Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 10 (28.1.1919)
- Date
- 1919-01-28
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nt. 10 Wien, Dienstag Mieirer-Msrge:; LS. Mner mV PrstekLisusWirLfchLft. ' Die - Wahllisten sind fertiggeftellt, ^lbschriften wurden jedoch nur an zwei Parteien, die LHristlichsozialen und die Sozial-, hemokraten, ausgehändigt. Schon bei der Erstellung der Wahlordnung mußte man den Eindruck gewinnen, daß die beiden mächtigsten Parteien die neue Republik förmlich unter sich uuft^len und das Recht der Minderheiten mit Füßen treten. Wir protestieren argen diese uns schwer schädigende Protektiüriswirtschaft. Der Jüdische Nationaluerein hat natürlich sofort dafür gesorgt, daß die Wählerliste von' freiwilligen Hilfskräften abgeschrieben wird» einenicht geringe Arbeit, die den Herren Deutsch- Werreichs erspart bleibt. Die Tschechen und die Mahlen in Wien. , Don vertrauenswürdiger Seite wird dü deutschjdöhmischen Korrespondenz mitgeteilt, daß in Wien Uchechische Agenten sehr lebhaft für eine Wahlbeteiligung in Dentschösterreich im «chechischen Sinne agitieren, wobei in Aussicht gestellt wird, daß solche Personen, die ihr Wahlrecht im »chechischm Sinne ausüben, später als Bürger des Uchecho-slowaLischen Staates ausgenommen werden. Jüdische Mahlgelder für Antisemiten? >. gm heutige« „Mittag* wird da- Gerücht bestätigt, daß jüdische Grvßkavitüiste« den Christlichsozialen W a ylgelder schenkm. Det „Mittag* schreibt: . : „Wie «nS vo« ewem Versammlungsteilnehmer berichtet Ivmht, teilte Herr LZthmar Adler am Freitag in einer M zweitr« Wahlkreis abgehaltenen deutschradikalen Frauendersammlrmg mit, daß der bekannte Großkapüalist v. Gutmann der christtichsozialm Partei für ihren Wablfonds den Betrag von 600.000 Kronen zur Verfügung gestellt habe. Das Angebot sei auch angmommev worden. Diese Tatsache habe angeblich die deutschradikale Partei bestimmt, eine Koppelung ihrer Berwerberliste mit der christlichsozialrn nicht in Aussicht zu nehmm. Daß die deutschradikale Part« diese Koppelung plante, ist bekannt.* Wir wollen abwarten, ob Herr v. Gutmann berichtigen «ch sich vo» dieser «ngehmerlicheu Beschuldigung reinwaschen wird. Parteivereinbarungen für Wien. J Ücker Einladung deS Staatskanzlers sind gestern die Der» Mtrr der christlichsoualrn und der sozialdemokratischen P.artajoraauifationen vouMen,Landeshauptmann Leopoldv.S tei ner «mv Bürgermeister Dr. Richard W e i s k i r ch n e r, Landeshaupt» fmarmstrllverttetn Albert Sever und Stadtrat Weber nochmals Msmnmengetretm» um Vereinbarungen über die Wahlen zur kon- Mtuierenden Nationalversammlung zu trefsen. ES wurde beschlösse«, beiderseits auf die Parteiorganisationen dahin einzuwirken, daß gegnerische Versammlungen tunlichst nicht besucht, Versammlmigen ^überhaupt nicht gestört werden, daß sich die Wahlorganisationen »enseitig mcht an der Agitation hindern, daß Plakate nicht M beschmutzt werden und daß die Freiheit d er innig orr üL/conung uiid wtu;« »» w« wuupn» damit die Wahlhandlung sich in einer der Bedeutung!rmd der Würde der Nationalversammlung entsprechenden Weise vollziehe. In Bezug auf die Stimmzettel, welche von dm Parteien ausgegeben werden, wurde eine gleiche Große Mid Farbe verleinbatt» und zwar werden vo« den Parteien Stimmzettel in 'Quart (17X31) des gewöhnlichen KleinkanzleiforMateS aus Michem Flachdruckpapier in weißer Farbe verwendet werden, die i einmal zu falten sind. . | Ws Wahlzeit wurde die Zeit von 7 früh bis 7 Nhr kbendS dm Wcchlbehörden vorzuschlagen beschlossen. Dabei muß die Oeffenllrchkrit ausmerksam gemacht werden, .daß die Kundmachung deS Wahlergebnisses am Wahltag selbst mcht mehr erfolge« kann. Da dre Zahl der Wähler mindestens doppelt so groß ist, dir Wahlhandlung bis in den späten Abend Seite 3 v.