Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 27 (1908)
- Issue
- Heft 3 (1.3.1908)
- Date
- 1908-03-01
- Page
- Seite 52 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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52 vo Iset'e Religion erreicht hat. für eine H - wird nnd wo vielfach das. hun deinen Nächsten wie dich selbst" nicht lieben magst" umgewandelt Auch im Staatsleben ist vtnehmeii. Tie nordsenlitischen S die südsemitischen hingegen einen unserer Zeit haben, so viel wir Übertreibungen geführt, so I. B. schaumig spricht, die bis in da der griechisch germanischen abgell Teportationssvstem nicht geeignet den Poltern als Kulturträger Schrecken aber nicht die FLihrer rühmloses Ende nicht ansbleibe^i demokratifeber Grundlage - ruhte, gefetzt, durch Verträge gebunden sehen wir klar und deutlich als selbst die mächtige Königin falscher Zeugen 'durch die Geinest die Propheten gegen Könige und Tie Politik Israels war keine nach innen konzentriert, hat es Man hat im alten Testamente d der Heldeil durch theologische"? man sich auch an den Erzählusig Bücher der Helden und der Büch alten Testamente enthalten sind, und zielbewusst-war, wie Israel kämpfen. Es spricht für die Israeliten, das; sich bei ihnen einem geordneten Kultur- und i Idealismus mit nüchtercm Real noch int gesellschaftlichen und in kratischer Gesinnung zu vereinigest Absolutismus, denn Volk und lieh war es auch bei den Arahe>r als barbarische Eroberer,- wurden als Organisatoren ersten Ranges Anftr lue Ul nmarütät, die Wohl auch sonst gelehrt aber nicht geübt anste Gesetz ans dem dritten Buche Moses, „Liebe mit rühmlichen Ausnahmen, in „Hasse jeden, den bii wird. in Unterschied zwischen Nord- und Südsemiten wahrtaaten haben einen militärisch-absolutistischen Charakter, melw demokratischen. Die Funde und Entdeckungen in ihnen in unserer Erkenntnis verdanken, auch zu vielen wenn man von einer assyrisch-babvlonischen Weltan Mittelalte; hinein gewirkt haben soll um dann von t zu werden.' Es ist klar, daß die Assyrer mit ihren! waren ihr Reich zu einem Weltreich zu gestalten und ranzngehen. sie lvaren als tüchtige Krieger wohl der der Welt nnd so konnte denn auch folgerichtig ihr Wie ganz anders in Jlrael, lvo der Staat auf lvo der König durch die freie Wahl der Stämme einwar, lvo er nicht nach Willkiir handeln konnte. Das das 'Zehnstämmereich' sich von Rehabeam losreißt und mußte das Todesurteil über Naboth vermittelst lde anssprechen nnd ausführen lassen. Tie Art wie Fürsten anstreten, steht einzig da in der Geschichte, chelterobernde nnd nur dadurch, daß es seine Tätigkeit eine Kultur geschaffen, die im Prophetentnm gipfelt. Erzählungen der Kriege entfernt und die Gestalten Tagungen verdunkelt, doch in früheren Zeiten erfreute en von Kriegen nnd Siegen und die Gedichte der er der Kriege, von denen uns nur einzelne Verse im aren gewiß in aller Munde. Nur ein Volk das sebstfciutte gegen die überlegenen Volker Kanaans erfolgreich Kultur schaffende und staatenbildende Begabung der kurzer Zeit der Übergang vom Nomadenleben zu taatsleben vollzogen hat. Die Inden verbanden hohen smns nnd so verstanden und verstellen sie es heute öffentlichen Leben aristokratisches Wesen mit demo- In Israel war kein Raum für Despotismus und ropheten beherrschten die öffentliche Meinung. Ahn n. Sie kamen überall hin als wilde Beduinen nnd die Herrscher über zivilisierte Völker und haben sich erwiesen. Sie lernten von den Völkern und wurden!