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Wiener Morgenzeitung · 1919-01-20 · Heft 2 (20.1.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 2 (20.1.1919)
Date
1919-01-20
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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GSte'Z i. '«i,i J'iXMI «WMM>kib>ii%ii EÄi.'Ä'Mch .MWkMMche««,' «ird diese intemationale Vereinigung in Ankunft tzegen niemanden gerichtet fein. Sie rvird Niemanden von vornherein ihre Tore verschliefen. Aber da sie von den Völkern gebildet sein wird, die sich aufgeopfert haben, um das Recht Zu verteidigen, wird sie auch von ihnen ihre Grundgesetze und ihre Haupte regeln empfangen und die Bedingungen festste Neu, denen sich ihre Mitglieder, seien es die jetzigen oder die zukünftigen, m unterwerfen haben werden. Da das Hauptziel dieser Vereinigung .fein wird, im Rahmen .des Möglichen einer Wiederholung der Stiege vorzubeugen, wird sie vor allem danach trachten, dem Frieden, den sie gebracht hat. Achtung zu verschaffen, und es wird sie um so weniger Mühe kosten, den Frieden aufrechtzuerhalten, als er die beste Verwirklichung der Gerechtigkeit und die sichersten Vorbedingungen für seinen dauernden Bestand in sich selbst tragen wird. Genau vor 49 Jahren, am 18. Januar 1871, war das deutsche Kaiserreich von seiner Invasionsarmee im Versailler schloß proklamiert worden. Dann verlangte es zwei französische Provinzen zum Raub. Seine erste Weihe war sowit schlecht in den eigenen Wurzeln und trug dnrch die Schuld seiner Gründer den Keim des Todes in sich. Aus Unrecht geboren, hat es mit Schmach geendet. Hier find - nun die Staaten versammelt, um das Unhell wieder gutzunrachen, Las es eingerichtet hat, und es zu verhindern, neue zu stiften. In Ihren Händen, meine Herren, liegt die Zukunft der-Welt Ich überlaste Sie Ihren schwerwiegenden Beratungen und erkläre die Pariser Konferenz für eröffnet. Die Tagesordnung der . Friedenskonferenz. Paris, 19. Jänner. Ministerpräsident Siemen* reau, der Vorsitzende des Friedenskongresses, sagte irr Keiner Ansprache: Je größer die blutige Katastrophe war, die einen der reichsten Teile Frankreichs verwüstet und zugrunde gerichtet hat, desto großzügiger und desto schöner muß die Wiedergutmachung sein, damit die Völker' endlich /jenem unseligen Drucke entrinnen, der unter Verwüstungen und Leiden die Bevölkerung . . tu -GHrecken hält. ' ' Ein Erfolg ist nur möglich, wenn wir alle iseff vereint bleiben. Wir sind als Freunde gebimmen -und müssen als Brüder durch diese Pforte schreiten. Mies ist der erste Gedanke, den ich zum Außruck bringen möchte. Alles muß der ^Notwendigkeit einer'.immer engeren Einigung zwischen den Völkern, die an diesem großen Kriege teilgsnommen haben, untergeordnet sein. Die „Gesellschaft der Nationen", sie ist hier, sjie ist in Ihnen! An Ihnen ist es, sie ins Leben zu Amfe», ,üch es gibt nichts — wie Präsident Wllfon gesagt hat 7— was hiefür nicht geopfert würde und was wir nicht z» bewilliLen bereit wärpn. •i'.'i,®P* t;: m ' . KrotzrmrrM b»e KovfiwmK; a..