« x.. tjw.«». ,« .... ^ormittagSsiimdm bekannt gegeben. Dieses ueberrinkvmmm bezieht sich nur aus dir Stadt Wien.; Für das Land Niederösterreich ist ein derartige- Uebereinkommen! noch nicht zustandegekommen. Der Staatskanzler wird auch dir -bevollmächtigten Be r t r et e r d e r üb eigen! Parreien Maden, sich diesen Vereinbarungen attMschlltßen. Versammlungen. Heute im A r t i st e n - C a f s, N., Praterstratze 43, halb 7 Uhr abends. Redner:. Frau Srmeindervt Anitt« Mülle r, die Herren I. Blaß, Dr. Plaschkes und Dr. Isidor S ch a l i fc. ' Mittwoch den 29.d. M.. 5 Uhr nachmittags, II, Untere Augartenftraße, CafL „A uftri a". Redner: frau Erna P a t a k, die Herren Jakob Pinka s,. r. Isidor S ch 11 i t imb Friß S p i tz 11. I Mittwoch den 29. d. 9N. 5 Uhr nachmittags^ Hotel zum ^goldenen CngelstXXl.. Am Spitz 2. Redner Frau Gemeinderat Anitta Müller, Dr. PlaschLev, Ing. Stricker.. Mittwoch den 29. d. M, halb 6 Uhr abends, B r i g i t t a f HI e, XX., Wintergaffe (Ecke Brigittagasse), Redner Frau Ern« P a t« k, Frau Gemeinderat Anitta Müller, Dr. P l«s ch k e s, Ing. Stricker. M i t t w 0 ch, den 29. d. M., halb 7 Uhr abend, Hotel G u t h, H., Kleine Sperlgaffe 2 s, Redner Frau Hemeinderat Anitta Müller, die Herren Dr. Leopold Pl«schke s, Friß Spitzer und .Adolf Stand. An Msere WLener Abonnentm l. Ab hsnte besinnen wir dnmrt, unser BlrrLL Len Wiener Abonnenten durch AustrüZernrnm Küstelleu zu lassen. Znr Sicherheit wird außerdem einige Tage die Zrrsteüung per Psft weiter fortgesetzt. Die ÄSmimstration. Pichon über die ProLleme des WüLkerbundrs. Paris, 26. Jänner. (Tel. der ^Wr. MoryenZtg!.")- Minister des Aeußern P i ch 0 n hat Samstag/ eine Anzahl Ententejournalisten empfangen und mit ihnen über die großen Probleme der Konferenz gefprvcheTl/, : Zunächst kam die russische Frage zur ErZrtemng. Zur Konferenz auf den Prinzenmseln erklärte er, daß bis jetzt noch von keiner russischen Seite eine Antwort eingegangen sei. Es bestehe offeivbar dis Ansicht, daß die Einladung an alle russischen Regierungen.einer Anerkennung gleichkomme. Tatsächlich treffe dies aber nicht zu. Die an alle Parteien ergangenen Einladung laufe vielmehr daraus hinaus» alle russischen Grupven und Parteien bei der Konferenz zu vereinen, und dazu gehören auch die Bolschewiken, weil sie eben tatsächlich bestehen. W e i t e r w u r d e die Frage erörtert, was mit Ländern wie Syrien und anderen Gebieten geschehen solle, aus d i t .»11 f d) i c b e n e Nation e n A us p r u ch e r h e b e n. P i ch 0 n erklärte, daß dieses Problem, nur durch gegenseitiges Einverständnis gelöst w e r d e n k ö n n e. lieber die Ftage der Kriegsentschädigung führte Pichon aus, daß Frankreich und alle anderen Länder Material für eine Festsetzung des erlittenen Schadens sammeln. Ein Rat der Alliierten werde die t e r r itorialen Regelungen und die bamtt verknüpften Fragen in Erwägung ziehen. Die Frage der Besatz«ngsarmeen. London, 86. Jänner. Das Krieg Samt ver^ öffentlicht folgendes: In Verfolg der Erörterungen, die zwi'chen den Ministern und verschiedenen Ministcrialabteilungeü in London über die Frage der Unterhaltung der Desatzungsarmeen und andere Angelegenheiten stattgefunden haben, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Stärke und dem Wohlergehen der britischen Armee stehen, wurde in Paris durch den Premierminister eine Konferenz zusammen-! berufen. Die Beschlüsse, die gefaßt wurden, sind! weitreichender Art und werden zum Abschlüsse j gebracht werden, bevor das Kabinett zu Beginn dieser Woche seine Aufmerksamkeit auf den Stand unserer militärischen Angelegenheiten im jetzigen Zeitpunkte und ihre Tragweite für die britischen Interessen gelenkt hat. Die Armee befindet sich jetzt im Zustande