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Wiener Morgenzeitung · 1919-01-26 · Heft 8 (26.1.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 8 (26.1.1919)
Date
1919-01-26
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Men, Sonntag Wiener Morgeazeitrmg 28. ISnner 1919 Rr.S Wichtige AeNtzerrmgeK des Staatssekretärs Dr. Dauer / Bertin, 26. Jänner. Das Berliner Tageblatt veröffentlicht eine Unterredung seines Wiener ^erichterstatterZ Dr. Lederer.mit dem Staatssekretär^des Äeußern Dr. Bauer. Der Staatssekretär spricht darin die Hoffnung aus, daß die deutsche Konstituante, die am 6. Februar in Weimar Zusammentritt, sich für die Vereinigung DenlschösterreichS mit Deutschland aussprechen wird'. Es ist ’ mit Sicherheit zu erwarten, daß auch die konstituierende Nationalversammlung DeutschösterreichS ihre Beschlüsse > zur Durchführung,des Anschlusses an Deutschland mit starker Mehrheit fassen wird. Dieser Anschluß setzt einen zwischen Seiden Staaten zu schließenden Staat Sv er trag voraus. Deuts chosrerreich wird darauf bedacht sein müssen, seine besonderen wirtschaftlichen .'Interessen zu wahren. Es wird-also in dem Staatßvertrag bestimmt werden müssen, in welcher Weise unserer Industrie innerhalb des' neuen.großdeutschenGebietes ein gewisser Schutz gewährt werden, kann. Ferner iverden Bestimmungen zur Währung der staatsfinanzziellen Interessen. Derüschösterr'eichs getroffen werden müssen. Die G e g n e r dieses Anschlusses find nach der Meinung Dr. Bauers zunächst die reaktionären Monarchisten, bann aber gnch gewisse Kreise der Industrie und der Hanken, die von dem Anschluß an Deutschland eine Erschwerung der wirtschaftlichen Vereinigung mit den nationalen Staaten befürchten. Diese Kreise meinen durch die Schaffung einer Don auföd eration unserer Industrie die alten Märkte erhalten zu können. Aber dieser Donausöderation stehen unüberwindliche Schwierigkeiten gegenüber. Es wäre gewiß denkbar, daß es zu solchen Verhandlungen käme, obttwhl Deutschösterreich mif diesem Wunsch bisher allein geblieben ist. Diese Verhandlungen .würden bei aller Loyalität doch erweisen, daß die nationalen, pvlitischen.und wirtschaftlichen Gegensätze zwischen einzelnen nationalen Staaten eine Verständigung' auöschließen. ES gibt für Deutschösterreich deinen anderen LluSweg als die Bereinigung mit Deutschland. Jedenfalls aber hat die künftige Konstituante volle Freiheit, das Verhältnis mit Deutschland unseren Wünschen gemäß zu regeln. England und die Vereinigten Staaten haben nur das Interesse, auf dem Boden der früheren Monarchie dauerhafte Zustände zu schaffen. Deshalb hoffen wir, daß England und Amerika auch uns unser Selbstbeftimmungsrecht nicht verkümmern werden. Wir hoffen, daß sie den Bewohnern der strittigen Gebiete iw den Sudetenländern und im Süden, des Reiches das Recht zugestehen werden, über, sich selbst zu entscheiden, und daß sie andererseits dem-deutschen - Volke nicht das Recht auf nationale Einheit und Freiheit verweigern können. Auch von Italien erhoffen wir keinen Widerstand, da die nationale Einheit des italienischen Volkes verwirklicht ist. Es besteht zum ersten Male in der Geschichte die Möglichkeit dauernder Freundschaft zwischen Deutschen