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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1906-11-01 · Heft 11-12 (1.11.1906) · p. Seite 270

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
26 (1906)
Issue
Heft 11-12 (1.11.1906)
Date
1906-11-01
Page
Seite 270 (sequence 32)
Language
German
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270 Glaube Das Erbe der auch bei ihnen der Juden in banger Schmer Richter der Wahrheit." nomiumwort^) als Stern denn alle seine Wege sind kein Gericht und keinen s^gt ein Lehrer2): Ihr fahren, die sie nur im danket, muffet ihr auch das Leid zu überwinden In ihrem religiösere schweren Problem der Erkenntnis durch, daß der sie sich bewußt, daß die das Hiöbsproblem bereits Lehre mich deine Wege7) schlecht und dem Bösen g Man versuchte m dieser Distinktionen. Aujf naheliegend, die Mühen Die Herrlichkeit, die du durch die Leiden in diesenießen wollen, erwirkt glück mißgönnt.") Der Gliede seines Körpers er an seinem ganzen Körper Oder es wird das Leid wie man es trägt, offerib licher Strafgerechtigkeit ift. senkung in Gebet und gerühmt,^) daß auf seines Solches Leid ist eine An Der Töpfer macht die anschlägt, sondern an der 3 ichter. s)llt mir Glücke *) 32, 4. 2) Mech. Bab. Bath. 15 a. 7) Ex r. c. 84. 12j Gen. r. 92. ad. Deut. 8, 5 u. Ta. $a. Propheten tiehmen die Schriftgelehrten auf. Tief und fest wurzelt on bje gerechte Weltregierung. Noch heute ertönt bei den ^ensstunde der von ihnen geprägte Segen: „Gepriesen sei der koch heute wird an Gräbern in ihrem Sinne das Deutero- und Z>tab gereicht: „Der Fels, untadlig ist sein Wirken, voll blecht." Frevlerart dünkte ihnen die Rede: Es gibt Ergebung in Gottes Willen ist Frömmigkeit. So nicht tun, wie die Heiden mit ihren Göttern verehren und im Unglück schänden. Wie ihr für das Gute Leiden freudig hinnehmen *). Die Liebe zu Gott vermag „Wer im Torageiste lebt, .fühlt kein Leid."4) Wisse nsdrang haben sich die Schriftgelehrten redlich mit denr üdicee abgequält. Schließlich aber bricht immer wieder die Mensch dies Geheimnis nicht ergründen kann.a) Dabei sind Hcheodicrer das Grundrätsel der Religion ist. Demgemäß sei dem SWofe schwer auf die Seele gefallen?) Die Bitte Mosis: t die Sehnsucht nach Aufschluß darüber, daß es dem Frommen it ergebe?) arjnigfach; Lösungen. Aber man fühlte selbst, das Ungenügende einem Standpunkt, der Leiden ohne Sünde kennte), war es i es Frommen als Kaufpreis ewiger Glückseligkeit aufzufassen: Ms aus gespart hast für die kommende Welt, werden erkauft Welt.'O) Wenn die Frommen ihr Glück hinieden ruhig ge- Sätan für sie Leiden, weil er ihnen das aufgesparte Paradieses- Sklave vird um des Leides willen, das er an einem einzigen ahren bat, zur Freiheit entlassen, um wievielmehr wird, wen Leiden heimgesucht haben, des ewigen Glückes würdig werden?2) qls Geschenk der göttlichen Liebe aufgefaßt?") An der Art, bart sich, ob es ein Leid aus göttlicher Liebe oder aus gött- Wo das Leid uns gottinniger macht, uns bewegt zur Ver-; ist es aus der Liebe Gottes.") Von solchen Leiden wird Träger die göttliche Herrlichkeit ruhe zum Heile der Wett, zeichnrng. Nur die Glaubensstarken werden so geadelt.") e nt ht an schwachen Töpfen, welche brechen, wie er sie nur 'tarken Gefäßen. So läßt Gott nur seine Helden leiden. P:ob> zu Ex. 20. 23. 3) Brach XI, 5. 4) Brachot 5a ö) Abot IV, 15. 33, 13. 8) Brach. 7 a. ü) Sabb. 55 a 10) Pes. 15/a. n) Gen. 0 Brach. 5 a. 14) a. a. O. vgl. Mech. zuEx. 20, 33. 15) Sisre ") Gen. v. c. 32 u. Lev. rabb. c. 33.

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