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Wiener Morgenzeitung · 1919-01-22 · Heft 4 (22.1.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 4 (22.1.1919)
Date
1919-01-22
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Am gemacht werden und ihre einzige Sünde war die tzelbe, die auch die Soldaten der anderen Staaten beigangen haben: daß sie aus Pflichtgefühl, aus Tradi-!tüm, aus Zwang gehorsam waren und dem Mobitmachungsbefrhl folgten. Die Abwesenheit der Ber- ,'tveter! dieser Völker von der Friedenskonferenz kann Hie Gefahr hrrbeiführen, daß ein Gewaltfrieden diktiert wird. Das würde den Keim gu sehr gefährlichen Krisen legLN. In das Volk Deutschlands kann ebenso gut die Revancheidre hineingetragen werden, wie diese 1871 durch den Frankfurter Frieden in das sranzösi- .schr Volk hineingetragen wurde. ES tat -im, Laufe dieses Krieges schon einmal geschehen, daß die Vertreter eines Staates öinerr Frieden unter Protest unterzeichnet -twben. Das war in Brest-Litowsk, als Herr Trotzkji dem ' Grafen CzLttrin gegenüberstand. - V . Politische Klugheit und Klarheit über alle 'tat der Zukunft möglichen Konstellationen müßte es fordern und durchzusetzen wissen, daß der große Gerichtshof iu Paris zumindest nicht ohne Anhören der Ange- Kagten verhandelt. Die Strafe, die über sie verhängt wird, ist ja heute schon hart genug. W werden arme Völker sein, die Mitteleuropa bewohnen, die in harter Arbeit ohne Frohsinn und Friede stets nur in der Erinnerung an ein^n verlorenen furchtbaren Krieg leben .tvrrdrn. :• < •' " ‘ % «Samt* W» I * mi Das Problem Oftgattzieu Deu Polen ist es dank ihrer rührigen und geschickten Presse im Ausland gelungen, über die nationalen und sozialen Probleme innerhalb de§ von ihnen beanspruchten Territoriums die denkbar irreführendsten Urteile hervorzurufen. Nach der französischen und englischen Presse zu schließengab sie sich bisher völlig der Meinung hin, daß die ganz«, ukrainische Frage eine deutsche oder bolschewistische Mache sei. Umsomehr Beachtung verdient daher ein ausführlicher Aufsatz in der Times über Ostgalizien, welchen wir nachstehend auszugsweise wiedergeben: „Bon einer wirklich polnischen Majorität sind lediglich folgende Länder bewohnt: Russisch-Polen, wie es auf dem Wiener Kongreß konstituiert wurde, mit Ausnahme des nördlichen Teiles des Gouvernements Suvalki, welches litauisch ist, dem östlichen Teil des Gouvernements Cholm, welches ruthenisch ist, und einem schmalen Weststrich! des Gouvernements Grodno «nt Bialostok und Sokolka. Westgalizien irnd der größte Teil ' des Herzogtums Schlesien (Oesterr.^Dchlesien), der größere Teil von Posen und Obetschlesien (Regentschuft Oppeln), ein Teil von Westprtzußen und der Südrand von Ostpreußen. Bon den £0 Millionen, welche die Gesamtbevölkerung dieses Territoriums ausmachen, .sind etwa 16 Millionen Polen, 2 Millionen Juden, mehr als eine Million Deutsche und eine - kleinere Anzahl Kleinrusfen und Weißrussen , Rein natürliche oder deutlch festzustellende ethnographische, Ganzen besitzt Polen lediglich irst Müden, wo die Karpathen das polnische und slowakische Gebiet von einander trennen. An der Westgrenze vermengen sich Deutsche und Polen, tan Osten leben polnische Mnoritäten in Territorien, welche einstmals, tzuty polnischen Staate gehörten, wie