und Italienern. WaS die Befürchtungen der Franzosen. anbetrifft, so entspringen sie dem glücklich Überwundenen früheren Zustands Europas. Wenn der Völkerbund zustandekommt, dann verliert die alte machtpolitische Denkweise ihre Berechtigung, und es besteht dann auch für Frankreich kein Grund mehr, die Teilung Deutschlands als sein Interesse anzusehen. Krähwinkelei. f ' Der Vertreter eines großen dänischen BlatieS, der unlängst in Wien weilte, hat sein Erstaunen darüber geäußert, daß hier — im Gegensatz zu Berlin — das Leben so sorglos weitergeführt wird, ohne daß in der Oesfentlichkeit das Bewußtsein des Ernstes der Lage wach zu sein scheint. Man täuscht sich darüber hinweg, daß wir in einem besiegten Staat leben und daß unsere 'Zukunft zumindest problematisch ist. Wenn man von etwas Räsonnieren über den alltäglichen Leidensweg, an den man sich in den hier Jahren auch schon gewöhnt hat, absieht, so. merkt man gar nichts von der schweren Klüse, in der wir stecken: Wien ist Wien geblieben, ,gemütlich, selbstbewußt und zufrieden mit sich selbst.. Und doch ist es Tatsache, daß keine Stadt durch den Ausgang des Krieges so bedroht ist,'wie Wien. , Einst die Haupt- und Residenzstadt eines großen Reiches, ist es plötzlich zur Provinzstadt degradiert; von seinem früheren wirtschaftlichen Hinterland abgefchnittsn, von mehr oder weniger feindlichen Staaten rings einge- .sperrt und gedrosselt, ist es seiner natürlichen Nährauellerr beraubt. Aber auch sein wirtschaftlicher Organismus ist gefährdet, da eine Zweimillionenstadt ugr als Zentrum eines großen Gebietes 'existieren 'kann, das Rohstoffe und Produktionsmittel liefert ynd zugleich Absatzgebiet für die Produkte ist. Wien war Zentrum der Reichsverwaltung; der riesige Verwaltungsapparat ist zusammengeschrumpft und viele Menschen sind beschäftigungslos geworden. Die aufstrebenden Nachbarstaates: suchen neue Verkehrswege und Wien wird auch als Handelsplatz und Knotenpunkt an Bedeutung verlieren. Jeder, auch nur oberflächlich Urteilende wird die Zukunft der einst so stolzen Stadt deren Größe in einer Entwicklung vieler Jahrhunderte mühsam erarbeitet wurde, in den schwärzesten Farben sehen. . ' Wir glauben trotzdem, baß kein. Anlaß, zu unbedingtem Pessimismus ist. Mt Pessimismus und Schjvarzseherei allein ist jedenfalls nicht geholfen; es gilt Wege zu suchen, um unsere Zukunft auf eine neue Basis zu stellen. Wir müssen unS nur darüber ^klar sein, daß hie. Vergangenheit ein für allemal vorbei ist, daß die Situation Anspannung aller Kräfte- und fleißigstes Zusammenarbeiten aller Elemente bedarf, damit wir uns aus der komplizierten und fatalen Lage zu neue» Lebensmöglichkeiten durchringen. Leider ist aber wenig davon zu merken, daß unsere leitenden Organe die Verantwortung fühlen, die auf ihnen lastet, und die Fülle der Probleme richtig ein- Mätzen, dk der Lösung harrt. Im Gegenteil; es macht den Anschein, als ob man die Zeit für gekommen hielte, um in die kindischeste Krähwinkelei zu verfallen, spaßige und wenig sinnvolle Demonstrationen auszuführen, kurz,. Deutschösterreich benimmt sich. wie ein ungezogenes Kind, daS störrisch und trotzig auöschlägt, weil es sich verbrannt hat. Deutschösterreich ist der