Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 26 (1906)
- Issue
- Heft 1 (1.1.1906)
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 19 (sequence 21)
- Language
- German
- Belongs to
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— 19 — ist Israels jatter Trauertag, der 9. Kultur neu^ Klagelieder, Klagelieder, ihre erschlagenen Eltern, Frauen ihre mit denen jetzt Tausende verstümmelter Klagelieder,!in die auch wir hier einst lande unter her gerechten Regierung ei kindern gleichen Schutz und gleiches R< genossen doch gefallen für das, was. Glauben, unsere Religion, sind sie doch unser Herz hluten macht. Eine heilige und gar alte Wahr)! werten Anlässen ausgesprochen wurde! Und warum haben wir uns heulje zusprechen? Zo recht nach dem Worte wurde: „Die Stimme ist die Stimme daß, so oft Esau seiner Hände Rohh^b sagen, daß es uns wehe tut? Ja, ist man ein Glied eines Körpers verwun' empfindet? .Hat nicht Israel sofort a Sammlungen zur Linderung des ersten klagen, dazu bedurfte es keiner Bersamrst mit jeder neuen Schreckensnachricht, die Nicht pur als Juden, mehr noch und zu künden, daß unser tiefstes Men Massenverbrechen heute noch begangen einen allgemein menschlichen Entrüstungis Und die Synagoge, der Stammsitz richtige Platze um auch als Menschen es lehren und verkünden, daß Btptverg^ Mensch ein Heiligtum Gottes ist, daß Hilfe hat, hiier, wo wir in den Lehren fession kennen, für die ganze Menschhri Lehre in seiner ganzen Menschenhoheii trägt das Schandmal nicht, daß Fremde, hatten, niedexgemetzelt worden wären. Lehre von Liebe und Toleranz: „Liebe auch. Sie Lebten und lieben, achtetet Menschen ebest den Menschen, das edelste zu lesen: „Her eines Menschen Blut llb. Die Neuzeit schreibt in Lichte moderner bei denen jetzt hunderttausende jüdisches Waisen Gatten, Eltern ihre Kinder suchen, Klagelieder, Menschen auf allen Landstraßen betteln gehend itmmen. Denn, leben wir auch in unserem Bateriues 'weisen Monarchen, der allen seinen Landesicht gewährt, so sind unsere russischen Glaübensuns allen so unendlich teuert ist: für^ unfern Opfer geworden, die bringet zu müssen auch eit, die schon so oft bei ähnlichen bejammernshier versammelt? Um sie poch einmal ausder heil. Schrift, das uns ebev gestern verlesen Jakobs und die Hände sind die Hände Esaus", it bewährt, Jakob in Wortes klagt? Um zu ganz Israel nicht ein Religiontzkörper und kann den, ohne daß der ganze Körster den Schmerz lter Orten sich aufgerafft, um durch wohltätige Elends beizutragen? Nein, um als Juden zu lung. Der Schmerz ist vorhanden und wächst aus dem russischen Reiche zu uns dringt, wenn möglich als Menschen zu klagen, zu sagen ichengefühl sich dagegen aufbäumt, daß derartige werden konnten, begangen werden, ohne sofort sturm hervorzurufen. der Verkündigung unserer Gotteslehre, ist der klagen. Hier, wo wir in der Thora es lesen, eßen das schwerste Verbrechen bildet, daß jeder jeder Mensch Anspruch auf unsere Liebe, unsere der Menschenliebe keinen Unterschied der Konit beten, hier, wo der Jude eben durch seine dasteht. Die Geschichte des jüdischen Volkes , die unter seinem Schutze sich niedergelassen Die Juden haben es ernst genommen mit ihrer den Fremden!" lehrten sie und so handelten sie und achten, schützten und schützen in jedem Gottesgeschöpf. In der Juden Bibel steht es tiergießt, dessen Blut soll vergossen werden". trnm