Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 10 (28.1.1919)
- Date
- 1919-01-28
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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An Banat das Irdmtum einheitlich Vorgehen wird. Es ist., charaktevisch für die freundliche Neigung der Serben, das; bei' emem Temesvarer zionistischen Meeting -General Gy-o r g n e v i e-s und auf feinem Befehl das gesamte serbische Offizierskorps — in besten Mitte übrigens viele Juden find — erschienen ist. W’:'/■' ■ Dir Stärke der BslschsrvNsK. SBittt, Sr.Jänner. fÄ. B.) Utf>« dir Nutzt o sink ei t einer - Extente-Ixterventio» in ' Rußland schreibt die e«Mche Wvchenschnft Natisn: Drei Tatsachen machen die EnthalcsamkeiL der britischen Pvliük von einer Intervention in Rußland gebieterisch: 1. Die jüngsten Ment er eien in der t t i 11 jpdj t u Armee, die eS . mtl «nmv glich machen, . Truppen m KrLKrrem'Stile nach Rußland zu sende«; 2. DieStLrlederBolschewiL e n. In Per« haben sie «»hl durch dir Gegenrevolutionäre eine» starke« Schlag erlitte«, aber r« Westen sind sie im Gewinn und die Ukraine werden sie bald wieder erobern. Die An griffe der rein reaktionären und monarchistische« StreiKrafte unter Koldschak Md Dernkin mit ftemder Unterstützung habe« die R a l l i i e r n » g der gesamte« ssriabistis che« Rußland, die Sozialrevolutionäre und Menschewiken inbegriffen, rmter der Regierung Lenin-cherbeige.ührt. Die Präge steht jetzt nur zwischen Sozialisten aller Schattierungen, welche S5 Prozent der »freu Konstituante auSmachen, m einem Lager, und der monarchistischen Reaktion t« dem andere«. Intervention würde demnach bedeuten: Unterstützung de» Zentrums gegen daS BoU; ' S. ist eS klar, daß, wenn Rußland vom Oste« her anSchimgert wird,' seine Antw»rt sein wird der Durchbruch im Vesten, in die baltische« Provinzen, nach P o l e n «nd t die Ukraine und die Verschleppung Ms » archie * « ch Zentrale»? » > a. $ England. Streik der LsÄdoner SchrsfbLUMgesteMerr. London, 20. Jänner. Die Schissbauangestellten des Londoner Hafens haben beschlossen, am 27.d.M gu Gunsten einer allgemeinen Lohne r- Höhung von 15 Schilling wöchentlich zu streiken. Er kommen 12.lX)0 Arbeiter in Betracht. ,Der Königssohn von HedjKS btl de« ZrSKistrK. Aus London wird uns berichtet: , Au Ehren des in England eingetroffenen Emirs Heisal, des Sohnes des Königs von Hedjas, arrängierte Lord Rothschild ein Bankett für ihn und sein diplomatisches Gefolge. Hiebei waren unter anderem anwesend Lord Milner, Robert L e c i h Graf Creme, Herbert Samuel und mehrere zionistische Führer. Es wurden warme( Rehen zugunsten des Zionismus gehalten. Dr. Wetz mann, steht in enger Verbindung mit dem Eckir. — Emir Feifal ist inzwischen als. Delegierter von der. Pariser Konferenz anerkannt worden. Die Delegation des Königs des Hedjas hat zwei Per-, treter erhallen. . Gtarmrirg gsZrn die EmVrr'lelsMZ Rbrd- - schleswigs. Kopsnhsgen, 27. Jänner. Der dänische Minister S t a u n i n g sührle in der nordschleswigschen Frage aus: Ueber 50 Jahre haben wir gegen die Einverleibung von Dänen an Deutschland protestier^ lind jetzt, wv das Unrecht aufhvre.n soll, beginnt man aus dänischer Seite dafür zu agitieren, daß Dänemark deutsches