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Wiener Morgenzeitung · 1919-01-19 · Heft 1 (19.1.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 1 (19.1.1919)
Date
1919-01-19
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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ywrrr MM, DMMg SSKette? MorgettzeiLnttg 19. Iäiuisr 1919 Gerte 5 i.fLch für den Zionismus erklärt. Auch der provisorische Mationcklrat des südslawischen Staadrs hat gegenüber des Vertreters des jüdischen Nativnalrates in Agram erklärt, baß seine Vertreter bei der FriedensVonferenI iU der Palästinafrage sich vollkommen den engi.lrsche«- Standpunkt anschließen werden. Bemerünlstvert j ist, daß. auch der Papst dem Zionistenführer Sokolow j gegenüber-sich in durchaus freundlicher und wohlwollender Weise für den -ZioniZinus ausgesprochen hat, tvoibei die - Exttrritorialität der heiligen Statten der s Christenheit.von.zionistischer Seite für selbftve.7stnnd-! lich erklärt wurde. ' .! ' . KonsereKzerr Lloyd Georges mitzLBniMscherr Führern. '$■ H«<sz. Wie mi ZandsK. KrmeSdet wirb, strnöev j fct den lchtttt Tagen wiederMt Besprechungen von rPieksKnlWsiLsN der enZlische« MZiekurrg mit jüdischen snnb z^stsfche^ Führer« ML, welche die BeMir^ iHtzung des zrsAiftischrn Prograrn«eS zum Ge§en« sianhe hatten. Unter anderem erfährt die AedEksn keZ Bewsfh SWkDnirle, daß Lloyd Gssrge den Führer dsr englifchs» Zi-omften, Prsfefssr Chaim WerzmÄNn, weWer als Letter der von der englischen Regierung nasch dam vkknpicrterr PalästrNÄ entsandten Aionisti schon Ksmmissiou sung'ert hat sowie Lord Hrrßevt Samuel, den früheren Meralen Mmisttr, der kürzlich friuen i Anschluß mr die ziornftische Partei erKört hat, z« seinem Frühstück geladen hat, bei wekchrm dir zisNistij Men Plärre eingehend erörtert wurde». Aus Gr«rch! eines Gespräches übernahm Hrrörrt Samuel die Ans-! arLe-tttug eines Kenauen ElMarateS, in welchem die ^Fse-enmgttr präzisiert werden Me«. Präsident SMfen imd der MnisnmSl ' }'■ WMZ... Zürich. .Präsident Wi.l so «..hat .in Paris -nach seiner Rückkehr von Rom., den Zionistenführer ZPrsf. MizraM, her von London nach Paris kam, um!gemeinsam mit dem Mitglied öeszivniftischerc,Mious- ^omitees, Nahum Svkolv'wdort das -zionistische Bureau' .beitu .Friedenskongreß zu letten, in längrrsr Uubienz Empfangen. F! . Haag. Der HHerausgeber des - Jewish - Daily Fvrchards .in. New Dörk, Herr Abo C a h^a it,t welcher sich .-gegenwärtig in Paris anfhätt,^ verösfentlicht ein, Jnier- View usit Lloyd George, in welchem ihm dieser mitteilte, daß Wilson, mit ihm das zivnistifch>e> Wroblem in befriedigender Weise (sätiSffactVrily) besprochen Habe. Die Verwirklichung der von der - amerikanischen und der englischen Regie runZ gleichrrnräßen . gegebenen Zusicherung hm sichtlich der Mchassnng einer jüdischen Heimstätte in Palästina sc sdemnach' gesichert. . er KoMMMMeu tu Monatchiste«. f Auf eine gestern früh ausgegebene Parole ver> ^/sammelten sich gestern Nachmittag etwa 200 Ange> Hörige der kommunistischen Partei. |v. Dir Avmnmnisten versammelkn sich «m 2 Nh'r vor. 