-. ^st vpm Präsidenten Wilson festgesetzt, worden. , ' Die Frage der Tagesordnung ist folgende: Die Verantwortlichkeit der Urheber des Krieges. Die zweite Frage lautet: Die S.irafp» aßnahmen: gegen die während deS Krieges begangene« Verbrechen. Diedritte Arage lautet: Internationale Gesetzgebung, wetreffend die Arbeit. Alle Mächte sind einge- Laden, über diese drei Fragen Memoranden zu überreichen. Die Mächte, deren Interesse» beschränkt sind, iwechen eben falls gebeten, über jede Frage territorialer, iffinanzieller oder wirtschaftlicher Art, die sie besonders ^interessieren würde, in der kürzesten Zeit ein Memorandum zu überreichen. Aber wir bestehe» darauf, Haß sie zuerst mit der Prüfung der ersten Frage, U? ^reffend die Verantwortlichkeit der Urheber deS Krieges kbeginnen. Ich bringe Ihnen in Erinnerung, daß jede Ihrer Abordnungen diese Frage wird studieren müssen, 'die den Gegenstand eines Memorandums des Dekans!der Pariser Nechtssattrltät Larnaude und des Völker- ^rechtspwscssors an dieser Fakultät, La Kradelle, gelbildet hat. Dieses Memorandum, daS Ihnen zu gestellt wich, trägt den Titel „Prüfung der Verantwortlichkeit des Kaisers Wilhelm n." Die Lektüre dieser Broschüre wird Ihnen zweifellos Ihre Arbeit erleichtern. Auch in England und Amerika /find über diese» Punkt Broschüre» veröffentlicht worden. /Das Programm ist angenommen. An der Spitze her j.Tagesordnung der nächsten Sitzung steht die Frage, be ^treffend die Gesellschaft der Nationen., Die Wahlen in Dentschland. Vorsprung der Mehrheitssozialiste» und de- Zentrnms. fÜ- Berlttr, 20. Jänner. Aus Berlin lagen bis. l 1 Uhr nachts nach einer nicht amtlichen Meldung folgende Ergebnisse vor: Demokratische Partei (Naumann) .44,137, MehrheitSsozialiste» (Scheide Man n) 7 5.8 7 7, Unabhängige (Eichhorn) 30.479?.Deutschnational (Laverrenz) 23.374, Deutsche BolkS- : parier (Kahl) 12.790,. tzenttum (Pfeisfer) 11.961! (Stimmen. ** - '; •-»!' > ■ ■ Wahlkreis WürttemLerg Avheuzvrler«! iShiaiüiV, 35Ü4.. Wns«. ..Sitz. 18Y. Illnner 1919 isn? württernbergisch-hohenzollernfche Zentrumspar Lei (G rüde r) 303.050. 4 Sitzc, würtwmöergisä)« Bür> gerpartei und württemberglscher Bauern^ und Weingärtnerbund (Kraut) 182.511/ 2 Sitze, Demokraten (Payer) 832.010, .4 Sitze, Sozialdemokraten (Keil) 4 7 0.3 16, >7 Si^:, Unabhängige. (Zetkin) 36.413, -eine» Sitz, Wahlberechtigt lvaren 1,500.900, davon gaben ihre Stimmen ab 1,381.495, gültig wäre» 1,327.814 Stimmen. Hranksurta. d. OderDeutschnatwüale 8771, Deutsche VolkSpartei 3366, Christliche Bvlkssrartzei 1381, Demokraten 10.186, Sozialdemokraten 30.H79, Unabhängige 742. Auß 70Bremer Wahlbezirke» — 69 stehen rrM aus liegt folgendes Wahlergebnis vor: DentschnaLio- «ale (Buchmann) 2, DeuLschnationale (Mahlstedt) 3974, Deutsche Bolksparfti (Witthooft) 11, Zentrum (Nütling) 1431, Deutsche hannoversche VolkSpartei (Alpers) 160, Demokraten (Böhmeyt) 84.940, Sozialdemokraten (S jo lte.n) 8 7.210. UMh hängige (Henke) 18,892 Stimmen. Hnmwver (bis 2 Uhr rechts) aus Ü75 Wrhlbezirden des 16. Wahlkreises außer Hannover-Linden: Deutschnatronale (o.d. Wense) 3982, Deutsche Bolk8mrtei (Dusch») 6866, deutsche hannoversche und ch r i