Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 10 (28.1.1919)
- Date
- 1919-01-28
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Alk. 10 1&EÜt&K£Atik wmk «sHzschMM« m MM im Sette 7 werde« die beide« mit der Aisser i verstb eurn Hakbwo chenabschnitte aLgttcnm», u«d zwar bei eimaaiigrw. -Berug der-anM .Wsche»' «enge gletchzeitig,..beim.Be-uge „ta zrvei/TcklM gesvndr< .Brim-, SchMeischbezug sind W mit de - Ksier 5 ver-ehontn ^albwf.chrn- «.rbschnitte in .gleicher Wriie g^uftenneri. - -Die KlerschverWirsrr habw die Abschmtte -1 und - zu verrechnen. ÄartoffelabK^br, Wu Dü'rch.'aS ^is ^omrStaß dieser- Woche werden mr ia Bezick. ' t*oit Mittwoch. 6tS. Freitag «n 4.- Bezirk .Kartoffelu, w.-.d ^o«rei« Halde? Kilogramm für-de» Kopf gegen Mtt'ennung der Abschnitte 7 bis l/ abgesebnk. Ertre,' Sterrerstrsfe Vsrr 27L.ZW ArsnrKi rmtz f'- ' Z.MsnKLs Arrest. ' ' - .. Der drUlschvsterrttchische VerwalinngSgerichtshsf unter Bsrütz/ deS Sen-.ckspräsiimMn N r i ß i « verhandelte heute über die Beschwerde beö BiehhHudlerS, Gastivu-teS und Hausbesitzers Karl Konous gegen dre.Finanzlandesdirektion in Wien wegen einer S t e u e r h i n t e % % i « hnn g. Der Genannte/hatte in de«. Jahren 1014, 1815, 1016 Md 1917 sein Einkommen unrichtig satrrrttt Er wurde von der BenrkShauptmanuschaft Krems Zu einer Steuerstrafe vsn 272.K60 Kronen und nedsidem zu S M orr a.t e «Är r e ü verurteilt. Auf die Frage, wannn erunnchtigeAn-- »zabrn gemacht habe, bemerkte er, er habe weniger einbekannt, damit Mlern auch'Mache, eine, derar-ige Strafe habe er jedoch nicht -erwartet. Die FmamlemdrSdireÜiM hat den' NeknrS ab gewiesen, irdoch die Strafe traf ASS.gM K und vier Wochen Arreü herabgesetzt. In der tut den VeMültnntzSgrrichtKhvs kerichteten Beschwerde Mhrte der Beschwerdevrrtcttec alt§, feiere braksnische Strafe,- die dem Beschwerdeführer - amerlegt - worden sei,, v e ru.iK t a/s eine Sxift e^z - o llst.8» di Gme Stmev- Wterzichnng verdirnr gewiß 'rmr Strafe,. aber diese dürfe doch nicht eine' derartige sein, daß sie den Wetrsss'rnen pm B e t tler Mache, ibu vvAsiüMtz' i ln s r al is ch un d wi r ts.ch K f L l r ch vernichte.. . I» . -jedem . Strafverfahren werde .auch aus . >te disheri^e U-n d e f chsl t e «heit,. - - <<D,wünvrrsahren würde mehrere Jahre er- , , . . _ . »M,' daS Stmtr- ^.. müsse aber such die mildernden Umüc'mde, ruZbesonvere Hw Uuörfchvltenheit gelten, lassen.. Die HerabsetzMg der Strafe durch die FinanzlandeSdirektion erfolgte nnr aus der RichtiMllunft der fväter von dem Beschwerdeführer sanierten BelräM^.Dec VerwalrungSgerichtShof hat die.Beschwerde als unbegründet. s b g e w i t f t n.. Der Beschwerdeführer, wurde, zu fünf /:Mren>rmvrrRrzter,Steuer rmh .vier.Wochen Krreü.verurteilt. Dry Strafe liege akss nsch in den.