Land rmd deutsche Bevölkerung an sich nehmen soll. -Diese Bewegung ist nicht ohne Gefahren für Dänemark. Was dänisch ist, soll auch dänisch werden. Aber alle Pläne aus weitergehende Eroberungen müssen von allen zürückgewiesen .werden, denen das Wohl Dänemarks am Herzen liegt. T agLshericht. - Lrstzki r» mhtf In später Nachtstunde geht uns die Meldung zu, bah der Führer der Bolschewiken, Herr Trotzki, aus der Flucht in Wien eingetroffen sei.. Die Nachricht ist Kürzen nicht auf ihre Nichtigkeit zu überprüfen, ist aber doch als Ausdruck der Stimmung -symptomatisch. Die letzte Nachricht über das Verbleiben' Lrotzkis stammt aus Kiew. Die DeMonstrMorre« SteimVMder. Die kngekündigte Demonstration der Kleinkaüfleuie und gewerblichen Korporationen gegen. di/r Steuererlasse des Staatssekretärs für die Finanzen Dr. Steinwender hat gestern Vormittag auf dem Platz vor /dem Rathaus und vor dem Parlament. ein ganz anderes Publikum geführt, als sonst dort zu demonstrieren pflegt. Der Anmarsch der einzelnen Verbände, die mit JnschristLafeln kamen, begann schon um 9 Uhr. vormittags. Bor dem Rathaus staute sich bald eine so dichte Menge» daß der Straßenbühnverkchr behindert rvar. Es wurden sehr erregte Reden gehalten, die alle die sofortige Amtsenthebung Dr.. Stein- Wenders forderten. Dom Rathaus aus zog man gum Parlament. .Der Polizeikordon» der die Menge aufhalten wollte, war sofort durchbrochen und man besetzte die Rampe. Mieder wurden Reden gehalten, in denen der Zorn über die Steuervexationen Zum Ausdruck kam. Ewatsrat Friedmann, der eben- SKa sprechen wollte, wurde nirdergeschrien. Man warf m vor, datz n aus ®elk Gieinwenders stehe. DMWich eine um stm 99 Personm bestehende Abordnung gewählt, die sich ins Pauament zum Stcmtskcmzler Dr. Renner Iwgai Es wuchs in feinem Zimmer eine förmliche Versammlung adgehalten. Zehn Herren überdrachterr in stellenweise lautein Ton dir'Forderungen der Demonstranten. Doktor Renner antwortete ausweichend» daß das Mandat des Staatsrätes und der Abgeordneten ohnehin schon in drei Wochen ablause. Man möge die Beschwerden dann der neuen Regierung vortragen. Die Abordnung mußte sich damit zufrieden geben.; Da sie aber diese Antwort den auf der Straße. Harrenden nicht mitsuteilen wagte, erzählte sie. Dr. SLeinwenber werde demissionieren. Man nahm dies mit schallendem »Bravo la auf, womit dir Demonstration hchndet war. .Ms KMssbeschLMgLs«. Ms *ii& serschirdenen Aeußerungen M« NeglenrngSGrgLnen .hervorgeht,beschäftigt sich/dis Regierung sngebkich i« eingehender Weise mit der Ferge ' der KriegSinvaliden. Auch wir hsben ein großes JnLrjesse daran, daß datz Jnv'alidengrsrtz Lalb zustandekommr und in der Nationalversammlung verhandelt werde, den« unter den Kriegsbeschädigten befinden sich sehr viele jüdische Mannschaftsper-sonen und Offizier«, die zu Opfern diese- Krieges getvorderr sind, und die ganze Oeffentlichkeit, die der, Frage der KriegSinväliden ziemlich gleichgültig segenüherstrhk,- müßle aufgeruttelt und belehrt werden, daß'eS sich hier um die Existenz von Tausenden handelt, denen nicht damit grholft» wird, daß ihre HilfSbedürstigkeit anerkannt ist. Di« KrisgSbsschädiLten haben sich bereits organisiert nnd der Zentralverband der