Litauen, Weißrußland, Ostgalizien und Westukraine. In diesen Gebieten bilden die Polen nicht ganz 3^. Millionen, während .die Gesamtbevölkerung 30 Millionen zählt. Hier sammeln sich lediglich mm Wilna und Arnberg dichtere polnische Gruppen. i' Der polnische Einfluß über Polens ethnoLraphische Grenze» im Osten hinaus beruht hauptsächlich auf den polnischen Großgrundbesitzern, ivelche über mehr als DaL jüdische Leben im befreiten . Palästina. Iasta, Dtzembrr 1018. (Brjjiimrilde»' pvlitischeA 'Lebeu. Die Nationalversammlung. — Sicherheitsdienst. Wirtschaftliche und organisatorische Fragen. — Die Friebensnachricht.) , - Mil der Befreiung Galiläas hat das jüdische öffentliche Lrbrn von neuem zn pulsieren begonnen. Zahlreiche Vereine, verschiedene soziale und philanthropische Gesellschaften, literarische Unternehmungen .sind bald ins Leben gerufen worden und haben! ihre Tätigkeit ausgenommen. In besonders starkem Maße trifft das bei der jüdischen Arbeiterorganisation H a p o e l H a z a i r zu. Es ist bezeichnend für die Rührigkeit und die Arbeitssreudigkeit dieser Organisation, daß sie schon , am 22. November mit der Herausgabe ihres, wöchentlichen Organs Hapoel Hazair wieder begonnen hat. . - , In dem Leitartikel der Nr. 1, der den Beginn der Friebensvechandluugen warm begrüßt, heißt es: »Mir glauben, daß diejenigen, die im Verlauf der letzten vier Jahre immer sür die Leiden der unterdrückten Nationen Verständnis hatten, auch unsere nationalen Forderungen verstehen werden. Wir sind davon überzeugt, daß die Erklärung „Ereg Israel dem Bolle Israel", die das Siegesjahr ihrer Aetkünder eingeleitet hat, numuehr die vollste Zustimmung aller anderen Nationen ftnden wirb. Mehr als alle arideren nriissen wir. selbst die Nebeczeugung haben, daß wir imstande sind, dieser .große« Erklärung gerecht zu werderr, um der großen historischen Ausgabe, die die Stunde uns auferlegt,. gewachsen zu istiir." Die weiteren Artikel befassen sich mit den Fragen her Nationalversammlung, der Bodenreform und der landwirtschaftlichen Ausbildung der jüdischen Mädchen, wie mit andern fd^atpoikilschen unv wMschafMüM «knsrlcgenhettert. jH'-./ Tie iiwwäs.'euben Ereignisse der Letzten . Zeit.. habe« '40 Prozent des westukrainischen, litauischen, weiß russischen und vstgalizischen BodenS verfügen. Einzelne dieser Latifundien erreichen den Umfang vsn 330.000 Acres. In den GntShöfen herrschen polnische Direktoren, Inspektoren und sonstige Beamte, die überwiegende Mehrzahl der. Bauern gehört jedoch anderen Nationalitäten an und unterscheidet sich' von den Polen durch Rasse und Sprache. ' Dieser soziale Kontrast hat zu ernsten Konflikten zwischen der eingeborenen Landbevölkerung und her fremden Herrenkaste geführt. Die Bauernbevölkerung. des östlichen' Grenzlandes, die sich gegen die Herrschaft der polnischen Gutsbesitzer wehrt, übersteigt , an Zahl die gesamte polnische.Nation und ist überdies gewiß, daß sie im Falte ernster Auseinandersetzungen schon aus nationalen Gründen von allen Weißrussen und Kleinrussen unterstützt wird. Eine durchgreifende Agrarreform in Osteuropa kann nicht länger. aufgeschoben werden, und es geht nicht an, daß Ansprüche' auf ein Land lediglich mit dem Besitz großer Latifundien motiviert werden. ' Die Ansprüche der Polen auf Wilna und die Umgebung der Stadt werden auf