st l i ch s v z i a -le Part e i (Alpers) 33.819, Braunchweiger LaudLswahlverband (Hampe) 7166, Demokraten (Richthvfen) 11.299, Sozialdemokraten (Vroh) 51.771, Unabhängige (MorgoS) 5348. Danzig: DenLfchnationale (Schultz) 11.700, Zentrum (Schümmor) 13.300, Demo kra Len (Wein-!)ausen) 23.500, . Sozialdemokraten (Geh?) 23.500, Unabhängige (Lerr) .6800. Einige Bezirk« stehrn noch ans. Die Wahle« m Berk«. Berlin, 19. Jänner. Der von der Regierung und allen Parteien au die Bevölkerung gerichtete Appell, an rem heutigen, über die Zukunft Deutschlands entscheidenden Tage ihr wichtigstes politische- Recht in der weitestgehenden Weise auszunützen, ist nicht »»gehört verhallt. TuS alle» Teilen Berlins wie der Vororte wird über eine sehr starke Wahlbeteiligung berichtet. Wahrend in den Außenbezirken und Bororten schon vor Beginn der Wahlhandlung ein sehr starker Zuzug der Wähler einsetzte. fanden sich in der inneren Stadt die Wähler meist erst in den Bormittagftunde» in größerer Zahl ein. Die Agitation hat heute a» Intensität nachgelassen. Stur an den Ecken der Straßen, die über und über mit Flugzetteln bedeckt, ein eigenartiges Bild bieten, wich die Verteilung der Agitationsschriften fortgesetzt. Ueber Berlin kreuzten Flugzeuge, welche Werbezettel verschieden« Parteien m d« Straße» herahflartern ließen.' Besonders stark war der Andrang her Wähler vor den Wahllokalen. In langen Fronten harren sie geduldig, bis die Reihe an sie kommt. Eine besondere Note verleiht dem Wahlakt die Beteiligung der Soldaten und der Frauen, die heute zum erstenmal zur Urne schreiten dürfen, Daß weibliche Element aus allen BevölkerungSklajftu ist überall se hr stark vertreten- Die Wahlbe^iligung der Deutschs sie rr eiche« dürfte bedeutend sein, da bei der deutschösterreichischeH Gesandtschaft an 10.000 Personen um die nötige Lescheinigung angesucht haben. Fstr die Sicherung der Wahl ist seitens der Ra» gierung jede Borsorge getroffen worden. Das Militär hat Bereitschaft. Patrouillen ziehen durch die Straßen und vor den Wahllokalen stehe» Posten des SWrMtSdisnftemit Gewehr imb Handgranaten- """" Sämtliche Blätter verweisen an leitender Stelle «ns die besondere Bedeutung des Tages, der eine neue Epoche in der Geschichte des deutschen Dolles einleite. DaS deutsche Volk fei aufgerufen, um selbst feint Zukunft zu bestimmen. Der heutige Lag sei ein GchickfalStag für das jetzige und für die künftigen Geschlechter. Auf jedem einzelne« Bürger liege hie Verantwortung. Keiner m^öge Zurückbleiben, denn heute gelte füx jeden das Wort Goethes: ^Jn der jetzigen Zeit soll niemand schweigen ober nachgeben! Man muß reden und sich rühren, nicht um zu überwinden, sonder« um sich aus seinem Posten zu erhalte«. OL bei der Majorität oder Minorität, ist ganz gleichgültig.^ Wer Deutschlandgroße Stunde verstehe, wer den dauernden Friede» wolle, he» Frieden nach außen und innen, der Hab« heilte dm Pflicht an der Wahlurne zu erscheine». -A •■ry?' , >.>»>!