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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1908-02-01 · Heft 2 (1.2.1908) · p. Seite 38

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
27 (1908)
Issue
Heft 2 (1.2.1908)
Date
1908-02-01
Page
Seite 38 (sequence 16)
Language
German
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harter Gemüt dev Verstand Aus Charakter Und ohne Menschen -Las Ge Zittlw unserer alten Lehrer, die i ttt be;i Erke Sphäre der Religion das Herz und Gesinnungen, diese lassen sich Vorbilder, in denen die'Religio religiöses Empfinden glüht, rufen bestimmen allgemach, seine ganze das Empfundene zur klaren kraftvoller lverden zu Lassen. Leben, und darauf kommt durch Leben. Ein echter Gesinn idealen Umgang mit den religiöst vorführt, weiß diese Gestalten so minder mit ihnen leiden und je Gemütserfahruugen, ist abgezogenes durchaus abhold. Von der Erfahr ti Sehnsucht nach. weiterer Erkenntnis Gefühl, durchs Gefühl auf den sind die Stationen auf dem Wege Der ideale Umgang mit zum religiösen Leben, denn Mensch Persönlichkeiten. -)tt diesen! Satze 1. Wie beim wirklichen Umgau sittliche Gefühle sich regen sahen festigen, so und Auch bei ihm ist zu beachtest seins gesetzt lverden, um sich einzubauen. 2. Der ideale Umgang macht i Lehrer, Gefährten für sei nur das eine betont. Mondlicht leuchtet, aber wo So ist ein Lehrer, in den! Was ist nun Judentum? Wille ist Dir kund getan. Einmchl im Gemüte des Kindes ähnliche Gefühle hervor itnb Z^illensrichtüng. Die Vernunft hat hierbei die Aufgabe, nntnis zu bringen und es so für den Willen immer nidit ist ein zweischneidig Schwert in Stahl mit blankem Schliff, ist daran der Griff , Griff ist's ohne Wert. ist die Wurzel der Religiosität, sagt Diesterweg im ihrem Satze ..Rachmana libba bai*‘ ja auch als die Zeichnen. Herz und Gemüt sind das Reich der Gefühle nun aber nicht andocieren. Sie ivollen geweckt lverden. Lebensmacht ist, das kraftvolle Wort, darin eine es ja in der Religion so sehr an, entzündet sich nur ungsunterricht sorgt dafür, daß die Kinder in einen n Personen treten, die der Religionsunterricht ihnen lebendig, ihnen vor die Seele zu zaubern, daß die zen. Er erhebt sich aus unmittelbaren, ursprünglichen ungeschichtlicher und unpsychologischer Unterweisung mg führt er zur Erkenntnis, von der Erkenntnis zur Durch die Erkenntnis wirkt er wieder zurück aufs Willen. Aus diesem keimt die religiöse Dal. Das zur Bildung eines religiösen Charakters. persönlichen Trägern des religiösen Lebens führt enseelen lverden durch nichts so beeinflußt wie durch sind zwei Anmerkungen nötig, ge des Zöglings mit den Personen seiner Unrgebnng und sich allmählich zu sittlichen Urteilen und Grundanders soll es auch bei dem idealen Umgang sein, das Gefühlte muß in das rechte Licht'des Bewußtfest in die ganze Denk- und Willensweise des Kindes dnr den wirklichen mit lebenden Menschen Eltern, religiöse Charakterbildung nicht entbehrlich. Hier Der 'Religionslehrer muß ein frommer Mensch sein. nicht. Vollmondnächte können grimmig kalt sein, ie Religion nicht Leben genommen hat. Er läßt kalt. Leben in Gott nach seinem Willen. Dieser Gottes in der Natur, dann in den Erlebnissen der Gottesdie

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