deutschösterreichischen Kriegsbeschädigte« arbeitet an der Durchsetzung der Forderungen der Krirgsinvaliden. Der Verband zählt 170.000 Personen, gibt-eine 'Zritung. Der Invalide, heraus, und - vereinigt als .ZenImlz hit in DentschSsterrrich. gebildeten KriegSbeschLdigtLRZrsLllfchaften, die durch Delegierte iber^ KanheS-, beziehungsweise Ortsvereine im Vorstand brrtrete» sind. Er will, wie sein Organ angibt, dir Zusammenarbeit aller Gesellschaften der Kriegsbeschädigten untereinander und mit den staatlichen Einrichtrmgen sowie den privaten WohlfahrtSvMlnigungen regeln, ferner zu den für die KriegSbefchädigtenfürsorgs bedeutungsvollen Gesetzen und Verordnungen durch entsprechende 'Vorschläge und Anträge Stellung nehmen. Einen Erfolg hat er bereits erzielt, da dir Negierung bei Ausarbeitung der Indalidengesetzer sich mit ihm in Verbindung gesetzt, hat und «r ist zu wünschen, daß die Regieruttg auchiveiterhin nichts ohne die Mitarbeit dieses ZentralvetbandeS. tue. In den einzelnen Fürsorgeorganisattönen rft der. Verband durch Delegierte, vertreten, wie auch diesen Fürsorgeaktionen eine Vertretung im ZentralauKschuK ein geräumt wurde. Das SLaaLSamt für sozislü Fürsorge unterstützt durch seine Vertreter im ZentralmrSschuA sta i gax und Sefti-nSrät Ho.llor "H.H ck birD'utigreit^detz AntralverbandeS, und «S ist zu hoffen, daß diese Tätigkeit nicht an? Bersprechunge« beschrLnkt bleibt. Die KriegSinvgliden haben eine Denkschrift festgestellt, die ihre Wünsche" und Forderungen beinhaltet, und werden bald inder Lage sein, ganz genau ihre Wünsche zu präzisieren. Die Frage der Kriegsbeschädigdensürsorge ist alS eine selbständige Frage zu behandeln und nur zu lösen, wenn Sri Gnerkrnnunz ihrer Ansprüche Rücksicht auf die Lesonderrn Umstande genomruen wird, .die für die Kriegsbeschädigten gelten,, so zum Beispiel die verkürzte LebenSdruer nnd disvrrrrugerta MS^lichk-eit emeS günstigeren Erwerbes.. WrLckLrm. D'rr Ecsinderdes oFletchern", Horarr FLr tcher, P laut ZeituugsmeldMlgen im Liblischeu Mer in Kopenhagen, ychorben. Cr war der Mamr, der es versucht hat, den gewöhnlichen phnsiologischLN Vorgang des Kauens zu einer Wissenschaft zu erheben und daß er nicht' ohir.e Erfolg geblieben istz Zeigt die große Schar seiner Anhänger, die in aller Welt für seine Idee emgetretcn sind. - Die Deflmüon des „Fletcherns" lautet: Was du ißt, kaue so lange, bis das Nahrungsmittel im Munde zu einem Brei aufgelöst ist, erst dann schlucke. Dadurch soll man sowohl. durch eine geringe Quantität von Nahrungsmittelk vollLommrn gesättigt sein als auch eine .wrikgehende Entlastung, des Magens bewirken. Obwohl, man sich den Vorteilen dieses Systems nicht prrfchlirßen kann, ist dennoch kaum anzunehmen, d,aß seine Lehre in den Masten Eürgang gefunden hat. -War Fletcher aber nicht ahnen konnte: die Besitzergreifung seines Systems durch die Politiker und feine Anwendung zur Beherrschung der Masten und Betäubung ihrer Vemunst ist zur Tatsache geworden. Die Agitatoren haben erkannt, daß das Kauen und Wiederkauen gewister Gedankengänge und Ideen zu den wirksmnsten Mitteln des Seelenfanges gehören. Wir sehen dies im jetzigen Wahlkampfs mit beispielgebender Deutlichkeit. Dir Sozialdemokratie, die christlich-. soziale