einzige unglückselige' .Erbe hes alten Oesterreich, die anderen neuen Staaten lehnen jeden Zusammenhang mit dem Muttevstaat ab. Die Deutschen haben durch ihre sinnunb geistlose Gewaltpolitik Oesterreich' umgeüracht, sie haben immer^. nach Macht und Vorherrschaft gestrebt; . I und die Rechte, den Lebensdrang der anderen Nationenmißachtet, als ob man erwachende Völker schulmeistern! könnte. S.ir. haben nicht auf die Stimmen besonnener' Elemente' gehört, die immer wieder warnend sich erhoben und darauf hinwiesen, daß Oesterreich, an dessen Existenz die österreichischen Deutschen das größte Interesse hatten, nur bestehen könne, wenn die Freiheit aller! Völker geachtet wird. Dieselben Deutschen haben aber« nicht gelernt und nichts von ihrer politischen. Weisheit vergessen. Oesterreich ist kaput, die Deutschen sind itt spienckick iaolation aber: sie fühlen gar nicht/welchen Sturz da§ bedeutet, fie kommen weder zur Besinnung noch zu Nachdenklichkeit; im Gegenteil, sie fühlen'sich' befreit, als ob e8 immer ihr Ideal gewesen wärch eine deutschösterreichische Republik zu gründen und sich im eigenen nationalen Bezirk euLzuleben. Sie können jetzÄ all ihre Machtgelüstv spielen lassen; die alte unheilvolle Politik, durch dir sie Oesterreich zugrunde O- - richtet hüben, etablieren sie triumphierend in „ÄeUtsch^s östrrreich". Dadurch aber kann Deutschösterreich nicht! gerettez werden und vollends für Wien ist dieses- Verhalten der richtigste W»g zum Ruin. Jetzt, ist nicht' die Zeit» kleinliche Rachegelüste zu befriedigen; die Situation bedarf eines weiten staats männischen Blicks und einer zfelbewußten, kraftvollen Hand, statt dessen; aber wird unser Horizont künstlich beschränkt und eingeengt', statt großzügiger, wPtausschamnder, ernsthafter Politik ergeht man sich bei uns in Befriedigung engherziger Pärteigrlüste, ohne zu sehen, wie gefährlich diese drplaicerte Eitelkeit ist. ■ ■ ( Krähwinkelei war immer in Wien zuhause. Krähwindele: war e§, wenn die chriftlichs-ozialen Machthaber die Stadtverwaltung, af§ eine Parteiangelegsnheit aus-/ faßten, statt zu bedenken, daß sie die Haupstadr de§ Reiches zu regieren haben. Das zeigte sich zum Beispiel auch, als bjbt für fcfcö Reich leidenden Kriegsslüchtlinge aus dem vom Feinde bedrohten Gebiet hierher flohen — an sich dta natürlichste S»che der Welt — und Wien, statt sich seiner Pflicht als Hauptstadt hu erinnern, seine Tore schloß, um nicht allzu sehr behelligt zu werden. Krähwinkelei ist cs, wenn maN jetzt eine inquisitorische Suche nach nichtdeutschen Beamten veranstaltet und sie hinausweist, ungeachtet ihrer persönlichen, für den Staat vielleicht wertvollen Fähigsten. Krähwinkelei ist eS, wenn man-die Hochschulen für nichtbeutsche Studenten sperrt; wenn man die anderen Nationen von der Veterinär-Akademie verjagt, die eS bisher nur in Wien gibt, ungeachtet dessen, baß wir zwar bisher noch die glücklichen Besitzenden sind, bald aber die anderen Nationen uns nicht mehr brauchen werden. Krähwinkelei ist eS, wenn der Dekan der medizinischen Fakultät einen Fragebogen zirkulieren läßt, wo alle Assistenten ihre Nationalität alS: veMAliche Deutsche, unerläßliche Deutsche (Juden), Nichtdeutsch«, einzutragen haben. Krähwinkelei