Grund der nationalen Gliederung verfochten. In der Stabt Wilna bilden die Polen etwa »die Hälfte der Bevölkerung, und die Dörfer in der engeren Umgebung sind ziemlich zahlreich von polnisch sprechenden Bauern belvohnt. Diese kleine Enclave, in welcher die Polen den Vorrang zu höben scheinen, ist. jedoch vom.eigentlichen Polen durch einen breiten Streifen wssißrussischen und litauischen Bodens getrennt. (Anmerkung der Redaktion: Wilna hat mehr als 50 Prozent jüdische Bevölkerung!) \ Fast noch hartnäckiger als auf Wilna verfechten gewisse polnische Kreise den Anspruch auf Ostgalizien. Hier haben sie einen „St»tuB possiden^ |ba die Verwaltung Ostgaliziens ihnen von der seinerzeitigen österreichisch-ungarischen Zentralregierung traditionell als Bezahlung dafür überlassen wurde, , daß der Pvlenklub im Wiener Parlament die Regierung, unterstützte. Eine Linie, welche von Nordost nach Südwest. durch Przemysl hindurch gezogen wird, zeichnet ungefähr die Grenze zwischen. dem polnischen.Westgalizieu mit einer Bevölkerung von 3 Millionen und dem ruthrnischrn Ostgalizien mitungefähr 5 Millionen Einwohnern., Entsprechend den offiziellen Ziffern der. Statistik von,1910, deren Ergebnisse von den polnischen administrativen Beamten Mgestellt wurden, besteht bisvstgalizische Bevölkerung aus ungefähr 3,100.000 Rükhenen und 1,900.000 Polen. Diese Bezifferung der polnischen Bevölkerung ist maßlos übertrieben. Zunächst wurden über 600.000 Juden als Polen, registriertobwohl die Polen sie bei keiner anderen Gelegenheit als solche anerkennen, und obwohl in der Tat . nur recht wenige vereinzelte Juden beanspruchen, Polen zu sein. Die Anzahl der RUthenen, obwohl etwa 20.000 Juden tat ihr eingeschlossen sind, muß um 170.000 griechischer .Kathylikey. ergDzt svrrseN,. denn in Hirklichkeit gibt es keine griechischst Katholiken» welche nicht Ruthenen sind. Ungefähr^ 1,1 $0.000 römischer' Katholiken bewohnen Ostgalizieu und bilden dort rein L0; Prozent der Bevölkerung. Es. gibt . Saum einen Polen in Ostgalizien, welcher, nicht römisch-kaHHAsch. istaber nicht. alle Kömisch-Kathslischen sinst Pv^n, wie es hie offizielle Statistik verzeichnet. Wahrscheinlich spricht nicht mehr als die Hälfte von ihnen polnisch, während, sich her Rest weder in Sprache noch in. Rasse von der.ruthenMeu Majorität unterscheidet. Häufige Wschehefl . mjt Rutheyen und, das sehr starke Interesse, welches alle Bauern, ganz gleich ob römisch- oder griechisch-katholisch gegen die polnischen Großgrundbesitzer verbündet/ tragen dazu bei, die ohnehin geringen religiösen GLgrnsätze zu üherbrücken. Indessen, auch in die „rückständigen" ^Orte Palästinaneues Leben gebracht.' DaswaL früher unmöglich schien, ist nun Wirklichkeit geworden: die völlige Reorganisation der jüdischen Bevölkerung in Hebron, Gafed und Liberias auf nationaler und! demokratischer . Grundlage ist dolkenbetr Tatsache. Die zahlreicher!