev. Aber wir lehtm in unsere Kreise eingesponnen und überließen' die ÄuMmng über die Juden den tschechischen Ueberseyern von. Chamberlain und Genoffen. Pie Aufgaben, die jetzt in Bezug ans ÄuMrung rmd Propaganda in. kürzester Zeit erfüllt werden müffm, sind übermenschlich. Ucher- . menschlich die Leistungen jedes Elnzekrim aus jener^ kleinen Gruppe' von Zionisten, die ihre tschtchischsprachliche Erziehung jetzt zuM -Dienst, für unsere Idee heWgt. DaS jüdische Volk im tschecho- ' slswakische» Staat wird einst diesen Braven, welche die Wochen? schüft Liäovstt tptkrj um sich sammelt) tiefen Dank für ihrr^ Arbeit der'Aufklärung gu zollen Haben. "' ' Der Kongreß hat freilich durch die Würde sentes BerlauseL ein gut Teil dieser Propaganda übernommen. Die tschechisch,« Presse hat über ihn ausführlich und ausnahsmlos wühlwollend, berichtet, das Organ der Sozialdemokratie LrLvo liäu schrieb geradezu begeistert. Hat doch auch der Vertreter des Klubs sozial-, demokratischer Abgeordneter, Redakteur K o u s ch a. den Kongreß feierlich begrüßt. Es war fürwahr wie eine Verheißung der völkerversöhnenden Wirkung des demokratischen Nationalgedoncens, als Konscha unter dem Jubel des Kongreffes dem Vertreter der jüdischen Arbeiter hie Hand znm Bruderbund der Arbeitendm entgegenhich. Der Kongreß hat ent jüdisches S ch u l p r o g r a m m, das Professor Engel vorlegte, genehmigt und ein Gemeind e- . Programm mrsgearbeitet. Da§ Gememdeprogramm verlangt Neberführung des gesamten, schon bestehenden Organismus der Judm auf die nationale Grundlage. Es soll also, nicht durch einen besonderen Kataster erst die jüdische. Nationalgemcind« .ge? schaffm werden, in welche die natiorialnl Inden einzutteten hätten, sondern ddn tatsächlichen Äerhaltniffen und'Wünschest der Jüdeu Rechnung tragend, sott der Gesetzgeber den historischest Irrtum der konfessionellen Matrifttlierung der Inden beseiiigm. rmd ihrer schon bestehenden rechtlichen Organisation die wahr« Gnmdlage geben. Einzelne, welche die Fiktion von religiösen, nichtnationalen Juden anfrrchterhalten wollen, mögest dann aus der jüdischen Gemeinde auStreten und sich in privatest, religlösen Bereinigungen zusammentnn. Mit der Trennung, von Kirche rmd Staat entbehrt, dieser Akt -es politischen Jntereffes. dagrgerr ist dir Umwarrdlung des jüdischm Organismus in einen nationale» die einzige Möglichkeit, den öffentlich-rechtlichen Charakter des Judentums, unser schlichtes Dasein, vor den Auge» deS Gesetzgebers zu retten. Dazu hat der Nativnalkongreß da/ Seinige getan. Die FrLedmskoNfereNz. Die Arrknnst der deutschen Kolorüen. Paris, 28. Jänner. (Havas-Meldung.) In der unter dem Vorsitz Clemeneeaus abgehaltenen Montagsitzung der Vertreter der Großmächte äußerte, sich P i ch o n über die Insttuktionen, die er für die interalliierte Untecsuchungskommission.. die sich nach Polen zu begeben hat, redigiert hat. Die Fassung dieser Instrüklton wird Dienstag vormittags endgültig beschlossen werden. Im Verlaufe der Nachmittagssitzung wurde die Frage der deutschen Kolonien in Afrika behandelt. Die japmüschen Delegierten brachten den Standpunkt der japanischen Regierung in Gegenwart der zwei chinesischetr Delegierten zur Sprache. Hughes und General Botha aabett die Forderungen der Dominions bekannt: N e u a u in e a wird für Australien, die Samoa-Ins.eln für Neuseeland und Südwestafrik^ fürSüdafrika beansprucht.DieDiskussiott erstreckte sich aus das weftaftmanische, auf das Togö- und das Kamerun-Problem. Prästoent Wilson entwickelte seine persönlichen Gedanken für die Regelung der Vebietsfragen. wonach der Völkerbund einen eigens beauftragten Staat mit der Verwaltung dieser Gebiete betrauen würde. Während der zweiten Sitzung des Komitees der Großmächte traten die Delegiertest der Mächte mit besonderen Interessen zusammen. Den Vorsitz in dieser Sitzung führte Jules Campon. Die endgültige Bildung der fünften Kommission für die Festsetzung der Entschädigungen bleibt noch vyt-j behalten. Belgien v er einig t e die meiste» Stimmen auf sich.

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