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Wiener Morgenzeitung · 1919-01-21 · Heft 3 (21.1.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 3 (21.1.1919)
Date
1919-01-21
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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OTFeT Men, MenMtz LKettsr MorgenzMunz pmiimm»—■ « i , . —.. , - .. i"«i'iintfwiwMurx Eine Bekleidung von Greisen. Der Verein zur Bildung und Unlerstützuna armer aller Männer israelitischer Keldung und Unlerstützuna armer aller Männer israelitischer Konfession, n., Ferdinandsstraße 19, hat kürzlich in aller Stille eine größere Anzahl von Kreisen mft Mntrrileibrr» «nd Schuhe» Lasienärzte ist ebenfalls kein erfreuliches. Diese Aerzte gehören zu den schlechtbezahltesten und ausgebeutetsten Arbeitern, wahrend die wenigen guten Stellen innerhalb des Krcmkenkaffenwesenr von Professoren und Dozenten eingenommen werden, die es wirklich nicht notwendig hätten. Innerhalb des seinem wirtschaftlichen Ruin entgegensetzenden Aerztestandes wird ernsthaft die Frage der Verstaatlichung des Aerztestand es erwogen. Die umgreifende staatliche Sozialisierung des Hellwesens wird bald für die privatärztliche Betätigung keinen Raum mehr lassen. Merkwürdig berührt dabei der Umstand, daß trotz der offensichtlichen Ungunst der Verhältniffe derzeit in Wien 1000 Studenten der Medizin neu inskribiert haben, welche Ziffer die höchste bisher erreichte Frequenz darstellt. Fgm. Ein Palästina-Abend. Donnerstag, halb 6 Uhr nachmittags, findet im Großen Konzerthaussaal, I, Lothringerftraße, ein Vortragsabend statt, in dem Davis TrieLfch und Oberrabbmer Dr. Z. P. Chajes über Paläftmaprobleme sprechen werden. Davis TrieLfch ist kein Unbekannter in Wien. Alle Zionisten, wie auch alle, die sich für Palästina- und Orientprobleme interessiert haben, mußten sich mit ihm in einer Reihe von Werken („Levante-Handbuch", „Bilder aus Palästina", „Jüdische Emigration und Kolonisation in Palästina", „Palästina-Handbuch", wie auch in temperamentvollen Aussätzen in allen'Fachzeitschriften hat er zur Erkenntnis der Oststagen Namhaftes beigettagen. * In der Uederzeugung, daß es vor allem beim Wiederaufbau Palästinas darum geht, ein Maximum von Menschenmaterial in einem Minimuck von Zeit zu besiedeln, war Trietfch schon seit langem der Vorkämpfer der Idee industrieller Kolonisation des Landes' neben der landwirtschaftlichen. Trietfch gibt jetzt eine Wochenschrift „Volk und Land" heraus, die den Problemen der Kolonisation Palästinas gewidmet ist. Seine Ideen lernten wir in Wien schon im Jahre 1603 müäßlich der großzügigen Palästma-Hochschulkurfe kennen. Er wird wohl mit seinem Vortrag berechtigtem Intereffe begegnen. Karten von K 20.— bis K 2.