'hem grathaus, um in einer TrauerkuudMbung für Karl Ä i e b l ne ch t und Msa' L u x e m L u r g ihren Ab sch? u Mer deren Ermvrdurlg ««Szndrückem'"W sprachen einige Medner. Ein starkes Pc>lizeianfg?.bot m den Souterrain« kxchtweu. des Harkamenw? hatte keinen Anlas; zum Mmschretten. W‘ Eine zweite Bürs-ammlung', die-der'politisch: Aus» Muß der,.Offiziere und Militärbeamttn im Militär- Mfino am Schwarzenbergplatz heran sialtetL, eröffnet^ ^aupLmanu Heß.ler vorn Schutzverband der deutschen Kriegsteilnehmer mit einer Rede voll der giftigsten Hügerr gegen die Juden. Nach ihnc sprach ein Oberst . 8Wvls, der. seine Red? sachlicher hielt und. die Wünsche her/, jetzt .entbehrlichen .Offiziere, und MilitärbramLen härlegte. Der: 'KmchtretzwLr Dr, -Karl Wilhelm Frei - MlL'eutsch) leitete seine Rede mit solgeudem Satz ein: .. Mir .uMen Offenherzig. sein und geben.zu, daß. wir - pher monarchistisch als republikanisch sind." Er sorderw rdie, Versammelten auf, für die Partei zu arbeite«, um '?« SvlÄaritüt die alldeutschen Ziebü erreichen zu helfest. Mr wandte sich in scharserr Worten gegen vir.n Zusamm.cngehen der r«s s«nantisemi* ,Lischen 'Deutsch«'» t io na len' Mit den Litzeträlen z'itt'Wahlzwecken.!/' Das' gemeinsame Arrangenmtt dieser beiden BeranstalLungen war»unverkennbar. GlüMchrrweife. wurde per Zweck sticht erreicht. GZ. kam ZU keinen Unruhen. -s Die MefahreK. der Arbetts-' SofigkM. 1.’ HMÄLrttausend AtVettstzese in Bien.. . Zu den schwierissten Aufgabe« vs» Stasi, Ge- - nieinde und' der Privatiniti-ative gehört ziveifelloS das j ArbeitSproblenl, die Beschäftigung der Zahllosen, welche f stach vierjähriger, steriler AriegSdienstleistung heimgekehrt, ihre früheren, .ArtzeitZstäLten' nicht wehr vorfurden.!De8 allst -Mmerwstt: „Brot und Gpiele!" gilt nicht '«sthr. Die «sdspw, oWr^grMkßi-a MenfHhstit schreit nur nach Bstot. Hie' Mnschrn'' sisttz 'schon zufriede«,' wenn sie^-aMMst' düleseM' wstnist "'ihnen, eirsü 'WwerhK.N-FiK.seit dir primitivsten Notwendigseiten des täglichen Lsbeus sichert. Derzeit, beziehen in Wien zirka ,100.000 Menschen die Arbeitslosenunterstützung, welche Zahl täglich anschwillt. Dannt ist aber, die Höchstzifser der Arbritsloseu nicht' erreicht, weil ohUrweiter.? antzuuehmen ist, daß eine 'große Anzahl etwas besser gesieMer Beschäftigungsloser die UnLerstützrstrg-vorläufig noch nicht beansprucht,!veil sie auf eine Aeuderung der Dittration hoffeu und ihre letzten Reserven aufzehren. Fürwahr, ein trauriges Zeugnis unseres wirtschaftlichen Zusan'.menLri'.ches und keuuzeichuend. für dir yrgguisatorische Unfähigkeit de.vverantwortlichen - 'Stellen. Was hat der Staat, was die Gemeinde-'Wienbisher getan, - um die zu einer ennueuteu Gefahr ausarteilde ArL-?it8losigleit «bzubaueU? Sie zahlen ArbeiLslosenunterstützung. anstatt Arbeit zu schaffen, züchten ein verdrossenes Volk, anstatt die seit Jahren schlumru^rnden Projekte au? den verstaubten' -Archiven hervovzuziehen Und so den Massen Arbeit und Berdieust zu geben. Mit - Zilliugsdorf alle in, für dessen . .Betrieb die Gemeinde- Wien ' Arbeiter wirb», kann äuge;icht.? der rriederschmetiernden Arveitslosenstaiistit leine Parade gemacht-werden. Die Z-.-briit-'s aut lassen, -anstatt sich ungesäilnft mit vptimistisch-e>n Risiko aus die 'Friedenspröduktion zu - werfen, täglich 'Arbeiter. Die großev'.und kleineir,Waren-, Häuser und Geschäfte tverhen. einzig du.rch die Erlässe0 des Staats rotes in ihren' 'Entlass ungsmöglickMken ,.eist».'' geschränkt.. Die vieler! Tau senden '-Handelsast ge stelltest, ohne Posten -haben fast gar. tzeine, Aussicht aüf.