Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 27 (1908)
- Issue
- Heft 1 (1.1.1908)
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 14 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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jede erschlv! bv Dl* dem Ober man erkennt die Berecx liberaler Gemeinde nnb ihrer Haltung nnb Stärkung des lil Ebenso wie der liber synagogen jedem Wunsche, losester Bereitwilligkeit zu; box er Ausschuß auf dieBed^u entgegegenzutreten, burch ber angehörigen nicht berührt wr * Nur auf dieser Basis unerschütterlichen Grundlage waltung mit zwei religiösen selbständige Entwicklung jenige, was der andern als erscheint, als „Abfall vom'Ir tums", bezeichnet,' wie soll es Nun hat freilich die gegen die liberalen Forderungen trumpf ausgespielt, baß sie nennt, den bösen Borwurf er Aber noch nie in der ausgesprochen und so oft wiedje daran glauben. Wie stehr die Sache in Reihen zu wüten, am Ende b formjudentum schuld daran? damals abfielen, waren die a Orthodoxie konnte sie nicht h so van dem alten Judentum besten Namen sind darunter, anschauung nicht in den alten mit ihrer Bildung, ihrem ä Sinne, ihrem sozialen Zusam zu Hause in dem altorthodoxe Man hat sie verketzert, Regierung denunziert, wenn si durchgesetzt, daß von Staats zu reformieren. Die Regierm zeugt davon war, durch Verhi 14 tigung liberaler Forderungen an; dann muß man der berufenen Führern die Entscheidung über das zur Ereralen Judentums ihnen notwendig Erscheinende überlasten, le Gemeindeausschuß seit Bestehen der beiden Gemeinder Forderung der konservativen Richtung mit rückhalt der Zeit nachgekommen ist, ebenso mußte ein ortho gung eingehen, „berechtigten liberalen Forderungen nicht Erfüllung die Interessen der konservativen Gemeindeui irden". ist ein friedliches Zusammenwirken möglich. Nur auf dieser uht die Lebensfähigkeit einer einheitlichen Gemeindever- Dichtungen. Wo die eine Richtung aber der andern ihre ert oder unmöglich macht, wo die eine Richtung dass einzig wirksame Mittel der Erhaltung des Judentums dentum", als „Erschütterung der Grundfesten des Judenda zu einer. Verständigung kommen? tthodoxe Richtung die Berechtigung ihres Widerstandes dadurch zu begründen versucht und damit ihren Haupt ti liberalen Judentum, dem Reformjudentum, wie sie es l^gegenschteudert, daß es die Vorstufe zum Abfall sei. elt ist eine handgreifliche Unwahrheit mit keckerer Stirn rhölt worden, daß schließlich die Verbreiter beinahe selbst n Wirklichkeit? Als der Abfall zuerst anfing, in unseren s achtzehnten Jahrhunderts, war damals auch das Re- Damals gab es noch gar kein liberales Judentum. Die iifgeklärten Söhne und Töchter der Orthodoxie. Die aste alten. Sie fühlten sich heimatlos bei ihr. Tausende sind abgefallen, weil es noch kein anderes gab; die Sie konnteü und wollten mit ihrer modernen Wilrengen Gedankenkreisen stehen bleiben. Sie fühlten sich sthetischen Feingefühl, ihrem erwachten wissenschaftlichen menleben mit den Besten des deutschen Volkes nicht mehr t Judentum. wenn sie ein deutsches Buch lasen, man hat sie bei der : deutsch predigen lassen wollten. Und man hat es wirklich wegen dem Judentum in Preußen verboten wurde, sich g wär die Hetsershelfe.in der Orthodoxie, weil sie üleriderung der Reform die Taufe zu fördern. Die Juden