Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 10 (28.1.1919)
- Date
- 1919-01-28
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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"7 Seite « Ä!?n, Dienstag;.-*«aisgg&ttK. Men-v Äo^genASlkuRF 28. Jänner MS >tt. 10 . * Wiener Wohnurrr-ssta^isLiL. Mit 31.D-n,cmKer1918 .warm 31ö lerrsiebkndr Wohn:ma.m angemeldet. Ein großer i£-ei£ »bei* lrerstchel'dcn Wohnungen besteht aber nack dem Ergebnis der '.Kontrolle au<- Kelle r w o h u u u g e n ob« sonst t'miM bri wohnbaren Unlerkynsten. Zit leerstehenden Geschäst'?lokali!8ten : haben einen »eiteren Räckgaug zu verzeichnen. ZurrLhnre Ler> ^l'rcktyyhns. DaS, städtische GrisnndheitLmnt feiCe mit: Im MonatJänner haben die Erkrarcknugen i au FlecktvphnS in Wien -.iricfjnne in anderen Städten io in -Berlin, Budapest nsw. w c i t e r zu a c n o m m t n. Bisher würben TO Erkrankungen zur Anzeige gebracht. KohlensASgsLe. , Ab v. Febraar wird die HauSbraudkohle durch die Kleinkühlenhändler nach der sortlanfendm Nnmm« der Kundenliste tmrsgegebrn werden. Zu dielem Zweck Müssen die Kleinkohlenbändler die der ihnen rayonrerlen Kunden nach Gassen und 'Häusern ordnen und die BezugSlaree nach dieser neuen Reihen';f^Tac foi'iunitenb nummenci-«!. Jene Parteien, welche mit i Kuchen--, beziehungsweise Zimmerürandkarten bei einem Klein- -rohlenhändler rahonirrt sind, werden aufgrsordert, bis längstens l». F e d r u a r ehre Kohlenkarten der Äbe.a bestelle ZU. Eiuttaguug ider neuen KrMderuistemmMruer zu übergeben.? “• Ausdeh^.ur-.'st des ZrrZavsrkehrs dis . Die Dirn'iüu d:r Linien der StaatSr'iser.bahngeiell'chast ' teilt mit: Der mir dem denttgen Tage zwischen W-en :mb Preßbürg croffnete. ZugSorrichc wird biL P a r kann -- a n a ausgedehnt, und zwar wir den: Zugspaar Nr. 115 (ab Dstbahn Wien 8 Ulw 10 ütfhurai vormittag!.-) nach Parkany-Nana (an ••» Uhr 11 ^irrnint nachmittags.' und Zug Nr. 114 (Wieu-Osttdcrhrchof an 5 fl.hr 15 L'kiunten nachmiLtagö). .' j . „Achdnth". Der Aüdischo Mittel- und Handelsschule?«, :?rrem nimmt nocheinige Mstglicdec aus. Anmeldungen: Eren, tt. Sebastian Ä-.reippgaflr 3. Tür 14. * P2l2fttNüi;r'rsresir;elLN versammeln sich heute den :'S. d. 6 Uhr abends, im Sourcrrmnlokal des Cafs Zudustrieller:, L, EvucuAn'aplar; 4, wo Davis Triers ch eine Zu-'spra.che über d:e Möglichkei-rn und Älussichten der bevvc-- stchrudr». großzügigen Kolonisarion in Erez Israel einlcitrrr wird. , M»r Zkolonie chinesischer Juden in PalZMa. Das LlvpculsüIenÄL Zion. Bur. berichtet: Auf Veranlassung des Herrn E. S. Kadoo rie haben chinesische Juden beschlossen/ eine besondere chinesische Kolonie in Palästina ^u'errichten. Herr Kadoorie hat zu diesem Zweck dem Jewlsh Colonial Trust bereit 50.000 Pfund überwiesen. Kar;srrr«rrm.schsr Vrleftrerlrehr mit SÄLtnol. Dir Han.delr- und Gewerbekauuner Innsbruck teilt mit: Bon d« i.vl.enischrn M.liiäckthö'-dr ist ein beschränkte: Mus» mannischer Driesverkehr ans den: Hirrterlande mit dm besetzten Gebieten Tirols und umgAeh-rt unter beftinnnten Bedikgirnge« gestattet worbe;:. ** VsrirliLe »BerfsmurkunFrs». I ü d i scher -H a n d i n c. 1 n c h :! sen -- B e r o a n b. K u r s e: yflie die ei» Anfang f-Kru-r startimdenden Knrie ZL« Sszialwissenseeasttn und jl.i.5'che".