ÄrniZfn.der Zulässigkeit. DaS AuSmatz murrhalb dieser Grenze.zu desrimmrn, liege jedoch im iv s t ft.n E r w s e« der . Gr e„u .t t b. e/h S r d e. «nd .rönne.- . der VmsErngSgerichtghof ' eine Ueberprnfnng nicht ivo-'nehrnrn, da sie One Komvetenz 'üöerschrrittn würde. Wd/KMst. " GarrzLichs Arrfhe.8p.ÄS der. TheLLersPLrÄS. Ab nächsten Sonntag wird es den Inhabern von Theatern- und. BMDdchgslokalenrpiedxr.' ^cn-Ll^ sM .täglich zu . fät' sesünFelbstveOchMch- .• iintet' der durch unvorneünensjveM Müch- Voraussetzung, . hergesehene Kvrschenfüue 'Leine ' Ktd^chrswMn.''/-/' ciw deLikhungSreiches Wirderse^nr zwischen her Stadt? die ihre. Talente verstoßt und Ltni in der'Frnrr lgroß Gewsrdme.. Jsfif S chiw «r z. den. wir an Berlinverlieren wußten, wo', er sich liebevollste Verehrung^ .erworben hat, Esing gestern die mit Wehmut. gemischten' 'Huldigungerr der Wiener. Wie schade, daß der Glanz' dieser, aus dem MetaÄ .edelster Männlichkeitgebildeten -Stimme sich nicht mehr «it ,den Orchestrrfarbrn unserer Philharmoniker.. vermählru kann!'/ Dem KonZertsaal bedeutet sie »un. n^hA weniger rin Erlebnis hinreißendster gesanglicher Schönheit. Vom strahlende« »§orte durch', alle Register drS ' ' voes 'bis zum süßen »is.r>i««ims ein mrFtzktzlicheneS Strömen drL WshlllangeS. DaK «kst erlesenen! Geschmack gewählte Programm genügte dem mt- Mrlten Jubrl der Hörer nicht. Innner wieder wollte man denr Künstler danken,. der in schöner Vereinigung aller äußeren und inneren BgrMe der Kunst und deS 'Ehara?ie,-S von anderen W«./kchnint wu'.ür, als von de» Mrueru. die ihn solange zu SO-ihre« zähUen. - ' ) - L. Ä. ') $BUhPÄmm%tMm§ Hv, Gezesstsu. . - . "Dir §e§-'nwö.riilp Ausstellung-fnden Räumen der erweist sich «lS eine instruktive Abherndlung Her hie DarsMung des Menschen in der bildenden gurrst der-Vcvbexm. Ein vrbnender Geist Hai' eS -unter- Uvrnmmr, hie.BielseiLigkeiL dicseS Vorwurfs, ohne auf VMständigleit Anspruch zu. erheben, in essLyistischer Arm dem Besucher vorzuführen- und es muß -gesagt werden, daß «8 Lrn Ausstellern gelung, die wichtigsten Nichtungdn dieser Gattung und deren bedeutendste Ber- Lreier in charakteriftischeu/ Werken. vEuführe». Den Swlz btx Sammlung bilden bie ehrfurchtSvoll bekranziEn beiden Damrubilbnisse. von Klimt, an Leiren die.schrncichelnd^arw Piuselführun's entzückt, dir «Nrn FrinheLLeN. des LichLeß - und .Uer Farbe nach- O r l i l 4 leSenfprüheuber D'Albert und .das »o.ll auf Brausrrttt gestellte Porträt, des Kunst-- WvriLer? Ms i-sr-Graefy vo» Eugen Sp-ira fesseln im gleichen Raume die AnsmerksackkeiL.. In der Kollekiköu Schmutzer scher Radierungen gibt ed neben Glücken, hk ein Nachlassen der Mersterschtzst verraten, splche van höchstem gegeustänblichen'und künstlerischen A'nterrsse rvw Li; Bikdnisss J-osef Kainz, Psblv CasalS, Karl. Göldmar?, Prof. Tuyn-Spcyev. Franz