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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1906-02-01 · Heft 2 (1.2.1906) · p. Seite 38

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
26 (1906)
Issue
Heft 2 (1.2.1906)
Date
1906-02-01
Page
Seite 38 (sequence 16)
Language
German
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! ernverleibt worden sind, stets wie im Frieden, und daß sie niedergelegten Prinzipien streben. Sie haben sich ehrenhä und ihre Hingabe für des Last genossenschaften wetteifern sie, Dies gilt nicht nur von — 38 — bereit, jedes Opfer für das Land zu bringen, im Kriege für die Fortdauer guter Regierung und in der Verfassung t ausgezeichnet durch ihren Fleiß, durch ihre Gesetzesliebe des Wohlergehen. Mit den Mitbürgern anderer Religionsdie Interessen des gemeinsamen Vaterlandes zu fördern, den Abkömmlingen der ersten Einwanderer und den auf amerikanischen Boden geborenen Juden» sondern von einer großen und beständig größer werdenden Zahl jener Einwanderer, die in den verflossenen fünfundzwanzig Jahren als Flüchtlinge, aufs Tiefste verarmt und verelendet, unser Land betraten. Dieses außergewöhnliche Beispiel der Weisheit und der Stärke unserer Regierungsform sollte jeden Amerikaner mit Stolz erfüllen. In wenigen Jahren haben Männer und Frauen, bisher ungewohnt der bürgerlichen Privilegien, sich zu loyalen, sich felbstachtenden amerikanischen Bürgern entwickelt, sie. sind Pürger geworden, die nicht nur ihre Rechte beanspruchen, sondern auch ängstlich darauf bedacht sind, ihren vollen Pflichtanteil zur materiellen, sozialen und moralischen Entwicklung der Nation beizutragen." Hieran reihen wir eiyen Brief, welchen der Lordmayor von London anläßlich des 250jährigen Jubiläums jder englischen Judenheit am 4. Dezember 1905, an die „Jewish chionicle“ gerichtet bat: „Die 250. Wiederkehr der Ansiedlung der Juden in England bietet der Londoner Bürgerschaft einen willkommenen Anlaß, die englischen Juden ihrer stets wohlwollenden, freundschaftlichen Gefühle zu der Juden hat sich zu allen Zeiten durch ihre treue Gesinnung, durch ihre Wohltätigkeit sowie durch ihre Achtung vor der Meinung Anderer hervorgetan. Wohl infolgedessen konnte sie eine so machtvolle und einflußreiche Stellung erlangen, welche sie im Interesse des Gesetzes, der Ordnung und des allgemeinen Wohles behauptet. Bekümmert und entmutigt durch die Behandlung, welche ihre mit Füßen getretenen Glaubensgenossen in anderen Ländern zu erdulden hatten, vermochten sie dennoch ihre gerechte Empörung zu unterdrücken, damit einerseits das freundliche Einvernehmen mit ihren Mitbürgern in diesem Lande keine Störung erleide und andererseits durch feindselige Demonstrationen ihre freundschaftlichen Beziehungen zu anderen, weniger gesitteten Ländern keine Aenderung erführen. Ich beglückwünsche die jüdische Gemeinde aufrichtig zu ihrer interessanten Gedenkfeier und gebe mich der Hoffnung hin, daß es ihr auch ferner vergönnt sein möge, in blühendem Gedeihen, wachsendem Ansehen und engem Zusammenhänge mit ihren Stammesgenossen Feste zu begehen, welche dem heutigen an geschichtlicher und allgemeines Bedeutung gleichen." ihrer vollen Sympathie und versichern. Die Gemeinschaft t f

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