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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1906-09-01 · Heft 9 (1.9.1906) · p. Seite 210

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
26 (1906)
Issue
Heft 9 (1.9.1906)
Date
1906-09-01
Page
Seite 210 (sequence 20)
Language
German
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210 En weise eine solche Redaktion des muß, Moses habe alles und diktiertooer "ob auch die Hyp von ihm unter dem Einflüße d oder mehreren zur Abfassung Wiedergaben, nichts gegen fcinei: das auf diese Weise zu stände und inspirierten Urheber, ge Antwort - Rein ans den ersten die Mosaische Echtheit des Pi Herstellung seines Werkes Ouel^l mündliche Überlieferungen, au entsprechend'und unter dem und dieses wörtlich oder dem selber -eingefügt Haie? Antwh Mosaischen Echtheit und in dem so langen Zeitverlan Zusätze nach dem Tode des lnnzugefügt sind, oder die in Übertragung gewisser Wörter Redeweise, fehlerhafte Lesarten die nran nach den Regeln der K Ja, vorbehaltlich der Entscheid und ihre Veröffentlichung Österreich wurden am IS. geben, die beide ihr Entstehen in All and der für 7S Kranke c große Spende David v. Gutm Rate Bernhard Pollak und d Josefs-Spital. — Anläßlich Josef nach der Synagoge in Borsteher der Kttttnsgemeinpe den rituellen Segenssprnch, w Rabbiner und den vier dem Mittelpodest überreichte Spalier einen Blumenstrauß, warteten die übrigen Mitgli Estrade geleitet wurde, ans Dr. Leindörser trat nunmehr anbe Aug Mitgli der ganzen Werkes erforderte, daß man durchaus festhalten jedes mit eigener Hand geschrieben oder seinen Gehilfen othese jener Männer statthast sei, die annehmen, daß er das r göttlichen Inspiration konzipierte Werk einem anderen Überlassen habe, so jedoch, daß sie seine Gedanken getreu Willen schrieben und nichts wegließen, und daß endlich gekommene Werk von demselben Moses, als dem ersten Willigt und unter seinem Namen veröffentlicht wurde? leif, ja ans den zweiten. J1J Ob ohne Präjudiz gegen ^ntateuch zugegeben werden könne, daß Moses für die en verwendet habe, nämlich geschriebene Dokumente oder denen er, dem besonderen ihm vorschwebenden Zwecke lflnsse der göttlichen Inspiration manches geschöpft habe inne nach, zusammengezogen oder erweitert in sein Werk rt: Ja. I V Ob unter Wahrung der im wesentlichen l'sehrtheit des Pentateuch eingeränmt werden könne, daß e diesen manche Veränderungen betroffen haben, wie: Pioses, die entweder von einem inspirierten Schriftsteller den Text eingestreuten Gtoffen und Erläuterungen sind, und Forinen aus dem veralteten Dialekt in die jüngere endlich, die dem Versehen der Schreiber zuzuweisen sind, ^nst der Kritik untersuchen und beurteilen darf? Antnwrt ung der Kirche. Der Papst hat die Antworten gebilligt efohten. — Anläßlich des Geburtsfestes des. Kaisers von nst zwei humanitäre Anstalten der Öffentlichkeit überdem Wohttätigkeitssinn jüd. Mitbürger zu danken sind: rrichtete Pavillon, dessen Bestand hauptsächlich durch eine anns ermöglicht wurde, und in Wien, der vom kaiserl. ssen Gattin gestiftete Kinder-Pavillon im Kaiser Franz-!)er Kaiscrmanövcr in Schlesien fuhr der Kaiser Franz- Teschen. Beim Verlassen des Wagens begrüßte der Herr Glesinger den Monarchen. Der Rabbiner sprach orauf sich der Kaiser, geleitet von dem Vorsteher, dem iedern des Kultusvörstandes zum Tempel begab. Auf ein Mädchen aus dem von jungen Damen gebildeten den der Kaiser dankend entgegennahm. Am Portal ertjber des Kultnsausschnsses den Monarchen, welcher zur ein Fauteuil für den Kaiser bereitstand. Der Rabbiner v die Bundeslade und hielt folgende huldigende Ansprache vc>

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