Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 26 (1906)
- Issue
- Heft 9 (1.9.1906)
- Date
- 1906-09-01
- Page
- Seite 202 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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202 diesen literar-publizistischer Begriff gegeb Klingen unter Deutschlands Fede^ Hafter, als gar der erste „feeim seine Blicke nach jenem Pariser wo neben den Gebeinen des t Marests, Ary Icheffers und Hab letzte Ruhestätte fand. Das deutsche Volk hat sich jener Literarhistoriker geschlagen, den gewichtigsten deutschen Lhrike^ Urteil der allgewaltigen, instinktiv schlechterdings nichts mehr ändern der Schöpfer von „Du bist wie wurzelt mit seinen Versen una»> mag man Micheln tausendmal allzudeutsche Quertreibereien zu vr jenen teutonischen Radau vorn Augenblick dem Zauber Heinesche bloß sich selber überlassen und n leumduug ausgeantwvrtet, die hi nicht geschrieben), lediglich etwa Judenmache! Mit diesen Worten ist unter aufdringlicher Reklame vor Auch ein Denkmal" betitelt, (fr der von Weimar aus die den halben Jahrzehnt eine chauvinist außerdem seit Jahren redlich fromm und fröhlich einsetzeude Hl immer mehr zu einem einseitigen ihren Einfluß weit überschätzender Besagter Herr Bartels lebt festen Überzeugung, so doch der Seiten langen Buche einen-Heim Dichterruhmes entkleiden wird, kindische Meinung von sich und Heine-Beschmutzer allenthalben o' werfen beliebte. Das tut der zahlreichen Fällen — dann freilich eige ltsch dasi'i bie m\ war, so kreuzte man vor ein paar Monaten die ^gewaltigen daun nur so leidenschaftlicher und stand- -Gedeuktag" einen guten Teil unseres Gesamtvolkes Kirchhof am Fuße des Montmartre hinwenden hieß, tatienischen Patrioten Manie, neben freuen Armand v.)s Heinrich Heines sterbliche Hülle eine gar bescheidene in seiner urteilsfähigen Mehrzahl längst auf die Seite die Heine als einen der bedeutendsten, wenn nicht gar seit Goethe anerkennen. An diesem durchschlagenden ins Vollegreifenden vox popuU läßt sich heutzutage Der Dichter der „Lorelei" und der „Grenadiere", eine Blume" und „Ein Fichtenbaum steht einsam" l^rottbar fest im Herzen des deutschen Michels. Und von Heine gestifteten Dichtnngsschatz durch allerhand rnnglimpfen suchen: er wird im schlimmsten Falle auf Zergehend hineinfalleu, wird sich aber im kritischen Verse doch wieder bedingungslos ausliefern, ist er lcht dem aufdringlichen Tratsch gewerbsmäßiger Verc allem, was Heinrich Heine geschrieben (oder auch wittere: auf Verrat des Deutschtums ausgehende über ntlich über ein Buch zur Genüge abgeurteilt, das ein paar Wochen erschien und sich „Heinrich Heine, stammt aus der Feder eines gewissen Adolf Bartels, e Literatur zu reformieren anhebt, vor etwa einem sche deutsche Literaturgeschichte erscheinen ließ und ir zu sorgen weiß, daß die dermaleinst so frisch, so älbmonatsschrift „Der Kunstwart" von Jahr zu Jahr Ctiquenbtatt nörgelnder, gallensteingeptagter, sich und Skribenden herabsank. dieser Tage ganz gewiß, wenn auch nicht der felsengrotesken Hoffnung, daß er in seinem beinahe 400 allen Ernstes und auf alle Zeiten seines deutschen könnte diesem bramarbasierenden Fant solch eine lem Pamphlet ruhig lassen, wenn er wenigstens als und ehrlich mit germanischem Schutt um sich zu 'dere Weimarer Herr Professor aber nur in minder schimpft er auch gleich wie Graf Pückter oder ein Mau )cn f en