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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1905-09-01 · Heft 9 (1.9.1905) · p. Seite 205

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
25 (1905)
Issue
Heft 9 (1.9.1905)
Date
1905-09-01
Page
Seite 205 (sequence 13)
Language
German
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IM i tib ihren Hosfnnngsmut im Wüste der droht. Hinweisend auf den a Möglichkeit eine Rettung der unsch Bedrücker nnb Bedränger, ihr Widersacher werde ich streiten Auch die moderne Israelder Dinge in jenem gewaltigen Streichen des siegreichen Gegner Millionen unserer Glaubensbrüde aller Menschenrechte, gehetzt und Rur gar zu oft fühlt man sich „Kann man dem Gewalth unschuldig Gefangenen nr Man braucht den Blick schweifen zu lassen, um Kultur-Z Fnteressenkämpfe und Wettstreite sind so alt wie das Menschengesch Waffen geführt, sind sie trotz ih? verwerfen, da sie zuweilen Lebern sie vor sittlicher Fäulnis und V^ri derblich und gemeingefährlich, mit Entstellung und Verleumdung mantel der niedrigsten Triebe und z Und merkwürdig, gerade Lager jener Partei, die alles E gelangt, mit Gift und Geifer in ihrem Charakter und in ihrem stellnng, wo nicht völlig zu er lmd unsicher zu «lachen. Daß tigkeit über kurz oder lang eine den Lebensnerv der öffentlichen Parteikreisen weder erwogen nod; fehler von großer Tragweite. Angesichts dieser unerfreuli Schoße des vielsprachigen Kaiser Geister ein unbedingtes Vernünftle von neuem auftanchenden Gegens, seits wiederum das gute Einvern Vertranen iu die verfassungsmä unaufhörlichen Angriffe und Anfcchtullgen zu verlieren llgerechten Amvalt, wiederlegt er ihren Zweifel an der uldig Gefangenen aus den Klauen ihrer unmenschlichen Namen des Allmächtigen zurufend: „Mit Deinem Deine Söhne werde ich befreien." sgemeinde blickt mit tiefer Besorgnis der Entwicklung Reiche entgegen, welches sich unter den wuchtigen i?s in kranipfhaften Zuckungen windet, und in welchem er in beispielloser Erniedrigung schmachten, beraubt verfolgt wegen der- Verbrechen und Untaten Anderer, da versucht, in die Worte des Textes auszubrechen: aber d i e B e u t e entreißen, und k ö n n e n d i e ch gerettet werden?" ibrigens nicht erst nach dem Osten unseres Erdteils errbilder zu gewahren, die aller Moral Hohn sprechen, jeder Art und jeder Form sind nicht neu, nein, sie lecht und bilden seine Schattenseiten. Mit ehrlichen er Widerlichkeit und Unbequemlichkeit nicht immer zu und Bewegung in die Gesellschaftskreise bringen und sumpsung wirksam schützen. Sie werden aber vernn sie mit u n ehrlichen Waffen, mit Lug und Trug, geführt werden, da sie dann ausschließlich zum Deckiir Beschönigung von rohen Gewaltsakten zu dienen pflegen, diese Kampfesform beobachtet man jahraus jahrein im sobald es im jüdischen Kreise zur Erscheinung ldelt, und die nicht aufhört, die jüdischen Mitbürger- Ansehen zu verdächtigen, um deren soziale Lebensüttern, so doch mindestens empfindlich zu erschweren planmäßige Verhöhnung aller Grundsätze der Gerechallgemeine Verrohung der Gefühle heraufbeschwört und Volkserziehung unterbindet — das scheint in jenen berechnet zu werden. Das ist aber ein arger Rechen- Ichen Tatsachen, sowie der eigenartigen Verhältnisse im reiches, ist es für die führenden und staatserhaltenden bot, einerseits die fast mit Naturnotwendigkeit immer schrittweise zu mildern und zu versöhnen, anderer- ^hmen der verschiedenen Konfessionen und das allgemeine ßigen Zustände mit dem Aufgebote aller verfügbaren we bei u rsch" die dle c tze

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