Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 27 (1908)
- Issue
- Heft 3 (1.3.1908)
- Date
- 1908-03-01
- Page
- Seite 50 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2969669-2970027-2970030--8221-2978931- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
'^7 HU u-4>dM^W^dWWWWW Nil' r be nahe Berührung kamen. Durch über die Leistungen der femitifdiei viel tieferen und klareren Einb gabung. Früher konnte man bilden, das heute bei dem Sta wissen jetzt, daß zwei Volksgrup-!) Charakter aufweisen, eine nord arabischen Volksstämme von Zetll Nabbatäer und zu ersterer die Stämme und noch viele andere wie bis jetzt angenommen wurdä hin. Wenn man aber auf den kundgibt achtet und aus Grund nord- oder südsemitischen Gruppier tragende hervorhebt, die Hebrä^e hebräische Sprache einen nordp aus dem Süden nach Kanaan nordsemitischen Völker, von deneh und Dichtungen auf Südsemiten der Israeliten mit den Südsemit^e Nachweisen. Die Naturreligion Stufe wie die nordsemitische und griffen und Entartungen gezeitict treiben wie bei den Nordsemiten der Gottheit nicht bekannt. Auck den Südsemiten nicht bekannt, der erste zum Dank, der andere Jahrhundert v. Ch. Menscheno^ Diodor, die große Not, in .die zu, darüber datz die Reichen Die Israeliten haben Menschenoh unzüchtigen Dienst weiblicher Göttir mit Entrüstung sprachen. Au entgegen und war damals das <s. und 7. Jahrhundert. So Israels als von einer sittenreinle Berührung kam. So haben auch semitische Umgebung kennen hebräische noch das Arabische ein d; — 50 — die Entdeckung von Inschriften sind wir jetzt viel besser n Völker unterrichtet wie früher und gewinnen einen ick in ihr Wesen, in ihren Charakter und in ihre Ber auf spekulativem Wege ein Urteil über die Semiten der Wissenschaft gegenstandslos geworden ist. Wir en zu unterscheiden sind, die einen ganz gegensätzlichen und eine südsemitische. Zu letzterer gehören die trat- und Südarabien, die Sabäer, die Minäer und Hssyrer, die Aramäer, die Phönicier, die kananitischen Stämme von Syrien und Palästina und endlich auch, i die Hebräer. Auf diese Teilung iveisen die Sprachen inneren Geist, der sich in den semitischen Sprachen der geistigen Entwicklung die Zugehörigkeit zu den n bestimmt, dann wird man wie der gelehrte Borr zu den Südsemiten zählen müssen, obgleich die semitischen Charakter aufweist. Die Israeliten kamen und hatten keinerlei Verwandschaft mit dem Geist der die Bibel, mit Verachtung spricht, deren Erzählungen Hinweisen. Auch läßt sich die geistige Verwandschaft n und deren Hauptrepräsentanten den Ärabern überall der Südsemilen stand auf einer viel höheren sittlichen hat bei ihnen der Götzendienst nicht so um sich ge- Auch konnten die Priester nicht so ihr Unwesen und war ihnen die Ausübung der Unzucht im Dienste die nordsemitische Institution der Menschenopfer war Lanherib und Mesa opfern den Göttern ihre Söhne,' aus Not. In Karthago kommen noch im 3. und 4. er vor und schrieb man nach einem Berichte der Agathokles die Stadt brachte, dem Zorne der Götter onfingen gekaufte Kinder statt der eigenen zu opfern, fer erst in Kanaan kennen gelernt, lvie sie auch den teit von den Nordsemiten hatten, über die die Propheten r Richterzeit weht uns noch ein reiner, sittlicher Geist Sittenbild ein ganz anderes als zur Königszeit im sprechen auck die Propheten von der Nomadenzeit n bevor es mit den nordsemitischen Völkern in nahe die Araber viele Unsittlichkeiten erst durch die nordmt. Bezeichnend hierfür ist, daß weder das Alt- Bezeichnung -für Homosexualität kennt und daß das