-'eme-Ast-/.- stellung, und die in den ^Geschäften', in den Zentralen-! und Berbündeu arbeilru, sehen'- stets - das. D-mnoklesschunert der Kündigung über ihren Häuptern. Die Versanimlungen der ArdLitslosen, - die zahlreich besucht in per letzten Zeit- -in-den Arbeiterbezirken stattfanden,- gaben mit ihren konnnunistLschen und bolschewistischen Tendenzen ein deutliches Bild vdn der Entwicklung der-Dinge, falls, nicht noch in-letzter Stunde von den berufnen Stellen dein Problem der Arbeitslosigkeit ernstlich zu Leibe gegangen wird. Fgm. " Die ' 'Wichtigkeit der K?ÄklsrrsSrver»trrg. Dü eine möglichst große Förderung, in den Kohlen-, bergbauen Deutschösterrkichs Lebensnotwendigkeit für das ganze deutschösterreichische Volk ist, wurd^ angeordnet, daß alle Kohle narb eit er d.en Bergbau e n raschesteus zu g ef üh rt werden müssen. Solche Llrbeiter sind auch nicht im Volkswehrdienst zu belassen. BevVeKeru»- des Stratze«vah»ur»e«Lehr.'s. Bon heute «« wird der BetriebSschlnß um eine halbe Stunde später, arrgst'etzt, da? heißt, die letzten Wagen verehren atz Ring um halb Nyr nach den anßentt'eznrdrn Endstatiourn. Außerdem wird an Soun-x tagen durch Fnbrtrirbsetznng fslAender Limen der SmmtaySverkchr verbessert: Lüste 117 von Floridsdais bis Leopolden, Linie 42 von Floridsdorf bis Irdlrier, die Limen dl und Kd von der MostrrneG.wrKrrstraU:.,-Üö.er.MstS? und. Kairuntz, -die .Linie 87 von der BeLariastraße bi§ Stadtbahnftation - Breitensee, die . Linie 88, verlängert bis Auter-St.. Peit,-.. nnter gleichzeitiger Eiufiihrunft der Lime 59 bis Lmnz, die Linie 62, verlängert von der terinesstraße bis zum VerssrgmigHhenn, die Linie 68 von der ämtnrrsträße durch die Favoritenstraße bis zur Ondrurrsiraße,, die Lime 67 von der Karnturcsiraße über die Favsritensiraße bis Mr Lehmgasie, die Lime-8st. von der.Schlachtbausbrücke bis zum Lufihaus, die Linien 1,. Tk von der Sophien brücke bis zur. Hauptallee, die Linie X vom Praterstern bis zur LagerhauJschleife, die Linie F von Währing Kreuzgafse über Ring und Landstraße Hauptstraße bis St. .Marx und die Linie 5 von der' Jvsrsstädterstraße bis zur Mariahilfersiraße. Dir RitzgeSurt. Der Maler Fritz Schönpflng, un-' r-hmllch bekannt durch seine zeichnerischen Mißgeburten in einet hiesigen „humoristischen" Wocheuschrist, hat ein neues Feld znr Betätignttg gesunden. In den antisemitischen Wittirr Stimmm, der Abendausgabe der ReichSsssst, .-werden täglich den staunenden Wienern seine Produkte vorgesetzt, die sich ebensosehr durch zeichnerische Unfähigkeit, wie.'durch ihre rohe Hepp-Hept)-Tendkng hervortun. Wenn er Bolschewiken zeichnet, so sind es natürlich langbärtige ' galizische Juden. Seine sonnstigen „Ideen" bewegen sich auf ähnlichem Geleise. Mit solchen allerdings unzureichenden — Mitteln sucht mau die DoWleibenschaften gu entfachen. Merktvürdig, . daß es dieselben Herren sind, tvelche im friedlichen Hinterland s» eifrig die Kriegsflamme geschürt haben.- Fgm. Neuer KmÄergLTtr«.. Die Aindergrnpve fste j ü d i s ch e C r z i e h u n § Hai Astern Kindergarten frir Kinder van 4 bis 6 Jahren eröffnet. emeu BsrLrKge rr«d VersmRmSrrrrgr».