Partei haben ihren gesamten Apparat „System Fletcher^ in Bewegung gesetzt. Plakate brüllen .'von den Wänden, Agitatoren stürmen die Häuser; Dersammlungerr, Redner, Claque in jedem Schanklokal, morgens, mittags und abends rusen sie durch die Grammophone ihrer Presse das alte Lied - vom. Wsthletfang. Die alten Liberalen und heutigen Nationaldemokraten suchen es ihnen, freilich mit geringem Geschick, nachzutun. Arber Kvhlennot, Hunger und Elend hinweg rast die Wal)l- MLschinr. HsE Fletcher ist Testsrben, aber sein ver- System ist lebendiger denn jr,.. v MMAgshsnfsV Werk ftsM. - Der Kodlenbergbcm in der CK g'-Mren. ' GL«s 'KuWSgehÄM-Ler GstzALeirmLe«. I [ Gleichzeitig mit der Versammlung der Srsais--- bemnten, über dir wir gestem berichteten, fand Ssn»' tag auch eine. Demo nftrations v rrsamHt* 1 uu g b ß r E is en b ah ner statt. Die Referenten drmMen ihre Entrüstung über die rüde Mt der. Be n s i v n i e r u n ge K - aus. Me vr^irnsÄsLe' Männer hat man über Nacht htnausgeworfen. Der schwunghaften Agitation für das MetzgerheMverk «u angeblich. überschüssigen Bediensteten wüste energisch chtTegengetret-rk werden. - Aus der Strecke sei endlich der einzüWren. Es wurde einstimmig, defchlssstn, im Laufe der Woche zum Stastsanrt fü'c VrrLehrswesV zu ziehen und die Entfernung des Un^rstaat.Ps<tKretüAr v. Gnderes zu fordern. - .. DLr Z«ftAntze Ln LsMösrZ. Bon befreundeter Gsite wich .«rrs. .ein Vrirf 'ox£:\ Lembech zur Verfügung gestellt, -der am 8. Jänner aufgegeben». infolge der VerLchrssechältnPe erst grstmt eingelkngt ist Der Brie? schildert die ZüftSndk in. Lemberg während der Belagerung durch die Ukrainer. Es heißt in dem Schreiben: - ' ' / v... Wenn ich.noch heute Dir schreiörn Mm;1 so P bas ein Gotteswunder. Wer. weiß, was noch. sein wird?... Wir sind hier eingeschlvfsen und gehe« wegen der großen Lebensgefahr nicht auf die Gaste. Die Stadt wird von unzähligen Sch.-apnells oeschoffen! Keine" Tag- und keine Nachtruhe! Wir find fortwährend auf das Gräßlichste vorbereitet.. In der Stadt ist kein Trinkrvasser (die W'asierwerke sind -er-, schossen). Am solches zu haben, muß man es eine halbe Meile vor der Stadt holen. Zum Kochen wird Schnee verwerwet. Nun auch das Schrecklichste, keine!; Beleuchtung! Viele möchten fort, doch ist ss eine! Reise mit Lebensgefahr verbunden. Da« alles ist mre' ein Bruchteil dessen, was wir hier erleben. Wrr wnH was unser noch wartet.., .. ^?0' ,; ■. Eme SerVsrkschLft dSV - ' ..." JWgSAisMr. •' Ein brr TechnffO«r Ho^schükr fand Sonntag bie GMdnM;- - verMunlurrz' 8rr „Eewechchast der o^dnnische« Zr.ßeniE-- > statt. Es hattnr sich Techniker aller Wcher zahlreich nngrfu«dKk,i «mnnuüch auch viele heimge^h'.-te OWerr. Hanptman« Ludwig Ä l« » uneZ a«f die Fo^m des Ms«m«»nrcheS drei" Argeuirure dArch die BrrÄÄstmra mfere« WirffchaftSLckmS s» kat»--;' schm Jnsmieurm ist noch größer dttm andere» ' im Kriege vielfach DutttKutm. i» technische Stelürntzm gelanatev.! Nedurr lviÄ hi», daß. m ««srrer Gachde im b 11 is r e r nrr x die lnt ndm SLellm i«rner nach d e r T e ch »i k e r X rntkehre«, f» daß gerade jetzt Nm^etzirn-je« stLttsi«d>a.. Dir Grwrrkschast werde d'-e Kkechiömllmr-, dir L»hnfe»ßt«, dir. Lcöriesver»»iUim« «nd dir Derristderatim« -er aksdr«ische«-, Jngenieni-e zn rrzeln haöe«. weil. son?t die OksaLre» tze« Langrk drsLe. — OdrrsivÄEKahnratDinger, tsnn die 9tvkwrndi8?eit Lee w r f s e » i ch a f s l i ch e.