schlimmster Sorte ist es, wenn ernsthaft der Plan diskutiert wird, Deutschösterreich als „Nationalstaat zu erklären und dadurch die etiva hier wohnenden Angehörigen anderer Nationalitäten zu entrechten. Nach ben furchtbaren Wunden des Krieges wird «8 die wichtigste Aufgabe aller betroffenen Staaten, sein, eine vernünftige Populationspolitik - zu treiben^ möglichst viele produktive Elemente, arbeitende Hände und fähige Köpfe, tätige Menschen und Geld ins Latch zu ziehen. Andere Staaten, denen der Krieg die Bedingungen eines wirtschaMchen Aufschwunges gebracht hat, werden einen natürlichen Zustrom von Menschen haben und sie können es eventuell riskieren, die Zuwanderung zu erschweren. Bei uns aber ist der Anreiz zur Produktion recht gering geworden. Wir bedürfen notwendig brr Hilfe von außen und wir sind darauf ang«tbiesen, Mendele Macher Sssrim.' Von Dr. Hugo Bergmann. - Wir beginnen eine Serie von Aufsätzen, welche die großen Mänuerdrrneu-njüdrschenLiterüülrdarstkllen. D, Md. Im Verlage von R. Löwlt in Wien ist „Fischke der Krumme, ein jüdischer Roman von Mendele Mocher Ssorim (Scholem Jaakew Abramowitsch)" in der deutschen Uebersetzung von Alexander Eliesberg erschienen; meines Wissens wurde damit das erste Mal eines der größeren Werke unseres Meisters ins Deutsche übersetzt. „Fischke" erschien 1869 jiddisch, 1888 hat es Mendele selbst unter hem Titel „Bettlerbuch" ins Hebräische übertragen, das heißt hebräisch neu geschaffen. So ist es eigentlich ein Jugendbuch, das Buch eines Dreiundreißigjährigen. Und doch hat man da§ Gefühl, ein alter, gern und breit erzählender Großvater habe eS geschaffen. Scholem Aleirhem hat bekanntlich Mendele den „Großvater", den „Sajde" genannt, und der Name wirb ihm für alle Zeiten bleiben. Nicht nur, weil er alt geworden £t und als ein Greis all die jungen Literaten noch erlebte, denen sein Werk ein leichtes Schaffen rrmögtichte. Mendele war auch als junger Mann schon der „Großvater". der behagliche Erzähler, dessen Genie die Zeit, in der er lebte und kämpfte, dennoch objektiv künstlerisch gestattet hat. Uns sind die Kämpfe seines Lebens, das RinM 11m „Bildung" »nd Zivilisation, fremd geworden; gaM andere Kämpfe erfüllen unser Leben, aber am Abend kehren wir Kerne beim Großvater ein und lassen uns erzählen, wie es einmal^war. Und wie er erzählen kann! David Frischmänn berichte;, er Hab: einmal während einer Bahnfahrt Mendele gelesen. Pläl'llch unterbrach er seine Lektüre und sah zu seinen.?Retfc;,iv.-.}P'n aus. und es war ihm — als würde er weiter leü u. ie r.uo 'it neben ihm int Kttjwe waren, ja ganz dieselben, die aus MendeleS Büchern zu ihm sprachen. DaS Leben war wie eine Fortsetzung , des DucheS. Damals ging Frischmann bas Verständnis für Meydele aus . . Kein anderes Volk, meint Frischmann, hat eine solche Kunst, wie bie -MendeleS ist, die vielleicht am ehesten den Rsmen „Jüdische Kunst" verdient. Wie ein großer Schauspieler uns aus einer Miene, einer .Geste, einen Menschen erraten läßt, so hat Mendele, der vielleicht anderswo ein großer Schauspieler geworden wäre, die Geste des jüdischen Volkes erraten. Wenn er so eine ganze Abhandlung schreibt über die verschiedenen Arten, wie ein Jude daS „be" ausspricht, diese