/, durch hie Türken vertriebenen intellektuellen Kräfte, Lehrer nnv Schriftsteller, die in diesen Orten seit Jahr und Tag als Verbannte leben mutzten, haben im Stillen ihre nationale erzieherische Arbeit fortgesetzt und, so die jüdische Bevölkerung 'zu ihrer heutigen politischen Reise geführt. Die Wiederkehr des Jak-rcStageS' der P alästinae r k l ä ru n g derenglischen Regierung ist in Palästina als ein nationaler Feiertag begangen worden. Unter der größten Teilnahme der Bevölkerung ist auf Massenmeetings und BolkSkiuidgebnngen eine Resolution deS DankeS an die britische Negierung angenommen worden. ' In ständiger Entwicklung vollzieht sich die politisch« O' r g a n i s e t i o n der Juden in Palästina. Die vsrbereitrmgen zur konstituierenden Berfammkung der palästinischen Jubenheit beschäftigen lebhaft daS ganze Äand. > Die jüdische Bevölkerung erwartet, daß diese . Versammlung den Willen deS jüdischen Volkes vor aller Welt Lartun und ihm zum Stege verhelfen wirb. Diese k Arbeit, die unter? der Leitung der zionistische» Organisation vor sich geht, erstrecht sich gegenwärtig auf die Vorbereitung der Wa hlen im ganzen Lande. An de» Wahlen beteiligen sich sämtliche Juden, die daS zwanzigste Jahr überschritten haben, ohne Unterschieb des Geschlechtes. Eine besonders lebhafte Wahlkampagne führt der H a p o e k H a z a i r. Letztens' entwickelte der.neuentstandene BÜrgerverbanb „Ha- GSrach (der Bürger), der unter der Leitung der Herren M. Diesen«-ff und.G. Vo»tz!o» steht, eine sesonsec« leshosie TLtisk-it. Iviefrv jSsrS ans wird Vom Hapre» He^aie .stark anzesriffeu, während ßje' Ae-rünßttNS bO da ihr geistiges Leben, wie bas aller Bauern, bm Mittelpunkt in der Kirche findet, und daihre Priester ihnen polnischen Nationalisnrus predigen, gibt es auch,. in den ruthenisch sprechenden Römisch-katholischen polnisch-nationale Tendenzen, selbst wenn sie unfähig sind, polnisch zu sprechen. Sie bilden eine statistisch nicht erfaßte Menge und man muß sich damit begnügen, die äußerste Grenze der polnischen Minorität in Ostgalizien mit 23 Prozent anzunehmen. Trotzdem verlangt hie polnische, auf die Einverleibung Ostgaliziens gerichtete Politik, daß daS Problem' Ostgalizien im Einvernehmen mit dem Nationalitätenprinzip geregelt werde, Sollten irgendwelche größere Gebiete der Ukraine oder von Weißrußland, von Ost-- galizien vdrr den Gouvernements Wilna, Minsk oder ■ Grodno Polen einverlerbt, werden, würden wir leidglich von neuem die Bediygungen schaffen, wrlche tan 18. Jahrhundert -Zn ihrer Zerstörung geführt haben/ Patriotische Russen würben eS nur schwer vergessen'; sie würLen ntrr umsomehr darauf.hinstreben, Allrußland' wieder zu vereinen und ein Einvernehmen mit Deutsch-. länd oder ein autipolnischer Zusammenschluß würde,' das wahrscheinliche Ergebnis sein." j Schade, daß die englisch« Press« sich nicht schon, früher solche Insormattonen verschafft hat! . Mg.. Was Graf Skarbek meint. Amfterstam, 81. Januar. Der Wiener Bericht-i erstatter des Älgrmeen HandelSblad hatte vor einigen!- Tagen in Lemberg eins Unterredung mit dem Führers der nationaldsmokratifchen Partei und Mitglied de«, Regierung von Ostgalizien Grafen Alexander S k a r-.- b e k, über die er folgendes meldet: Graf Skarbek erklärte, die Zukunft Polens könne?