„*«,«<>>>»» » Das neue Deutschland. Die Retchsvepfaffunst. Bern«,- IS. Immar. Die Deutsche Allgemeine Zeiwug teilt über den Juhalt deS Beriassu«g»t»tw«rfeS mit: W soll «in «iuheitlichee «olksftaat aus daS ftve GekbstbostimmungSrecht htx dMchm Nativ» i« ihr« Gesamtheit gegründet werde«. An die OM deS HbügkeiiLstagtrs «De d« « gesetzt wechm. Die Abneigung d«S -entschea VolSScharak«- «se» eine unbeschränkte Zentrausterung deöffentlichen Lebenlaste « nicht tunlich erscheinen, zwangsweise sine Berembütljckwa dmchtz Metzen. Deutschland wird mseinenamrüchen Bestände aufgllösuDsch erscheint ch selbstverständlich, d-S zahlreiche «einstaaten fahren StaatSgebildm Mammenaefa N werden. Alle bwh« «- Gegengewicht gegen dir preustischv i Hegemonie de» SÜdstimteu emgnaumtm Sonderrechte werden beseitigt. D-utfchSstmwetch r.««-AnlLlLß.»n da- Reich.»«w»«e»,M«ch """" l\..... ,mmirauLpiiap^^. ^. fl t B erli n a ls R ei ck Sh aupt stad tb ei behalte» werden, \ Dnn deutschen Volk stcht rK frei, ohne Rücksicht ans die bisherige« Landesgreuzen « e n e d e»t s ch e F r e i st a a.t e n mit m 1« 0 p sten8 je zw ei Millionen Einwohnern zu ecrichteu. Der ReichSgewalt solle» ausschließlich unterliegenr Die Beziehungen zu« Auslaud, die Berterdp-' beS R«rche-, dle Zölle, der Handel «i»* chl restlich des Bank«, Börse»--, Münz», Maß-r und jkwichtSwesenS nnd endlich daS gefamLe öffent-- kiche Verkehr-wesen. Eine Bestrvmnmg besagt, daß RM daS geltende Döllerrecht als bindenden Bestandteil seines RechuK anerkennt. Die Gimelstaaten könne» zur ReichSregierons rh«k«t« endenden. » Die Destummmgen' üb« die ReichSverfastung stawrmrr die Treu»««- us« Kivchs «ad Sta«t, Weit«r wird angeordnet, daß M Wied«bev8lkenma tzrS flache» M«dS m Wege umfassend« Hknensledlnng die »estehmde Vruudbesitzverterkung m jenen Gebietsteile» M, »»der» ist, m denen eine gesunde Mischung von Groß-. Mttelwch LlmrLrsltz besteht. Roch em« wert«« BestünMWg dÄft» die fremdsprachige« Volks teile krrnerhalb dch Reicheimrch die Gesetzgebung und B«wMmg nicht m d« ihnen eigenen volkstümlichen Enttvicktlnrg. beein-' trächtigt werde», insbesondere nicht im Gebrauch ihr er, eigenru Muttersprache bei« unterricht sowie bei derlttn«e« BerwoltMg und der RrchlSpflege irmechalb d« von ihnen bewohnte» LandrSttile« > Der «ntmupf hat sich für das Jwetkammer-Vyste« Mffchlvffm. Reben das DvlWauS soll em StaatvchauS trse»,'. Da- Gtaalenhausoll auS Abgeordnete;: der deutsche« Freistaatm bestehe«, der von der« Landtag« tut® der Miste der Staat-anae-öris« nach Maßgabe de- Landesrechtegewählt i wrrdm. B« derHlldung deS StaatenhapseS soll grnnysätzMj auf ze nur Melles» Ls«deSeiuwvh»er ei» Ab^ geordneter eetsalley. Unter Berücksichtigung d« zu erwartendm Abgänge lmd der erhoffte» A «j 111 b e * » » g ö t ». D e u^t f ch ß st er r e i ch wird daS BolkShauS aus etwa 40V,: daS StaatenbquS auS etwa 70 Abgeordnete» besteh«. Die Msylpenvdr soll drei Jahre daüttn. Vchüeßlich wud für die t Wahl de» Veichsprüsidttet««! die BokKabstimmung festaesetzt. die fünf Jahre «och yrckrMrst«! der Brrfasiung auch für BerfammaSänderMgeu vorgeschriebe» ist.: Der Reichsprästdent hat daS Reich völkerrechtlich zu vertreten, jp! doch erfolg«. I 3Mt$&evhl&vun$ «nd Fvked««»fchl»ß durch Strichs-! gesetz. I Brrträgr