— sind erhältlich bei R. Löwit, I. Rotenturmstraße 22 und beim Palästina-Amt, 11. Zirkusgüsse 33. )t gef «nt: es Zweck wurden im abgelauferren Jahre inSverarSgabt. t%c GchreberzAstrrr." Äm Februar v. fenstitmerte sich der BKnn -Aildffche Schrebergarten", der sill Mit der AuSbikdung der jüdischen Kreise in Ackerbau und Landwirtschaft brschäftigt und bis heute schon ansehnliche Erfolge argweisen kann. Zur Versorgung Ser Heimkehrer. Der Andrang der Trbemuchenden und UnterstützungSwcrLer beim Gilbecke» Krem hat in der letzten Zeit emm solchen Umfang «maenommeu, daß täglich bis zu 1000 Heimkehrer, die sich zum Teile schon in den Nachtstunden artftellm, daS ÄtÄ-ahbmaelokal in der Schönlaterngafte Nr. 7 belagern, während höchstens 200 bis 600 Bewerber an einem .Tage abgefertigt werde» - können. Aw8 diesen Ansanmüungm krachen sich DerkehrSstorungm und andere U«» mkommlichkerten für die Wohnpartnen der Umgebung. Die Gesellschaft vom Sikbernen Kreuz hat daher beschlösse«, die UnterstützMlgSausuchm nur mehr schriftlich vttsr-enzrmchmen und fchrrstlrch zu erlrdiam. Die Sicherheitswache darf reine Ansammlung mehr Luiden. SchlietznNg drr Au^ß«befteKr« znr Bekleid««, für Heimkehrer. Mit Rücksicht auf vsrzewmmmc Fälle von Flecktyphus hat Las StaatSami für BvllSgesrmdheit die Schließung der bisherigen Ausgabestellen für Bekleidung der Heimkehrer rmd Invaliden verfügt. Mit L L7G.VLV drrrchsrssuge«. Bo» dem 94jährigen Kafsebeancken Stopfkuchen, der vor Mrnatkfrist aus Aussig durchgegangen ist, nachdem er durch Scheck fälschung sich in dm Besitz von L 170.06V gesetzt hatte, hat ■ mau noch immer keme SpM. Stvpfkuchen, der bei der Firma Eouard Weinmann «»gestellt war, entnahm auS dem Schreibtisch de§ Prokuristen Scheckbücher oeS Wiener Bankvereins und der böhmischen ESkvmpteöank einen Scheck. Dir Schecks füllte trmtf K 163.000 und L 90.000 auimb versah sie mit de« täuschend gefälschten Unterschriften der bei dm Prokuristen der Firma. Noch am selbm Vormitttfl ging er dann zu dm Anfsiger Filialen der beiden Banken, die nicht dm geringsten Anstand nahmen, auf die vollkommen ordnungsgemäß «uSgefülltm Schecks auHuzahltn. Er bekam fast nur Noten «11000 K. Erst drei Stundm water kam die Fälschung auf, aber Stopfkuchen war schon über alle Berge. Er war mit der Bahn in die Richtung gegen Brüx gefahre». Einbrüche. Am IS. d. M. wurde das Geschäft dti! Kaufmanns Samuel Pollitzer, IX, Glasersaffe Nr. 14, erbrochen. Gestohlen wurdm Waren, Stoffe, Wäsche, Herrenrmd Damenschuhe im Werte von 16.000 Kronen. — In der Nacht attm IS. d. M. wurde das Geschäft deS Uhrmachers Nadler, Sinrmermger Hauptstraße Nr. 107, erbrochen. Im Geschäft wurde eine eiserne Kaffe aufgesprengt; ihr mtnahmm die Täter Schuurcksachen nn Gesamtwerte von 60.000 Kronm. — Am 19. d. M. wurdm die Räumlichkeiten des ArberterkonsumvereinS „Vorwärts", YL Loguayplatz Nr. 9, erbrochen. Gestohlen wurdm Wäsche und Lebensmittel im Werte von 10.000 Kronen. Personsrlrrachrichte«. Minister a. D. Dr. B a er »- r e i t h e r und -der Präsident deS tschecho-slvwallschen Nationalrates Karl M a t t us ch sind am 19. d. M., abends, von hier nach Prag abgereist.' Die BezirLsVerLretNAg Hretzrns rmtz dre KrorrgüLer. Bezirksrat Kraft legte in der letzten Bezirksvertretungssitzung die Wünsche der demokratischen Mitglieder der BezirLsverLretung bezüglich der künftigen Verwendung des Parkesund Schl o f s e § Schönbrunn und de^ Lainzer Tiergartens dar. Er wies darauf hin, daß die jetzigen Zustände im Schönbrunner Park unhaltbar feien. Er ttllt für die Schaffung einer ParKwache aus Kriegsinvalidrn ein, die den Verwüstungen Einhalt tun sollen. Bezüglich des Lainzer Tiergartens