v. Stuck fieigt sich auf dem dvn ihm fetten, gepflegten .Gebiet dt-l! Porträts mit zwei Dormenbildniffen- -vertreten, die den dämonischen Zug. des Künstlers schon in der Mahl der weiblichen Typen nicht verkercueu lassen. Selbst fcte mo'.minerrteile Art eine- Egger-Lienz, hat sich birscul tLenve Kugew«ttdt. DaZ.Bild feiner TOchter weist ia der WwtzzüßigSeit der NlÜchenbehandluns srud in lichen stikbildenden GkiWerrtr «uf. BLs-ndsrs Aufmerl'- famZrit drrbtent die- Aoklsktion Brktsr H-amrnet.t DsS braun irr braun gemalt«, mit «'ttrneifterlicher 'DrliickLrfss ' auSgeführte/ Selbstbildnis gehört zu den meistbewu'n- Herten Stücken der' Ausstellung.- Sr irre Silverstrft-. Zeichnungen und die Typen russischer Fudeu sinkr' Proben .hoher-zrtchnerischrr Gollenbung und «rwerken im B/reiu . mit den übrigen ausgestellten Werken' des jugondlicheu. Künstlers, den Wunsch nach nührvsr Bekauutsch2ft mit seinem Schaffen. Der ExprrffioniTmW hat in dey NZuiurn d-eS VonderbundeS Aufnahme gefunden.-Der jüngst tzerftorbene Egsn Schiele laßt die Geistigkeit einer Kunst- ' auffasfung hier in drei vielumstrittLRen Herrrnbiw^ nissen -offenb/ar werden. Gxtase brr LUnienführung und feinnervigem Spiel-enlassen Lichtes fprechrn. vsn der'reichen inneren - Kraft' de7 ErleL-:ntz Sri diesem Führer der Moderne. H a. r i s und Faist « u r r finden sich.im gleichen Rahmen. , Die Plastik ist durch Ambrosi bertrereu, - der uns unter anderem mit den Köpfen bs.Z Komponisten Richard Strauß,- Dr. Josef Krsnz und Mfoutz. Petzold bekanntmächt. - Auch' eine ' Düstr'- .Irs.fesssr Hermann * Oppenh'rimS von O p'p ler. fäür p«m Be» schauer auf. . Aus der Reihe der Handzeichnungen'feien nschein Blatt von Armin Hyrovitz-und .daS auS der Atbrrtina geholt« Selbstbildnis Max-LiehermannS erwähnt, mit dieser^ große/jüdische Künstrer Leschchden sich'. dem Mhmen . d'iesar stberaus intsLessanten Ausstellung einMügt. hat... . ~t - fii« Äofe» gastiert. WenwMig «it großcnr Eckälg aS. Ncnüendklnn m HauppyannS ^Berfunkme'G,kocke". Samstag dm 8. Februar veränWttt sie irn wiitfrrett KonZerchauSsaal einen Vortragsabend unter de« reitwstt^Neue Dichtung"ä '.' A« der GslksSühsra acht Mittwoch den-SS. d, M. das Gchauspiel „Anne PeberStzvLtex von WierK-Jensen, denW von Bskbnöelle^ mm.', erstenmal m S^e. Die Dtckrolle WÄ Jda Roland. Die übrigen Rollen sind besetzt mit den/Damm .Danegge-c, Karow. Nochen, Gmna und dm . Heeren/Benard,- §ranz, HelmerS, KuaLe, Lassen, Manch, Mantb,' Tiller und Wolfga«-. Theater S« der AssrMadt. Freitag den S1, - d. M. f.rlantzt die Diplomatenkomödie. „P «! a. st h o t e l* .von Wi H « t » a n tz znr erste« Ausführung.. Die - ÄnsiHrung' in Men mußte in der verganaene« .Spielzeit aus Z e ns n r a r H« d ü r unterbleiben.. . ‘. ... ' S-tephSK IrverK» grsZeS LiWscheS