^ Heute Sonntag: Verein „Zw»-,. -II., Glockengaffe 30. 1. Stock, Tür 12, halb 6 Ühr abends, „Literarischer Tee-Abend" fürjugendliche Mnglieder. — Jüdisch-akadnnstcher Tonristenverein, Caf6 Adler, .Schott«ring 12. 3 Uhr nachmittags, .Diskussion über das Thema „Die Rrsorrn des runftischen StudiumZ und Praxis^'. — SamStag den 25. d, M., 6 Uhr abends, Lrfe- und NedehaÜe jüdischer Hochschule!'. Vortrag: David Frietsch iibrr „Palästina und der jüdische Nkadenriker",Reichs-. haÜeu, I., D-rocheer-rffe 8. t*' Arrfhelsrsng der Vlsckmhs ge§rn Ge«Lschle«-^ - KoPLnhLgerr, 18. Fonuar. (Prlvattel.e<' qramm.) Die schwedischen Zeitungen wollen o.w* au L h e n t i s ch t it Q u ti i t ii erfahren habe h;. daß die Rnshrbu ng der Blockade Deutschs lands seitens der alliierten Mächte für' d'e n ' 25.' Fan u a r, l. I. b e f ch! o s s e n ro vt x b e) Wenn diese Meldung auf Wahrheit bemherr sollte,' Die EmDwKg. SsferLige .tzLLfe der ErrLertte für Oesterreich. KspetthE«, 18. Ianttar. Die Jnteralliierten-ÜnLersuchungsKommission ist heute aus Oesterreich nach Paris gurüLgeKehrL. In ihrem Memorandum sprach sie die Ueberzeugung aus, datz nur eins sofortige Hilfe seitens der Entente Oesterreich vor einem LkLastrophLlen FussmMsnLruch retten Könne. Der Zusammenbruch der jetzt sührerlssüL Oesterreich stcht in der EeWchLe beispiellos da. Eine Fortsetzung dieser Zustände er- Leuge Anarchie schlimmster Art.. ' " . y’tMtTr'^'V*?'Y'iV'l'f ktise zu erwarten. Die LebensmttLekAerLeirnuK. . , Verschiedene Beschwerden, die auf den Markt- . ämtern einlaufen, zeigen, daß die gleichlnstßige und gerechte Verteilung noch immer nicht gehandhabt wird. Die Fälle von ungleid)mäßiger unb u u g e recht e r P e t r o l e u in,»t x 11 i I u h g durchf - dir Petrolenmoertriebsgesellschaft „Karpathia" häuften'^ sich.in der vergarrgenen Woche dermaßen, daß es'- schön höchste Zeit wäre, hier einen Berteilungs-! fchlüssel, der eure gerechte Beteilung aller Bezugsberechtig-.' Len verbürgt; zu finden. Noch immer herrschen ungeregelte' Zustände bei der Milchverteilung. Hier ist allerdings nicht ' die Verteilung, sondern die Zilftchr, die in der letzten Woche, im Gegensatz zur Meldung des Matzistrats, eine erhebliche Permmoerrmg erfahren hat. Die> Zusuh r e n au s . M ähr en haben völlig a u f g e h ö r t; - ganz' kleine . Mengen konmwn uoch^ aus Niederösterreich, Obervsterreich und einigen kleinen' ungarischen Grenzgebieten.. Die Aussichten für die. nächste Zukunft sind sehr trübe: die einzige kleine Besseruntzsmöglichkeit bietet nur die geplante Abgabe von Kondensmilch.auch an Kindes bis z u 14 Iah r e n. Es handelt sich hier um fcie; Verteilung zügesicherter größerer Mengen von. Büchsenmrlch aus den Ententeländern. Die diesbezügliche amtliche BerlMtbanmg wird in Kürze er-/, scheinend < s Die durch die Hilfsaktion der Entente gelieferte! Kondensmilch soll bekanntlich an schwangere und stillende Mütter sowie tut Kinder bis zu zwei Jahren^. verLeilt werden. /Die Verteilung. geht, wie unser Mit-, arbeiter sich überzeugerr konnte, klaglos von statten.