vertritt Kraft die Anschauuna, daß dieser Naturschutz p a r k erhalten bleioen solle. Das Schönbrunner Schloß solle als Aepräfentationsgebau de und als Sehenswürdigkeit des neuen Staates bestehen bleiben. Redner wendet sich gegen die Errichtung einer Lungenhellstätte im Lainzer Tiergarten und ist der Meinung, daß dieselbe weiter in den Wienerwald hinein verlegt werden solle. BeztrKsrat Kraft tritt dafür ein, daß die Akademie der bildenden Künste in Hietzing erbaut werde, verbunden mit einem Studentenheim und einer Mensa. Daran schließend Könne euch an die Errichtung einer Künstlerkolonie gedacht werden, um so der herrschenden Ateliernot zu steuern. Briefe für KriegsgefaAgerre in Itslien können nunmehr durch Vermittlung der 6. Divisione ufficio di »ffari ciyili, Innsbruck, auf dem kürzesten Wege an ihren Bestimmungsort befördert werden. Derartige Sendungen sind portofrei. Die Briefe müssen in einen doppelten Umschlag hineingelegt imd offen ausgegeben werden. Der äußere Umschlag hat oben^ die genaue Adresse des Kriegsgefangenen und damnter den Zusatz „Durch Vermittlung der 6. Division« officio di affari eivili, Innsbruck, „Hotel Europe", zu enthalten. In der rechten oberen Ecke ist der Vermerk „Kriegsgefangenrnjendung. Gebührenfrei" oder „prizioniers di gaem in franchigia di porio“ anzubringen. Der innere Umschlag hat die genaue Adresse des Absenders zu enthalten und dient dazu, die Sendung für den Fall der Unbestellbarkeit nach dem Aufgsbsort zurückzuleiten. 2luf den Postkarten ist die Adresie in gleicher Weife anzusetzen, wie dies für den äußeren Briefumschlsg vorgeschrirben ist, und außerdem oben auf der linken Hälfte der Vorderseite die Adresse des Absenders zu vermerken. Keirrr Arisex in v?e Lschech»-fls«»«krsch« Republik. '-'dB dem Stint des ffchechs-slowakifchm Bevollmächttgtm m wird NeurrdiunS wrrd darauf aufmerksam gr- ■■■'■sxiif.bct für feie Dauer der Grenzsperre von Neism m daS der Virpublrk ah^erste« wird, .'"^•4° 7!oLkow!bp4la> m Wir« feste NmedoKmimte au% warben. rfätttz rmbchmgter Noünmdiskell frnnt nts» sich ab 7-imÄar de« §1. d. M. an felgende Erposöw'e« wm'om: LenpLstroLe Nr. itnb.TUl» 2ofetstghferstAK( Nr^ IG.. BesÄlss»«h«e Von Gstechewi«. AuS Pr«z wirb berichtet: DaS Bahnhofkvnnnemd» sichrte eine Untersuchnng der Züge Prag—Mährisch-Ostrcm dmch. die »st verdächti-e Pass agiere mit sich führen. Bei zwei yranm unb einem Burschen wurden 10 Kilogramm Saccharin und bei einem Nrisenden ans derfekbm Gqellfchast 10.600 Krone« in Bargeld voraesunden. DaS Saccharin war unter dem Mieder, in dm Hosen und in entern sogenannten „Seclenwärmec" »ersteckt; & lvurde beschlagnahmt. Ei« brrrchsetzMiKenor H«relfrLret3v. Seit den; 18. d. M., nachmittags ist der S'/jabrige Hotelfekretar Oskar Schvffchler, zu Ried im Bezirk Imst m Tirol geborm, anS- Wim verschwunden. ,Der Man» war im Hotel Kontinental auf der Praterstraße in Stellung. AuS der Kaffe, die seiner Berwaktung anvertraut war, fehlte, wie sich später hecsu-stellte, ein Darbetrag von 50.Y00. Kronen. Aktuelle Mische Fragen. Die Bezirksorganisationen des jüdischen Rational» Vereins laden zu einer öffentlichen Versammlung ein, die heute um 5 Uhr abends in den „Drei