Partikel, die im Jüdischen alle Skalen der Gefühle ausdrücken kann, — so hat man wirklich daS Gefühl der Studie eines Mimen. Jv; Also Realist? $a, wenn ihr wollt, und Mendele ist, wie alle Realisten, auch der Inspirator einer sozialen Erregung in seinem Kampf gegen die Gaboim, die Machthaber der Gemeinde. So manches Programm der Zionisten bei KultuSwahlen und der.Bundtsten im Kampf gegen die jüdischen Ausbeuter hatte unbewußt in MendeleS Werken seine Wurzel. Aber eS ist kein Realismus bloß der äußeren Gebärde; Mendele fühlt wie kaum ein zweiter den Zusammenhang, der zwischen all Unserem Tun und der Seele unseres Volkes besteht. Ar steht unS bis auf den Grund. Darum . kann er, der Rationalist, Tiefste» über den Sohar sagen, kann in ganz einzigartiger Weise vom Talmud sprechen. Ich erinnere mich einer Stell«, wo er den merkwürdigen UmbildungLprozeß beschreibt, den die talmudische Gelehrsamkeit an der Wirklichkeit vornahm. Der stößige Ochse in der Bibel ist ein reale» Tier. Im Talmud ist er zu einem Begriff, zu einem „geistigen Tier" geworden. " AuS diesem Mitleben der Volksseele ist eS Mendele gelungen, so unvergleichlich den Schmerz detz jüdischen Daseins anSzttsprechen. Frischtnann sagt: Wenn iu*8. rin ^ogvom trifft, so wissen wir vielleicht noch nicht, wio unglücklich wir sind; aber wenn wir MendeleS Bettlerbuch „Fischke hier Krumme" zumachen, dann wissen wir es . /. Scholem Alechem, MendeleS „Enkel" und genialer Nachahmer, ist bei unS bekannter geworden; er hat die 'Verkehrtheiten unseres Lebens in ein erlösendes Lachen aufgelöst. Mendele erzählt von diesen Verkehrtheiten nur mit einem schmerzlichen Lächeln. Da ist der Jude als Kaufmann: Wenn zwei Juden auf einer einsqmen Insel lebten, wie Robinson und^ sein Freytag, so würde der einen sofort einen Kramläden auftun und dem anderen Ware verkaufen. Wenn ein Jude im Sterben liegt upd er. hört von einem Geschäft, s» ermannt er sich sofort und rennt den: Handel nach; der TodeSengel verliert die- Macht über ihn. Das Geschäft' ist Selbstzweck geworben uüd wie e» einst hieß ,-Der Sohst einer Mizwa ist wieder ein Mizwa", so ist jetzt ein Geschäft eine» Geschäftes Lohn. Der Jude kann nicht ko» vom Rah> daS sich endlos dreht, obwohl fein Händlerdafrin ihmiur tiefsten Grunde seiner Seele -- fremd ist, und er vom Schachergetst nur besessen ist, wie von einem Dämon.' Mendele schildert im „Bettlerbuch", wie schwer e» einem Juden am Morgen wirb, sich vom Gebet loSzureihen und sich fe Bewegung zu setze«. Aber ist eie einmal in Bewegung» dann kennt er keinen Halt ünd würbe, wenn'S ' umS 'Geschäft geht, durch daS Fenster steigen, wenn er die Türe gesperrt fände. Und doch ist' dieser ganze. Eifer nur das Produkt einer fremden treibenden Kraft, die ihn vorwärts peitscht. Go erzählt der junge jiddische Dichter Unojcht, wie ein' Jude atemlos einem Handel nachrennr und -- am Bethhamidrasch dorübrrkommt, «uS d«m die Stimme eines Lacuendou an sei« Ohr driuit. va ist ets «uä mit dem „Hrrha", der Zaubar ist gebrochen, « vergißt sein Geschäft «k °ber erquickende« Stimme, er geht ins Bethhamidrafch, wascht sich aydächtiH die Hände und lernt ein Blatt Gemsre.

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