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Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen · 1905-08-01 · Heft 7 (1.8.1905) · p. Seite 168

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Journal
Populär-wissenschaftliche Monatsblätter zur Belehrung über das Judenthum für Gebildete aller Confessionen
Volume
25 (1905)
Issue
Heft 7 (1.8.1905)
Date
1905-08-01
Page
Seite 168 (sequence 24)
Language
German
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168 als sonst über das Wesen des Judentums' von Tr. F. Prower referiert. Er kann dem Judentum nicht schaden und setien wir den weiteren Studien Fromers ans diesem iMebiet mit ebensolcher Unbefangenheit, wie Sorglosigkeit entgegen. Monatsschau. Ans einer kirchlichen Svnode wurde jüngst wieder das Schlagwort von der „verjndeten Presse" gebraucht. lind ein Antisemitisches'Blatt hat in lieblicher Übereinstimmnng behauptet, dast den ganzen „Haekel Rummel" in Berlin zunächst die „jüdischfreisinnigen Blatter" gemacht batten. Es in interessant \\\ leien, tvas ein echt evangelischer (Geistlicher, Pfarrer Battenberg, in seinem Blatte „Die Gemeinde" hierzu bemerkt : „Wie bösartig und nnwabrbamg in doch eine solche vollständig nnkontrollierbare, lediglich den vorhandenen Hast gegen das Fudentnin schürende Bemerkung. Die jüdische Presse.' Welch ein Unfug lvird nnt dieser Benierknng getrieben! Es mag eine Zeitung noch io anständig und gediegen seilt, lvcnn nur ein Jude in ihrer Redaktion oder in ihrem Berlag situ, dann ist sie schon in der Berdammnis. Gelvist, wir vom christlichen Standpunkt haben gar mgnchesmal Ursache, \n beklagen, das; unsere Weltanschauung so wenig in den politischen Blättern zum Ausdruck kommt, besonders lvir vom christlichliberalen Standpunkt. Aber toelche (Gleichgültigkeit gegen die Religion, welche Oberflächlichkeit itltd Frivolität macht sich doch auch in den von Christen geschriebenen Blättert! so manchesmal geltend, und welcherlei Persönlichkeiten führen da oft das Wort! Aber dafür haben diese Antisemiten kein Auge nnb Cln\ und lvenn sich die Tatsache lticht leugnen lässt, dann und eben diese christlichen Zeitungsschreiber einfach verjudet! Z. B. Heer von Hammerstein, der Freund Stöckers!! Was hiev den konkreten Fall angeht, io ist es bekannt, dast die lnaterialistifche - tttonistifche Weltanschauung einen Rückschlag des überspannten philosophischen Fdealismus ans der Mitte des vorigen Jahrhunderts darstellt. dast aber gerade das Judentum nach dem Wesen feines religiösen Glaubens dieser Weltauschaung wenig günstig war und ist, und insonderheit ist dieser radikale moderne Monismus,- ioloobl was die Zahl als loas die Bedeutung seiner Bertreter betrisst, nicht von den Fnden, sondern von den Christen in erster ^inie vertreten, lvährend er besonders voll den rabbinistischen Fnden schroff, vielleicht hie und da allzu schroff bekämpft wurde."- -- Der neue Rembrandt int Städelfchen Knnstinstitnte in Frankfurt a. M. „Triumph der Dalila" ist in den öffentlichen Besuchslunden der Besichtigung freigegeben. Eine genaue Beschreibung des Bildes von Herrn Prof. Fnsti lassen wir hier folgen: Rembrandt Harmenst, van Rhijm —1<W9, der Triumph der Dalila, gezeichnet untenin der Mitte „Rembrandt F. Dalila hatte ans

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