Engel-Sälen", Wien, 4. Bezirk, Große Reugaffe 38 (Eingang Schäffergaffe), ststtfinden wird. Tagesordnung: Aktuelle jüdische Fragen. Redner: Ober» rabbiner Dr. H. P. Chazes, Gemeinderätin Anüta Müller und Dr. Elias Fisch. Die EmiihrMg. ,. Sch«eizer Hilfe skr Wie«. Wie die Reue Zürcher Zeitung meldet, «uttzen für die Züricher Hilfsaktion für Wien bisher ungefähr 85.000 KUogramm an Rsturalfpenlien im Werte von 140.000 Franken, ferner Lebensmittelrnarken für 135.600 Kilogramm Lebensmittel sowie Barsvenden im Bettage von 125.000 Franken abgeliesert. Ein eigener Waggon mtt Lebensmitteln wurde für die Wiener Schweizer Kolonie bewilligt. Das-Chaos irr Polen. Durch einen Erlaß der Präsidenten Pilfubski wurde P a d e r e w 8 k i zum Ministerpräsidenten ernannt und gleichzeitig mit der Leitung de- MinistertumH des Meußern betraut. DaS Kabinett MvraezewSki stellte in seinem Sntlassungsgesuch fest, daß ihm verschiedene Hindernisse seitens der Rechten svtvie der Umsturzparteken' in den Weg gelegt wu^en. Di« besitzenderr Klasse» hätten der Regierung ihre Unterstützung verweigert. Die innere Nnleihe fei bvykottiert worden. Am Lande herrsche Mangel an Gelb, MunitivA unb Kleidung. Da Lieft Schwierigkeiten erst mit der Zeit beseitigt werben können, fthe sich die Negierung genötigt, zurückzutretex, in der .Hoffnung, daß -sich eine neue Negierung in Viel günstigeren Derhältnissen befinden btirfte. Aas EhaoK in PoLn tvbrd immer undurchdring-' licher.-Ms WarHaü laufen die Nachricht» ein. Unlängst wurdatz di«' E^rod« der Re-' gierüyg tzerhastst mh eg darreM 21; Jauner 1910 '«t¥ eine Weile, bis mau ihrenlusenthaltSsrt ausfindig machen konnte. Als Antivi hierauf ließ die Re-, gierungdpartei Len angsbli^ Führer deS Putschs Versuches, Gapieh«, verhafter PaderewSki, der vo«! Parts nach Warschau eilt«, uff,yri als Triumphal«! einzuziehen, wurde zwar in 'j€n jubelnd begrüßt» als er aber nach Warschau k<^ wurde er von de»! Regierung sehr kühl ausgrnomm und überhaupt nicht, offiziell empfangen. Paderew^ ist nämlich der» Brrttauensmann einer zweiten Attischen Regierung,' die in Paris ihren Sitz hat unhvrt durch das pol»! ursche Nationalfermitee vertretenaird. Diese! standi in ausgesprvchenern Gegensatz zur Lrschauer Regierung- und verlangte deren Ergänzung urch Vertreter derbsnfervativen Richtung. Denn so '.glaublich es klingt^ die reaktionäre, imperialistisch« Po^mpolitik der Pole»! wurde von einer sogenannten demcatischen und libe-l ralen Regierung inszeniert. Diesr-uf noch mehr re-> aktivnäve BasÄ umzugestalten, w! die Tendenz desj Rationalkomitees in Paris. "Sie st allem 'Anscheinl nach die Oberhand gewonnen, den nicht nur wurde'' PaderewSki zum Ministerpräsidentsernannt, sonder»! gleichzeitig wurde in Paris der Smirtt reaktionäres Antisemit Dtnvwski alS Vertret-erer polnischen Re-! gierung bei den alliierten MLchtes'bcglaubigt. OL! diese Herrschaft von Dauer sein wd. scheint mehp als zweifelhaft. Die Gegensätze sten einander unüberbrückbar gegenüber und dir Frst, wer eigentlich in Polen die maßgebende RegieruN vertritt, fängt bereits an, der Entente Gorostn zu msitrn. [ Der Demps nimmt in einem LeivLikel folgender' maßen Stellung dazu: ,M gibt Kenwärtig