« B>.i t r i e d 8 f ü ö r « n £ fife smfert Irnd«ftnr. Ger wird f c$m dm Ausländische» Ntaekr »M drin» ksukurrirre». kiiu«e«, 'wenn dec; . - «kadmufch dnrchoevildete Irigemmrs ihre MettzSdr»-it?r ' - stimrum lÄrd: Reue E^ttrZun^-mttÄüden, «me TrdetLw?K?, d«Ä , . allem kan». rmS dsc WrÜmaE erschürf. Gtz wäre .hSMr- Kurzsichtigkeit» w«ni,raan MZ Erwägunge« augeuölicMcherStzarsamkeit den kÄldeur'.schell Techniker pttiSgchm und zur An§r»l wunderwra r>v»i««eu wallte, d.i dar,» in i»en FiinimMtkMt 'SW» w'. - ■ ch.« s tl t ch e« Oczanrsskisn. die rredcn der wiss ens chaftlichen wirken mini. Gim Anzahl vsn Redner»illnftriertr dann »sch durch Beffdielr die Momentane Läge der akademischen . Techniker, woraus die Wahlen in dm Anrichuß und die Än^'' Münz der De^xanrnLMnnrr für die VrtrieLe-ersvlgte. ® ÄkBis SriVL-fch ti&CT. SaEag Ä" 25. d'. M. hielt auf E.nkadims der Jüdischen Lese-und Rede- ' Halle SchristftcLer Davi» T r'i e t s ch aus Derli« im Wer--, füllten 'Saale der „Rüchshallm" eine« mteresiantrn Bvrtckr.Wer. die KolonisationSinög!:chkettm in Pilläftirra. 8c xing vIN .H'eu Peratnngen LrS letzte» DeLe§iertmta^ttt' der deutschen Zis«ift«r ' aur> w» sich gegen die »ü.« v»:siihrizn? Plane und die «el zu langsame DesiedümsSmechode der> »ssiziellen Leiknrg eine fttrs Otwsiiüon geltend gemacht habe. Redner dekeune sich »Ls Wartführrr dieser Ovpvsitivn «nd erhedr auch hier seine warnmdi«Lrimme, die : «.usrerordentliche politische Chance durch Aengstlichkeit und Saums»!' nicht zu vergeuden. Um den Emstrom großer jüdischer Masse« iö£,' Land zu ermöglichen, müsse nrnn sich von dem v-n-alleten Ident; ausschließlicher oder vorwieserrder Drschäst^uAz der Kolsr.istm in der Landwirtschaft bespien und. aar rm KörnerZa« »rrs die. r8Eständige wie sie der Bauer EnropsS bisher betrieb. PalWsta i produ^ere schon heute das Bierfachr an Getreide, als öS : braucht. Die industrielle Begabung deS Juden lene ihm statt HM', Getreidebaues intensive Kuüu'.-en ans Keinen Pcirzrum nach »merM < nischen Muü.enr nahe. Ein Hektar gut bestellten BodmS werde efe lüskömmliche Existenz dieren und erlnoglichen: jednn, der Mn Iahr-r sang sich als Larldackriter detZtisl habe, «IS Prämie dm Ksdm zur eigenen Heimstätte demtrusteÜe». Firc Industrie und Hsnde't, aller Art rnsiür freie Bah« geschaffen werde«, w»«i8s6ch Mit- Landwirtschaft im Nebenberuf durch Gründung msdrrner Mduftriedärfer. Für Akademiker «Üer FÄultät?« werde sieh reichlich Bdschäftigrmg im Liprdr finden, besonder» flir AerÄe. welche nicht nur .daS schon heute bcsichende Optimum «« Morbidität mrd Mortalität^ der Indeuschafr vereidigen, svudrrn die Heilgcle»ev-^ Herren Palästinas der zarrM Welt dackietm »erde«. UmverWi. und Technik «nd eine ganze S^ibe wiffNrschaftlicher SptziaKnstiNsiL. werdm dvn stolzen kulLurelleu Aufbau auf der gesunde« wickschafl - .. sich«: Grundlage d-s iungRi (Knne:nw6«rs dlldm y» Ghr «nd . 'Ruhm d«S jüdischm' NauiMs. Dieser fast tzveistiirchlLe Lrortrag wuche dn.r'ch den lantenPeffnsi dG gcspamtt fotzend«! Ailditos zeloh«. - <- ‘ v'*: