Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Journal
- Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
- Volume
- 25 (1905)
- Issue
- Heft 9 (1.9.1905)
- Date
- 1905-09-01
- Page
- Seite 206 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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206 f\im n m fl blicke Mittel zu hegen und zu lingen, im Schoße der nationalen Ungleichheit zi ein festes, unzerreißbares Staatskörpers eng und i Vertrauensvoll beseelt von der idealen Reichsvölker mahnt, ihre ganzen freiwillig unterz Schwankungen zu bewahrte leichter lösen zu können, und der Qpferbereitschaft akten, indem er bei allen als „einen wertvolle sie die Freiheit und feierlich verbürgen. Für an die unverbrüchliche? und im Anstreben der ho Eifer zu betätigen. Dankbar und anda allverehrten und allgelieb erflehen, damit an dein a teuren Baterlande das n lasse ihm das Heil wi Bach die Achtung u ^clbst> Fl>r Lus dem pflegen. Nur auf diese Weise wird es früher oder später geichsbevölkerung das Gefühl der Zusammengehörigkeit trotz der unverlierbaren Gemeingnte Aller zu machen und mittelbar Band zu i'chaffen, welches sich den Gliedern des vaterländischen anschmiegt und sie zu einem einheitlichen Ganzen umschlingt, n wir daher zu unserem ertetlchteten Monarchen empor, der, Auffassung seines Herrscherbernfes, oft und nachdrucksvoll die onderbestrebungen dem unabiveislichen Interesse des Staatsijlordnen, um den Machtbestand des Reiches vor bedenklichen u und die ungebahnten, volksivirtschaftlichen Aufgaben desto Ein edles Beispiel der Verfassungstreue, der Versöhnlichkeit bietet uns ja unser hochsinniger Kaiser in seinen Regiernngspolitischen Fragen auf die Staatsgrundgesetze hinweist und sie )i Besitz der Volker"'^) bezeichnet; einfach deswegen, weit äudigkcit aller Volksstämme und Konfessionen der Monarchie uns, m. A., ist dies keine geringe Aufmunterung, im Glauben ctdaner der verfassungsmäßigen Zustände niemals zu wanken 'chgesteckten, sittlich-religiösen Ziele den wärmsten'Ernst und chtsvoll lasset uns nun, m. A., für das kostbare Leben unseres eit Landesvaters inbrünstig des Himmels edelste Segnungen ^ehrwürdigen, habsburgischen Herrscherhause, sowie an unserem erheißende Prophetenwort zur Wahrheit werde: „ Siehe, ich e einen Strom zufließen und wie einen überflutenden iid Berehrung der Nationen." tJes. 12.) Amen. Zu Valencia in mann gegen einen jüdisch verstanden, den todtendest und über denselben einen edlem. Dichterblute geträi Leben zweier hervorragender Synagogendicbter. panieu so erzählt die Sage, hätte einst ein maurischer Edelst Dichter, der seiner Harfe bezaubernde Klänge zu entlocken tahl geführt, dessen Leichnam in seinem Garten begraben Baum gepflanzt. Doch die Früchte dieses Baumes, der von war, sollten an dem Verruchten zum Berater werden. Den Thronrede vom 4 a it Februar 1901.