zwei, polnische Regierungen: ein«, die nicht rs ihrem Lande hinankann, und «irre, die in ihr Lrd nicht hinein! kann. In Warschau gibt es eine Regrung der fozia-! listifchen Patrioten unb verschiedenen ^mäßigten Par-? teien. In Paris gibt es das polnische Lationalkomitee^ welches allein von den alliierten Rüerungen an-1 erkannt worben ist. DaS Pariser Knitee versichert, daß bi« Polen in Preußen und Gauen geschlossen? hinter ihm ' stünden. Die Feinde beSGenerals Pil-? fndski erklären, daß diese Uebereinmmung, welches lediglich in innerpolitischen Erwägunm wurzelt, die? preußischen und gaüzrschen. Polen nie hindert, die! vberste Autorität des IFeneraK anzsrkennen, voll! welchem sie lediglich die Einsetzung eine Ministeriumsi verlangen, in welchem auch die Bertveft konservativer! Richtungen vertreben sind. Die ftanzöside Diplomatie? schmeichelt sich, an einer Versöhnung zu^rbeiten. Aber', bevor man versöhnlich wirken kann, mß es zunächst? ein Gleichgewicht zwischen den verschietsten Kämpfern: geben. Wer verkörpert in Wahrheit fe Meinungen! deS polnischen Volkes: der General Pistdski, der erst? >zehn Wochen in Warschau regiert, oderdaS National--, Komitee, dessen Sitz rn Paris bleibt. One die Dienste! verkennen zu wolfen, welche das Komjee der Sache? der Alliierten geleistet hat, muß maftzugeben, daß? die Warschauer Regierung über reicher^ und direktere! Möglichkeittn der Information vsrfügtz Man müßte? also zumindest gleichermaßen diesen Mett Quellen? der Erkundigung sein. Ohr leihen. Da aber ist im? > Gegenteil geschehen? Seitdem die Mtglieder des^ Nationalkomitees regelmäßig Antritt zun!Quai d'Orsay! haben, hat Frankreich keine diplvnratiÜhen. Vertreter! mehr nach Warschau gesendet." , Dir Folgen dieser einseitigen Oriatiorung zeigenj sich im momentanen Sieg der Pariser Dichtung.! Das neue Kabinett ist folgezusammen«! gesetzt: Minister deS Fnnrrn — GtanSlaus Wojei-: s ch o v § ki, Instizminister — Leo Srp in s ki, Han-! drttminister — Hon eia, Sisenbahjtministsr -- StaniS-! laus Fanicki, Minister der ftzialen Fürsorge — i Georg Iwanow Ski. Post- und Lelegraphenminiftet — Hubert Linde, Minister für ikultuS und Kunst ~? PrzeSmheki, Minister für öfentliche Arbeiten Josef Prochnik, Leiter deS BerehrSministeriumS — i Julian Eberhard, Finanzminfter — Joftf EnK-'- lich, ErnahrungSminister Arjton Pkinkievi ez,, Minister der öffentlichen Gefmdheit - JaniS-s zevSki, Mit der Leitung deS Ministeriums für mili-! tärische Angelegenheiten wurde Ottrst WroczynSki! neuerlich betraut. Die Ernennung pes Untort ich tS Ministers wird später erfolgen. -> De»' österreichischen Polen ist kei»! Sitz ein ge räumt wordenl Mg.? Ab oKMMMtseinladMg! Die „Wiener MvegenLerrnng« kostet r Für Wie» mit Ansteknns in» ^»us r SAonatlich .,,»«»,,»»».»K» "* MertelZLHeis ... *. 30.— Hqlbjützrig.. ► . ... . ,, 40— v- Ganzjährig. 80.-- <, Für di« Proving mit Pvstversand: v» Monatlich ... . K. 7.55; Vierteljährig . . . . , . , , f. - . » 22.—j Halbjährig ....... 44.—!. Ganzjährig .. SS.— < Für das Ausland: Gisrteljährlg •....«*•••■ 84»*w J Administration der Adrvgen^eLtungE r;; Wittif S. BezM, TMprstrgfte Nr. 1--S.

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