- hoffnungsvoll angesehen werden. Mit Deutschland sei^ in Bälde ein Waffenstillstand und die Festlegung einem Demarkationslinie zu erwarten. Der Kampf mit den' Ruthrnen bei Lemberg werde leider fortbauern, aber., er stehe günstig für die P^olen. Die Provinz Posen werdel' polnisch werden. ES werde mit Bestimmtheit darauf! ^rechnet, daß die Entente die polnische Westgrenze,! wie sie vor der Teilung Polens bestanden habe, wieder' Herstellen werde. Ohne Danzig als polnischen Hafen, (nicht Freihafen) sei' der polnische Staat undenkbar^' 'Zweifellos werde' die Friedenskonferenz Danzig den' Polengeben. Bsr einigen Tagen habe die- Entente' sich.an die polnische Regierung mit der Frage gewendet,.' vb Polen ein Königreich werden solle, wobei auf einiges Thronkandidatru Anspielung gemacht wurde. Polens habe aber diesen Plan von der Hand gewiesen. Es! wünsche eine rein demokratische Republik. Die menderi Wahlen zur Nationalversammlung würden, wie! zu hoffen fei, den gemäßigt demokratischen Parteien:.! einr große Mehrheit bringen. Pslftische NusiMÄschronN.,!, - Denn man diefranzösifche Presse verfolgt, ge-' winnt man bin Eindruck, als ob es um die Idee des' Bölkerbnndes nicht zum besten bestellt wäre. Zwar, liegen stonkret außgrarbeitete Projekte hiezu von vielem Setten vor, aper Mkfon, der eigentliche Schutzengel, dieser Idee, scheint über wenig Kampfgenossen zu ver-i fügen. Bor allem stellt sich ihm der Annexionsbrang'' und der Imperialismus der plutokratischen Regierung^ Frankreichs feindselig in den Weg und wenn auch die^ Presse der französischen Sozialisterr sich täglich ent-' fchiedener für ihn'einsetzt und wenn auch Clömenceau! mit einer täglich wachsenden Opposition zu kämpfen^ hat, so ist die Position des siegreichen „Tige^ doch!', an der sich außer den genannten Herren auch der Der-; treter deS Baren Rothschild, Herr Schapiro, beteiligt/ van den jüdischen Kolonisten besonders gut ausgenommen! wurde. Der Hapvek Hazair erblickt in dieser Gründung ein!' Zeichen politischer „Reaktion", die angeblich der geplanten Nationaltsierung des BodenS entgegenarbeiten wird. Die Propagandaversammlungen dieses Berbanbes, bi« von den! Mitgliedern deS Hapoel Hazair stark besucht und bekämpft werden,- nehmen zuweilen einen st ü.r nr i s ch e n Verlauf.! Auch die orthodoxen Elemente haben sich gut organisiert und suchen eine stattliche Zahl ihrer Vertreter' in die! konstituierende Versammlung zu schicken. , ' DaS jüdisch« öffentliche'Leben konsolidiert sich' immer mehr. Am bemerkenswertesten ist die Tatsache der Gründung! und Organisierung einer jüdischen Äachma nnschaft,/ Schon im August ISIS bildete sich eine Gruppe der jüdischen! Wächter in Jerusalem und Jaffa. Der zionistischen Palästina-.^ kommission ist eS rasch gelungen, die Beziehungen zwischen! dem Verein« der jüdischen Gendarmen und den englische»! MiMürbehörden herzu stellen. Die Militärbehörden erließe« > LaldMaxaus eine Erklärung, daß sie nur solche Gendarme» anstW», die vom Verein Mischer Wachleute und der Palästinakemmtssion empfohlen werden. In der letzten Zeit hat sich die Zahl der Mischen Wachleute stark vergrößert und deren'Tätigkeit sich über Judäa, Aamaria und GalilL» erstreckt. . Kürzlich ist ein B erb and' der jüdische» Ingenieure ins Leben gerufen worden. Dem provisorische» Vorstand gehören die Herren Dilbuschewitz, Leo» Stein und Kakinka an. Als Aufgaben deS neuen Vereines bezeichnet daS Statut 1. die Entwicklung der Arbeit und Industrie in Pskästtn«; 3. Informationen über praktische versuche und »tssinschastltchs Vorsih»nge», di» im Land« bereits unter-' fttmiiittt rrnäen itrö jatzj foevgofüyrt worbe» sott««; I. Ha».! 9i^rtlwV kinitz fiä.nbizen Kontakte«, mit den HnßM.ir.nre» j

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