Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 26 (1906)
- Issue
- Heft 10 (1.10.1906)
- Date
- 1906-10-01
- Page
- Seite 224 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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224 heidnische Welt den reinen Christentum mit seinem Gotlli Kompromis zwischen Heidentu für unseren reinen ungetrübte! bestehen und beharren und beredten und vertiefen.- Wir oder ihm gegenüber uns Jude am besten, wenn er de Das Judentum ist nicht ver, fäbig. Die Zukunft des Wenn wir untätig jammern uns nicht wundern, wenn übergeht. Wir haben die unb unverbrüchlich anzuhäng Das Judentum kann keinesi Zusammenarbeitens von uns voll heiligen Feuers. Wlr und Judentum wahr und leb möge das Montefiore'sche Bu, Begeisterung und Liebe zum altet, libe dÜ! m. Wir treten damit aus kommt in unser Gesichtsfeld. 'Monotheismus des Judentums nicht erfassen konnte. Das mensch, seine Mutter Gottes, seine Dreieinigkeit, war ein m und Judentum. "Wir müssen daher, so lange die Welt n Monotheismus nicht reif ist, auf unserem Standpunkte ujnfere Religion zum Besten der Welt erhalten und bewahren, haben gar keinen Grund, aus dem Judentum auszutreten zu Verhalten. Der Sache der reinen Religion dient der Judentum treu bleibt und es zu reformieren bestrebt ist. sondern des Fortschritts der Veredlung und Läuterung ralen Judentums haben wir zum Teil in unserer Hand, und klagen und uns gar feige fortschleichen, dürfen wir Sache der liberalen Religion vollständig in andere Hände Pflicht, dem Judentum in seiner liberalen Form auch treu Die anders handlen sind Verräter an ihrem Heiligsten, von uns entbehren. Es bedarf unser aller und des allen, eines Zusammenwirkens mit ganzem Herzen und haben zu zeigen, daß die Kombination von Liberalismus ensfähig sei. Mögen diese Worte nicht leer verhallen und ch in seiner neuen deutschen Übersetzung mit dazu beitragen, Judentum in liberalen Kreisen zu wecken und zu erhalten. Sturm und Stillt. Ein Beitrag zur Geschichte der bibl. Theodicee von Kreisr. Dr. Max Beermann-Jnsterburg (Fortsetzung). der Gedankenwelt Hiobs hinaus, und eine neue Frage Können unsre Leiden auch anderen zu Gute kommen? Es lag nahe, daß auf den rügenden Gipfeln des religiösen Idealismus die Gedanken sich auch nach dieser Richtung hinwandten. Der hebräische Sprachgenius konnte hier den Weg weisen. Heimsuchen gezeichnet das Bibelidiom gern mit XissLli von nes, also etwa jemanden zum Muster, zum Vorbild machen. Darin lag ein Doppeltes: zunächst einmal die Mahnung, in Leiden durch Hingabe sich als leuchtendes Beispiel für andere zu bewähren.- Schon durch Wenn das Wasser sich nicht erstarrte die Erde. Was da die Natur geht ja das regelmäßige Gesetz der Selbsthingabe, gefallen ließe, seine Gestalt zu Dampf zu ändern, bald aber blind waltender Naturtrieb ist, wird im Menschen zur freien sittlichen Tat, dann aber spricht sich darin die Überzeugung aus, daß Leid adelt, daß — wie Hegel sagt — ber Schmerz das Vorrecht hoher Naturen ist.