Drama «i d Swurde bisher von mehr als rg deutschen BühM erwarben. Ludwig Wüllner wich daS Wett m Berlin Vorlesern - Gchsn« tstvische Gefcheitz-bÄcher' sind in größer Anin her Buchhqnduma .R. B v w \ t Wien, -I; -Rotenturm' straße SS, vorrätig : I t s? o r. Ein Buch, .best'GedepkmZ an aefallme Arbeiter und/ Wächter i« Lande Israel. Mit einem Meitwort von Martin Buber. Geb'14.S0i -- S. I. Agnon.' Geb. t 8,90. w der Krumme.ck ... .. K 8.80, mb. K 11.—. — G r « e tz. BsM6mlichx Geschichte der Juden. 3 Bde. Ged. kl 40. (Mr «6Ä weuigr Memvlare vorhanden.) — Martin D v b e -r^ Die. jüdische VeweWNsi/Bstosch. AäS.80x. geh... A.-.14LÜ. ^--.Morris N o s e n f. e l d. - LicherideS Ghetto. Illustriert von Lilien/ 'Prachtbd, ». M ü.»,ch/b a U s e'n. Iyda. Mustriert vH/Wm.' Elegant-'W. 1^17/60.g. Pe r e Z./Etzassidische Gefchichtm. Deutsch, von A.. EliaSberg. Gut geh. K 15.—. — Denlioürdigleiten' hrS G l ü ck e.l b o n Kamel «..'Ans dem Iödischdnrckchen übeckeyt und nnt Erlänterunaen versehen von Dr. Ä. Fe'.lchenfrldi Schon geb. L 19.80. -- -Ste?«n Zweig. Jeremias. - Eine dramatische Dichtung in neu» Bildern. L-T.YV, ged. X-16,40. SpsrL. - AALischr ^«KstÄrnten. Md drei- .Kafmst»a?^erb8nde haben m ihren. Generalversamnlimam Iudm -zu- Präsibmttm gewählt. Der FMallverband berief De- AbeleS,- der Lrrchtathlelllverband Dr..Wrth md der Hsckchverband-Herrn Dr. Perkowitz; siralle stehen allerdings dem Mischen Sport vvllksnrmcrr fern.. ^«AVcklj. Die Sitzungen der.Klubleitnug' finden .jeden Dsn»erDa'e,.'rche. deö ^FußballanSschusieS jeden SarjiSjaz statt. ©6t? ®te DsIssn ha* toi ÄMmM In Deuts ch-l fl « d geht man schrlttweift dazu über, das Programm 'brr sziä l i s i e' r ü n g' Mverwirklichrn. Der . Arbelter- und Solbatenrat in E s s e n hat das KohlensrmMat' bereits/ unter Kne Kontrolie genommen. Die Eisenbahnfignslynstalt Max Iüdel ö-.Komp, in B?aunsch.w eig untersteht einem Betriebsrat von 13 Personen,' -welche unter anderem auch über die Aeberschüsse des Betriebes Zu verfügen und zu verhindern haben, daß der Kapitalsßeber mehr als eine'kleine Bechinfung bekommt. Die wirtschaftlichen Folgen dieses Vorgehens lassen sich zunächst noch nicht übersehen. Seit -mehr als einem Jahr wird in Rußland alles, was sich an Industrien halbwegs dazu verwenden läßt, sozialisiert. -Aber die Nachrichten, die wir über dar wirlschaftlichr Leben in Rußland defiden, sind so spärlich, daß wir die Vor- und Nachtriir derartiger .wirtschaftlicher Tendenzen auch an Hand der dort bereits gemachten Experimente noch nicht zu beurteilen vermögen. Lediglich, der Londoner . Economist bringt endlich eine Reihe statistischer Angaben, die, obwohl sie bei weitem nicht zulänglich find, uns doch ermöglichen, die Frage vraktischer und sachlicher zu erwägen, alo es bisher der Fall war. Die