Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 27 (1908)
- Issue
- Heft 3 (1.3.1908)
- Date
- 1908-03-01
- Page
- Seite 54 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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beweg» auch Männer von sonst edler achten würden, ihrem Glauben anzugehören, der auf Borfahl.' Glauben proklamiert haben Kreise blaublutiger Arier Ahnen herzuteiten, die nachts waren. Unsere Knlturepoche geführt, die sich weder mit fit feit vereinbaren lassen. Im Spanien fertig gebracht durck» gezwungen wurde, ihre Dienst»; Schritte.zu verleiten. Ja es am Glauben der Väter hielte!; sehr groß als Inden waren die des Samuel Hanagid her Fürsten Habns und der c Dieser Staatsminister von Gr Sprachkenner und gelehrter Heldentaten ans den Schlachtfje jüdischen Literatur Lebt~ er von jüdischen Bethäusern wer^ den höchsten Feiertagen mit A lichsten imposantesten Gestaltest Israels gleich groß als Knltun Im vorigen Jahrhunder großen 'Aufschwung nahmen, Kreisen zu demselben Jdealis Indentume ein Mann hervor, wissenschaftlichen Gedanken in Weise znm Ausdruck bringt n Denker, ein vollendeter Kultur in hebräischer Sprache schreibe wieder zu Ehren gekommen, zengnisse unseres Geistes und würdigt werden wie sie es vie Man rvill die Verdien^ Tagen viel die Rede davon schon vor Jahrtausenden gegeben die nein Wahrheit gar nicht [y l nd gleich 54 Gesinnung und sonst großen Verdiensten für nötig erden Rücken zn kehren. Sie schämen sich einem Stannne en zurückblickt, die schon vor 300u Jahren den wahren fühlen sich gliicklich in ihrer Knechtseligkeit sich im en zu dürfen, deren Stolz es ist, ihre Abstammung von eislich vor HOO Jahren Raubritter und Vagabunden hat Leider in vielen jüdischen Kreisen zu Konsequenzen licher Ehrlichkeit noch mit wissenschaftlicher Wahrhaftig Gegensatz hiezu, haben es die Juden im islamischen große Charakterfestigkeit und Selbständigkeit, daß man in Anspruch zu nehmen, ohne sie zn einem unwürdigen gab hohe Würdenträger an islamitischen Höfen, die fest große Staatsmänner, siegreiche Feldherrn, die zugleich Nur aus einem solchen Milien konnte eine Gestalt wie worgehen, der der höchste Würdenträger am Hofe des ) groß nmy als Stratege und ruhmreicher Feldherr. a!nada war zugleich ein religiöser Dichter, ein bedeutender tlmndist. In den Annalen der Weltgeschichte sind seine Ldern. von Granada und Sevilla verzeichnet und in der fort als großer Lehrer, als Dichter und in tausenden en noch heute alljährlich seine Hymen und Gebete an wacht gesungen. Solche Männer gehören zu den Herr der Menschheit und sind der Ruhm und der Stolz nenschen, als Patrioten und als Juden. i*t, als Kultur und Zivilisation in Deutschland einen hatte es beinahe den Anschein, als werde sie in jüdischen Pns führen 'wie im islamischen Spanien. Es trat im der den Deutschen gezeigt hat wie man einen strengihrer eigenen Sprache in schöner undformvollendeter der auch den Juden klar machte, daß man ein großer nensch sein kann und dabei auch einen Bibelkommentar Leider ist die glänzende jüdisch-spanische Epoche nicht Wir sind zum Teil selbst Schuld daran, wenn die Erunserer Begabung nicht in dem Maße geachtet und ge seicht verdienten. e des jüdischen Volkes schmälern und ist in unseren s; wir die geistigen Güter, die wir den anderen Nationen haben, von anderen entlehnt haben sollen, von Völkern, rvorgebracht und gekannt haben. Gewiß haben wir im r d