- Der falschen Ausfasiung einiger Kausleitte,. dsß, wenn!' eine stillende Mrttter und ein Kind unter zwei Jahren; bezugsberechtigt sind, an sie nur eine Döse Kondensmilch abgegeben werden darf, wurde von den zuständigm' Marktämtern energisch entgegengetreten. Die Wiener Märkte. lttckrre Fttischversorguttg war mvttStMßmrr 'äi-s'che sehe mizulängüch. DieS äußerte sich am vsieicknudiHm am Mittwoch,' da m der Großmarkthalle das Anbot von Rinds! eis ch bic; lächerliche Summe von mrr 210 Kilogramm betrug. NatMch - ftorrntttt die Marktbrsucher rmr - zmn Keine« Teil bchieditzt j werden. Das Sch öp s enfl eis ch (430 kg),- das sonst wetze«./: der hohen Preise, 22°50 bis.24, Krontn,/ keine Käufer sänd, tzinq» mangels an sonstigem Fleisch reißend ab. Auch an diversen ' Würsten hrrMte Mangel, da auch davon bloß 200 Kilograrnm,-am Markenwaren.-Pferd efl eis ch giü» es ebenso sehr - wenig, sv daß nicht einmal alle, bezugsberechtigten Mindest-, bemittelten beteilt werden konnten.'Am F is chmarkt gab es in, - der' Großmarkhalle und am Hof fast gar nichts. Außer eimgric i Stockfischen, dir trübselig in ihrer Einsamkeit hermnschwmmnw, l konnten die nach einem Ueischersatz suchenden Kauflustigen nichts finden. Der Geflügelw «rkt knm anch srstcrn wegen »er: hohen-Preise nicht in Betracht. ' : Ein trostloses Md .bot der Naschmarkt und die Biktnalie»-! abteilung der Großmarkthalle.' Außer schlechter GäcMerware,! Wurzelwer?, smrren Rüben, Zwirbeln und Knoblauch gab es: nichts. - Die Verschlechterima in der Gemüsebeschickung. dauert an. Kartoffeln schlechter Qnalitiit. die vom Schmutze gewaschen werden mußten, gab cS Mt Mittwoch rmd Donnerstag, doch reichte cs nicht, um die BtzugSberrchtlgterr jpi befriedig«!. - 17 Klstm Er er wurden aus Karten verLeilt. Fett gab E diese'. Woche wegen der eingelangten Schweizer HilsszAge mKnahrnS-.; S Drkagranmr pro Kopf. ' Auf den kleineren BeziMmarkten war ds8 Bild noch vev-: zweifelter und viele Verkmssfiändr waren 'die ganze Woche über, wegen Warenmangels geschloffen. . ' . . . - '■> Die Schuhnot..- SchÄhMrLkKttLLw A«d Ächnste§ shrrs KsrttrsLe. Es besteht noch immer die ttanrrge Tatsache, daß j dir Beschaffung von Fußbekleidung für den Mittel*! stand zu jenen Lebensnotwendigketten zahlt, die ilMf trotz Demobilisierung, Zenttalwirtschaft und Volks*! bekleidungsstellen unerschwinglich bleiben. In den Auslagen der Schuhgefck)Lfte sink «ohl genügend Schuhe ausgestellt, das Studium der Preise velehrt jedoch» daß der Mittelstand als Käufer da schwerlich in Betracht kommen kann. Zwei Umstände scheinen an der Verteuerung der Fußbekleidung mitzuwirken: Die Verminderung der Produktion und die künstliche Verteuerung durch die Erzeuger'. - Die Fabrikanten, die im Kriege reichlich verdient haben, HÄLm die Zeit für noch nicht gekommen, wo sie ihrett Profit verkürzen müssen. Aber auch dir Kleingewerbetreibenden haben es denGroßgewinnmachern abgesehen, wie man es macht, und tragen ebenfalls an der Verteuerung Schuld. Ein Fachmann, der in dieser Frage völlige Oüentiemng besitzt, erklärte: „Das Publikum und gewisse Blätter rvyllen für die Teuerrma der Schuhwaren den Schleichhandel, die Juden und Gott weiß wen versnLwvrmch machen und vLZei «rrdin die wadren Ursachen übersehen. -"Nsr allem: Es ist genügend Leber Vschmrden, um der Bevölkerung ausreichendes Dchuhwrrk, zu o

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