Anzahl b« sozialifirrhen, »d« wie m kr Rußland genannt wird, rtationalisietten Getriebe betrug bis zu« November «»rigon Jahre« 513. Od- Industrie darstelle, , hat chre Slationalisterung die P r v d u K t i o n und die R e n t a b i! i t a t . auch Vx den nichlnationülisierLm Isntternchn^nsM v er». h ä u g n i s p v l l gehe m'm.L Das BuLgr^welches. de?' FinüNäLv.mmrMr Kreftinsbi am Z1.'O«tpver.191Ti vsrgi'legL hat, ^igt. daß das ErtrLgrüs .der.^vnst .sy'. wichrigen Industrieft-uer. non 31-^671.090 .Ruhr!' im. ersten - Halbjahr 1617 aus 01.775.000 Rubel - im/ selben Zeitraum 1918 gesu;ch.en ist, ein Ausfall, welcher um 'so' mehr' .öaMftrvxhal.genannt's Äerden' mutz, als das Dudgrt die Gesamraüslagm für 'WA/' auf 48.6M.000.0M Rudel schlitzt. Für die. btsher naüorralisierten Indufttten urendet der Staat, der nun-' mehrigr Eigentümer, e n e x4u e Gum tu e n auf. Das Adr/iiniftraiiomm$cm der bolschewistischen Negierung, - der neMegründrte Oberste Rar für BokkswirtschasL, »erbrauchte im rrsten Halbjahr 1018 14.832.000 Nudel uni» im folgenden Halbjahr/ RrrL-eU.Ms Giegerrpv?! weist das Budget lediglich für Einkünfte staatlichen Unternehmungeu 813,032.000 Rubel auf, «i a s u ngr fahr der Hälfte des für biese Unternehmungen ausgegebenep Betrages ^cMsprichd Dabei^ muß noch - öerückslchügt.werden, daß in.dief/m Em-> uühmeposten allem Anschein nach auch der nt ftühttLtt Budgets' verzeichnete Posten - „Einnahmen aus ' G p iri L n § m o n o p s!" bereits cnchallen. bürste. - ..,' / - Aps diestur Wahlen Lönntr nian scl^lietzen, daß die sszialisierten doppelt so skf* lösten als sie rinbr'mgm. Mer es i%t$m Mem -vor./ welche zriMir Laß dir L a t a f t r o p h a! e n Folge n der ' So^ - ziattfierunL /dadurch auch' nicht, annähernd doksmenfirrt: sind., Gs / berichtet das offizielle Platt -Pravds/ das; die PWduküsmkostLn von sieben rmrisnal-jsietterr Betriehen 3M2.M - Rudel - brttAgen,' während . de?.. Erlös für., die detteffenden, Gütet „sich .lediglich auf . . . . 2,750.000 Rübe! sieliesi Berücksichtigt man," daß hi dL-s Feit, welche zwischen^der HMelluW W dem Verkauf liegt, einer Schätzung des Eeonomisi die Kaufkraft des Rudels um chie Hälfte gesunken ist, w ergibt 'sich, d-2tz Wj RegierMsi für Waren, die \k mit einem Aufwand/ -von 4 Millionen Rubel produB^m ließ, nm etwaig MMonrrMube! xrhKlj. Ein Sowietdeermter. Much^ noM, schätzt den durchschnittlichen Erttag der Ka.Lio.nalk-- sierten Unternehmungen jetzt auf rin Dritte l, . jo sogar auf dir Hälfte der Produktionskosten. ./ Sy sicht es also mit der Goziattsirrunsi in Rußland. Wir weit sich hirnrus Lehren für Deutschland Ziehen lassen, muß dahmgesieN bleiben. Natürlich ist 'zu-berücksichLigew. daß die üdersLürztr Auflösung der Amtee und der Ausammenr^uch des ganzen. Laiches eine - urrglrich größere ' Drsorgänisation» Brrkrhrs-,' DrmMn.usw.?,m' Falge haben mußte, , als;aar-| aussichtlich hi Deutschland ' der -Fall fein wird. /Die^ Tatsache, daß die Sozialisierung imgegeüMrtigen/- AugEick und besonders in Nußltmd Mru/cher^ HLngrchSVvlsei' Wirkung ist, braucht nicht ohMLElisW , m beweisen, baß Aehnliches auch in LLnd'smWhertt' OrdKUng und DrtzanisativKskwst der -Fall fein, muß.; .. mkhnru die sngrführtm -Zahlen/. Zur! äuM-rstm Brsonnenhest, und e« wäre wünschenswert, f. daß die Theoretiker der SsZialsiieru^gsidee sich ilMO Lehren nicht verschließen. Der wa MiMsr'ksrr. Der Stand der OsfterTLichifch-ungLrischen. Bank'- am IGhrrsende wacht uns mit eine? Ziffer bekannt, die in jeder Beziehung.die größten Bedenckeu auZ--- lösen muh: wir haben es so weit gebracht, daß bei uns! "5,5 Mi llisrden Krsneu?:sL;n zirkulieren! Sie find durch den rußerord-nEch nirbrizen-^Metallschoih'- vs» mehr als 3 4 0 M il l i,o n r u Kronen (gegen 1237i MiMonen vor Kriegsausbruch!) gedeckt. Die Dan? hatalso ungefähr .1 Milliarde Kronen in Golb! w'Lhrsü'h des Krieges eingebüßt. Der übrige Teil^ der Deckung fetzt sich «uS eSkomptiertsu Wechseln und/' Effekten, Lvmbürben,' ferner verfallenen -rückgetöstrn Kassenscheinrn, DarlrhenSschulden der österreichischen! und der ungarischen Staatsverwaltung und Lneinge-i lösten verfallenen Effekirn iin Gesämtbetrage von mehr!' als 42,5 Milliarde» zusammen. Mit N«tttrr:otv?rnbig-l krit drängt sich die Frage auf, wieso es eigent-j lich %u dieser horrenden Bernrehrung des/ No te n Materials kam. Im Juli vor - Krie'gsaüß-'!' bruch zirkulierten. 3,1 Milliarden. Ende 1214 d.1^ §nd« 1915 zirka. 7,8, Ende 1216 zirka 10,9. Endes 1217 zirka 18,4 Milliardru. Dem Ganzen wird dies Krsnr aufgesetzt durch die Ziffer per Ende 1218 vom zirka 35,5 MilliardLN. Dirse beängstigende Cntwick-! lung de» Umlaufes begann mit dem zweiten Halbjahr' 1917: jeden Msuar wurden fast t Va Milliarden ueucuj Noten aufden Marke geworsi». 'An-?, verschiedenen,- Gründen blieben sie in Zirkulation. /ZÄhllose'S pe^'' 8«l ik n tc « und B ch l e i ch h ä n d \t t und besoudsrK'. die bäuerliche», fpeicherisn die Hanknots« bei siH. «ufin der Meinung, durch diese Thesaurierung sich vor künftigen Verlusten zu bewahren. Der Stsatf benötigts enorm hohe Gummen für die ÄnSzablun'g der, N n t e r h a l t S b e i r r ä g e. ssuftiger Uurrrstützungeich' der DehaltserhS-hnngenXmd Zulagen seiner Söeamfcu; Diese Beträge sintz nicht an die Kaisen der Lart^. Lurückgssi-sssck. AutzsrüLd-Lntllch tzivl Nsteumawrial istz ins nentral» Ausländ geströmt, »hue daß recht»! zoi.iZ »ntfp^'cheude Maßnahmari z»r E e r h i n d e r « n g! b«i. ftzmmetrkken Arwrdnunz ds-A Kinberkörprsvsr dom schwarze» HintcrKMnb dem M«l«r siMtüm»'. zleich biesy tobiglich einen Ornchteil %m ganz schädigende^