>;ch'ichrr. Hebräisch soww Tschechisch weedm nach einigc T5.üi?e,-:-er üuf.encrrrur:n. — Z i o n i st i i. ch e r T' x « i: rnve r r jDsnuerr-^»,'. den JO. d. M. 4 Uhr nachmittag, Bsrrmg, ''-s H r.-! Dr. Beruf eld über ..Iugerü".'/;iebm'.o", Lass (i ro. t'v, Berggassr 3. Tee- und Negied'Utraa i( 2.—. -- I ü d i s ch a. i a dem «scher I u r i st e u - Verein: A.,.ch'u..e. Srun^rag dm 1. Febrmar um halb 5 Uhr nachmittags im sveiisnal: des Hotel Csntinrrr-al, N., Tabüc-strane. Emtritischricu \u Berrurr-lotal, ‘'ViH., - Älsttstraße 7, von'11 bis 12 Uhr. * Ger.^-astetr LTLsseurn^üvechrr. Dieser Tage wurden die , Kasteneriibroche-: Ka l und Adolf K o :> e tz k y. Brüder des in i Polizeid-m-::-.. „t ecirhruku'' Wruzc! Kopchrv, und ihre Schwester,- -eine Schrscheein. der Ätt-a'len.öühu, wegen Einbruches mrdHehlerei uerhastet. Mtt iluu-ü wu.-d: 'noch ein: ganze Baud: vö» zehn Köpfen in Hch: gmrnrmrn. > Kasse::e'-i:;h/i;ch r«r enrs« Tyttr»Lsz,tK. Tü der slcocht auf lsf.BM wurde in dem v«m.tnrnteu.Spital-Mg Nr. 45 «mf den: Norl-balumr"- in Ft)ribsdvi:f *:.c eiserne Kassr aufgespreugt mH u.r r.rr Betrag vom 1500 K cnmommen» ItzMr 91a •* A Drr PrLfihrnt cev Prager MssksL'srrLammer.?}uvM‘ß’kvc.lti,i. Prag, 37. Iiinner. (Tel. der „Mr. Moro,??.z!g.") Der Präsident der Advokatenlianurrer, Dr. Friedrich Kaufmann, ist von seinem Amt ^.urückgetreLen. ' Gerrrralrat Lee Äeftei'rsichrsch-nngaüU\}en Z£m?Xu Der Cfcv.v:ahcit der Bank tölcb sich itt feiltet* nächsten Sitzung mit der Besetzung der freiwerdenden Stellen befasst».- Eine große Bedeutung Lammt hiebei der Besetzung jener zwei Mandate $a, die Tschecho-Slowastcn angeboren worden sind. Wie derrannt, hat die tschecho-»slowaüifch- Äiegierung den in ihrem Gebiet befindlichen Aktionären die Weisung zügeßen. lassen, auf bit Nominierung von Kandidaten für diese Stellen zu verzichten. Es ist schon heute sicher, daß nran.mit der Ablehnung dieser Mandate rechnen muß. Graf Arrdrassyd^. tz^.x Schrr-erz. Pern, 27. Jänner. (Tel. der „Wr. Morgenztg.") Gras Julius Anbrassy ist hier eingetrossrn. Von einer ihm nahestehenden Seite wird erklärt, daß sein Aufenthalt keinerlei amtlichen Charakter hat. E§zesse irr Marburg. Gra^ 27. Jänner. (Tel. der „Mr. Morgenztg.") In Marburg kam es heute anläßlich der Durchfahrt einer amenkanifchen Kommission zu schweren Ausschreitungen. In den letzten Tagen hatte eine Volksabstimmung in der Stadt über die nationale Zugehörigkeit der Bewohnerschaft stattgefunden, wobei sich Zrveidnttc! der Bevölkerung für Deutschösterreich ent- Wc-Len. Die Deutschen benutzten die ^nuvesenheit der Kommission, um in einem friedlichen Lrmonstrationszug ihre Volkszugehörigkeit vörzuführen. Durch diese Demonstration wurden die jugvslwaischen Truppen gereizt, e s k a rn z u e i n e m Z u f a m m e n st o ß, ' wobei die Jugoslawen feuerten, f^sch einer Meldung chind S Personen Loh nach einer zweiten haben 16 Menschen bas Leben verloren. (Da der tölephonb' fche Verkehr mit Marburg unterbrochen ist, war es nicht «möglich, eine Bestätigung dieser Meldung zu t'chslten.) Rä«m««s JMsrrs-.