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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1905-10-01 · Heft 10 (1.10.1905) · p. Seite 237

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
25 (1905)
Issue
Heft 10 (1.10.1905)
Date
1905-10-01
Page
Seite 237 (sequence 23)
Language
German
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237 Mo^ Hetzen in Rumänien in die Arena des in Rußland, dessen Übersetzung Theodi ein flammender Protest gegen das und beliebten Mannes fand am 8. statt. Zahlreiche Reden wurden am allen Richtungen seiner Tätigkeit w Akademie, Bhauthier für die Universal angehörte, Durand, Direktor des Bo Grabe hielt der Großrabbiner von Ein internationaler Kongreß für libei-, in Genf getagt. Dem Kongreß, der war, wohrtten auch fünf Vertreter merkenswerteste jedoch ist, daß ein Rlt! war, um seine Ideen über den Liber a Germain Levy, Rabbiner von Dijon, Beifall seiner Zuhörer. — In dem ist das Portefeuille des Justizminister^ van Raalte übertragen worden E. Asser, gehört dem neuen Ministes ohne Portefeuille und der neue Mariw ein Enkel von James Cohen, der Prediger Martinus Stuart hat Laufes nahm. — Äntokolski, dem berü gestorben ist, soll in Petersburg des zur Zeit vielgefeierten, verdienten Man kann weder die Persönlichkeit über das Rußland in diesem Augenb am Hofe ganz verstehen, wenn man Juljewitsch Witte gilt ja schon seines fischen Aristokratie, so anfechtbar zum Teil stnd, etwas als Parvenü. Hinsicht noch weit größere Schwierig große Mann, der er heute ist, sondern Verwaltung der Staatsbahnen inne, verheiratet^ die noch dazu als Jsra» Taufe empfangen hatte. Die Ehe heute. Aber wie Witte zum Ministet kehrswege und dann das der Finanzen Türen, als er' seine Frau in die Kampfes. Sein Buch über die Lage der Juden or Mommsen mit einer Vorrede begleitet hat, ist kowitertum. Die Beerdigung des hochangesehenen August unter zahlreicher Beteiligung weiter Kreise Grabe gehalten, die die Verdienste Errera's nach lrrdigten. Es sprachen Herr Marchart für die üt, Reichler für die Fakultät, der der Verstorbene anischen Gartens, und verschiedene Andere. Am Brüssel, Armand Bloch, die Leichenrede. — ales und fortschrittlichrs Christentum hat kürzlich von 500 Christen aus fast allen Ländern besucht hes Judentums sowie des Islams bei. Das Bebbiner von der Kongreßleitung eingeladen worden lismus im Judentum darzulegen. Herr Louisentledigte sich dieser seiner Aufgabe unter dem r^euen holländischen Ministerium Goeman Borgesius einem Juden, dem bisherigen Advokaten vr. jnr. Ein zweiter Jude, der Staatsminister Prof. Dr. ium ebenfalls an, wenn auch nur als Minister Minister Cohen-Stuart ist ein Judenstämmling, allerdings bereits im Jahre 1803 durch einen lasten und dann den Namen Cohen Stuart anhimten russischen Bildhauer, der vor drei Jahren ein Denkmal errichtet werden. — Die Gemahlin russischen Staatsmannes, Witte, ist eine Jüdin. Wittes, des stärksten staatsmännischen Talentes, icke verfügt, noch den zähen Haß seiner Gegner Glicht die Geschichte seiner Ehe kennt. Herr Sergei deutschen Ursprungs wegen der vornehmen russo neuen Ursprungs deren eigene Stammbäume Seine Heirat ab^r hat ihm in gesellschaftlicher weiten bereitet. Herr v. Witte war noch nicht der hatte eine ziemlich bescheidene Stellung bei der als er sich mit der Witwe eines kleinen Beamten klitin geboren war und erst später die christliche de eine ungetrübt glückliche und ist es auch noch aufgerückt war, erst das Portefeuille des Berübernommen hatte, begegnete er verschloflenen ellschaft einführen wollte. Die Kaiserin Marie odrr wur.

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