schneller Demobilisierung. Wir stehen vor der Wahl zwischen den Dienstp flichtarmern, die den. Krie g gewonnen haben, und den vergleichsweise kleinen BerufSarmeen von langep Dienstzeit, die erforderlich sind für die Behauptung der Besitzungen, des britischen Reiches. Die Entwürfe, welche demnächst veröffentlicht werden sollen, zielen darauf ab, für diesen Zwischenzeitraum Vorsorge zu treffen. Sie wallen Sicherheit dafür schaffen, baß wir auf. jedem Kriegsschauplatz genügend Streitkräfte für das lausende Jahr haben, damit wir nicht der Früchte unserer Siege beraubt werden, und damit die Deutschen und ihre Verbündeten gehalten werden, gewissenhaft und pünktlich nicht nur die Bedingungen des Waffenstillstandes» sondern auch die des Friedens- Verträge- ' nach feinem Abschluß zu erfüllen. Ebenso werden iptr dadurch imstande sei«, unsere Verpflichtungen gegenüber unseren Verbündeten und gegenüber denen, dir von uns.«bhängen, zu er-, füllen. Es muß deutlich erklärt werden, daß, wenn auch Großbritannien sich - vorbeteitet, seinen Anteil zu übernehmen, ihm nicht' zugemutet werden kann, mehr als seinen Anteil zu tun, und daß die Vereinigten Staaten,-Frankreich und' Italien mit ihm vereinigt bei der Aufrechterhaltung der gemeinsamen Interessen und det Sicherung der gewonnenen Vorteil« handeln werden, Die Aufgabe, die vor uns liegt, ist daher die Bildung und Unterhaltung von Äesetzungsarmeen mäßigen Umfan-ges im Vergleich zu denen, die wir jetzt haben, aber von höchster Manneszucht und Leistungssähigkeit, welche unsere. Ausgabe erleich!ern und die britischen,Interessen sichern sollen für den Zeitraum, der verstreichen muß, bevor in normaler. Friedenkzeit eine Freiwilligenaruree geschaffen werden kann. / Di« s«eM«ttrsche MrvrschLstM-«r«rlsst-rr m Mrsp«. ’ NewoPsrk,. 26. Jänner. (Tel. der »Wr. Morgenztg/') Die W irtsch «f t * k 9 mmi f f i 0 n des ame'rik anis chrn Arbeitsamtes ist nach Europa abgereist, um die industrielle Lage zu prüfen. Der Staatssekretär für Arbeitsangelegenheiten erklärte, daß in Arnerika innerl-ald sechs Monaten die Lage nieder normal sein werde. Wahrschestllich werde eine Periode großer Wohlsahrt eüisejen. Milsö« «sch den zrrftZrterr GeÄlerrn söZrrerft. Psrls, 27. Jänner. Präsident Wilson ist Sonntag früh mit seiner Frau und neun Mitgliedern der amerikanischen Abordnung n«ch den zerfl orten Gebieten « bgereist, um bort den so langc angekündigten Besuch adzustatten. - Was Orgs» Leie ZÄÄere für ’övA .. Das bedeutendste. jüdischs Blatt Englands, her: Jewish Ehroniel«'erhält in seiner, soeben, hier' «inga-». Lrofsenen Nummer vom 10. Jänner folgende hemrv-j . ienSwettL Aenfterung zur VSlleröun-seage: '„Juf t rinigeu 75agrn .wird die Verhandlung begirmsu,; bi« ]' man daS Vorspiel,zur Friedenskonferenz nennen, könnte,* da Hz Alliierten und amerikanischen 'Staatönränner -. zur.lorn ellrn DiLkussiozr. in Paris r-usarnmentreten.lrer^^ ke-r. Äi : müssen die Bedeutung dieses Ereignisses Hiexz.-. nicht erst betonen.. -Jeder, der ernstlich „ üdrr dis uri»., fds.ererr imb chaotischen Brrhältnissenachd-.'nkt, ' .sie in! der Welt jetzt herrschen, muß - sehnlich' wünschen, baß ' WerShcit. Verstand, Umsicht und Klugheit die Kouserenz'' leiten.mögen. Wir können.jedoch nicht behaupten, baß. unö antzezichtS der bevorstehenden Veratungru leicht / zu Nute.ist. Die mit den niedersten Leibens^asterr der. Menge spielende, sinnlose Kampagne, welche gerade, uusrr-rür eigenen Prenrierminister eine Rsü)rü»:ajorillit^ a^orechr hat, scheint ein zweifelhafter - Anfang der. irtter-,-,., uariona-sn. auf hohen meusch'ichen Idealen laiie'.Lndrnp Berdrüt-erilng zu sein. Wir könnevr nurn.icht ejus Welt in st;• wirklichem Frieden vorstellen, welche eine Nation Vv nst 70 Millionen als ihren verschriebenen^' Sklaven, an-sieht, und■ die Rede v.on Llömen-! ee.a u' mit ihrer offenkundigen Stellungnahme^ für das^' alte System, des „Gleichgewichtes der Mächtein hr: su-': .ternaLivnalen Politik ist beunruhigend für jeus. rvr.