- Vudsprft, 27. Jänner. (Tel.'der;Ä Morgenztg.") Nach einer Meldung des* Pcher' Lloyd beginnen die Italiener Fiume und das Hinterland zu räumen. Auch''Istrien wird geräumt werden. EritentL-KrieZsschMe m PsL«. . Psla, 27. Jänner. (Tel. der ^Wr. MvrgenziK^.) Hier lind heute sechs französische) englische und amerikanische Kriegsschiffe eintzeirossen. . RLrrmrmg vm Wrifkirchs«. « BudKPestr 27.Jänner. (Tel. der,.WA MorgenzLnB) 2Vie Magyar Hirlap meldet, > haben dik serbischen Truppen m Filnfkirchen den Desehl erhalten^ die Stadt zu räumen, ZkteL'ttKLiKrraiLtz EKzisWMkiA«frsEAz. - Psrks, 27. Jänner.. (Meldung der Telegraphsn- Kompaame.) Dir Humanite berichtet, .daß am der internationalen Svziüliftenksnferenz in Bern, die. am 2. Februar Ausauurrenttitt, folgende Natiönen vertreten sein werden: Frankreich, England, Italien,.Deutsch-' lanb,^ D e u t s ch ö st e r r e i ch, Dänemark, Holland, Schweden, Bulgarien, Argentinien, Griechenland, Polen und Finnland. Gec amer'ik«Äische ßt%m die russische« BOffcheiBme«. WLshmgtsrr, 26. Jänner. (Meldung der Telegraphen-Kon'^agme.) Die demokratischen Senatoren King und Meyers traten im Senat gegen die Politik der Alliierten den Volscheixüken gegenüber heftig auf. Sie ecklärten, die beabsichtigte KsnferenZ auf den Prmzeninseln märe eine Beratung .mit M ö r d e r n, D i c b e n u n d D e g e e r i e r t e n. In Washington ging weiter ein Trlegrmmn aus London-ein, wonach die Bolschewiken bei den Streiks in England ihre Hände im- Spiele haben sollen. - ilnnt : Psrls, 27. ILnntr. (Meldung der Telegraphen- -KompagniO Sine Verordnung der Regierung verbietet die Einfuhr von RubelbsnknoLen'in Frankreich und hebt das Wssuhrverdot von Dollwbanknoten aus. Wle Bslschc-WifteN wnfcm mvfymMv. -j BrE«, 27. Jänner. (Tel. derWr. MorgenZLgK) Wie hiesige Blätter melden, erklärte,drt bolschewistische Gesandte in Stock h's'! m, er sei ÜberMgt, daß bie Sowietrchirnmfl d;n' MMensÜllstanb des eüropciiMtt Rußland mit Sibirien sowie dieEiuladung zu Friedrnsvrrhaudlungen annehmen werde. Hingegen würden die Nedmregienmgen, deren Zis!. es fei, dre Sowjets zu stürzen, auf' deU Vorschlag der Entente nicht eingeh en. Die Sowietregierung ist sehr geneigt» die sibirische Regierung anzuerLennen unter der Voraussetzung, daß diese Redterung wirklich den Volkswillen, repräsentiert 'und mcht dem Bsm durch G-walt cntfgedrungrn fei. . Der SirrLk im NuheZebisL Leertet. Esse«, 27. Jrrnner. ^Meldung der Telegraphen- KömpLgnir.) .Heute srülMnd auf allen Zechen des Archrreviers die Bergleute wieder vollzählig ringefahren. Drr Ausstand auf den Zechen „Teutvdurgia" und „De TSendtl" ist brendet. Berhsrhenr Lebeusmrtter. 27. Jänner. (Tel. der *2B?. Msrgeltzig.") In drn letzten Tagen find hier 650 Waggons Gemüse, die zwn Transport nach Drutschösterrri6) bestimmt warnt, zugnmdegegangch. Ds diese Waren ausder tschechischen Umgebung stammen» zeigt sich eine große Mißstimmung der tschechischen Bevölkerung gegen diebisch echo-slowakische Besatzung. AhZesrÄneter Prskssch snrf Ärr Fmrdrnsv KSRfe^MZ. TefchltA, 27. Jänner. (Tel. de: „Wr. Morgenztg.") Wir die S ilef'ia meldet, wurde der Vor- 'sitzende , der städtischen Verwaltungskommission in Mähr.-Ostrqu. .Absiescdneter B r. o k e s ch, vom Ministerpräsidenten. Dr. Kramarsch eingelüden, als sein Beirat an den Pariser Friedensverhündlungen/ hauptsächlich bezüglich der Frage der Zukunft ves mährisch-schlesischen Indllstriegebietes, zu sungieren. Die Berwy^e»s«hK«Se Är 2tns<m& BudLp est, 27. Jänner. (Tel. d. „Wr. Morgenztg.“) Die Regierung hat eine Enquete einberufen» um über die Frage der Vermögensabgabe ein Gütaästen der beteiligten Interessentenkreise zu erhalten, wie die Vermögenssteuer behandelt und dmchgefühet werdrn' soll. ScherkeM«»«s Maudst. Bsrli«, 27. Icümer. (Meldung der Telegraphen- Kompagnie.) Scheidnuemn, der bei den Wahlen zur deutschen Nationalversammlung zugleich m Berlin und in Kassel gewäiilt worden ist, hat auf das. Berliner Mandat » erzi ch t t't %n (eine , Stelle rückt Su g e n. Er n (L. Me GrEhrmg. Das Egliche Brst. Aus parlamentarischen Kreisen ldirb un§ gL-, schrieben: Die Verteuerung des BroteS wirertvogeü^ ES ist eine unbedingte Notwendigkeit, daß die gesamte) Bevölkerung, zu drrFrage'SteilungiNimmt- und die unab-! hängige Publizistik ihren.Ptst-est gegenüber Maßnahmeuf . erhebt, die nur die Minderbemittelten und Arbsits^ losen schwer treffen werden, währrnh bie GutsiLuterterv und die Reichen gleichgültig bleiben können. Denn bis letztere Grupps scheint' daß, was un-2 jetzt als Brot vor-- gesetzt wird, überhaupt nicht zu kennen, da, sie..fiH- - durch den Schleichhandel' Mehl in Hülle und - Fülle, wenn auch Zu hohen Preisen, versck)afft und weißes^ Brot zur 'Beifügung hat. in. will/nun den nMgen Betrag durch einen einmaligen Zuschlag zur Personal--,' steuer - hereinbrtngen. wobei die geringeren. Einkommen - wenig, die größeren Einkommen höher belastet weLden. ÄnhevSrseitL wird die Einführung beS Systems . der .Wtgbt; Straßburg erwogen, wo währcnd des Kriege^/ die ^besser situierten Klassen höhere, die rninderbenlit^ teldsMqzeringeve' Brotpreife zu zahlen hatten. Die geqew die Ein führ uüg von Zuschlägen zur. Pcrsonalsteuer .erhübrneu EiuwäudL.dürfen von vornherein als richtiA 'b-LLichnet werden, doch wenn uns kein anderes Mittek zur Verfügung steht, bleibt eben nichts anderes. Übrigi, als. hiezu zu greifen. Berücksichtigt muß /allerdings'v Werden, daß von diesem Zuschlag erst vermögen voy mindestens 15.060 KroUen angesangeu l errsfsen mxM dürfen, da zum Beispiel eine. Familie, vmr vier . Personen, bei der nur der HLuShattungSvorstaub verdient^ bei hen fetzigen Preisen nicht zu den wohlhabende oder gutsituierten gezählt werden , kann. Allein selbsü dieser Zuschlag wird den Betrag von einer halben Milliarde, der nötig .sein - soll, nicht decken körrnÄt^. DaS eittfachstr ' ünd 'näheliögenbste ist, diesen Zuschlags mit dem- S t r a ß b u r g r, r B Y ft t m zü verbinden und die -WohlhabendenW^Michen.birg Bryt für die ALfne^ Krhlerr zu lassen. Go kann ermü glicht -werden^ batz, der jetzige BrotprsiS. der schon ziemlich.hoch ist, für äLS, Personen mit Einkommen' 'utrLer .1S.0VV Kronen er-f mäßigt würde/ während jene, die Ernkomnren von' 40.000 oder gar 100,000 Kronen und mehr genießen,! für datz Brot der Armen anfkoMmeu werden, dadurch, ' büß sie höhet« Preis« 'zahlen. DicsL höheren Pvöistz hätten sich auf alle.raiionirrten Lehensmittel zu^'arl streckn. ES -wftve^ nur."«iü« ...billige'/Forderung, 'wenn! . jene, die. itt diesem Krjege reich gewsMr: find und all» . Annehmlichkeitrn be^ Lebens genossen haben.und rveiter^ HnieHch, auch esnmal Opfer bringen für diejenigen^ - bis ihr L<ben zugunstsN der zuhause gebliebenen Drücke-, bergrr gewagt und teilweise jetzt ganz mivcrschüldek! strllungZl-os. geworden sind. Die Vermös,rn§übgabtz ist! bisher, leider noch ichmcr MrkunftSmufik geblieben und' loir dürfen nicht vergessen, daß «S in al!«rn ein Matz , gibt. Die Drohnen - sollen . sich ihrer Pflicht erinnern^; sonst .könnten sie leicht Unangenehmes erstchrenT Me B«völiwrung würde einen jeden Gchritt. durch den die ReickwN Und die Kriegsgewtnner zeigen, baß sie Gefühl für die Not ihrer lNitbürger haben, nur freudigb«'^ grüßen und di-?, unabhängige Publizistik könnte sich.-ein btspnderrS Berdü'nst erwerben, wenn sie 'all« BorschläHS^. die ein Entgegenkommen gegenüber dm Schlechter-, i sitniert^n bezwecken, wärmstentz untersttttzx. ' . .Wer .Der N a s ch nt a v 11 war gestern wstGrnM gutbckchick.. AltZ Bshiarn waren ^fuhren von .Kohlrüben mid Karöttens anSgcköirn, doch wurden sie Ungern gckanst, während '.uMrsscheS Weibkcant (NNO k« reilrendrn Absatz farid. 10 Kisten Crer, böÖ Stück um 93Heller, waren bald Gegenstand großer Nachfracre. Kleine' Mengen Fische und l&o k^r Weichwiirste gingen schnell ab. Di«! F l e i s ch a b t eil u n a der Grosrnrarkthalle w'ieS wegen desfleischlosen Tages keinen Verkehr auf. In der V i k t tt n t r e n»«l /• (t •» 41 A kuittk^ll 00 Udkl» l. 4.L Marktes ist, wie ans dem Marktamte rniigeteitt wird, auf drn StrurrdemonstraiisnKstrtik znrückznfsthren. In der S t a d i o w balle hatte sich nicht-5 verändert. SO Liter Milch gegen löst Wer Bedarf und 6Y kgt Gemüse waren die gestrigen Zustrhren.; \ Wie uns vom G t a a t S a m t f Ü r V o l k s e r n'8 h» r n n g nntgefn.lt wird, gelangen die 10 Waggons Zitronen, dr« mit der italienischen LiebeSgabenaktion geliefert wurden, heute, zue Nnsaabk. Die BemSaenmg ist auf. die Preiskalkulation und die erst festzusetzende Uustcnnug AurnckAuführen.' . Kei»e MUch «ms U%$*vvu t; Erfolge Mitteilung des ungarischen Ministers für Vol^Serird'brnntz Dr. Frarn N a g v soll bis auf wertrrö wrgen der angeblich schwierigen BechLlwisse auf dem Dudapester Milchmarkt« diet". ‘ “ Fri« der L...„ sich yn8 diesem Anlaß rnegrnpvpa) an ven «ngarrfchen Mmstter für VolÄer-nabumg gewendet, alletz.nur Menschenmögliche daran«-! zusetzeu, daß Wien vor einer solchen .Katastrophe bewahrt werbe. jene vtmmujuuifluutu':« unv acu_ . ___ sichergrstellten, Fleischmengen in folgender Art m Erwagimg! Man wird die Halste der Fleischqnote in Rindfleisch, die andere Hälfte in Schafs!risch. auSgeben. Selbstverständlich kommen die Mmdestbemitteltcn brr dieser Transaktion nicht in Betracht. —- Heute gelangen 2'S Tonnen Rindfleisch in der Großmarkthall« zur Abgabe... - - ... Iönnec be-> .....„Bl Peckon deö HaushalrcS in der einen der beiden Woche« 111 L ch r el k ilsgr « « ni Rindfleisch, i« der andere» ei» A ch t e t k i'l % x « m w G ch affleis ch m Abgabe. CS hat daher jede Person daS Recht, üumhaV dieser Doppelwsche ei« Achtelkil»«ramm Rindfleisch «nd em Achtels Mogramm Gchajfleisch zu »egiehe». Bei der .. ‘