mit ftnndm Staaten, die sich auf Gegenstände der! ReichSgesetzgebung beziehen, bedürfen der Zlistimmmig deS Reichs^ j tagrL. Der Reichspräsident hat kein Ä e t 0 gea« dir vom i Reichstag beschlossene» Gesetze. Ec hat diese vielmehr binnen Monatsfrist, pr verkünden. Kommt zwischen den beiden Häusern des Reichstages keine Uebereinstimmung zustande, so ist der' RnchSPräfidrut berechtigt, tl$e VorksaLstiunmens iiber den Gegerrstand der MeimmgSverschiedmhe'.t herbeizichAn en. DaS Amt deS Reichspräsidenten dauert sieben Jahre, sein« Wiederwahl ist zulässig. Der Reichspräsident kann aber schon vor Ablauf, der Inst auf Antrag deS Reichstages mit Zwvidritiel- Mehrheit der Mitglieder und der Stimmmdm durch eme Volksabstimmung ab gesetzt werde«. Wird die Absetzrmg dmch die Volksabstimmung abgelehnt, so gilt dies als Wiederwahl. Nach dem Entwurf besteht die Rerchsregierrmg ans dem Reichskanzler und der erforderlich« Zahl von Reichsminister«. Jedes de: beiden Häuser deS Reichstages ist berechtigt, de» Reichs- \ Präsidenten, den Reichskanzler und die Rerchsminift^r vor' \>m StaatSgerichtShofe für das Deutsche .Reich nn» znflaa«, daß sie schuldhafter Weise die Reichss verfMmt, »der ein Reichsgesetz verletzt Hab« y Irrland. Die Wahlen. c oll 3»r Wsrberertuug dg» Wahlaßftatio« sin Mshl-r kecisWieu^rordoft (H.,rF.,XXl. Deziek) «erden *#« kemutzte« Juden »hue Aus»ahme dringendst gebeten, eine psWSndige Liste, enthaltend Namen, Stand und Adresse der ihnen bekannten, in der Leopaldstadt» der Vrigittena« frwie 1» Floridsdorf wohnhafte« Inden und Jüdinnen ungesäumt an die W a h lleitnns de» ISdifche» «at^onal- »orein» in Wien, vl., Lilienbrnnngafie 2 (Sonterral« de» Laf4 Müller „<$»« rote» Turm"), einsenden z« wollen. La» AgitattoneloLal befindet sich daselbst, nndi »erden in dev $eit »0« 3 M» 7 Uhr nachmittag»/ täglich Auskünfte erteilt. Freiwigige Rgilatorrn mSgen sich melden. Me »Seschlvsseng Fr-nt^. y Die Neue Freie Prelle j-mmert Der die ZorpNtterung der ^Freiheitlichen" in Wien. Dreizehn! reiheilliche Parteigruppierungen mit eigenen Kanvi- »atenlisten waren es am Freitag, und Samstag lagen' neue Meldungen über Gonderkandidaturen vor. Da»! Heilmittel, welches die Neue Freie Preflr fordert, ist aber folgendes: Alle fteiheillichen und nationalen' Gruppen müsse« zusammengehen nnd eine „geschloffene! Front bilden.* Deullich gemacht: Die jüdische Msihlerschast hahe Ausammenzu^ gehen mit den rassenantisemitische« veutschnationalen Parteien... , Di-' traurige Epigonenpolitjk der asstmllatorischen jüdische» Finan-preffe, welche ohne Schamgefühl hie Judenheik dm rohen, reaktionären jndenseindlichm Hurras Nattonalisten ausliesert. fiZL.A\'A "II l.j.r^niUUl.HBn „. An unsere Abonnenten, j Die Schwirrtskstt dr, sosorktge» Voscha«n»S des entsprechenden Anoteägerpersonal» dringt e» mit fich^ datz »sie in den ersten Lagen »nserr» Erscheinens goß zwungen find» bie Zeitung auch ««seren Wienetz Abonnenten mit der Post -«gnstelle«. Wir bosfech jedoch, diese Gchwierigkeit in kurzer Feit behebe» z» kbnnen.? Lie Administration.

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