-che ihrs f > Hoffnungen darauf setzen, daß eine Welt.auf' den'. Ideen errichtet werden soll, auf denen ein Völl-orbnnd'f' aufgebaüt werden kann^ Der Geist, welcher, einige der.'' Nationen und ihre Führer beherrscht, scheint in der st Tat gerade das -Gegenteil von dem einzigen.' Gefühl, zu sein, welches den vorgeschlagenen Verband herbei-f' führen könnte. Nichtsdestoweniger ist es schwer zu.sehen, j wo die Menschheit wirkliche Sicherheit'und Ruhe für! ihren gequälten Geist sammeln könnte, wenn dieser' Plan, nicht verwirklicht wird. Was bas j ü d i s,ch e.Bo l k anlangt, so ist die Herstellung eines wahren und do.nern-- ben- Friedens, basierend auf iniernationalem' Wohl-! wollen, von entscheidender Bedeutung. ES sind gutes Aussichten vorhanden, daß bei der FriedenSronfrrenz' Beschlüsse zugunsten der jüdischen .Rechte -gefaßt.werlsn.!-' Doch längst zeigte Rumänien, wie leicht tS ist, sich l Lr-.-^h papierene Erklärungen aus der Affäre zu ziehen unb wie. wenig sich die Juden darauf, verlassen. kvnrwU.' . daß die Nationen sich ihrer annehmen und il'ncic iLerechtigkeit zuteil werden lassen. ÄuS diesem Gründe/ da wir allenur >-jüdsicher Jüttlresfen im Auge haben, hoffen wir sehr,.' daß' ö!^.' Friedenskonferenz entweder einen' B e r d'ä n b b c u t Natiostru mit genügenden Sanktionen, ober -irgend eine andere Form internationalen Schutzes 'zur wachung der Einhaltung der bo.n irgend-einor eiuzrl-"' - nen Nation eingegangen.en'Verträge und Verp.flich-.u-ngen «insetze« wird. Von einem höherLn' ^-'Ms HLSpunkte aus scheint so rin Ergebnis der Konfer-niz'-'. die einzige Abwendung weiterer Kriege und — geSe^. wir uns darüber keiner Täuschung, hindi« Sichcr^'.ng' der Zivilisation. - ' ' f Milssrr zrze« tyttöitm Mffivü&dnm*. , - Berlin, 27. Jänner. Die Abendblätter nie'bm aus ^ütich: Die Zürcher Morgenzeitung erfährt zuverlässig von der italienischen Grenze,' das; WU-on die italienischen Wünsche a b l r h n L e und die 21*** erkennurig der Forderungen Conninvs auf einzelne Teile von D a! m «t i t n und F iume glatt-.. versagte. ' m PMs, ^Ksris, 26. Jänner. (Reuter Meldung)- Henderson ist gestern aus Wunsch der hrftisäM^ > Negierung aus Bern hier angekommen, um sich mit Barnes, Thomas und drei Delegierten des - Gewerkschastskonqreffes über die internationale Arbeiter-. gesetzgebung zu Geraten. Die drei Delegiertett der st Trade Union,, die heute abends, begleitet von heu britischen Delegierten zur Berner Konferenz in Paris . eingetroffen - sind, find B 0 w e r m a n, Mr. S t uart Bunning und Grennel Sh irkie..! LLK««0Kie» «iA frsnz-stschss PNoteLtsrat. ." Psrrs, 27. Jänner. (Funkspruch vom, Eiffel-'. türm.) Die l i b a n e s i s ch e A b 0 r b n u n g, bis sich aus Maroniten, Griechisch-Orthodoxen, Musel^ manen, Drusen und Katholiken Zusammensetzt, ist von - dem Verwaltungsrate des Libanongebirqes, dem auf Grund des Statuts vorn Jahre * 1861 gewählten Parlament der Libanonbewohner, nach Paris entsandt werden. Die Abordnung überbringt eine Entschließung, . in welcher die A n t e r st ü tz u n g der f r a n z ö s i*’ ' schen Regierung verlangt wird, damit der, Fortschritt des Landes gesichert und die Unabhängig- * kdt des Libanon gegen leben Eingriff gewahrt werde. Krkne der russischs» Negierung. ' Paris, 27. Jänner. (Reuter-Meldung.) Miniftsr . des Amßern Pichon. erklärte gegenüber Jonrnaliften^ daß die alliierten Regierungen bis jetzt von der.russis schen Regierung noch keine unmittelbare' Antwort auf die grundsätzlicheEiw l a d u n g zur Friedenskonferenz erhalten haben. ,