Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 27 (1908)
- Issue
- Heft 1 (1.1.1908)
- Date
- 1908-01-01
- Page
- Seite 12 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2969669-2970027-2970028--8173-2978881- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
— 12 Stimmen über dk frankfurter Gemelndevsklen und ihre Ved««t»«g für das liberale Judentum. Dr. C. Seli gmann, Rabbiner in Frankfurt a. M. Am 12.Dezember fanden Ausschuß der israelitischen Gern das Lokale hinauegeheudes allgcn kämpf um Sein oder Nichtsein Niederlage der liberalen Forderi Pforten der Gegenwart pochen. Ter Wahlkampf endigte Kandidaten des orthodoxen Zentlr leistete, vereungten auf sich zusan sinnigen Vereins für jüdisches sechzig Prozent der Wahlberechtig in Frankfurt niemals zuvor auch so schreibt die „Frankfurter Zeitun; Wahlen, es fehlte selbst nicht Mit einer Opfenvilllgkeit Ärzte, Juristen und andere Tag rnfes, gearbeitet, um die Teilna) Pessimisten nsit fortzureißen. I Bewegung zur Beifügung: Der jahrzehntelangem Judifferentisml imposanten Hachtentfaltung, um sollte, abzujch.itteln. Einst die stolze Hochbure und verkörpert von Nam.eu wie Jakob Auerbach, war die seit orthodoxes Fahrwasser zu komn Mehrheit. Die neuen Kandida geplanten neuen Gottesdienst in Ein Sieg der Orthodoxie Unterdrückung des neuerwachendrn Unermüdlich uiib zielbew seit Jahren mit aller Hingebung tismus im liberalen Lager gearle I. hier, wie bereits mitgeteilt^ die Ergänzungswahten zum inde statt. Diese Wahlen beanspruchen ein weit über leines Interesse: denn es handelte sich bei dem Wahlles religiösen Liberalismus in Frankfurt, um Sieg oder migen, die immer dringender und unabweisbarer an die mit dem glänzenden Siege der Liberales. Die drei alvereins, dem die zionistische Bereinigung Heeresfolge innen 4184 Stimmen, die drei Kandidaten des freimeindeleben erhielten zusammen 7191 Stimmen. Über ten gaben ihre Stimmen ab, eine Beteiligung, wie sie nur annähernd erreicht wurde. Am Wahltag herrschte, ", „ein Leben und ^reiben wie zu Zeiten erregter politischer an Automobilen, um Säumige zur Urne zu bringen", und Hingebung ohnegleichen hatten junge Kaufleute, und Nacht hindurch, unter Hintansetzung ihres. Beinlosen aufzurütteln, Widerstrebende zn gewinnen, die Hinge Damen stellten ihre Kraft und Zeit der liberalen religiöse Freisinn erwachte zu kraftvollem Leben. Aus s. raffle er sich zum erstenmal wieder auf zu einer die Hexrschaft der Orthodoxie, unter die er sich beugen des liberalem Judentums in Deutschland, getragen Leopold Stein, Geiger, Brüll, C eizenach, Jost, Stern, hundert Jahren freisinnige Gemeinde in Gefahr, in en. Im Ausschuß besaß die Orthodoxie bereits die en des Zentralvereins erklärten sich offen gegen den der zu errichtenden Westendsynagoge, bedeutete die Knebelung liberaler Forderungen, die liberalen Lebens in der Gemeinde, lßt hatten ein paar führende Männer der Gemeinde und Begeisterung an der Überwindung des Jndifferenitet. In allen öffentlichen und Privatschulen war